Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WattsUp zerschossen ?
labella-baron
21.06.2009, 13:14
Habe mein WattsUp mit externer Spannung (ca. 17V) versorgt und versucht die Entladung einer Einzelzelle zu messen, indem ich den Strom durch die Minus-Seite geschickt habe und Plus nur auf die Source-Seite gelegt habe.
Dabei waren dann in der oberen Zeile alle LCD-Punkte an. Jetzt startet es zwar, bei höheren Spannungen wird jedoch das Display matt und die Stromanzeige stimmt auch nicht mehr. Wenn nur die externe Versorgung angeschlossen ist, wird deren Spannung angezeigt. Der Reset mittels oberen Pin auf Minus funktioniert.
Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe. Eventuell ist der obere Pin mal mit Plus der externen Versorgung in Berührung gekommen.
Weiß jemand wie man das aufmacht?
eleghost
21.06.2009, 15:21
hallo labella-baron,
das gehäuse des watts up ist verschweisst,
am äusseren rand siehst Du die fuge.
wenn Du das gerät gerade bis zur fuge in den schraubstock spannst und dann
-natürlich supervorsichtig- den schraubstock zudrehst, dann bricht mit etwas glück die schweissnaht auf.
ich selbst habs hingekriegt, das gehäuse zu öffnen, ohne allzuviel am gehäuse kaputtzumachen, die abdrücke des schraubstocks sieht man natürlich an der unteren schale.
good luck
ollo aus dem hohen norden
Naseweiss
21.06.2009, 15:46
Hallo,
hab auch schonmal mein Wattsup durch falsche Polung des Controllers geschafft.
Aufgemacht habe ich es mit der Minischleifscheibe(Flex) eines Dremels.
Einmal rundum sägen.
Kaputt war der Spannungsregler 3,3 Volt.
LM2936HVBMA-3 - Achtung Automotive Spannungsbereich (60Volt) da gibt es welche die haben weniger max. Spannungsfestigkeit!!
-Gibts bei Büchner Elektronik (Farnell für Privat - aber mit Mindermengen zuschlag)
Das zweite mal hab ich es hinbekommen, das - ich vermute durch eine defekte Eingangsschutzdiode - langsam der Reseteingang des Atmel Proz. weg driftete. Da ich keinen externen Reset mache habe ich den mit 2,2kOhm auf +3,3V gelegt - funktioniert wieder richtig gut.
Gruss Urs
labella-baron
09.07.2009, 21:12
Habe mein WattsUp mit externer Spannung (ca. 17V) versorgt und versucht die Entladung einer Einzelzelle zu messen, indem ich den Strom durch die Minus-Seite geschickt habe und Plus nur auf die Source-Seite gelegt habe.
Mir kommen nun doch Zweifel, ob nicht der Anschluss der Hilfsspannungsquelle galvanisch getrennt von der zu messenden Spannungsquelle erfolgen muss.
In den Anschluss-Plänen der Beschreibung ist das zumindest immer so gezeichnet.
Außerdem rätsle ich bezüglich dieses Textes (Übersetzungsversuch nachfolgend) in der Beschreibung unter 7.6 Verbesserung des Spannungsschutzes Punkt 2:
(...) The Auxiliary power source (...) can be connected through a resistor as well as long as the IR voltage drop from the ~7 mA meter operating current results in voltage at the meter that still exceeds the voltage being measured. E.g. a 270 Ohm resistor would require a minimum 15 Volt source due to the (270 X 0.007) 1.9 V drop across the resistor.
Die Hilfsspannung kann angeschlossen werden über einen Widerstand entsprechend wie der I*R-Spannungsabfall durch den 7mA Betriebsstrom, welcher die zu messende Spannung [scheinbar] erhöht. Z.B. ein 270-Ohm-Widerstand wird mindestens eine 15-Volt-Quelle benötigen [im Beispiel ist die zu messende Spannung 13V] entsprechend dem Spannungsabfall von (270 X 0,007) 1,9 V über den Widerstand.
Hintergrund: Ich will das WattsUP zur Gesamtmessung am Akku lassen, aber den Strom zum Controller in Pausen abschalten können und es wahlweise über den Hilfseingang zurücksetzen können.
Hintergrund: Ich will das WattsUP zur Gesamtmessung am Akku lassen, aber den Strom zum Controller in Pausen abschalten können und es wahlweise über den Hilfseingang zurücksetzen können.
