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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsbericht Kalkhoff Pro Connect



Augustus
15.08.2008, 11:10
Hallo,

nachfolgend ein kurzer Erfahrungsbericht über das Kalkhoff Pro Connect.

Ich konnte das Fahrrad am 10.07.2008 bei meinem Händler abholen. Das Pedelec ist mit der bewährten Panasonic-Technik (wie Biketec Flyer) ausgerüstet. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 2.199 €. Ich konnte einen 10 %igen Rabatt aushandeln, so dass der Kaufpreis bei 1.979 € lag. Das Pro Connect ist ein eher sportlicher Vertreter im Bereich der Pedelecs. Das vergleichsweise geringe Gewicht von 20,5 KG wird durch eine hochwertige Ausstattung und den Verzicht auf Federungskomponenten erreicht. Urlaubsbedingt war es mir möglich bis heute 858 km zurückzulegen.

Der nachfolgenden Aufstellung kann man die entsprechenden Reichweiten pro Akkuladfung entnehmen. Die durchschnittliche Reichweite pro Ladung liegt bei 61,29 km. Dabei wurde nur in 3 Fällen die Kapazität des Akkus ausgeschöpft. Ansonsten wurde die Aufladung bei noch bei 2 leuchtenden von 5 Dioden vorgenommen.
Akkuladungen


Datum Anzahl KM-Stand KM-Leistung
10.07.2008 1 0
12.07.2008 2 61 61
14.07.2008 3 95 34
16.07.2008 4 150 55
19.07.2008 5 202 52
21.07.2008 6 257 55
23.07.2008 7 337 80
27.07.2008 8 391 54
30.07.2008 9 449 58
01.08.2008 10 502 53
06.08.2008 11 584 82
07.08.2008 12 669 85
10.08.2008 13 727 58
10.08.2008 14 783 56
14.08.2008 15 858 75


Die dabei zurückgelegten Streckenprofile waren mit zum Teil heftigen kurzen bzw. langen Steigungen (18% / 950 Höhenmeter) verbunden. Die Tour mit den 950 Höhenmeter führte von Freiburg i. Br. auf den Kandel. Die 25 km auf den Gipfel wurden mit dem mittleren bzw. mit dem hohen Unterstützungsmodus gefahren. Auf dem Gipfel hatte der Akku noch eine Kapazität rund 50 % (3 leuchtende Dioden).

Bei ebenen Streckenprofilen sind bei einem mittleren Unterstützungsmodus und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h durchaus 80 bis 90 km möglich.

Mein bisheriges Fazit: Ein absolut tolles Fahrrad, dass auch durchaus sportlichen Ambitionen Rechnung trägt. Dies wird im übrigen auch im aktuellen Test von aktiv Radfahren bestätigt.

peline
15.08.2008, 13:26
Hallo,

das Rad hätte ich auch gerne.
Wie fährt es sich denn ohne Motor.
Mein Specialbike würde man ohne Motorunterstüzung eher nicht fahren.

Gruß Peter

Augustus
16.08.2008, 11:19
Hallo Peter,

das Pro Connect fährt auch ohne Unterstützung sehr schön und leichtgängig. Das macht sich auch beim Herausfahren aus dem Unterstützungsmodus (über 28 km/h) positiv bemerkbar. Man kann sich jetzt sicherlich wundern, dass die Unterstützung über 25 km/h hinausgeht. Dies liegt wohl daran, dass das Panasonic-System bei Kalkhoff mit 7 und 8-Gang-Schaltungen kombiniert wird. Aufgrund der längeren Übersetzung der 8-Gang Version ergibt eine Unterstützung über 25 km/h hinaus.

Gruß

peline
16.08.2008, 11:59
Aha, dass ist also der Grund, warum das Pro Connect im Test so eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erreichte. 28 ist ja schon ganz ordentlich.
Viel Spaß noch damit...
Gruß Peter

P.S. Wo ist dein Händler und wie konntest du ihn zu dem Preisnachlass überreden?

wolf
16.08.2008, 18:43
Hallo,

nachfolgend ein kurzer Erfahrungsbericht über das Kalkhoff Pro Connect.
Ich hab eine Probefahrt mit dem Raleigh Dover E gemacht, welches ja angeblich baugleich ist. Hat mir auch gut gefallen..

Kannst du vielleicht Bilder von deinem Pro Connect reinstellen, damit man vergleichen kann?

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/43.png

stef@n
28.08.2008, 19:05
Ich hab eine Probefahrt mit dem Raleigh Dover E gemacht, welches ja angeblich baugleich ist. Hat mir auch gut gefallen..




die räder sind baugleich!

Raleigh Univega GmbH
Siemensstr. 1 - 3
49661 Cloppenburg


Kalkhoff Bikes
Derby Cycle Werke GmbH
Siemensstraße 1 – 3
D-49661 Cloppenburg

Augustus
01.09.2008, 17:04
Hallo,

nachfolgend ein kurzes Update zu meinem Erfahrungsbericht. Aufgrund der tollen Fahreigenschaften des Fahrrades, habe ich bis jetzt bereits 1.505 km zurückgelegt. Die durchschnittliche Akku-Reichweite liegt bei ca. 68 km. Die entsprechende Aufstellung habe ich als Datei beigefügt. Highlight war dabei bei einem flachem Streckenprofil 117 km mit einer Akkuladung. Wobei dann noch 2 von 5 Dioden am Akku leuchteten. Die Durchschnittgeschwindigkeit lag bei 24,45 ohne Einberechnung der Pausen, mit Pausen lag der Wert bei 23,8. Diese enorme Reichweite konnte dadurch realisiert werden, dass bei entsprechendem Rückenwind die Unterstützung ausgeschaltet wurde bzw. man sowieso aus dem Unterstützungsbereich (> 28 km/h) herausgefahren ist. Genutzt wurde der niedrigste Unterstützungsmodus. Dies zeigt meines Erachtens die Vorteile des Pro Connect. Das vergleichsweise geringe Gewicht von ca. 20,5 kg und die gut Laufeigenschaften der sehr guten Komponenten. Für meine Bedürfnisse und Anforderungen ist das Fahrrad fast optimal konfiguriert.

Bis jetzt musste ich nur die Schaltung nachjustieren und die Schraube des Kettenschutzes nachziehen.

Gruß





Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem Fahrrad.

Blende01
04.09.2008, 21:59
Hallo,

seit gestern haben wir neben unserem Kalkhoff Agattu Pedelec auch ein Pro Connect Pedelec, allerdings mit Wave-Rahmen.

Wie verhält sich denn die schicke matte Lackierung / Beschichtung auf dem Rahmen gegenüber Schmutzanfälligkeit oder Kratzempfindlichkeit?

Es ist noch so schön sauber und "unberührt", es steht noch in meinem privaten Arbeitszimmer als "schmuckstück"....


Viele Grüsse

oskar97
05.09.2008, 08:49
Die durchschnittliche Akku-Reichweite liegt bei ca. 68 km. Die Durchschnittgeschwindigkeit lag bei 24,45 ohne Einberechnung der Pausen, mit Pausen lag der Wert bei 23,8. Diese enorme Reichweite konnte dadurch realisiert werden, dass bei entsprechendem Rückenwind die Unterstützung ausgeschaltet wurde bzw. man sowieso aus dem Unterstützungsbereich (> 28 km/h) herausgefahren ist. Genutzt wurde der niedrigste Unterstützungsmodus.


Hi, Augustus!


Da muss ich doch jetzt mal ein wenig kritisieren:

sag mal, wenn Du eh häufig schneller als 24-25 km/h fährst und sowieso nur die niedrige Unterstützung wählst, warum fährst Du dann überhaupt ein solches Elektrofahrrad?
Oberhalb von ca.16-18 km/h baut sich die Untestützung des Panasonic- Antriebes ja bereits ab, so das man bei Geschwindigkeiten oberhalb von 20-22 km/h eh kaum noch untestützt wird, besonders im eco-Modus.
Das hat doch dann fast nur noch einen Placebo-Effekt, oder?
Da kann man sich doch gleich ein halb so schweres gutes Fahrrad kaufen?!
Das dann solche Reichweiten dabei herauskommen, ist meiner Meinung nach nicht verwunderlich.
Mein BionX untestützt mit voller Power (bis 300%) bis zur Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und schaltet dann aus.
Bis wieviel km/h untestützt das Rad denn? Oberhalb von 25 km/h auch noch? ganz legal ab Werk?

Gruss

Oskar

Augustus
05.09.2008, 14:37
Hallo Oskar,

ich besitze neben dem Kalkhoff noch ein KTM Avento Plus Trekking-Bike mit ca 17,5 kg. Meine Erfahrungen basieren immer auf dem Vergleich zu diesem Fahrrad. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei den identischen Strecken liegt beim Kalkhoff ca. 3 bis 4 km/h höher. Die Unterstützung reicht beim Pro Connect bis ca 28 km/h. Dies liegt wohl wie bereits beschrieben an der längeren Übersetzung der 8-Gang-Schaltung. Ich habe es mal nachgerechtet. Bei einer Trittfrequenz von ca 70 Umdrehung pro Minute liegt man im 8. Gang bei 27,9 km/h. Man hat also bei 25 km/h (8- Gang) selbst im niedrigen Modus noch eine sehr deutliche Unterstützung. Ich überlege mir aber, das hintere Ritzel mit 22 Zähnen gegen eines mit 19 Zähnen auszutauschen. Dann erhöht die Unterstützung bis gut 32 km/h. Was mir auch noch entgegenkommen würde wären höhere Trittfrequenzen bis zum Aussetzen der Unterstützung.

Mein Erfahrungsbericht bezog sich auf ein ebenes Streckenprofil. Ich gebe Dir insoweit recht, dass ich dies in der Vergangenheit mit meinem KTM auch recht gut und flott bewältigen konnte. Allerdings ist eine Erhöhung der Durchschnittsgeschwindigkeit um 3 bis 4 km/h bei gleichem Fitnesseinsatz auch nicht zu verachten. Da ich aber auch sehr gerne im Südschwarzwald die Berge hinauffahre, ist das Pro Connect hier sicherlich noch von einem höheren Spassfaktor. Dort nutze ich natürlich auch den mittleren bzw. den höheren Unterstütungsgrad.

Zur Lackqualität kann ich noch nicht allzuviel sagen, da ich das Fahrrad auch erst seit knapp 2 Monaten besitze. Bis jetzt gibt es noch keine Beanstandungen. Sollte bei einer Pulverlackbeschichtung auch nicht vorkommen.

Gruß
Augustus

grisbike
05.09.2008, 16:40
Wie verhält sich denn die schicke matte Lackierung / Beschichtung auf dem Rahmen gegenüber Schmutzanfälligkeit oder Kratzempfindlichkeit?
Ich habe einen matt-schwarzen MTB-Rahmen.
So lange das Bike am Montageständer war, sah es edel aus -
und danach genau so, wie ich es erwartet hatte:
Überzogen von vielen Flecken (Trinkflaschen-Saft,
Schweiß, Schlamm, Dreckpfützen ... ein echtes Rad! ;)
Jedoch erscheint mir die Reinigung nicht wesentlich
aufwändiger als bei Hochglanz - und Kratzer sind sogar
noch unauffälliger, wegen der Mattierung.

moon
05.09.2008, 17:53
sag mal, wenn Du eh häufig schneller als 24-25 km/h fährst und sowieso nur die niedrige Unterstützung wählst, warum fährst Du dann überhaupt ein solches Elektrofahrrad?
Das ist in der Tat die Frage die ich mir auch gestellt hatte...


Oberhalb von ca.16-18 km/h baut sich die Untestützung des Panasonic- Antriebes ja bereits ab, so das man bei Geschwindigkeiten oberhalb von 20-22 km/h eh kaum noch untestützt wird, besonders im eco-Modus.
Das hingegen ist überhaupt nicht richtig. Vielmehr erreicht man die optimale Unterstützung bei etwa 24 km/h im 8. Gang. Ich hatte zwischendurch (Inspektion) ein Victoria-Rad mit 7-Gang-Nabe - da trifft das inetwa zu, was Du schreibst.


Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei den identischen Strecken liegt beim Kalkhoff ca. 3 bis 4 km/h höher.
Kommt bei meinem Flyer auch hin, wobei der Auslaug-Faktor dabei deutlich geringer ist. Deine erstaunlichen Reichweiten bekomme ich dank Hügel allerdings bei weitem nicht hin, da ich ggf. die Unterstützung immer bei Bedarf hochschalte - dafür habe ich das Ding mit Antriebssystem ja gekauft.


Die Unterstützung reicht beim Pro Connect bis ca 28 km/h. Dies liegt wohl wie bereits beschrieben an der längeren Übersetzung der 8-Gang-Schaltung. Ich habe es mal nachgerechtet. Bei einer Trittfrequenz von ca 70 Umdrehung pro Minute liegt man im 8. Gang bei 27,9 km/h. Man hat also bei 25 km/h (8- Gang) selbst im niedrigen Modus noch eine sehr deutliche Unterstützung.
Trifft genauso auf den Flyer zu. Auch kann ich bestätigen, daß selbst im niedrigen Modus noch ein deutlicher Vorschub zu verzeichnen ist - natürlich geht es nicht ohne gewissen Eigeneinsatz; in den höheren Modi schont man die Waden und fordert stattdessen vom Akku & Motor den Vortrieb.


Ich überlege mir aber, das hintere Ritzel mit 22 Zähnen gegen eines mit 19 Zähnen auszutauschen. Dann erhöht die Unterstützung bis gut 32 km/h.
18 Zähne gefallen mir gut. Ich vermisse die niedrigen Gänge nicht, und bei 32 km/h ist die Unterstützung optimal und baut danach ab. Spürbar bis gut 36 km/h. In der Ebene kann man flotte 34 km/h fahren, wenn man nicht zu faul ist ;)


Was mir auch noch entgegenkommen würde wären höhere Trittfrequenzen bis zum Aussetzen der Unterstützung.
Wenn Du da ein brauchbares Rezept findest, laß es mich wissen. Nicht wegen der Endgeschwindigkeit, sondern wegen dem angenehmeren Fahren hätte ich das auch gern.

Gerhard Naujok
06.09.2008, 17:02
Mich würde interessieren, wie sich der Motor an langen Steigungen verhält. Wird er sehr heiß? Hat er schon mal wegen Überhitzung abgeschaltet? Ist das Motorgeräusch laut?
Ist das Motorgeräusch an langen Steigungen lauter als in der Ebene oder im hügeligen Gelände? Mit welcher Geschwindigkeit, in welchem Gang kann man mit dem Fahrrad hoch in den Schwarzwald fahren?

