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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : sinnvolle Akkuspannung



labella-baron
27.07.2008, 20:11
Zunächst möchte ich aber erstmal etwas zurechtrücken. Mein Ziel war nicht, Extremtouren mit maximaler BionX Unterstützung zu fahren.
Es würde mir reichen, wenn ich eigene Leistungsspitzen bei Anstiegen, Gepäckzuladung kappen könnte und die eigene gesparte Kraft in eine größere Gesamtreichweite investieren könnte.Und für diese Spitzen nimmst du dann mindestens 10kg Zusatzgewicht in Kauf? Ich würde es mir genau ausrechnen.

Selbst wenn man eine Strecke gut plant kommen in der "Ebene" noch so ca. 500 Summenhöhenmeter pro 100 km zusammen, welche du dann ja gedanklich ohne Motorunterstützung überwinden musst.

schuhmax
27.07.2008, 21:21
Und für diese Spitzen nimmst du dann mindestens 10kg Zusatzgewicht in Kauf? Ich würde es mir genau ausrechnen.

Selbst wenn man eine Strecke gut plant kommen in der "Ebene" noch so ca. 500 Summenhöhenmeter pro 100 km zusammen, welche du dann ja gedanklich ohne Motorunterstützung überwinden musst.


Genau so war meine überlegung auch, möchte keine dauerunterstützung,
sondern eine hilfe wenn es von nöten ist.
Da macht es für mich keinen sinn eine motor-akku kombination von 10 kg als trainingsgewicht zusätzlich zu beschleunigen.

Bei 10 kg und mehr, müsste ich ja alleine durch das mehrgewicht auf dauerunterstützung schalten.

Also muss eine motor-akku kombination von 4-6 kg her.
Es geht mit dem tonqxin oder bafang motor.

Ich denke da für kurze spritztouren an eine 24v-180w version, mit mittlerem akku.
Und für längere, steilere ausflüge 48v-400w version, mit mittlerem akku.
2*24v in reihe.

So könnte man beide vorzüge da einsetzen wo man sie braucht.


Grüsse Schuhmax

Reinhard
27.07.2008, 22:53
Bei 10 kg und mehr, müsste ich ja alleine durch das mehrgewicht auf dauerunterstützung schalten.

Oder vielleicht mehr trainieren? :D

schuhmax
27.07.2008, 22:57
Oder vielleicht mehr trainieren? :D

Das mache ich doch schon, muss mein stützrad ja mit beschleunigen.

Schuhmax

Kraeuterbutter
28.07.2008, 11:12
also ich bin heut zur Arbeit gefahren und auch wieder zurück:
54km

mit 1mal 36V und 2Ah Bohrmaschinenakku (für die Hinfahrt, ist genau am höchsten Punkt der Strecke leer geworden, ab da gings nur noch bergab !)

und zurück mit 1mal 42,9V mit 2,3Ah (da hab ich dann öfters gas gegeben, und der Akku ist mir genau 40m vor der Kuppe des letzten Berges vor meiner Haustür leer geworden)

soll heissen:
ca. 170Wh NOMINAL (in Wirklichkeit kommt etwas weniger raus)
für 54km

Motor NUR bei Anstiegen eingeschaltet (und für 2-3 Sekunden beim Beschleunigen)...

also wenn man sparsam umgeht, und nicht zuviele Höhenmeter zu überwinden hat (was hab ich da vorher gelesen: 3800hm auf 180km ?!?)
dann geht das mit 170Wh geradeso..

es ist genug Unterstützung dass ich zuhause ankomme und zufrieden bin, das Elektrobike genommen zu haben und nicht das normale

Akkugewicht: 1,2kg der 36V (da ist ein Bohrmaschinenakkugehäuse mit Elektronik dabei)
und 1kg für die 42,9V (Fepo4)

wenn man wirklich auf Gewichtsparen aus ist:
es gibt Akkus mit 170-180Wh PRO kg !
also 3kg Bafang + 3kg Akku
-> sollte was mit 24V und 20Ah möglich sein
(bei meiner Fahrweise dann gut für 150km)


Ich denke da für kurze spritztouren an eine 24v-180w version, mit mittlerem akku.
Und für längere, steilere ausflüge 48v-400w version, mit mittlerem akku.
2*24v in reihe.das bringt meiner Meinung nach wenig/nix..

jeh steiler ein Anstieg ist, umso weniger bringen die 48V was...
wenn du nur mehr mit 10km/h einen Berg raufkletterst (oder 15km/h)
regelt er sowohl bei 24V runter, bei 48V noch umso mehr (= mehr Stress für Regler)

48V bringt nur was in der Ebene oder bei sanften Steigungen...
ich bezeifle, dass wenn du "legal" mit max. 25km/h unterwegs sein willst 48V überhaupt jeh irgendwas bringen..
in der Ebene regelt der REgler ständig ab wegen Geschwindigkeit (weil 25km/h erreich ich auch mit 24V)
und bei Steigungen ists das selbe: ich glaub selbst wennst mit 25km/h einen Berg rauffährst wird er runterregeln müssen weil die Ampere sonst über 14A gehen

meiner Meinung nach sinnlos

Kraeuterbutter
28.07.2008, 11:15
kurz:
die 48Volt (2x 24V in Serie) für die kurze Spritztur mit Spass (Speed, nicht strassenlegal)
die 24Volt dann mit 2x24V parallel für die lange tour mit viel Berg


schau dir hierfür nochmal das hier an, gepostet von Christian:
http://www.pedelecforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=9&stc=1&d=1216669492

und jetzt schau mal bei 90U/min (ca. 12km/h)
und vergleiche 24V mit STrombegrenzung (20A) und 36V mit Strombegrenzung (20A)

was siehst du?
beide male gibt der Motor 200Watt ab (egal ob 24V oder 36V)
erst wenn das Bike über 19km/h fährt kriegt man mehr Leistung aus den 36V raus
unter 19km/h ists egal ob 24V oder 36V

das Diagramm zeigt das, und meine Erfahrung zeigt das auch
die höhere Spannung merkst du nur wenns flach ist und der Motor aus Speed kommen kann

der special-bikes-Regler regelt noch dazu bereits bei 14A runter, somit wirkt sich die ganze Sache noch mehr aus

schuhmax
29.07.2008, 00:17
dat wäre aber mist!