Ich führe zu diesem Zwech eine einzelen LithiumIonenZelle mit. Über einen Schalter mit Schalt und Tastfunktion (nach oben, nach unten...) wird über die Schaltfunktion die Spannung der Zelle an das Wattsup gelegt. Keine Probleme, minimaler Stromverbrauch von 7 mA bei 3-4 Volt. Unter 3,5 V wird die Anzeige nicht mehr gestützt, aber die Daten beleiben trotzdem erhalten. Ein gutes Zeichen, das man die Zelle mal wieder Laden solllte, man hat aber noch viele Stunden bereitschaft...
Über die Tastfunktion wird der Reset ausgelößt.
Für Mich perfekt, da ich die Lithiumzelle sowieso für meine Instrumentenbeleuchtung (abnehmbar und damit auch Nottaschenlampe...) benutze.
Manchmal kriege ich allerdings auch einen Reset, wenn ich die Stützspannung einschalte, aber vielleicht ist mein Schalter blöd. Wenn man ganz sicher gehen will, legt man den Schalter um, bevor man mit vollem Akku losfährt...
labella-baron
10.07.2009, 13:32
Ich führe zu diesem Zwech eine einzelen LithiumIonenZelle mit. Über einen Schalter mit Schalt und Tastfunktion (nach oben, nach unten...) wird über die Schaltfunktion die Spannung der Zelle an das Wattsup gelegt.Hm - noch 'nen Akku mehr, den man im Kopf behalten muss :(
Aber ich habe jetzt gerade einen Versuch riskiert:
Akku am Source-Anschluss und die beiden äußeren Pins des Hilfsanschlusses geschlossen und wieder geöffnet -> Reset! Funzt :)
Naseweiss
10.07.2009, 18:11
Was war denn kaputt - oder hast Du das ganze Wattsup durch ein neues ersetzt?
Gruß,
Urs
labella-baron
10.07.2009, 21:16
Was war denn kaputt - oder hast Du das ganze Wattsup durch ein neues ersetzt?Ja, durch ein Neues.
Wenn die Reparatur klappt werd' ich es zum Laden verwenden.
Aber zuerst will ich endlich fahren - es gibt schließlich Prioritäten im Leben ;)
amp-berlin61
11.07.2009, 15:55
hallo
hast du denn in eine alternative lösung für kapazitätsmessung einer einzel-zelle gefunden ?
gruß
frank
labella-baron
11.07.2009, 17:24
hast du denn in eine alternative lösung für kapazitätsmessung einer einzel-zelle gefunden ?So wie es beschrieben ist, also mit völlig getrennter Hilfsspannung und Anschluss jeweils an Source und Load sollte es auf jeden Fall gehen. Ich mach aber mit dem Neuen erstmal keine weiteren Experimente.
Problem ist natürlich auch, dass man ständig daneben stehen muss, damit die Zelle nicht tiefentladen wird.
Hi,
habe jetzt einen Ping-Akku. Das Ladegerät lädt bis 60,8V.
Das WattsUp hat einen Arbeitsbereich bis 60V.
Nimmt das WattsUp Schaden bei 0,8V Mehrspannung? Was meint ihr?
Gruß Kjeld
Nach gesundem Menschenverstand müssten alle Bauteile ein paar Volt über die 60 V dimensioniert sein.
Und nach allem was ich vom Watt's Up gesehen hab, hab ich keinen Grund daran zu zweifeln.
Ich würde es mit meinem Watt's Up machen.
Aber natürlich kann dir das keiner Garantieren....
Das WattsUp hat überlebt. :)
60,8V sind kein Problem.
Gruß Kjeld
manfred59
20.07.2009, 20:12
Hallo!
Mein WattsUp hat letztes Wochenende Regen abbekommen. Ist wohl oben eingesickert. Zuerst hat das Display nur die rechte Hälftewie immer angezeigt in der linken Hälfte war nur schemenhaft was zu erkennen.
Am nächsten Morgen zeigte das WattsUp nur mehr blasse senkrechte Balken in der 1. Zeile an, sonst nichts mehr!:mad: Habs auch schon aufgemacht um es heute über Nacht in einem warmen Raum zu trocknen, aber ich glaune das Display hat da einen Schaden erlitten. Hat jemand noch einen Tipp?
labella-baron
21.07.2009, 00:48
Am nächsten Morgen zeigte das WattsUp nur mehr blasse senkrechte Balken in der 1. Zeile an, sonst nichts mehr!:mad:
Habs auch schon aufgemacht um es heute über Nacht in einem warmen Raum zu trocknen, Na, immerhin hast du es aufgekriegt. Wie im Beitrag #2 oder wie im Beitrag #3 beschrieben?