Augustus
22.09.2008, 14:51
Hallo,

ich möchte mal wieder über mein Kalkhoff Pro Connect berichten. Der derzeitige KM-Stand liegt bei 1.949 km. Die Zufriedenheit mit dem Bike ist weiterhin sehr hoch. Die durchschnittliche Akkureichweite liegt bei 68 km. Wobei ich den Akku nie ganz "leer" fahre. Meistens sind noch 1 oder 2 von 5 Leichtdioden Restkapazität vorhanden. Auf den letzten 2 Ausfahren hatte die Kapazitätsanzeige am Lenker wohl einen leichten Wackelkontakt. Sie wechselte plötzlich mehrmals von 3 auf 1 Diode und wieder zürück. Die Anzeige am Akku blieb davon aber ünberührt. Die letzten Fahrten beinhalteten u. a. sehr giftige Anstiege auf mehr oder weniger gut ausgebauten Waldwegen. Dort kann man die gute Unterstützung des E-Motors besonders gut erfahren. Insbesondere Anfahren an Steigungen, selbst auf losem Untergrund, sind eine wahre Freude. Im ersten Gang bügelt man nahezu jede Steigung ohne größe Probleme nieder. Natürlich ist das Pro Connect kein geeignetes Fahrrad für unbefestigte Wege. Trotzdem wollte ich doch die Leistungsfähigkeit mal an die Grenzen bringen. Das geht am besten auf den unbefestigen Waldwegen im Südschwarzwald. Ein Aussetzen bzw. Abschalten des Motors konnte ich dabei nicht "provozieren".

Gruß
Augustus

Mr. NRG
05.01.2009, 17:10
Hallo Augustus!

Sag mal, wie läuft es mit deinem Rad?

Ich würde mich dafür interessieren, ob du noch immer so glücklich bist und alles gut funktioniert!

Hast du inzwischen dafür gesorgt, dass du bis zu einer höheren Trittfrequenz unterstützt wirst?

Beste Grüße!

Augustus
08.01.2009, 17:19
Hallo,

ich bin weiterhin mit dem Rad sehr zufrieden. Momentan liegt der KM-Stand bei 3.700 km. Folgende Mängel sind bisher vorgefallen:

1. der Kettenschutz hat sich gelöst.
2. eine gerissene Speiche bei Km 3.200
3. Plattfuß hinten

Der Akku befindet sich noch in einem optimalen Zustand. Das Leistungsvermögen liegt noch bei 100 % bzw. bei 5 Leuchtdioden. Zur Zeit fahre ich im mittleren Unterstützungsmodus. Dieser reicht bei ebenen Strecken und Temperaturen zwischen 0 und +5 Grad ca. 60 bis 75 km. Dabei fahre ich den Akku max. bis zu 80 % leer.

Übersetzungsänderungen habe ich noch nicht vorgenommen. Interessant wäre für mich auch das größere Motorritzel einzubauen. Dadurch würde sich die Unterstützung bis zu einer Kadenz von 85 Kurbelumdrehungen erhöhen und meiner Fahrweise doch besser entgegenkommen. Das hintere Ritzel gegen eine 19 Zähne-Version auszutauschen werde ich vermutlich mal im Frühjahr angehen.

Gruß
Augustus

wolf
08.01.2009, 17:25
Zur Zeit fahre ich im mittleren Unterstützungsmodus. Dieser reicht bei ebenen Strecken und Temperaturen zwischen 0 und +5 Grad ca. 60 bis 75 km. Dabei fahre ich den Akku max. bis zu 80 % leer.Darf ich fragen, wie dein Streckenprofil ist bzw. wie schnell in welchem Gang du dabei fährst?
Ich komme mit dem C8-Flyer im 100% Modus im Schnitt "nur" 38km weit, allerdings habe ich etliche Ampeln am Weg, ein paar kleinere Steigungen und fahre dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 24km/h.
Ausserdem bin ich 1,85m groß, sitze sehr aufrecht und wiege so um die 90kg.

didi28
08.01.2009, 17:43
60 - 70 km Reichweite und Akku nur 80 % leer kann ich nicht nachvollziehen.

Ein Panasonic-Akku hat 26V x 10 Ah = 260 Wh. 80 % davon sind 208 Wh. Bei 70 km hast Du dann ca. 3 Wh Verbrauch pro Kilometer.

Ist es bei Dir vielleicht absolut eben und Du fährst lange Strecken auf glattem Asphalt sehr gleichmäßig ohne Anzuhalten, also quasi unter Laborbedingungen ?

Ich bin mit meinem Nine Continent in hügeliger Gegend mit den üblichen Stopps an Kreuzungen, Ampeln und Trekking- Körperhaltung noch nie unter 6 Wh pro Kilometer gekommen. Und da muss ich mich schon zwingen, nicht mit allzu hoher Kadenz zu fahren, da mein kadenzgesteuerter Regler ansonsten mehr Saft dazu gibt. Wenn ich richtig aufs Tempo drücke verbrauche ich auch mal 12 Wh pro Kilometer.

Mr. NRG
09.01.2009, 00:09
ich bin weiterhin mit dem Rad sehr zufrieden. Momentan liegt der KM-Stand bei 3.700 km. Folgende Mängel sind bisher vorgefallen:

Danke für die Infos und weiterhin GUTE FAHRT!

Augustus
09.01.2009, 22:19
Hallo,

im Zusammenhang mit der Reichweitendiskussion verweise ich mal auf die Testergebnisse des Pro Connect in den Zeitschriften aktiv Radfahren und Radtouren. Dort werden bei der Nutzung der höchsten Unterstützungsstufe Reichweiten von mindestens 50 km erreicht. Zudem wird dort ebenfalls die enorme Bedeutung des richtigen Schaltens bei Tretlagermotoren erläutert. Stichwort: Wirkungsgrad. Die mir gefahrenen Reichweiten sind dann aufgrund des mittleren Unterstützungsmodus entsprechend auch nachvollziehbar.

Gruß
Augustus

Dauerläufer
06.02.2009, 20:40
Hallo,

ich benutze das Pro Connect seit Ende September und bin 3000Km damit gefahren. Probleme oder Defekte: Keine.

Die einzigen Umbaumaßnahmen waren ein kleineres Hinterradritzel sowie die Magura HS 33( Kann ich jedem nur empfehlen).

Leider hält bei mir der Akku, wenn ich zügig fahre( 30-35Km/H) knapp 60 Km. Allerdings auch mit Bergpassagen! Dazu kommt noch, daß ich sehr groß bin!
Durch das andere Ritzel brauche ich die Stufe 3 nicht.

Ich habe bei Kalkhoff nachgefragt; die halten diese Reichweite unter diesen Bedingungen für sehr gut. Sie haben mir sogar meinen Akku ausgetauscht, da dieser ein paarmal nur noch 80% Restkapazität angezeigt hatte.

Ich habe den Akku mehr als einmal total leergefahren, so daß nicht einmal mehr das Licht gegangen ist. Aber das Rad fährt sich ohne Motor auch sehr gut.

Einmal habe ich 80Km geschafft, auf der 1. Stufe und doch erhöhtem Treteinsatz.

Da ich bei Glätte nicht fahre, ist momentan Zerlegn und Putzen angesagt, Was ich so sehe, ist das Kalkhoff seinen Preis wert und würde es sofort wieder kaufen.

Wenn einer ein paar Tipps hat, dem Motor noch ein wenig Kraftzu entlocken, wäre ich sehr dankbar!

Gruß
Stefan

Mr. NRG
06.02.2009, 21:07
Danke für deinen Bericht!

Nach wievielen KM hattest du die 80% Restkapazität?

Dauerläufer
07.02.2009, 12:56
Hallo,

das kann ich leider nicht pauschal beantworten. Wenn ich voll durchgefahren bin, also 8.Gang und mittlere Diode an, dann war 80% nach ca. 50Km.

Wie gesagt, das ist nur ein grober Mittelwert und ist von Gelände und vor allem auch Gegenwind abhängig.

Mein einziger Wunsch wäre, daß der Akku länger hält; aber das wollen wir ja alle!

Gruß
Stefan

Mr. NRG
07.02.2009, 18:28
Nee, das meinte ich nicht. Ich meinte eher, wieviele km du gefahren bist, bis die Akkulebensdauer auf 80% ging, weshalb sie dir den auch ausgetauscht haben! Bin nämlich in ähnlicher Situation!
Also?

Dauerläufer
07.02.2009, 19:42
Hallo,

entschuldige, da war ich wohl etwas zu vorschnell! Ich hatte das Rad gerade 3 Wochen mit ca. 20 Ladezyklen! Auf einmal brannten nur noch 4 Dioden= 80 %. Dies dauerte ein paar Ladezyklen. Ich hatte mit dem Händler schon einen Termin vereinbart, an dem ich den Akku bringen sollte. Genau 2 Tage vorher haben nach einem Ladevorgang wieder alle 5 Dioden gebrannt.
Dies blieb dann so. Der Händler nahm den Akku trotzdem an und schickte ihn zu Kalkhoff. Ich bekam für 4 Wochen(!) einen Ersatzakku. Kalkhoff schickte dann einen Akku zurück.
Wenn du Probleme mit dem Akku hast, würde ich mich sofort mit Kalkhoff in Verbindung setzen!

Gruß
Stefan

Mr. NRG
07.02.2009, 20:27
Leihakku warten schon auf mich.

Hast du damals einen WIRKLICH neuen Akku bekommen, als du den Leihakku zurückgegeben hast? Und klappt es mit dem neuen nun besser? Also hat der nach mehr Aufladungen immernoch seine 5 LEDs?

Dauerläufer
07.02.2009, 20:59
Hallo,

der Akku war neu. Ich denke, daß der alte doch etwas hatte! Weder mir noch dem Händler wurde etwas mitgeteilt. Ist ja auch egal!

Ich bin noch ein paarmal gefahren und habe ihn entsprechend oft aufgeladen. Es brennen immer noch alle 5 Dioden. Allerdings bin ich seit Weihnachten nicht mehr gefahren, die 5 Dioden brennen immer noch. Und wenn, die Garantie läuft ja noch.

Wie schaut es mit der Ertüchtigung des Motors aus, hast du da Erfahrung?

Gruß
Stefan

Mr. NRG
07.02.2009, 21:09
Was meinst du mit "Ertüchtigung des Motors"?

Dauerläufer
08.02.2009, 11:33
Ganz einfach.

Im Frühjahr kommt das S-Pedelec von Kalkhoff auf den Markt, der Motor soll angeblich identisch sein. Was ist zu tun, um die 25er Version auf die 40 er Version aufzurüsten?

grosserschnurz
08.02.2009, 12:06
Hallo Dauerläufer,

wer es glaubt wird seelig. Ein 45 km/h S-Pedelec wird nach der augenblicklichen undurchsichtigen Gesetzeslage wohl nicht kommen.
Dies betrifft leider auch die Mitbewerber.

grosserschnurz glaubt, dass es eher nicht kommt

Mr. NRG
08.02.2009, 12:15
Ach so....ja also erstmal: Das Rad kommt! Konnte man auf Messen auch schon Probe fahren. Ich hab es nicht getan, aber habe es erzählt bekommen und gesehen.

Dein 25km/h-Pro Connect kannst du grundsätzlich nicht so umbauen, dass du genau das schnelle hast, weil das Schnelle eine Kettenschaltung hat.
Wenn du auf die Kettenschaltung verzichten kannst geht es ganz einfach:

1. vorne 11er Motorritzel
2. hinten 17er Ritzel (so in etwa)
3. vorne Federgabel
4. Magura HS33
...und fertig ist dein "Klon".

Wenn du auf die Gabel und Bremsen verzichten kannst bist du mit etwa 20€ dabei...und halt ein wneig basteln...

Das Pro Connect S soll auch nicht 45 sondern 40 km/h fahren.

Hoffe geholfen zu haben.

Dass das Ganze verboten ist, weiß du ja aber sicher....

Reinhard
08.02.2009, 13:32
Ein 45 km/h S-Pedelec wird nach der augenblicklichen undurchsichtigen Gesetzeslage wohl nicht kommen.

Das bezieht sich aber nur auf S-Pedelecs, die mit einem Motor mit mehr als 250 Watt geplant sind/waren.

Dauerläufer
08.02.2009, 15:15
Hallo zusammen,

danke für die Antworten! Was ich immer nicht verstanden habe, wie Kalkhoff die 40 Km/h mit einem 250 Watt Motor erreichen will. Ein großer Teil wird sicher über den 9.Gang der Kettenschaltung erreicht werden. Lt. Kalkhoff soll sogar eine Anfahrhilfe nachrüstbar sein.

Bringt denn dieses 11er Motorritzel etwas? Das hintere Ritzel habe ich verändert, das brachte wirklich etwas!

Letzte Frage, wo gibt es diese Ritzel denn zu bestellen?

Danke für die Mühe. Das dies alles nicht erlaubt ist, ist mir natürlich bewußt!

Schönen Sonntag noch!

Gruß
Stefan

Mr. NRG
08.02.2009, 16:58
Das 11er Ritzel gibtes beim Flyer-Händler deiner Wahl. Kostet etwa 15€ und müsste immer vorhanden sein. Ist normales Verschleißteil. Man sollte sich noch ne Sicherungsringzange besorgen. Kostet etwa 10€. Dann geht es ganz schnell mit etwas Übung. Such mal hier im Forum, da sthet genug geschrieben über das Thema.
Damit haste denn eine Kadenz von 85 Upm. Kannst dann ja selbst ausrechnen, was dein Rad dann schneller wird (von 70 auf 85 Upm).
Die 40 km/h wirst du wohl nur mit ordentlich Eigenleistung fahrn können. Also nix is mit trocken zur Arbeit kommen...
Wie gesagt, im Straßenverkehr würde ich sowas nicht nutzen.

Mr. NRG
08.02.2009, 17:02
Noch ne Frage an alle Panasonic-Freunde:

Weiß jemand, wo man die Sicherungsringe vom Motorritzel preiswert bekommt?
(Und ja ich weiß, dass man das Originale weiter verwenden kann....)

wolf
08.02.2009, 18:30
Noch ne Frage an alle Panasonic-Freunde:

Weiß jemand, wo man die Sicherungsringe vom Motorritzel preiswert bekommt?
(Und ja ich weiß, dass man das Originale weiter verwenden kann....)

Das sind ganz normale, axial montierte Aussensicherungsringe.
Ich weiss allerdings die genauen Masse nicht, der Innendurchmesser ist 13 oder 14mm, glaub ich.

Am besten baust du ihn aus und gehst damit zum nächsten Metallwarenhändler. Sollte um ein paar Eurocent zu haben sein.

Bei ebay gibts um ~10 Euros Sets, in denen dann alle möglichen Größen drinnen sind.

Dauerläufer
08.02.2009, 20:02
Hallo,

danke für die Antwort. Ich denke, daß das 11er allein noch nicht für 40 Km/h ausreicht. Da wird man als Fahrer im 9. Gang ganz schön mittreten dürfen. Wie schon gesagt, da wird es nichts mit trocken fahren!! Aber manchmal schadet ein wenig Kraftaufwand auch nicht!

Gruß
Stefan

Mr. NRG
08.02.2009, 21:16
Danke Wolf! Wird wohl am besten sein, mal mit dem ausgebauten Ring zum Metallhändler zu gehen. Mal sehen, wo sich sowas findet....

Zum Pro Connect S und 40km/h: Bedenke auch, dass wenn du eine Kettenschatung hast, und vorne keine Schaltung, die Kette wahrscheinlich sehr schief läuft, wenn du immer im 9. Gang fährst. Verschleiß ist dann recht hoch...ich finde die Ketenschaltungslösung nicht gut. Seit ich mehr und täglich Nabenschaltung fahre, weiß ich diese nun zu schätzen. Kein Schalten bei Last - das ist nicht gut. Der Verschleiß und die Pflege sind aber wesentlich entspannter, wenn dein Rad etwa 3 mal die Woche aussieht "wie Sau"! Wenn man eh nur sonntags bei gutem Wetter fährt, spielt dieser verminderte Wartungsaufwand natürlich keine Rolle.

Dauerläufer
09.02.2009, 16:27
Hallo,

das ist ein sehr interessanter Aspekt, den du bringst! Das mit dem erhöhten Kettenverschleiß sehe ich genauso.

Was mich jedoch an der Nabenschaltung stört, daß die Gänge unter Last nicht richtig greifen. Mit einer gefühlvollen Treterei tritt dies nicht auf.

Vielleicht sollte man eine Ruhloff Schaltung einbauen, da dürften 40Km/h kein Problem sein, oder?

Gruß
Stefan

Mr. NRG
09.02.2009, 16:39
...wenn du das Geld hast....dann kannste auch direkt den Flyer mit Rohloff kaufen...dann musste dir selbst nicht die Finger dreckig machen...

didi28
09.02.2009, 16:49
Eine 8-Gang Nabenschaltung reicht bei einem Pedelec völlig aus. Sie hat den Vorteil extremer Wartungsarmut und Langlebigkeit. Die Kette ist auch viel robuster und hält wesentlich länger als eine Schaltkette.

Mr. NRG
09.02.2009, 16:59
Eine 8-Gang Nabenschaltung reicht bei einem Pedelec völlig aus. Sie hat den Vorteil extremer Wartungsarmut und Langlebigkeit. Die Kette ist auch viel robuster und hält wesentlich länger als eine Schaltkette.

...nicht, wenn man wie unser Kollege hier ;) 200 km/h fahren will.....

..sonst hast du Recht!

hkranawetter
09.02.2009, 19:16
wenn man in richtig kadenzt, (tritt), dann läuft der motor opitmal das stimmt schon, und für die ebene dürfte der Panasonic wirklich ganz gut sein in der reichweite,

mit unseren 3 stufigen pedeleccontrollern kommen wir nahe dran, an die performance des des panasonic in der ebene,

nur am Berg oder unter last (höhere gewichte höhere geschwindigkeiten, höhenmeter), dann schlagen die fundamentalwerte wieder durch, und da das sind beim panansoic nun mal nur 240Wh, und das ist verdammt wenig,
eigentlich nicht mehr stand der technik,

aber 3Wh stimmt nicht, das hast Du selber getreten, und wenn Du schneller fährst als 25 km/h schaltet er ja weg.

5-10Wh/km je nach System,

specialbikes.at

Dauerläufer
09.02.2009, 20:08
Hallo zusammen,

ich denke auch, daß die 8 Gang Nabenschaltung vollkommen ausreicht! Das mit der Ruhloff war nur so ein Hirngespinst!! Genau für 200Km/h!!

Mir ist es auch so ergangen, daß der Antrieb am besten und längsten läuft, wenn man schon gleichmäßig tritt. Allerdings verführt natürlich die Leichtigkeit des Kalkhoff sehr oft, schnell zu fahren. Das Ergebnis dann, der Akku ist schneller leer und wenn ich Glück habe, darf ganz ohne Unterstützng heim fahren. Aber wie heißt es: Der Spaß muß sein.

Gruß
Stefan

grosserschnurz
09.02.2009, 20:12
Hallo Dauerläufer,

schau dir die neue Sram 9-fach Nabe an, diese gibt es mit und ohne Rücktritt und auch als Leichtversion. Hat ein tolles Übersetzungsverhältnis. Kostet allerdings etwas mehr als die Shimano.

grosserschnurz

winido
09.02.2009, 22:11
Eine 8-Gang Nabenschaltung reicht bei einem Pedelec völlig aus. Sie hat den Vorteil extremer Wartungsarmut und Langlebigkeit. ...
Falls ihr die Nexus meint: Bei meinem Birdy hab ich die Nexus vor über zwei Jahren rausgeschmissen:mad:. Die fing nach ca. 1000 Km an nachzuschalten, ging zur Inspektion/Überholung, dann war's gut für die nächsten 700 km, dann wieder das gleiche Spiel, wieder gut für 500 Km und dann hatte ich die Nase voll und raus damit. Scheint mir für Dauerbetrieb (auch bei lastfreier Schaltung) nicht tauglich oder evtl. nur für geringeres Drehmoment. Treten + Motor mag ich mir da nicht vorstellen.
Zur Zeit hab ich leihweise wieder ein Birdy mit Nexus und da scheint sich das gleiche Spiel sich anzubahnen.

didi28
09.02.2009, 22:41
Die Shimano Nexus Inter 8 ist auch die schlechtere gegenüber der Shimano 8-Gang Alfine. So ist nur bei der Alfine das Getriebe nadelgelagert und hat Klemmrollen, weshalb sie auch für 40.000 km ausgelegt ist und nicht nur für 20.000 km wie die Nexus, die nur Gleitlager und Sperrklinken hat. Aber diese Probleme dürften trotzdem nicht sein ...

Die Sram i-Motion 9-Gang ist teurer, hat ein höheres Gewicht, ist lauter und auch nur für 20.000 km ausgelegt.

Die Entfaltung der Sram von 340 % (bei gleichmäßiger Abstufung) gegenüber 307% bei den 8-Gang Naben ist natürlich klasse, aber beim Pedelec braucht man diese nicht wirklich.

wolf
10.02.2009, 07:47
Die Shimano Nexus Inter 8 ist auch die schlechtere gegenüber der Shimano 8-Gang Alfine. So ist nur bei der Alfine das Getriebe nadelgelagert und hat Klemmrollen, weshalb sie auch für 40.000 km ausgelegt ist und nicht nur für 20.000 km wie die Nexus, die nur Gleitlager und Sperrklinken hat. Aber diese Probleme dürften trotzdem nicht sein ...Das gilt aber nur für die normale Inter-8 - die Inter-8 Premium (die mit der roten Line am Nabenflansch) hat angeblich das gleiche Innenleben wie die Alfine verbaut.

Ich bin mit der Inter-8 Premium übrigens sehr zufrieden und hatte bisher keinerlei Beanstandungen - sowohl in meinem Dahon Falter als auch im Fyler.

grosserschnurz
10.02.2009, 08:55
Hallo didi28,

die SRAM 9-fach gibt es auch als leichte Version in der Carbonausführung ohne Rücktritt. Auch eine Scheibenbremsversion ist angekündigt. Diese wäre für mich 1. Wahl. Leichter und deutlich billiger als Rohloff, leider teurer als Shimano.

Ist nur die Frage ob sie wie versprochen auch schon geliefert wird.

grosserschnurz

didi28
10.02.2009, 10:59
@ wolf: Die Inter-8 Premium hat glaube ich auch das gleiche Innenleben wie die Alfine, es fehlt nur die Scheibenbremsaufnahme.

@ grosserschnurz: Meinst Du die SRAM i-Motion 9 Sportsline (1980g) für dort (http://www.komponentix.de/onlineshop/index.html?naben_getriebeschaltnaben.htm#itemno2) EUR 279,90 ?

Dauerläufer
10.02.2009, 12:01
Hallo zusammen,

zunächst einmal vielen Dank für den Hinweis für die neue 9-Gang Schaltung. Der Preis scheint zwar happig zu sein, jedoch werde ich mich da einmal weiter erkundigen!

Ich habe manchmal den Verdacht, daß die Tendenz zum Leichtbau doch nicht so optimal ist. Gerade, wo die Menschen immer schwerer werden!!

Mir hat ein Fahrradhändler einmal von Shimano XTR Teilen abgeraten, da diese zwar hochwertig gemacht sind, jedoch nur für leichtgewichtig Fahrer.
Als 2 M Mensch tritt man natürlich anders zu, als ein 1,75 Mensch. Für den ist das Ganze aber ausgelegt, weil er die DIN darstellt.

Ich für meinen Teil werde halt nicht mehr so stark zutreten, was ja auch kräftesparend ist.

Gruß
Stefan

holgiB
10.02.2009, 12:25
Hallo Dauerläufer,



Ich habe manchmal den Verdacht, daß die Tendenz zum Leichtbau doch nicht so optimal ist.
Gerade, wo die Menschen immer schwerer werden!!
Leichtbau ist nur dann ein Problem wenn man sein Hirn ausschaltet. Intelligent gemachte
Leichtbauteile sind durchaus dazu in der Lage mit schweren Teilen mitzuhalten. Das hat
unter Anderem Uli Fahl bewiesen. Das ist halt nicht billig.

Leichbau wird aus meiner Sicht nur dann zum Problem, wenn z.B. folgende Faktoren zutreffen:
- Leichtbauteile werden "zu leicht" dimensioniert
- Leichtbauteile sollen super billig sein (wobei teure Sachen nicht immer besser sein müssen)
- Leichtbauteile werde ausserhalb der Herstellerempfehlung oder ihres angestammten Bereiches eingesetzt
(Cross Country Laufräder im All Mountainsbereich, zu schwerer Fahrer, etc).
- Leichtbauteile werden schlecht & ohne Hirn designed



Mir hat ein Fahrradhändler einmal von Shimano XTR Teilen abgeraten, da diese zwar hochwertig gemacht sind, jedoch nur für leichtgewichtig Fahrer.
Das halte ich für ausgemachten Käse. XTR wird häufig im Rennzirkus verwendet und dort sicher mehr strapaziert als das bei den meisten Hobbyfahrern der Fall ist. Zudem finden sich auch bei den Pro-Racern einige ausgesprochene "Hühnen". Ob es allerdings immer XTR sein muss lasse ich mal dahingestellt sein. Mavic´s CrossMax / CrossLand Laufradreihe ist auch superleicht und wird seit Jahren im Rennbereich eingesetzt.

Gruß,
Holger

Dauerläufer
10.02.2009, 15:49
Hallo Holger,

ich stimme dir vollkommen zu. Ich gehe davon aus, daß einige der hochwertigen Teile für Fahrer wie ich einer bin eben nicht gemacht sind. Es ist für ein Rad schon von Bedeutung, ob es einen 65kg, ca 180cm Radler transportiert oder eben einen 2M Mann mit 100Kg. Das Problem dürfte zum einen die Kraftentwicklung beim Treten und die Belastung beim Bremsen sein. Ich merke sofort, ob ein Teil was taugt oder nicht.
Ich glaube auch, daß es neben XTR Teilen auch von anderen Firmen solide und gute Technik gibt. Mir fehlt da leider der Überblick. Aber dafür bin ich ja in diesem Forum!

Gruß
Stefan

Mr. NRG
10.02.2009, 21:02
Wenn du XT oder XTR kaufst machst nie was falsch. Egal, ob du 50, 100 oder 200kg wiegst. Probiers aus. Ist so! Ich fahre schon so viele Jahre diese Gruppen. Ist nur top!

Dauerläufer
11.02.2009, 14:01
Hallo,

das denke ich auch und werde es beherzigen!

Gruß
Stefan

Augustus
07.04.2009, 20:49
Hallo,

ich möchte mal wieder über mein Pro Connect berichten. Die Laufleistung beträgt 4.203 km. Die Kapazität des Akku liegt noch bei 100 % (5 Dioden). Der Akku wurde 64 mal geladen. Die durchschnittliche Reichweite je Ladung bei ca. 65 km.

Probleme gab es mehrfach mit dem Hinterrad. Bei 3.200 km und 3.850 km ist jeweils eine Speiche gerissen. Nach dem 2. Speichenwechsel wurde das Hinterrad nach weiteren 300 km instabil. Die Speichen hatten dabei vollig unterschiedliche Spannungsverhältnisse. Mein Händler hat daraufhin die Reißleine gezogen und ein komplett neues Hinterrad geordert. Nun habe ich das Hinterrad des 2009er Modell. Das heißt eine Alfine-Nabe (vorher Nexus Premium) mit einer Felge mit 32 Speichen. Sämtliche Reparaturen wurden über die Garantie abgewickelt und haben mich nichts gekostet.
Insgesamt bin ich mit dem Pro Connect weiterhin sehr zufrieden. Ebenso mit meinem Händler.

Gruß

peline
07.04.2009, 20:58
Das heißt eine Alfine-Nabe (vorher Nexus Premium)
Gruß

Spürst du einen Unterschied?