Ich drücke dir die Daumen, dass es wieder wird. Glaube du hast gute Chancen, wenn du Geduld hast.
Das bedeutet aber andererseits für unsere Zwecke gibt es eigentlich nix Vernünftiges und einschrumpfen ist zwingend notwendig !
Das bedeutet aber andererseits für unsere Zwecke gibt es eigentlich nix Vernünftiges ...
Cycle Analyst
labella-baron
25.07.2009, 19:42
Habe mein WattsUp mit externer Spannung (ca. 17V) versorgt und versucht die Entladung einer Einzelzelle zu messen, indem ich den Strom durch die Minus-Seite geschickt habe und Plus nur auf die Source-Seite gelegt habe.
Dabei waren dann in der oberen Zeile alle LCD-Punkte an. (...)
Wenn Akku an Source funktioniert weiterhin alles einwandfrei.
Habe offenbar mein zweites WattsUp geliefert und weiß wiederum nicht, was ich falsch gemacht haben könnte.
Diesmal ganz ohne angelegte Hilfsspannung:
Zunächst Akku über WattsUp geladen - einwandfrei 4,4Ah eingeladen.
Dann WattsUp zwischen Akku und Controller. Teilentladung durch Motorbetrieb. Ebenfalls einwandfrei.
Dann Nachladeversuch über WattsUp. Ladegerät an Source. Unterschiedliche Effekte:
a) Wieder alle LCD-Punkte der ersten Zeile an, oder
b) Startmeldung kommt und verschwindet nicht, oder
c) Startmeldung verschwindet aber Stromwerte stark schwankend und nicht plausibel, oder
d) Anzeige friert ein, oder
e) Selbständiger Reset wird durchgeführt
Das Ladegerät selbst bleibt beim Einschalten unter 50V und lädt mit oder ohne WattsUp offenbar einwandfrei.
Mittels Strommessung verifiziert. Auch im Oszilligramm kann ich nichts Verdächtiges entdecken.
Was kann da los sein? Ist das WattsUp so empfindlich und hat schon wieder einen Defekt oder liegts doch am Ladegerät?
Klingt nicht gut!
Habe alles was du beschrieben hast 100-fach mit meinem Watt'sUp gemacht, und keine Probleme dieser Art gesehen.
Mein Watts'Up wurde auch ohne Umpolen beim Laden benutzt (zählt dann einfach garnichts...).
Sicher, das du dein WattsUp nie verpolt hast?
Ansonsten klingt es so, als wenn der Reset-Eingang angesteuter wird. Wenn da kein Stecker drin steckt, oder Pins verbogen sind, dann muss da wohl was auf der Platine im Argen sein.
labella-baron
28.07.2009, 17:47
Ansonsten klingt es so, als wenn der Reset-Eingang angesteuter wird. Wenn da kein Stecker drin steckt, oder Pins verbogen sind, dann muss da wohl was auf der Platine im Argen sein.Selbst wenn kein Stecker drinn ist spinnt die Strom-Anzeige, wenn das Ladegerät mit der Source-Seite verbunden ist - aber nicht, wenn diese am Rad mit dem Akku verbunden ist !
Habe nun weitere Versuche gemacht: Mit einer 9V-Block-Batterie den Hilfseingang des WattsUp versorgt. Noch bevor ich einen Stecker source-seitig verbinde spinnt das WattsUp !
Je näher ich mit dem Wattsup ans Ladegerät komme desto mehr spinnt die Stromanzeige - aber das Ladegerät lädt den Akku einwandfrei - auch mit WattsUp.
Nächster Versuch: Ladegerät vom Netz getrennt - Annäherungseffekt weg
Nächster Versuch: Guten alten Reise-Weltempfänger-Radio geholt - sobald der Netzstecker steckt habe ich im Umkreis von bis zu 2m eine starke Störung im MW-Bereich !
Meine jetzige Hypothese: Irgendwas ist mit dem Ladegerät passiert, denn anfangs war die Stromanzeige einwandfrei.