Kraeuterbutter
07.04.2009, 22:31
Die Kapazität des Akku liegt noch bei 100 % (5 Dioden).

ich nehm mal an, dass die Dioden nur die Spannung zeigen
dein Akku könnte durchaus schon nur noch 80% Kapazität haben (da spricht man bei Lipos dann eigentlich davon, dass sie ihr Lebensende erreicht haben),
nach dem Laden aber trotzdem 5 LEDs anzeigen

also ohne eine Vorher-Nacher-Messung per Kapazitätsmessgerät kannst du keine 100% nur aufgrund der LEDs angeben

Mr. NRG
08.04.2009, 10:29
Mal wieder Danke für die Aktualisierung deines Erfahrungsberichtes! Ich habe das gleiche Rad wie du.
Von den Speichenrissen habe ich auch schon oft gehört, bin jedoch bisher (1500km) davon verschont geblieben. Ich denke, dass es bei Kalkhoff eklatante Qualitätsmängel gibt, die ich leider auch immer wieder bei meinen Rad zu beobachten habe.
Habe inzwischen den zweiten Akku und der ist auch schon wieder beim Hersteller wegen eines Problems. Dazu ist mir auch die Kette gerissen und der Kettenspanner verbogen (verzogen). Alles bei normaler Nutzung. Das darf einfach nicht bei einem Rad dieser Preisklasse passieren - schon gar nicht in 1500km in 3 Monaten.

Auch weiterhin würde ich mich freuen, Erfahrungsberichte von dir zu lesen....

Allzeit GUTE FAHRT!

Mr. NRG
08.04.2009, 10:31
Spürst du einen Unterschied?

Ich habe inzwischen die Nexus-Standard 8 Gang gegen die Premium tauschen lassen.
Da jedenfalls kann ich dir sagen, dass es einen sehr großen Unterschied gibt. Das Schalten läuft ruhiger und die Nabe läuft weicher.

qay57
08.04.2009, 14:51
ich nehm mal an, dass die Dioden nur die Spannung zeigen
dein Akku könnte durchaus schon nur noch 80% Kapazität haben (da spricht man bei Lipos dann eigentlich davon, dass sie ihr Lebensende erreicht haben),
nach dem Laden aber trotzdem 5 LEDs anzeigen

also ohne eine Vorher-Nacher-Messung per Kapazitätsmessgerät kannst du keine 100% nur aufgrund der LEDs angeben


Akku-Zustand anzeigen - bei Panasonic 26V/10Ah:

Direkt am Pana-Akku das rote Knöpfchen drücken:
- LEDs zeigen Ladestatus ....

... jetzt immer schön mit dem Fingerchen auf dem Knöpfchen bleiben
(die LEDS verlöschen kurz um sofort danach wieder auf zu leuchten)

- und JETZT zeigen sie den Akkuzustand ...


... weiß nicht ob das hier bekannt ist - wenn ja - dann nehmt es als Auffrischung :D ...

stef@n
12.04.2009, 10:44
Hallo Oskar,
Ich überlege mir aber, das hintere Ritzel mit 22 Zähnen gegen eines mit 19 Zähnen auszutauschen. Dann erhöht die Unterstützung bis gut 32 km/h. Was mir auch noch entgegenkommen würde wären höhere Trittfrequenzen bis zum Aussetzen der Unterstützung.



hallo, kannst du mir verraten was für ein ritzel ich kaufen muß? es gibt ja verschiedene innendurchmesser.

siehe: http://www.ratioparts.com/ansicht/Ratioparts/index.php?mo=Shop&op=Shop&UID=19608

Augustus
27.04.2009, 16:04
Hallo,

mal wieder ein kurzes Update. Mein derzeitiger KM-Stand liegt bei 4.796. Nach gut 600 km mit der Alfine-Nabe, kann ein erstes positives Fazit ziehen. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass sie bei Last besser umschaltet. Am vergangenen Samstag habe ich meine erste längere Tour im Jahr 2009 unternommen. Nachfolgend die Daten dazu:
Länge: 100,08 km
Streckenprofil: eben (überwiegend landwirtschaftliche Wege)
Durchschnittgeschwindigkeit: 25,12 km/h
Unterstützungsmodus: niedrig
Akku: noch 2 von 5 Dioden (allerdings wohl kurz vor dem Umschalten auf die letzte Diode, wenn ich von der der Ladezeit ausgehe.) ca. 20 % Restkapazität.

Bevor die Reichweitendiskussion wieder beginnt, noch kein kleiner Hinweis. In der neuen Ausgabe von aktiv radfahren wurde 4 pedelecs getestet. Davon 2 mit dem Panasonic-System (Kettler und Victoria). Beide Fahrräder werden dort mit einer Reichweite von 84 km (Ebene/Stadt) im Eco-Modus (niedrige Unterstützung) angegeben. Die Reichweite im mittler Modus liegt bei 70 km. Dies kann ich mit meinen Erfahrungswerten durchaus bestätigen. Meine durchschnittliche Akkureichweite liegt bei ca. 67 km. Dabei wird der Akku im Regelfall nur bis zu max. 80 % "leergefahren".

Gruß
Augustus

didi28
27.04.2009, 16:53
Ich fahre schon seit meiner Kindheit viel Fahrrad und seit letztem Jahr ein eigenes Pedelec. Auch bin ich schon viele Pedelecs probegefahren, auch mit Panasonic-Motoren. Ich weiß, was es heißt, einen Schnitt von 25 km/h zu fahren. Es ist schon mit normalen Fahrrädern über längere Strecken im Straßenverkehr oder Feldwegen fast unmöglich, außer man ist Amateur-Radrennfahrer mit Rennrad oder extrem trainiert, weil Du im Endeffekt fast immer mindestens 30 km/h fahren musst, um die unweigerlichen verkehrsbedingten oder wegebedingten Langsamfahrzeiten zu kompensieren.

Wenn Du also 100,08 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,12 km/h mit niedrigem Unterstützungsmodus gefahren bist und noch 20% Restkapzität in dem relativ energiearmen 26V/10Ah Akku hast, dann gibt es für mich nur zwei Erklärungen:

1. Du bindest uns einen netten Bären auf :cool:...
2. Du bist ein sehr trainierter Sportler und fährst wirklich meistens schneller als 25 km/h. Über ca. 25 km/h hast Du sowieso keine Motorunterstützung mehr, könntest theoretisch also ewig fahren und der Akku wäre immer noch voll.

Hatte auch letzthin einen fitten Tag und bin ca. 20 km mit einem Schnitt von ca. 19,8 km/h in der Ebene gefahren mit einem sehr geringen Energieverbrauch, weil meine 2. Geschwindigkeitsstufe meines Reglers nur bis ca. 20 km/h unterstützt (und ich die 3- Stufe mit Vollgas nicht nutzte). Fahre ich dann in der 2.Stufe z.B. 22 km/h habe ich auch keine Motorunterstützung mehr, hätte also auch eine nahezu grenzenlose Reichweite.

Aber diese Fahrweise ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache, außer man muss aus irgendwelchen Gründen auf Reichweite fahren, weil man ein weit entferntes Ziel hat und man Strom z.B. für einen Anstieg am Ende der Tour sparen will.

Reinhard
27.04.2009, 17:07
1. Du bindest uns einen netten Bären auf :cool:...

Fährt Augustus nicht ein S-Pedelec?

didi28
27.04.2009, 17:12
Nein: http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=2161&postcount=3

Reinhard
27.04.2009, 17:17
Aufgrund der längeren Übersetzung der 8-Gang Version ergibt eine Unterstützung über 25 km/h hinaus.

Dann muss er wohl selbst etwas dazu sagen/schreiben ...

didi28
27.04.2009, 17:37
Er schreibt ja, dass er erst bei 28 km/h aus dem Unterstützungsmodus heraus fährt (wohl, weil die 8-Gang Alfine eine etwas größere Entfaltung hat als die 7-Gang Nabe, die auch verbaut wird). Das kann ich durchaus nachvollziehen, wenn die Ritzelkombination von Motorritzel und Hinterradritzel nicht angepasst und die geringfügig höhere Unterstützung im Rahmen der Toleranz vom Hersteller in Kauf genommen wurde.

Das bedeutet aber, dass Augustus sogar mindestens 29 km/h fahren muss, um aus der Motorunterstützung herauszufahren und so letztlich eine nahezu unbegrenzte Reichweite, und 100,08 km bei 20 % Restkapazität eines nur 260Wh Akkus gehen für mich schon in diese Richtung, zu erreichen.

Oder drücken wir es mal in Zahlen aus:

Akkukapazität: 26V x 10Ah = 260Wh
davon 80% verbraucht: 208 Wh

Bei 100,08 Kilometern wären das ca. 2,08 Wh pro Kilometer ! Und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,12 km/h. Selbst Kraeuterbutter hat das glaube ich noch nicht geschafft und der setzt seinen Motor ja gezielt mit dem Gasgriff nur an Steigungen ein und fährt in der Ebene ohne Motor, wenn er auf Reichweite fährt.

2,08Wh gleichmäßig auf jeden Kilometer verteilt wären im Übrigen nicht spürbar und somit sinnlos.

Ich bleibe dabei: Augustus hat uns entweder einen Bären aufgebunden oder ist ein Supersportler :D !

Beides hat letztlich keine Aussagekraft, außer, dass ein Supersportler auch mit einem Pedelec schnell und weit fahren kann oder ein Kalkhoff-Fan/Händler etwas zweifelhaft Werbung macht ...

sitzpickel
27.04.2009, 17:54
Dann muss er wohl selbst etwas dazu sagen/schreiben ...

Bin zwar nicht Augustus:D
Aber seine Angaben entsprechen auch meinen Erfahrungen, da das Panasonicsystem sehr Ressourcensparend arbeitet.
Letzter Schnitt: 28,3km/h(Garmin GPSmap 60C) über 25,4km, Akku noch 3 Led.

Desweiteren hat auch mein Pro Connect VOR den Umbaumaßnahmen bis 26,8km/h unterstützt(bevor didi28 wieder Manipulation des Tachos vermutet, es wurde ebenfalls über das Garmin gemessen)

Außerdem didi28 sehe ich einer Versicherung gelassen entgegen, da mein Pro Connect praktisch über Baugleichheit zum Pro Connect S verfügt(Bremsen habe ich ebenfalls HS33 verbaut) somit dürfte eine BaumMUSTERzulassung hinfällig sein(Pro Connect S verfügt bereits seit Anfang April über eine Solche)

Gruß
sitzpickel

peline
27.04.2009, 18:01
Bin zwar nicht Augustus:D
Aber seine Angaben entsprechen auch meinen Erfahrungen, da das Panasonicsystem sehr Ressourcensparend arbeitet.
Letzter Schnitt: 28,3km/h(Garmin GPSmap 60C) über 25,4km, Akku noch 3 Led.


Interessant für mich wäre ja, was ihr für Durchschnittsgeschwindigkeiten vor eurer Pedeleczeit hattet.

didi28
27.04.2009, 18:08
Hallo sitzpickel,

das glaube ich Dir ohne weiteres, dass ein Panasonic-Motor unmanipuliert bis 26,8 km/h unterstützt. Aber dann schafft man noch lange nicht eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 25 km/h über 100 km ...

Einen 28er Schnitt mit manipuliertem Panasonic einmal über 25,4 km fahren, kann ja auch schon mal sein. Ich halte mich jedenfalls für meine 45 Lenze für nicht ganz unsportlich und habe das mit meinem NineContinent, der sogar bis 30 km/h unterstützt, hier in der Gegend noch nie geschafft, auch nicht in der Ebene. Ich habe mir allerdings auch noch nie eine schnurgerade Teststrecke ohne Gegenwind gesucht, bei der man nie mal langsam machen muss. Den anders geht es schlichtweg nicht. Das wären auch so was wie Laborbedingungen und hätte nichts mit der Realität zu tun.

Würde mich für Dich freuen, wenn Du das mit dem Versicherungskennzeichen schaffst, nur mir fehlt der Glaube :D.

Trotzdem viel Erfolg bei Deinen Bemühungen.

Gruß
didi

sitzpickel
27.04.2009, 18:10
Interessant für mich wäre ja, was ihr für Durchschnittsgeschwindigkeiten vor eurer Pedeleczeit hattet.


Hallo peline
Ötztaler 2001 auf einem TREK OCLV Renner : 8h:30min ........nur so zur Orientierung:D dabei war ich der langsamste von uns:mad:

Gruß
sitzpickel

didi28
27.04.2009, 18:18
Hallo Sitzpickel,

damit gehörst Du für mich zu den Supersportlern. Du solltest so was dazu schreiben, wenn Du Reichweitenangaben machst. Die ganz überwiegende Mehrheit der Pedelecfahrer fährt diese, weil sie nicht so fit sind wie Du. Wenn die dann diese hohen Reichweitenangaben von Dir lesen, meinen sie, das wäre die normale Reichweite eines eher untrainierten Fahrers.

Gruß
didi

sitzpickel
27.04.2009, 18:25
Hallo Sitzpickel,

damit gehörst Du für mich zu den Supersportlern. Du solltest so was dazu schreiben, wenn Du Reichweitenangaben machst. Die ganz überwiegende Mehrheit der Pedelecfahrer fährt diese, weil sie nicht so fit sind wie Du. Wenn die dann diese hohen Reichweitenangaben von Dir lesen, meinen sie, das wäre die normale Reichweite eines eher untrainierten Fahrers.

Gruß
didi

danke für die blumen, aber mit 2 kindern und hänger bist du selbst als supersportler in welligem glände, wie es bei uns vorherrscht, schnell platt, deswegen das pedelec.
gruß
markus
p.s. kann nur kleinschreiben, da ich gersde meinen sohn auf dem arm halte:D

didi28
27.04.2009, 18:31
Also wer 238 km und 5.500 Höhenmeter in 8h : 30 min am Stück schafft:

http://www.radmarathon.at/termine/detail_event.php?id=296

der wird doch so einen Kinderanhänger locker durch die Gegend chauffieren können ;).

Aber klar, das Gewicht zieht schon, wenn es den Berg hoch geht....

sitzpickel
27.04.2009, 18:38
Also wer 238 km und 5.500 Höhenmeter in 8h : 30 min am Stück schafft:

http://www.radmarathon.at/termine/detail_event.php?id=296

der wird doch so einen Kinderanhänger locker durch die Gegend chauffieren können ;).

Aber klar, das Gewicht zieht schon, wenn es den Berg hoch geht....

Hallo didi
Tja, 8Jahre später und 2 Hosenscheisser im Haus da leidet die Kondition enorm:D würde mich aber dennoch als "etwas über dem Durchnitt" trainierter Pedelecer ansehen;)

Gruß
sitzpickel

Augustus
27.04.2009, 19:42
Hallo,

ich finde es schön, dass mein Erfahrungsbericht zu solchen z. T. emotionalen Reaktionen führt. Ich kann an dieser Stelle nur versichern, dass meine Angaben der Wahrheit entsprechen. Die gleiche Strecke habe ich auch schon mit einem KTM-Trekking-Bike mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 21 km/h zurückgelegt. Wie gesagt die Strecke war eben, ich hatte nur 2 Fahrtunterbrechungen (eine rote Baustellenampel und eine kurze Pinkelpause) ansonsten wurde die Strecke ohne Halt gefahren. Die Unterstützung des Pro Connect geht rechnerisch unter Berücksichtigung der 70er Kadenz bis 28 km/h. Dies ist auch zu spüren. Auch über 25 km/h hat noch eine deutliche Unterstützungswirkung. Das Modell 2009 hat nun hinten anstatt eines 22er nun ein 23er-Ritzel. Im letztjährigen großen Pedelec-Test der Zeitschrift aktiv radfahren wurde auch beschrieben, welche Bedeutung die effiziente Nutzung des Tretlagermotors hat. Dort wurden Reichweiten von 100 km für möglich gehalten. Im bereits erwähnten aktuellen Pedelec-Test wurde auch das Kalkhoff Pedelec mit Panasonic Frontmotor getestet. Gleicher Akku wie beim Pro Connect. Reichweite im Test: 96 km im Eco-Modus und dem Streckenprofil Ebene/Stadt.

Gruß
Augustus

didi28
27.04.2009, 19:44
Emotional bin ich jedenfalls nicht, eher zu rational.

Wie würdest Du Übrigens Deinen Fitnesszustand bezeichnen ? :)

100 km mit nur einer roten Ampel und nur einer kurzen Pinkelpause, Supersportler, ich sage es doch :) ...

Christian
27.04.2009, 20:22
[...] sehe ich einer Versicherung gelassen entgegen, da mein Pro Connect praktisch über Baugleichheit zum Pro Connect S verfügt(Bremsen habe ich ebenfalls HS33 verbaut) somit dürfte eine BaumMUSTERzulassung hinfällig sein(Pro Connect S verfügt bereits seit Anfang April über eine Solche)

Einen Kasten Hopfentee für Dich, wenn Du es schaffst, das Pedelec eines kommerziellen Herstellers nachzubauen und damit eine Einzelzulassung nach §21 StVZO zu erhalten.

Zwei weitere, wenn Du das Verfahren dann anschließend hier vorstellst.

:D

Gruß,

Christian

microscooter
11.05.2009, 14:02
Hallo ihr Lieben,


der Thread hat ja mal ganz nett als Erfahrungsbericht zum Pro Connect begonnen, in dem auch einige "Tuning" Betrachtungen angestellt wurden. Leider ist er inzwischen a bisserl abgedriftet.
Nachdem ich noch bis Ende des Monats auf mein Kalkhoff warten muss :-) habe ich mal den Bleistift gespitzt um ein paar eigene Überlegungen anzustellen. In Ermangelung exakter technischer Daten gehe ich von folgenden Grundannahmen aus:


1.)Die Alfine-Schaltung hat annähernd gleichmäßige Schaltsprünge, berechnet aus 307% - 100%) / 7 = 29,57% = ca. 30%
2.)Der Abrollumfang für 700x32C beträgt ca. 2155mm
3.)Die Dauer-Trittfrequenz eines "vernünftig" trainierten Radlers nehmen wir in der Ebene mit 85 Tritten pro Minute an, im "Kraft-Modus" mit 60 (Jan Ullrich am Galibier) und im Wiegetritt am extremen Berg mit 40 an. Wer "Speed" gibt schafft zudem leicht 105. Unter 40 treten gibt's nicht, weil so einer fällt einfach um.
4.)Die diversen Mutmaßungen zum Thema "Kadenz" werden bis zur eigenen Klärung ignoriert. Ich hab' am Panasonic keinen Trittfrequenzsensor gesehen und unterstelle einfach mal, dass die Motor-Unterstützung NICHT von der Trittfrequenz abhängt, sondern eben einfach bei erreichen der konstruktiv festgelegten Vmax aussetzt (man spricht im Forum von ca. 28 km/h bei einer Übersetzung von 41/23 in Gang 8 unter Verwendung einer 9er Motorritzels). Sie kann also durch längere Endübersetzung oder (einschließend) ein größeres Motorritzel verändert werden.

Shimano sagt, die Nabe hat 307% Bandbreite. Der direkte Gang – also der, bei dem sich das Ritzel so schnell dreht wie die Nabe - ist Gang Nr. 5. Die "symmetrischen" Schaltsprünge betragen wie eingangs bemerkt 29,5%. Da wir zudem wissen, dass Gang 5 direkt übersetzt ist, sollten sich für die Übersetzungen der Gänge 1-8 folgende Getriebeübersetzungen ergeben:

Gang 1: 1:0,46
Gang 2: 1:0,59
Gang 3: 1:0,73
Gang 4: 1:0,86
Gang 5: 1:1,00
Gang 6: 1:1,14
Gang 7: 1:1,27
Gang 8: 1:1,41

Bezogen auf die "serienmäßige" Endübersetzung von 41/23 = 1,78 ergibt sich für den 8. Gang bei einer für Langsteckenradler typischen 85er Trittfrequenz als Geschwindigkeit in km/h

1,41 x 1,78 x 2155 mm x 85 min-1 / 1000 / 60 x 3,6 = 27,5 km/h

In guter Nährung finden wir hier die beschriebene Vmax von ca. 28 km/h wieder. Wir wissen auch, dass der Motor seine Unterstützung mit erreichen dieser Geschwindigkeit (leider) einstellt.

Was würde nun ein 11er statt eines 9er Motorritzels ausmachen?

Wir haben ja gehört, dass es keine andere Messmethode für den Motor gibt, als die Drehzahl seines 9er-Ritzels. Hat dieses aber 11 Zähne so würden wir bis 27,5 / 9 x 11 km/h = 33,6 km/h unterstütz werden.

Dumm nur, dass wir uns dann mit einer Trittfequenz von ca. 110 min-1 einen abtriebeln würden. Die Bahnrennfahrer unter uns könnten aber auch locker 120-130 ab :-)

Schauen wir uns dann einmal die Leistungsbetrachtung an. Was müsste geschehen, damit ein 75 Kilo-Fahrer eine 12%-ige Steigung - wie sie halt häufiger vorkommt - vernünftig befahren könnte? Unser Kalkhoff wiegt mit gefüllter Wasserflasche und leichtem Gepäck ca. 25 Kilo. Der Fahrer hat so ein Systemgewicht von gut 100kg den Berg hinaufzuwuchten.

Vernünftig Fahren bedeutet, dass sich die Trittfrequenz noch so eben nach "Radeln" anfühlt, also ca. 55min-1 nicht unterschreitet. Gleichzeitig darf die Leistung (Arbeit / Zeit) nur so um die 250 Watt betragen, wir wollen ja eine Dauerleistung erbringen.

Wenn man nachrechnet so ergibt sich für die Steigung von 12% bei dem Systemgewicht von 100km der Leistungsbedarf von ca. 250 Watt bei einer Geschwindigkeit von ca. 8km/h. Für eine 55er Trittfrequenz im ersten Gang brauchen wir dann eine Endübersetzung von 41/17.

Alles klar? Man kann es auch so formulieren:
ein einigermaßen trainierter 75kg-Fahrer (gilt auch für Mädels) kommt auch ohne Pedelec-Unterstützung die 12% Steigung mit der Shimalo-Alfine-Schaltung im ersten Gang mit einer 17er Endübersetzung (statt der Serien 23er) ordentlich hinauf (Reibung und Luftwiderstand natürlich ohne Beachtung, weil bei 8km/h eher unwichtig). Steigungen über 16% schiebst du dann, weil da der Leistungsbedarf über 350 Watt geht und wir da so langsam ins Segment der Radamateure mit Siegambition eintauchen. (Achtung: ich gehe in dieser Betrachtung natürlich davon aus, dass wir OHNE Motor fahren müssen, was bei den ca. 70km Reichweite des Öfteren vorkommen dürfte). Mit maximaler Motorunterstützung haben wir ja sagenhafte 500 Watt zur Verfügung und könnten dann sogar die 23%igen Pässe, die ich schon im Schweizer Jura bei Biel gefunden habe, noch locker mit 8km/h befahren.

So ihr Speedfreunde, nun aber aufgepasst: im 8. Gang schaffen wir mit dem 17er Ritzel bei 85 Pedalumdrehungen schon lockere 37 km/h.

Was aber ist mit der Unterstützung unseres kleinen 250 Watt Wunders? Richtig, die sollte ja nun bereits mit dem 9er Ritzel bei eben dieser Geschwindigkeit enden, da sie ja gemäß der Serien-Übersetzung von 41/23 denkt, wir führen lasche 28km/h.

Nun kommt das 11er Ritzel am Motor in unsere Betrachtung: Die Motorunterstützung ginge dann schon bis 37 / 9 x 11 = 45km/h.

Wie aber kriegen wir diese 45 km/h in der Ebene hin?

Ganz einfach: mit 104 Tritten arbeiten, dass kann jeder mit ein wenig frequenzorientiertem Training schaffen (Tipp: geh einfach ins Studio und übe auf einem Schwinn mit Filzbremse).

Noch ehe ich mein Pro Connect habe, habe ich mir also schon mal bei Rose ein 16er und ein 18er Ritzel bestellt (ca. 5 Euronen), dazu ein 11er Motorritzel gleich bei Kalkhoff mitgeordert (25 Euronen). Dann kommt noch ein odentlicher Ritchey-Rennlenker dran, den ich von meinem alten Alltagsrad übernehme und V-Brake taugliche Rennbremshebel von Dia-Compe (30,- Euronen). Als Sattel gibt es für mich sowieso nur den Flite. Natürlich auch Klickies mit umseitiger Bärentatze und den unvermeidlichen Sigma-Tacho.

Klar, dass die geänderte Übersetzung nur auf der abgesperrten Rennstrecke zum Einsatz kommen darf, für die Straße gilt weiter 9/23.

Ich werde Euch dann in einigen Wochen berichten, wie meine experimente auf dem Salzburg-Ring verlaufen sind und ob meine Überlegungen richtig waren. Dann werde ich auch mal mein Excel-Sheet, mit dem man Wunderbar die verscheidenen Übersetzungen, Trittfrequenzen und Leistungsbedarfe "durchspielen" kann, in Netz der Netze stellen.

Noch ein Wort zu Shimano 9-fach beim Pro-S: die liefern serienmäßig ein Ritzelpaket mit 11/32er Abstufung aus, ebenfalls am 41-Kettenblatt. Daraus ergibt sich eine Übersetzungsband von 290%. Ein von Shimano ebenfalls lieferbares 11/34er Paket bietet mit 309% fast die gleiche Bandbreite wie die Alfine (307%), hat aber ein Gängli mehr. Die Endübersetzung ist dabei allerdings wesentlich länger und würde bei einer 85er Trittfrequenz bis 41km/h gehen. Die Unterstützung des 11er Ritzels reichte dann sogar bis 50km/h, was man mit einer 105er Trittfrequenz ebenfalls hinbekommt.

Soweit die graue Theorie, gell?

PS: 50 mag schnell klingen, mit einem leichtlaufenden Rad, 32er Faltreifen und Rennlenker hast Du das aber selbst bei Windstille schon bei kleinem Gefälle von ca. 3% wie nix drauf. Auch ohne Pedelec.

Rotbarsch
11.05.2009, 17:13
Ich denke mein Beitrag aus der Plauderecke passt thematisch gut in diesen Thread. (Dort kann man dann meine Begrüßung nachlesen):

Zwischen Freitag und heute habe ich ein Kalkhoff Pro Connect probefahren dürfen. Es gab alle Wetter von sonnig bis Regen, alle Beläge von Asphalt über Waldweg bis Schotter oder Schlaglochpiste und alle Steigungen von steil runter bis steil bergauf und alle potenziellen Nutzer von meiner Frau bis mir :-)

Das Kalkhoff hat sich immer gut gehalten, bis auf einen Wurzelaufrbuch, da hat es den Kettenkasten auseinandergerissen. Es war aber nicht gebrochen und nach dem Lösen einer Schraube konnte man alles wieder leicht zusammenstecken und die Schraube wieder anziehen. Vor dieser Minireparatur ist dann noch einmal die Kette vom hinteren Ritzel gesprungen.

Was mir an dem Rad noch nicht gefallen hat, waren die Klingel und der Aspekt, dass das Licht ausgeht, wenn man den Motor abschaltet. Das eine kann man leicht ändern, an das andere muss man sich halt gewöhnen...

Wie schon in einem anderen Thread angemerkt, ist die Schaltung in einem sehr leichten Bereich angeordnet, zu dessen Zielgruppe ich auch nicht gehöre. Das Gefühl hochschalten zu müssen, obwohl ich schon im 8. Gang war hatte ich doch recht oft. ich werde also auch über Ritzelmodifikationen nachdenken, so es zu einer Kaufentscheidung kommt.

Dann wären wir aber mit den negativen Punkten eigentlich schon durch. Der Rest ist entweder dem Preis geschuldet und leicht gegen Aufpreis zu ersetzen (Sattel, Reifen) oder einfach nur toll. Es macht Spaß mit dem Rad unterwegs zu sein. Sowohl meiner Frau mit ihrer gemütlichen Fahrweise bei einer Radtour als auch mir auf dem 15km langen Arbeitsweg. Berge verlieren deutlich ihren Schrecken und sogar im Stadtverkehr gewinnt man, weil man deutlich zügiger anfahren kann.

Die Unterstüztung schleicht sich um 25km/h herum unmerklich aus. Plötzlich fährt man 29km/h und weiß, man macht das jetzt alleine. Tolles Gefühl!

Die Bremsen sind sehr gut. Ich werde sie vorerst nicht gegen die eigentlich von mir favorisierten Magura austauschen.

Das Fahrgefühl ohne Motor ist völlig o.k. Subjektiv hat man kaum Reibungsverluste und das Gewicht des Rades ist auch noch vertretbar.

Die Bergunterstützung ist klasse. Ich bin mit 30kg Gepäck einen supersteilen Berg hochgekommen. Das wird natürlich nach Ritzeltausch ggf. etwas schwerer... Unseren Hausberg (Landstraße, mäßige aber langanhaltende Steigung) hat meine Frau mit Tempo 20 genossen. Sonst der "Berg des Grauens", weil er immer am Ende einer Fahrradtour liegt.