Naseweiss
28.07.2009, 20:20
Hallo,
ich glaube auch, dass Dein Ladegerät Quatsch macht. Wie Du es beschreibst würde ich sagen da schwingt was. Der beschriebene Effekt stimmt exakt mit meinem Defekt vom Wattsup überein. 3,3 Volt Spannungsregler kaputt. Hast Du ein Spannungsregelbares Netzteil ? Bei so 4-6 Volt lief mein Wattsupp richtig - zeigte alles normal an - darüber nur noch Quatsch. Wenn Du die 3,3 Volt misst (im Wattsup - hinter dem Regler) gingen die dann auf Werte über 3,3 Volt.
Achso den SMD Widerstand in der Leitung zum Regler hatte ich auch geschafft. Kannst Dir überlegen wie groß Du denn machst - ich kenne den originalwert nicht - er war verbrannt. 7mA fliessen - bei 100Ohm ersparst Du Dir 7Volt am Regler. Geht dann auch erst später ca. 11Volt los.
Gruss Urs
labella-baron
29.07.2009, 11:41
Hallo, ich glaube auch, dass Dein Ladegerät Quatsch macht. Wie Du es beschreibst würde ich sagen da schwingt was. Der beschriebene Effekt stimmt exakt mit meinem Defekt vom Wattsup überein. 3,3 Volt Spannungsregler kaputt. Hast Du ein Spannungsregelbares Netzteil ? Bei so 4-6 Volt lief mein Wattsupp richtig - zeigte alles normal an - darüber nur noch Quatsch. Wenn Du die 3,3 Volt misst (im Wattsup - hinter dem Regler) gingen die dann auf Werte über 3,3 Volt.
Achso den SMD Widerstand in der Leitung zum Regler hatte ich auch geschafft. Kannst Dir überlegen wie groß Du denn machst - ich kenne den originalwert nicht - er war verbrannt. 7mA fliessen - bei 100Ohm ersparst Du Dir 7Volt am Regler. Geht dann auch erst später ca. 11Volt los.Mein Ladegerät liefert fix 44,5V.
Ich kann deinem Beitrag nicht ganz folgen. Meinst du den Spannungsregler im Watt's UP ? Dieses ist aber wie geschrieben bei mir anscheinend in Ordnung.
Habe jetzt den gleichen Annäherungsversuch mit meinem alten Watt' Up (das den Defekt bei der Spannungsmessung hat) gemacht und auch bei diesem fängt die Stromanzeige an zu spinnen, wenn ich es in die Nähe des eingeschalteten Ladegeräts bringe !
Naseweiss
31.07.2009, 19:10
Dann hab ich das nicht richtig verstanden, Ich dachte Wattsup Nr. 2 ist auch platt. Meines zeigte, alles kaput war (der Regler des Wattsup), eben den Fehler, daß es murks anzeigte.
Schonmal mit inem Oszilloskopen die Spannung des Laders begutachtet ?
Gruß Urs
labella-baron
21.08.2009, 20:16
Hintergrund: Ich will das WattsUP zur Gesamtmessung am Akku lassen, aber den Strom zum Controller in Pausen abschalten können und es wahlweise über den Hilfseingang zurücksetzen können.Neue Erkenntnis:
Wenn man auf diese Weise mit dem Wattsup die Akku-Kapazität bestimmen will, so ist es auch relevant, dass selbst das WattsUp mit den 7mA den Akku nennenswert belastet. Bei einem 2,3Ah-Akku werden in 3 1/4 Stunden bereits 1% der Kapazität verbraucht !
Zur Korrekturrechnung sich also merken, wann der Akku am Rad voll war. Das WattsUp hat leider keine Betriebsdauer-Anzeige, obwohl es die Zeit misst.
Hallo,
hab auch schonmal mein Wattsup durch falsche Polung des Controllers geschafft.
Aufgemacht habe ich es mit der Minischleifscheibe(Flex) eines Dremels.
Einmal rundum sägen.
Kaputt war der Spannungsregler 3,3 Volt.
LM2936HVBMA-3 - Achtung Automotive Spannungsbereich (60Volt) da gibt es welche die haben weniger max. Spannungsfestigkeit!!
-Gibts bei Büchner Elektronik (Farnell für Privat - aber mit Mindermengen zuschlag)
Falls jemand so einen Spannungsregler mit 3,3V und für Spannungen bis 60V benötigt - ich hätte noch welche.
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