Das Licht ist gut und vom Lenker her schaltbar. Es wird über den Akku gespeist. Man könnte überlegen gegen Aufpreis von Halogen auf LED umzusteigen.

Das Ladegerät ist etwas zu groß, um es auf eine Fahrradtour mitzunehmen. Vielleicht wird es hier in Zukunft noch etwas besser? Vielleicht schaffen sich aber die ersten Bett&Bike-Hotels auch Ladegeräte an. Auch eine Kategorie im ADFC-Dachgeber wäre wünschenswert.

Insgesamt gibt es von mir eine 2+. Die leichten Abzüge gibt es wegen dem Kettenkasten und der teilweise subjektiv etwas zu schweren Komponenten (Gabel, Hinterradnabe,...).

hml
11.05.2009, 20:32
Wie schon in einem anderen Thread angemerkt, ist die Schaltung in einem sehr leichten Bereich angeordnet, zu dessen Zielgruppe ich auch nicht gehöre. Das Gefühl hochschalten zu müssen, obwohl ich schon im 8. Gang war hatte ich doch recht oft. ich werde also auch über Ritzelmodifikationen nachdenken, so es zu einer Kaufentscheidung kommt.

Das Ladegerät ist etwas zu groß, um es auf eine Fahrradtour mitzunehmen. Vielleicht wird es hier in Zukunft noch etwas besser? Vielleicht schaffen sich aber die ersten Bett&Bike-Hotels auch Ladegeräte an. Auch eine Kategorie im ADFC-Dachgeber wäre wünschenswert.




- Das mit der Gangschaltung ist richtig, empfand ich auch so.
Das Modell ist prinzipiell baugleich mit dem Rixe Nancy und auch genauso ausgestattet. Wobei letzteres noch über die hydraulische Bremse und eine Gabelfederung verfügt aber auch etwas teurer ist.

- Es gibt auch ein Reiseladegerät ;)

Grüsse Heinz

Rotbarsch
12.05.2009, 08:25
Es gibt auch ein Reiseladegerät ;)


Wobei auf http://www.kalkhoff.de/ebike/technologie.html -> E-Bike-Zubehör wohl die Bilder verkehrt herum sind, sehe ich das richtig?

Und woanders im Netz steht, das das Gerät 200 EUR kosten soll. Was würde es wohl an Aufpreis kosten, wenn ich das Original-Ladegerät garnicht erste nähme?

microscooter
12.05.2009, 09:15
Das Reiseladegerät hat mir mein Händler in München für 180,- Euronen angeboten. Ein professionelles Laborladegerät kostet hingegen um die 100,- Euro. Ich habe dann erstmal dankend abgelehnt .... Verkauft hat er es nach eigenen Angaben noch nie.

Natürlich hatte ich auch die schlaue Idee, zu fragen, ob ich den Reiselader nicht bei Neukauf gleich gegen das originale tauschen könnte. Ratet mal, was der Händler dazu sagt ... (Der Original-Backstein ist nahezu unverkäuflich).

Was also könnte hinter dem serienmäßigen Ladeklotz stecken?

Scott Adams (ihr wisst: das Dilbert-Prinzip) sagte einst: "Leute ohne besondere Fähigkeiten sind im Marketing".

Dass ab Werk ein bleischweres, unbewegliches und backsteingroßen Ladegerät mitkommt, das dazu geeignet ist eine große Ortlieb-Packtasche zu befüllen, hat meiner Meinung nach System. Es wurde von "Marketingstrategen" vorsätzlich so geplant. Wer Reisen und touren will (und das wollen sicherlich viele) muss nochmals 180,- Mäuse drauflegen - immerhin gut 8% vom Kaufpreis!. Und das für ein China-Gerät, das vielleicht einen EK von 5,- Dollar hat.

Apropos Marketing und Produktmanagement:

Auch bei Panasonic kann man feststellen, dass man mit einer gewisses Lieb- oder gar Hirnlosigkeit agiert. Warum wohl gibt es keine sinnvolles Zubehör wie einen "Bordcomputer". Wir haben ja sogar einen Drehmoment-Sensor an Bord, der einem die Tretleistung usw. anzeigen könnte. Dafür würde vielleicht der Ein oder Andere gerne ein paar Euros locker machen, aber doch bitte nicht für Selbstverständlichkeiten, wie ein vernünfnrig transportierbares Ladegerät.

Ich mutmaße mal, dass derlei Bösartigkeiten in mittlerer Zukunft abgestellt werden, die Konkurrenz schläft schließlich nicht. Momentan hat Kalkhoff/Raleigh noch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal und kann sich somit diese Vorgehensweise erlauben.

Rotbarsch
12.05.2009, 10:38
Mein Fahrradhändler teilt mir gerade auch auf Anfrage mit, dass das Reiseladegerät aus aus 2 Teilen bestehe, im Endeffekt aber fast genauso gross wie das normale Ladegerät sei. Die Zusatzkosten lägen bei 200 € für das Reiseladegerät. Generell werde das Rad aber immer mit dem normalen Ladegerät ausgeliefert.

Also scheint es wirklich System zu sein, dass man den Wackerstein nehmen muss...

didi28
12.05.2009, 10:45
Wenn man herausfinden kann, wozu die vier Kontakte sind, könnte man ja eventuell ein marktübliches Ladegerät anschließen:

http://www.veloplus.ch/images/shop/artikelimg_popup/313035_09.jpg

Gewährleistung hat man dann aber streng genommen keine mehr auf den Akku ...

Matti
12.05.2009, 16:06
Würde das Reiseladegerät beiliegen würden einige bestimmt meckern warum das "standladegerät" nicht dabei ist. :) Mir persönlich gefällt das beigepackte Ladegerät besser, da ich dem Akku dadurch einen schönen vernünftigen stand verleihe und es geordneter wirkt.

Rotbarsch
12.05.2009, 16:27
Aber am besten wäre es doch, wenn der Kunde die Wahl hätte und der Händler bei Kalkhoff die Ladegeräte alternativ zum Neurad bestellen könnte.

Bei jeder Dönerbude bekomme ich meine Falaffeltasche auf Wunsch ohne Zwiebeln und stattdessen mit Schafskäse...

microscooter
12.05.2009, 16:33
Würde das Reiseladegerät beiliegen würden einige bestimmt meckern warum das "standladegerät" nicht dabei ist. :) Mir persönlich gefällt das beigepackte Ladegerät besser, da ich dem Akku dadurch einen schönen vernünftigen stand verleihe und es geordneter wirkt.

Ich hab' heute in dem Zusammenhang ja schon mal über hirnloses Produktmanagement gemeckert. Mit Recht?

Auf Mattis Bemerkung bezogen könnte das bedeuten, das man durchaus das eine tun kann ohne das andere zu lassen.

Mir sind beispielsweise die kleinen Spritzgussfüße an meinem Netgear-Router positiv aufgefallen. Damit steht das Ding wie ne Eins. Kosten vielleicht 3 Euro-Cent, also quasi nix.

Wär' das nix für einen mitdenkenden Kalkhoff Produktmanager? Man könnte doch LOCKER ein transportables Netzteil bauen, das auch zuhause ned umfällt. Für 180,- Euro (manche meinen gar 200,-) sogar mit mundgeblasenr Glasglocke darüber.

hml
12.05.2009, 17:17
Wär' das nix für einen mitdenkenden Kalkhoff Produktmanager? Man könnte doch LOCKER ein transportables Netzteil bauen, das auch zuhause ned umfällt. Für 180,- Euro (manche meinen gar 200,-) sogar mit mundgeblasenr Glasglocke darüber.


Naja ihr müsst natürlich bedenken das hier derzeit noch eine Art Quasimonopol herrscht.
Die Dinger sind noch nicht so weit verbreitet das es für Fremdhersteller lukrativ wäre auf diesen Zug aufzuspringen und Alternativen anzubieten. Somit kann Kalkhoff und Co. die Lader noch zu "ihren" Preisen und Ausstattungen verkaufen wie es ihnen beliebt.;)

Grüsse Heinz

Matti
12.05.2009, 17:49
Sicherlich wäre es am besten der Kunde könnte wählen, welches Ladegerät er haben möchte. Jedoch hört sich die Umsetzung einfacher an als es ist :)

Zudem muss man ebenfalls bedenken, das nicht die Firma Kalkhoff. die Ladegeräte herstellt sondern Panasonic.

halven
13.05.2009, 14:54
das beste ist das das reiseledegerät von der größe dem normalen in keinster weise nschsteht

wolbes
23.05.2009, 18:24
Hallo,

das ist ein sehr interessanter Aspekt, den du bringst! Das mit dem erhöhten Kettenverschleiß sehe ich genauso.

Was mich jedoch an der Nabenschaltung stört, daß die Gänge unter Last nicht richtig greifen. Mit einer gefühlvollen Treterei tritt dies nicht auf.

Vielleicht sollte man eine Ruhloff Schaltung einbauen, da dürften 40Km/h kein Problem sein, oder?

Gruß
Stefan

Hallo,
ich habe in das Rad meiner Frau nach 30 Jahren Campagnolo Record und Shimano XT eine 9-Gang Nabenschaltung SRAM i-Motion 9 SL in das Hinterrad eingespeicht. Nur noch ein Kettenblatt und ein Ritzel zu reinigen. Umwerfer entfällt auch. Meine Frau möchte nicht mehr zurück. Schalten, auch im Stand mehrere Gänge ist kein Problem. Schaltet einwandfrei unter Belastung. Mit Drehgriffschalter € 300 incl. aller notwendigen Teile und Speichen. Diese Schaltung ist auch in Vergleichstests den Shimano Nabenschlatungen überlegen. Die Abstufung zwischen den Gängen ist sehr gleichmäßig.:)
Zur Zeit denke ich über ein Kalkhoff Pro Connect nach. Mein erstes E-Bike. Muss es mal beim Händler ansehen und event. probefahren.
Gruß
Wolfgang

Dauerläufer
25.05.2009, 18:14
Hallo Wolfgang,

das normale Pro Connect gibt es nur mit der 8 Gang Schaltung.bei mir schaltet sie mittlerweile besser; ein Händler hat mir erzählt, daß die Schaltungen bei sinkenden Außentemperaturen Schwierigkeiten machen.

Natürlich kannst du bei dem Pro Connect eine andere Schaltung einbauen lassen. Eindruckvolles Beispiel ist der Einbau der Rohloff Nabe. Ob eine Kettenschaltung geht, kann ich nicht sagen. Natürlich hast du immer das Problem, ob dein Rad dann noch ein Pedelec ist.

Gruß
Stefan

juliusb
08.07.2009, 11:40
Ich werde Euch dann in einigen Wochen berichten, wie meine experimente auf dem Salzburg-Ring verlaufen sind und ob meine Überlegungen richtig waren. Dann werde ich auch mal mein Excel-Sheet, mit dem man Wunderbar die verscheidenen Übersetzungen, Trittfrequenzen und Leistungsbedarfe "durchspielen" kann, in Netz der Netze stellen.

@ microscooter: vielen Dank für Deine Berechnungen!! Du beantwortest damit genau meine Fragen (zumindest vom theoretischen Ansatz her). Ich möchte mich nämlich entscheiden, ob ich ein getuntes Pro Connect oder gleich ein Pro Connect S kaufen soll. Wenn die Umbaumaßnahmen am Motorritzel und dem Ritzel an der Nabe tatsächlich so erfolgreich verlaufen, wie Du berechnet hast, würde ich das ersparte Geld lieber in eine bessere Ausstattung des Bikes bzw. in einen 2. Akku stecken.

=> Kannst Du mal bitte über Erfolg/Mißerfolg Deiner Umbauaktion berichten? Besonders das Limit der Motorunterstützung interessieren mich (wieviel km/h bei 85 Trittfrequenz).

Wo wohnst Du eigentlich? Salzburg Ring klingt nach Salzburg, da wären wir schon zwei :)

Liebe Grüße Julius

Mr. NRG
08.07.2009, 16:14
Wenn ihr einfach mal die Suchfunktion benutzen und etwas Zeit aufwenden würdet, hättet ihr schon lange alle Fragen in Bezug auf Panasonic und Übersetzung beantwortet....

...mitgedacht hat was gebracht....

didi28
08.07.2009, 16:16
http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=198

Dauerläufer
08.07.2009, 18:18
Hallo,

nach 4.900Km wird es Zeit über das Pro Connect zu berichten. Schäden bzw. Pannen sind nicht aufgetreten. Allerdings ist jetzt das vordere Ritzel massiv abgenutzt, so daß die Kette nicht mehr gegriffen hat. Jetzt heißt es neue Kettenräder einbauen. Für mich persönlich ist die Distanz etwas kurz; aber mir wurde sowohl vom Händler als auch von Kalkhoff mitgeteilt, daß dies normaler Verschleiß sei.
Insgesamt bin ich mit dem Rad sehr zufrieden und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen!
Gruß
Stefan

didi28
08.07.2009, 18:28
Das kleine Motorritzel kann ich ja verstehen, aber auch das vordere Kettenblatt ? Wie sieht es hinten aus ?

anacotic
08.07.2009, 19:57
nach 4.900Km wird es Zeit über das Pro Connect zu berichten. Schäden bzw. Pannen sind nicht aufgetreten. Allerdings ist jetzt das vordere Ritzel massiv abgenutzt, so daß die Kette nicht mehr gegriffen hat. Jetzt heißt es neue Kettenräder einbauen. Für mich persönlich ist die Distanz etwas kurz; aber mir wurde sowohl vom Händler als auch von Kalkhoff mitgeteilt, daß dies normaler Verschleiß sei.

bei meinen normalen rädern ist die kette in der regel nach 3000km verschlissen. mit 4900 bist dann doch um einiges weitergekommen ;) dass allerdings ein kettenblatt so sehr abgenutzt ist, dass die kette nicht mehr greift hab ich noch nie gehört :eek: wie gesagt werfe ich meine ketten meist nach 3000kilometern runter und mach neue drauf, da messe ich dann auch nicht grossartig nach.

Steueroase
08.07.2009, 22:55
Nachdem ich noch bis Ende des Monats auf mein Kalkhoff warten muss :-) habe ich mal den Bleistift gespitzt um ein paar eigene Überlegungen anzustellen. In Ermangelung exakter technischer Daten gehe ich von folgenden Grundannahmen aus:

@microscooter: Erstmal Danke für Deinen Beitrag.
Und weil sich demnächst mit 99%tiger Wahrscheinlichkeit ein Pro Connect zu meinem Pro Connect S gesellt, und meine bessere Hälfte auch was schnelleres haben möchte, habe ich die Annahmen aus dem zitierten Beitrag überprüft und mal schnell ein Spreadsheet zusammengenagelt.

Laut Shimano sind die Übersetzungsverhältnisse bei der 8G Alfine:
1: 0.527
2: 0.644
3: 0.748
4: 0.851
5: 1
6: 1.223
7: 1.419
8: 1.615
also an den Extremen deutlich abweichend von der urspünglichen Annahme.

Mit der originalen 41/23er Übersetzung des Pro Connect ergeben sich dann bei einer Trittfrequenz von 70 RPM:
8.50 - 10.39 - 12.07 - 13.73 - 16.13 - 19.73 - 22.89 - 26.06 km/h
Oder bei 85 RPM:
10.32 - 12.62 - 14.65 - 16.67 - 19.59 - 23.96 - 27.80 - 31.64 km/h

Mit einem 18er Ritzel hinten und 85 RPM habe wir:
13.19 - 16.12 - 18.73 - 21.30 - 25.03 - 30.62 - 35.52 - 40.43 km/h

Dagegen sieht es beim Pro Connect S mit der 9G XT und einer 85er Kadenz so aus:
14.08 - 16.09 - 18.78 - 21.46 - 25.03 - 28.16 - 32.19 - 37.55 - 40.96 km/h

Das Pro Connect ist also im 1. Gang noch kürzer as die S-Version übersetzt (was aus den 130% Unterstützung gefühlte 140% machen sollte), die 5. Gänge sind identisch, und der höchste Gang ist bei der Standardversion einen unmerklichen Tick kürzer.

Da ich die Abstufungen bzw. die Spreizung beim S aber als sehr angenehm empfinde, sowohl an Steigungen als auch im Flachen, zeigt mir meine Berechnung, dass ein 18er Ritzel hinten sich fast gleich fahren sollte.

Natürlich muss das Motorritzel auch gegen das 11er getauscht werden, sonst endet die Unterstützung leider schon bei 70 RPM entsprechend 33,3 km/h.
.

ekki
12.07.2009, 11:48
Hallo an alle Pedelecfreunde,

da ich auf meinen Eintrag bis heute keine einzige Frage beantwortet bekam, hänge ich die Verlinkung mal in diesen Threat:
http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=2120

Darüber hinaus wollte ich anfragen, wo ich online Zubehörteile (Akku, Ritzel, etc.) für mein Pedelec erhalten. Habe schon unendlich gegoogelt und nichts finden können.

Viele Grüße und noch einen sonnigen Sonntag:)
Ekki

Augustus
01.09.2009, 21:58
Hallo,

ich möchte mal wieder ein Update über meine Erfahrungen mit dem Pro Connect liefern. Derzeitiger KM-Stand liegt bei 7.473 km. Der Akku wurde bis jetzt 105 x geladen und es leuchten beim Batterie-Check noch alle 5 Leuchtdioden. Die durchschnittliche Akku-Reichreichweite beträgt ca. 70 km. Dabei fahre ich den Akku max. bis 20 % leer. Bis auf die bereits von mir beschriebenen Probleme mit dem Hinterrad, sind nun keine weiteren Problem bzw. Defekte aufgetreten. Das bei KM-Stand 4.172 km neu eingebaute Hinterrad mit der Alfine-Nabe (Modellversion 2009) hat sich bewährt. Die Schaltvorgänge sind nach meiner Einschätzung weicher und der Gangwechsel funktioniert auch bei höherem Pedaldruck noch einwandfrei. Zur Zeit fahre ich aufgrund der höheren Temperaturen im mittleren Modus. Akkureichweite liegt je nach Streckenbedingungen bei 65 bis 85 km. Als Fazit gilt weitehin: Ein sehr schönes Pedelec mit dem das Fahren weiterhin unglauchlich viel Spass macht.

Gruß
Augustus

Rollermaus
01.09.2009, 22:16
Bin jetzt bei ca 320 km völlig ohne Probleme :-)

Von der Reichweite trotz einiger steiler Anstiege in meiner Gegend bin ich positiv überrascht so 65 - 80 km sind immer locker drin.

Einzig mein Fahrradradio hat bei Einsatz des Motors gelegentliche Störungen

Der Umstieg auf ein normales Rad ist schon eine Umstellung :-)

juliusb
02.09.2009, 09:59
Als Fazit gilt weitehin: Ein sehr schönes Pedelec mit dem das Fahren weiterhin unglauchlich viel Spass macht.
Danke für den sehr aussagekräftigen Bericht! Weiterhin viel Spaß und

liebe Grüße Julius

Beemovie
12.09.2009, 13:47
Wobei auf http://www.kalkhoff.de/ebike/technologie.html -> E-Bike-Zubehör wohl die Bilder verkehrt herum sind, sehe ich das richtig?

Und woanders im Netz steht, das das Gerät 200 EUR kosten soll. Was würde es wohl an Aufpreis kosten, wenn ich das Original-Ladegerät garnicht erste nähme?
Hallo Gemeinde, nun muß ich mich auch mal melden. Seit August fahre ich das Raleigh Dover Lite, ab Fahrradladen antriebs-und übersetzungsmäßig und optisch angepaßt:cool:. Dazu 50er Schwalbe Big Apple Liteskin damit der Roadster weicher wird und außerdem noch Akku, Kettenschutz und die Motorverkleidung mattschwarz gesprüht. Das Rad macht Riesenspass und ersetzt oft mein Auto! Nun will ich mir noch einen Einradanhäger zulegen um ne Gitarre etc. bequem transportieren zu können. Was ich aber gerade festgestellt habe, nachdem ich mir den obrigen Kalkhoff-Link angesehen habe, ist daß ich ab Werk das Reiseladegerät mitbekommen habe. Das ist leicht und nicht zu groß, ich habe es oft in der Satteltasche dabei. Die Ladedauer ist 1 Stunde pro Leuchtdiode, das müßte normal sein. Ich dachte immer das wäre das Normale und wunderte mich über euer Gemecker. Ist das bei Raleigh immer so oder haben die sich vertan?
Leider läßt sich das Pedelec nicht versichern bzw. meine Hausradsversicherung DEBEKA schließt Elektrofahrräder ausdrücklich aus (sehr ökolgisch, ne). Eine spezielle Fahrradversicherung kostet um die 28€ im Monat, zu teuer! Hat jemand einen Tip dazu? Und bitte nicht meckern falls ich die falsche Abteilung frage, bin immerhin neu hier.

Mr. NRG
12.09.2009, 14:03
Vielleicht ist die "Wertgerantie" etwas für dich. Google doch mal. Ansonsten schau dir doch mal die ADFC-Radversicherung an.

Dille
12.09.2009, 23:07
Hallo,

ich habe den kpl. Thread in der letzten halben Stunde mit großem Interesse gelesen und bin ja selber Kalkhoff'ler. Die Vermutung von Didi28 gegenüber Augustus bezügl. Supersportler habe ich übrigens auch...

Eine Frage: Beim Agattu ist ein recht einfacher Kettenspanner mit nur 1 Ritzel direkt neben dem Antrieb verbaut, beim Pro Connect sitzt der Kettenspanner lt. Bilder auf der Kalkhoff-Seite wie bei einer Kettenschaltung am hinteren Ritzel. Wo liegt hier der Unterschied, ist wie ich vermute die Agattu-Version einfach nur billiger und vielleicht auch Wirkungsgradraubender? Brächte die Nachrüstung eines hintenliegenden Kettenspanners was?
Ich habe ja auch die Alfine-8Gang-Nabe drin (selber umgerüstet, da ich das Rad als 2008er Modell in XL-Größe mit mächtig Rabatt bekommen habe und nur eine 7-Gang-Nabe drin war).
Allerdings finde ich, dass der kpl. Antriebsstrang schon etwas rau läuft, merkt man v.a. beim Fahren ohne Unterstützung, die Kettenlinie ist aber einwandfrei.
Wäre schade, wenn dieser windige Kettenspanner vieles dieser tollen Schaltnabe zunichte machen würde... (die übrigens mit zunehmender Laufleistung immer besser auch unter Last schaltet, bisher ca. 370km).

Danke schon mal!

ekki
13.09.2009, 18:40
Leider läßt sich das Pedelec nicht versichern bzw. meine Hausradsversicherung DEBEKA schließt Elektrofahrräder ausdrücklich aus (sehr ökolgisch, ne). Eine spezielle Fahrradversicherung kostet um die 28€ im Monat, zu teuer! Hat jemand einen Tip dazu? Und bitte nicht meckern falls ich die falsche Abteilung frage, bin immerhin neu hier.
Hallo,
also ich bin bei der HUK-COBURG mit meiner Hausratversicherung und hier ist der Diebstahl aller Räder des Haushalts (also auch die Nichtpedelecs) bis zu 4 % der Hausratversicherungssumme versicherbar. Ich habe mich für 2 % der Versicherungssumme entschieden, was mir im Schadenfall (der hoffentlich nie kommt) einer Erstattung von ca. 1750 € bringt. Gekostet hat mich die Erhöhung einen jährlichen Zusatzbeitrag von knapp 30 €. Also einfach die Hausratversicherung wechseln...
Viele Grüße und weiter viel Spaß :D
Ekki

Augustus
05.11.2009, 11:31
Hallo,

ein kurzes Update meines Erfahrungsberichtes:

aktueller km-Stand: 9.189
Jahresinspektion bei 7.738 km
durchschnittliche Akku-Reichweite: 72 km
Panasonic Akku-Testung: 5 Leuchtdioden

Bei der Jahresinspektion wurde von der Werkstatt das hintere Ritzel und die Kette gewechselt. Dabei wurde das bisherige 22iger Ritzel durch ein 21-Ritzel ersetzt. Einen Auftrag hierzu hatte ich aber nicht gegeben. Die Unterstützung erhöht ich dadurch auf ca. 29 km/h.

Viele Grüße
Lothar

Dille
05.11.2009, 23:28
Hallo Lothar,

die Werkstatt hatte wahrscheinlich kein 22er Ritzel da, diese sind meiner Erfahrung nach üblicherweise nicht als Ersatzteil auf Lager. 21er sind da gängiger.

Freut mich, dass Dein Akku noch so toll in Form ist. Meiner zeigt nach gut 800km nur noch 4 Test-Dioden, werde dies demnächst reklamieren.

Kraeuterbutter
06.11.2009, 08:43
Bei 100,08 Kilometern wären das ca. 2,08 Wh pro Kilometer ! Und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,12 km/h. Selbst Kraeuterbutter hat das glaube ich noch nicht geschafft und der setzt seinen Motor ja gezielt mit dem Gasgriff nur an Steigungen ein und fährt in der Ebene ohne Motor, wenn er auf Reichweite fährt.

2,08Wh gleichmäßig auf jeden Kilometer verteilt wären im Übrigen nicht spürbar und somit sinnlos.

Ich bleibe dabei: Augustus hat uns entweder einen Bären aufgebunden oder ist ein Supersportler :D !


hmm... 100km am STück hatte ich so genau noch nie...
meist 70-80km mit dann deutlich höherem Schnitt wie 25km/h

oder eben meine lange Tour vom Sommer:
230km mit 26km/h Schnitt und 3Wh/km Verbrauch (war etwas über 3Wh)
allerdings: 52kg Gespanngewicht und 2400hm zu überwinden

also 25km/h Schnitt auf 100km mit 2Wh/km ... wieso nicht ?

und vonwegen nicht spürbar:
wenn ich 100km mit 25km/h fahre brauch ich 4Stunden dafür
4 Stunden lang aus nem 208Wh-Akku nuckeln

(Akkukapazität: 26V x 10Ah = 260Wh
davon 80% verbraucht: 208 Wh)

das sind also ca. 50Watt
davon gehen vielleicht 40Watt ans Hinterrad

das spürt man sehrwohl (also ich zumindest schon)
klar ist es nicht viel Unterstützung, aber gerade soviel, dass mans spürt und sich wie leichter Rückenwind anfühlt..
das Rad rennt gleich mal 2-3km/h schneller so

also bei mir: 1,5A-2A spüre ich einen Unterstützung die es wert ist sie zu nennen
ob das so effizient ist ? immerhin braucht der Motor im Leerlauf selber schon 0,7A, die Leerlaufverluste fallen hier also prozentuell recht stark aus bei so geringen STrömen

40Watt: das macht den Unterschied ob ein Seitenläuferdynamo läuft oder nicht,
ob Reifen aufgepumpt sind und leicht rollen oder zu wenig Luft drin ist, usw. usf.
und solche Sachen spürt man ja auch (negativ, wenn sie einem 40Watt abzwacken)

für einem selber machts auch nen Unterschied ob man 4 Stunden lang 100Watt oder 140Watt treten muss

Mr. NRG
07.11.2009, 15:32
Ich sehe das genauso! Auch 50 Watt auf Dauer sind ganz brauchbar, wenn man selbst über 100 Watt treten kann. Am Berg habe ich dann aber gerne ein Stückchen mehr.

Augustus
06.01.2010, 11:56
Hallo,

hier mal wieder ein kurzes Update meines Erfahrungsberichtes:

aktueller km-Stand: 10.381 km
durchschnittliche Akku-Reichweite: ca. 72 km
Panasonic-Akkutestung: erstaunlicherweise immer noch 5 Dioden
Akkuladungen: 143 Vollaufladungen
Der Akku wird i. d. Regel zum max. 80 % "leergefahren". Teilladungen habe ich bisher nicht vorgenommen.

Diese Woche wollte ich eine Umrüstung vom Halogen-Scheinwerfer (Fly Lumotec) zu einem LED-Scheinwerfer (Fly Lumotec IQ) vornehmen. Beide Scheinwerfer sind mit 6 V und 2,4 Watt angegeben. Aber funktionierte der LED-Scheinwerfer nicht. Das Licht wird über den Akku versorgt. Vielleicht kann mir jemand hierzu Rat geben.

Viele Grüße
Augustus

Mr. NRG
06.01.2010, 13:16
Danke für den Bericht! Schön, dass dein Rad so gut läuft!

Zu deiner Frage: Ich habe im Forum schon viel zum Thema geschrieben. Grade aber keine Zeit den Thread zu suchen. Ich kann dir als Ergebnis jedenfalls sagen, dass du auf deinem Rad definitiv keinen LED-Scheinwerfer udn auch kein LED-Licht zum Laufen bekommen wirst. Was eher passieren kann ist, dass die Motorsicherung rausspringt und dann viel Spaß beim basteln.
Du hast eine alte Steuerelektronik für die Lichtanlage verbaut. Diese kann keine LED-Lampen ansteuern bzw. versorgen. Ich habe das mit Kalkhoff und 50cycles erörtert, da ich früher an einem Rad das gleiche Problem hatte. Die neue Elektronik, die auch LED-Lampen versorgen kann, wurde ab Modelljahr 2009 verbaut von Derby Cycle.
Falls du dich noch näher informieren willst, such einfach mal im Forum den Thread, wo ich mehr zur technischen Begründung geschrieben habe.
Ich würde dir jedenfalls einen B&M Ixon IQ mit Lenkermontage empfehlen.

Reinhard
06.01.2010, 13:40
Aber funktionierte der LED-Scheinwerfer nicht. Das Licht wird über den Akku versorgt.

Du könntest einfach mal versuchen, ob vertauschen der Anschlüsse an der Lampe zum Erfolg führt. Wenn ich meine Cyo oder Edelux am Akku betreiben will, muss ich das auch machen.

Steueroase
06.01.2010, 13:59
aktueller km-Stand: 10.381 km
durchschnittliche Akku-Reichweite: ca. 72 km
Panasonic-Akkutestung: erstaunlicherweise immer noch 5 Dioden

Das macht mir ja gewaltig Hoffnung :-)

Zum Scheinwerfer: Gibt es keine brauchbaren 24 Volt LED Scheinwerfer? so in der Art wie hier -> http://www.ebikes.ca/lights/

@Mr. NRG: die Panasonic Antriebe mit 6V Lichtanschluss sind kurzschlussfest. Habe ich selbst getestet :eek:

.

Beemovie
06.01.2010, 14:50
Zum Scheinwerfer: Gibt es keine brauchbaren 24 Volt LED Scheinwerfer? so in der Art wie hier -> http://www.ebikes.ca/lights/

.
Naja, es gibt den 24V Lumotec IQ Cyo Elektro bei schmidbikeparts.ch:
http://www.schmidbikeparts.ch/index.php?section=shop&catId=4548&order=title+ASC
der ist an meinem Raleigh Dover Lite 2009 serienmäßig verbaut.

Augustus
06.01.2010, 16:22
Hallo,

ich habe eben die Mailantwort von Derby erhalten. Leider ist es, wie Mr. NRG geschrieben hat, nicht möglich einen LED-Scheinwerfer nachzurüsten.

Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Mail vom 05.01.2010.

Es ist technisch leider nicht möglich an Ihrem Rad einen LED-Scheinwerfer
anzubringen.
Die Motor-/ Steuereinheit hat keine LED-Möglichkeit, man kann nur
Scheinwerfer mir
"Birne" verwenden.
Dies würde nur durch Austausch der kompletten Motoreinheit gehen.

Mit freundlichen Grüßen nach Gundelgingen

Derby Cycle Werke GmbH
Rasmus Kossel
Kundenservice
Siemensstrasse 1-3
49661 Cloppenburg
Germany

Gruß
Augustus

Mr. NRG
06.01.2010, 22:24
Sag ich doch! Mir glaubt ja keiner!:confused:

Matti
07.01.2010, 12:21
Huhu,

der Motor produziert gepulsten Gleichstrom, welcher nur Halogen-Lampen betreiben kann. LED-Lampen benötigen Wechselstrom. Die neueren Motoren produzieren nicht gepulsten Gleichstrom, dieser kann durch den eingebauten Konverter (die kleine Platine mit der Sicherung) in Wechselstrom umgewandelt werden.

Gruß

rufo
07.01.2010, 14:16
LED-Lampen benötigen Wechselstrom.

Das kann ich in der pauschalen Aussage nicht so recht glauben.

Gruss
rufo

gogosch
07.01.2010, 16:46
Kann diese Aussagen hier nicht länger stehen lassen:
LEDs brauchen grundsätzlich mal Gleichstrom. Ob gepulst oder nicht, ist nebensächlich.
IMHO kann man jede Halogenbeleuchtung ganz einfach auf LED-Beleuchtung umstellen. Man braucht ja nur die Spannung zu messen (oder am Birnchen ablesen) und kauft sich dafür eine entsprechende LED-Leuchte! Viele LED Leuchten sind auch für Wechselstrom geeignet.
Wer ganz sicher gehen will kann ja noch eine Diode oder Brückengleichrichter einbauen. Dann ist man jedenfalls "auf der sicheren Seite", da manche Fahrad-Dynamos 6V Wechselstrom liefern!
Wo ist das Problem?
Wer bastelfreudig ist kauft sich beim ALDI um € 3,-- per Stück ein paar LED-Lampen mit jeweils 15 Einzel-LEDs (die als Ersatz für 12V Halogen angeboten werden) und baut die in ein kleines Gehäuse ein! Das sind wahre Licht-Kanonen! Diese "Halogen-Ersatz-Lampen" in LED-Technologie haben einen Brückengleichrichter bereits eingebaut und sind für Gleich- und Wechselstrom 10-15V geeignet!
LG
H.

Reinhard
07.01.2010, 18:53
Dann ist man jedenfalls "auf der sicheren Seite", da manche Fahrad-Dynamos 6V Wechselstrom liefern!

Alle Fahrrad-Dynamos liefern Wechselstrom, allerdings ist die Spannung nicht begrenzt, sondern der Strom (500 mA).




Wer bastelfreudig ist kauft sich beim ALDI um € 3,-- per Stück ein paar LED-Lampen mit jeweils 15 Einzel-LEDs (die als Ersatz für 12V Halogen angeboten werden) und baut die in ein kleines Gehäuse ein! Das sind wahre Licht-Kanonen!

Die sind Schrott und für eine vernünftige Fahrrad-Beleuchtung nicht geeignet. Guck Dich entweder im Sortiment von BUMM & Co. um, oder bau selbst. Bspw. diese hier: Klick (http://www.velomobilforum.de/forum/forumdisplay.php?f=7)! (die 3 oberen Threads).

gogosch
07.01.2010, 22:33
Das ist alles viel zu kompliziert und aufwändig!
Habe diese "Photonenkanone" in einen alten Scheinwerfer mit Optik-Glas eines "Waffenrades aus dem 2. Weltkrieg" eingebaut und jeder der direkt reinschaut wird "garantiert blind"!
Funktioniert einwandfrei!
LG
H.

Reinhard
08.01.2010, 10:23
Das ist alles viel zu kompliziert und aufwändig!

Einen fertigen Scheinwerfer kaufen ist aufwendig? Ok, wenn das so ist ... :rolleyes:

gogosch
09.01.2010, 09:20
Einen fertigen Scheinwerfer kaufen ist aufwendig? Ok, wenn das so ist ... :rolleyes:
Nein, ich meinte die beschriebene Umbauanleitung! :p

Augustus
05.04.2010, 22:20
Hallo,

nachfolgend eine Aktualisierung meines Erfahrungsberichtes zum Kalkhoff Pro Connect.

KM-Stand: 12.035 km

Akku:
Nach dem 151. Ladezyklus (10.824 km) begann der Akku zu schwächeln. Der Ladevorgang wurde nun immer vorzeitig abgebrochen. Ich habe die Sache dann bis zum 164. Ladezyklus beobachtet. Leider hat sich das Problem weiter verschärft. Bereits nach dem Aufleuchten der 4. Diode wurde der Ladevorgang abgebrochen. Damit war eine deutliche reduzierte Reichweite verbunden. Das Problem habe ich per Mail an Kalkhoff weitergegeben. Danach wurde der Akku über den Händler an Kalkhoff zur Überprüfung versandt. Nach 14 Tagen wurde mir ein neuer Akku auf Garantie übergeben. Nach meiner Auffassung eine äußerst kundenfreundliche Lösung.
Beim neuen Akku ist mir aufgefallen, dass der Ladevorgang nun deutlich länger (ca 45 min.) benötigt.

Gruß
Augustus

jamidi
05.04.2010, 22:45
Das mit der Kundenfreundlichkeit ist bei Kalkhoff (also Derby-Cycle) "normal"!
war mehrere Jahre als Verkäufer Tätig und kann von daher nur gut über den Support bei denen berichten.

Mr. NRG
05.04.2010, 23:31
Danke weiterhin für die Erfahrungsberichte! Weiter so!

radwan
09.04.2010, 21:09
Auch von mir ein Dankeschön,deine Erfahrungen sind sehr hilfreich und nützlich für uns.
Weiter gute Fahrt mit deinem Rad!

Augustus
15.05.2010, 10:21
Hallo,

es wird mal wieder Zeit meinen Erfahrungsbericht auf den neuesten Stand zu bringen:

aktueller KM-Stand: 13.202
2. Akku (Garantietausch): 1.557 km

Beim KM-Stand 12.778 wurde das vordere Kettenblatt, das Motorritzel, das hintere Ritzel (wieder 21 Zähne) und die Kette getauscht. Dabei wurde gleich eine Inspektion durchgeführt (u. a. Tausch der Bremsbeläge). Gesampreis 129,65 €. Mein Pro Connect fährt weiterhin sehr schön. Die durchschnittliche Reichweite des neuen Akkus entspricht der des Vorgängers (ca.72 km).

Ich habe mal zwei PDF-Dateien mit den bisher angefallenen Kosten und einer Defekte- bzw. Verschleißaufstellung. Ich hoffe es hat mit den Anhängen geklappt. Ich werde dann demnächst mal auch noch ein paar Bilder einstellen.

Gruß
Augustus

peline
15.05.2010, 11:25
2. Akku (Garantietausch): 1.557 km



Muss wohl heißen 11.646 km wie in deiner Datei beschrieben.

Wie äußerte sich denn der Defekt?

Augustus
15.05.2010, 21:42
Hallo Peter,

die 1.557 km sind die Laufleistung des neuen Akkus. Der erste Akku hatte bis zum Umtausch eine Laufleistung von 11.646 km. Der Defekt war, das der Ladevorgang vorzeitig abgebrochen wurde. Das Problem verschlimmerte sich im Laufe der Zeit. Die Reichweite nahm entsprechend ab.

Gruß
Augustus

ullibremen
16.05.2010, 08:57
Hallo
Interessant ,
normalerweise müsste Kalkhoff Dir das Fahrrad schon Gratis geben für die ca. 100km die du täglich damit abreißt als quasi Testfahrer. :rolleyes:

wie viel % der Kundschaft die so ein Fahrrad für 2000-3000 Euro hat nutzt das Rad so schön. ich tipp mal keine 5 %

Es ist halt erschreckend oder verwunderlich,

das wenn Ich es unter diesen Bedingungen sehe:

Ich habe einen PKW ,

keinen Bewegungsdrang oder keine Bewegungsverpflichtung , ..

wenn ich jetzt mal Sprit kosten kalkuliere von 10 Euro Pro 100km.,
kommt man damit kaum den wirtschaftlichen Bereich .:mad:

also es taugt nicht zum Geldsparen ,wenn ich noch in der Firma für die Zeitersparnis 1-2 Überstunde pro Woche schiebe niemals.

Ich seniere bei diesen Fahrrad Rechnungen , die ja in die Hose gehen,

was die Hersteller von Elektromobilien / PKW so erzählen wo der Km/Anschaffungsfaktor mindesten Faktor 10 hat.
--------------------
Je mehr man sich damit beschäftigt,

desto ernüchternder wird die Erkenntnis , das diese Elektro- Mobilität ,

alles noch weit entfernt ist von Wirtschaftlichkeit ,

wenn es noch nicht mal bei einen Fahrrad klappt.

anacotic
16.05.2010, 09:09
wenn ich jetzt mal Sprit kosten kalkuliere von 10 Euro Pro 100km.,
kommt man damit kaum den wirtschaftlichen Bereich .:mad:

+ Steuer + Versicherung + ASU + TÜV + Parkgebühren + Strafzettel .... und dann rechnen wir das ganze nochmal :)
Wer natürlich noch ein Auto herumstehen hat spart nichts, das ist logisch.

ullibremen
16.05.2010, 21:15
Hallo

der Akku wurde ja auf Garantie getauscht.

Ich hab trotzdem mal eben nachgerechnet . :cool: nach den Motto was wäre wenn.

der Akku ist mit ca 10000km abgepfiffen :eek:

kostet der Akku z.B. 500 Euro komm ich auf Akkukosten 5 Euro auf 100km.

50000cent : 10000km=5cent/km 5Euro 100km

peline
16.05.2010, 21:22
5Euro 100km

Geht doch!

Ich hab bei meinen Akku(fehl)käufen und -verkäufen ca. 600 Euro Miese gemacht. Bei geschätzten 6000 km macht das 8,33 Euro pro 100 km. :(:(:(

Deshalb bin ich ja jetzt auf die Headways umgestiegen!

P.S. Wenn ich jetzt noch den Fehlkauf mit dem Specialbikes.at Rad einreche, das ich auch noch aufgerüstet habe, z.B. mit hydraulischen Bremsen, Sattelstütze, Reifen, Schutzbleche usw. und das Geld voll für den Allerwertesten ist, dann komme ich auf... nur gut 26 Euro!!! pro 100 km.
Ein gebrauchtes Auto wäre wirklich deutlich günstiger gewesen.

hallimag
21.05.2010, 08:34
Und nicht zu vergessen die fetten Rechnungen vom Kfz-Händler, die man sich ganz spart oder die eben später kommen, wenn man weniger fährt. Da hatte ich letztes Jahr für meinen Octavia: Einspritzpumpe 1300€, Große Inspektion inkl. Zahnriemen 950€; Zylinderkopfdichtung 900€; Radlager + Scheibenbremsen vorne 850€; Turbolader vor 2 Jahren 1600€ .... Und ne Batterie braucht man fürs Auto ja auch ab und zu... wenn man die direkt bei VAG kauft kann man auch 200€ hinlegen.

Da sind doch das bisschen Ritzel und Kettetauschen gar nicht so teuer. Und die gewonnene Lebensfreude kann man nicht in Euro gegenrechnen, genausowenig wie den Schaden durch globale Ölkatastrophen.