Mir ist schon klar, das die sache am berg mit weniger spannung besser läuft.

180 wh sind ne menge holz, der serienmässige akku bringt mal gerade 120 ws auf die beine.

Was ich möchte ist eigentlich, besser den berg hoch kommen.

Und auf langen touren einen besseren schnitt zu erreichen, da bringt es mir aber wenig wenn der motor bei knapp 30 km/h abschaltet,
denn dann muss ich ja die ganze kraft selber aufbringen.

Könnte dann halt nur mit 30 entspannter fahren.

Da ich aber mit muskelkraft mich auch öfter jenseits der 30 km/h marke befinde, sollte der motor, bzw. seine elektronik mich auch da unterstützen.

Es geht nicht darum illegal mit 50 km/h zu rasen, sonder wenn einem danach ist, die für einen max. geschwindigkeit von z.b. 35 km/h mit weniger kraft halten zu können.

Dabei bin ich immer davon ausgegangen, das der bafang-motor mit höherer auch länger/höher unterstützt.
So wird es auch im e-bike simulator angezeigt.

Was denke ich da falsch, bzw. wie lässt sich mein wunsch realisieren?

Kann ja noch umbestellen auf 24 volt, regler habe ich eh auf 24 volt bestellt.

Grüsse Schuhmax

Kraeuterbutter
29.07.2008, 09:00
30km/h ist genauso illegal wie 50km/h
;)

wenn du bei 30km/h oder 35km/h noch eine Unterstützung haben willst, dann ist die höhere Spannung schon ok und auch nötig..

du schriebst aber was von " Und für längere, steilere ausflüge 48v-400w version"

wenns steiler ist (würde jetzt mal meinen so 10% aufwärts)
dann werden dir die 48V nicht viel bringen
das wollte ich sagen

weil eben der Regler da weit zurückregeln muss um nicht über 14A zu kommen
ausser du bist jemand, der nen 10% Hügel mit über 25km/h hochbrescht..

Reinhard
29.07.2008, 09:29
ausser du bist jemand, der nen 10% Hügel mit über 25km/h hochbrescht..

Schuhmax schreibt doch:


Da ich aber mit muskelkraft mich auch öfter jenseits der 30 km/h marke befinde

Was ich für einen Trikefahrer aber seeehr bezweifle ...

Kraeuterbutter
29.07.2008, 09:54
30km/h in der Ebene sind aber was ganz was anderes wie 25km/h an einem Berg mit 10 oder mehr % Steigung

Reinhard
29.07.2008, 11:45
30km/h in der Ebene sind aber was ganz was anderes wie 25km/h an einem Berg mit 10 oder mehr % Steigung

Das habe ich auch nicht bezweifelt ... Meine Zweifel bezogen sich auf das Zitat von Schuhmax. Es gibt nur ganz wenige Trikes, mit denen so ein Tempo über eine längere Strecke ohne Motorunterstützung möglich ist und noch weniger Fahrer, die das drauf haben.

Mit Motorunterstützung sollte das Tempo am Berg aber gehen. Je nach Akkuspannung natürlich :).

Kraeuterbutter
29.07.2008, 17:35
eben nicht unbedingt nur rein nach Akkuspannung..


beim 14A STrombegrenzung-Bafang-Regler kannst 50Volt anhängen und es wird nicht gehen
da müsstest du selber am Berg schon mal auf 25km/h rauftreten, damit der Regler nicht auf die 14A kommt und runterregelt..

mit 36V und 30A Strombegrenzung könnte es vielleicht gehen (eher nicht)
mit 48V und 14A Strombegrenzung bestimmt nicht

was ich damit nochmals ausdrücken will: vergesst die Volt-Angabe bzw. messt ihnen nicht soviel Gewicht bei..

es wird immer nur über die Spannung geredet, aber die Strombegrenzung vergessen.
die ist am Berg ausschlaggebend, nicht die Spannung

wepfi
29.07.2008, 22:11
Meine unmaßgeblich, aber "gefühlte Meinung---

Motor nine continent vorne, controller 36 V, illegaler Gasdrehgriff

Ich fahre zur Arbeit ausschließlich hügelige, geteerte Feldwege, 1 Steigung 18% ca. 1 km lang.

Habe den poti am sensor auf Unterstützung bis ca. 28 km/h eingestellt.

Wenn ich den 36V Akku nehme ist´s ok, am Berg muss ich deutlich runterschalten, Gas geben und ich mühe mich etwas ab. 12 km/h und der Motor zieht ständig 730 Watt. Alle Komponenten bleiben kalt.

Wenn ich den 48V Akku nehme ist´s ok, am Berg kann ich 1 Gang höher schalten, Gas geben und ich mühe mich etwas ab. 18 km/h und der Motor zieht 600 Watt. Alle Komponenten bleiben kalt.

Verbrauch auf der 11 km Strecke 36 Volt ca. 2,3 Ah, mit 48 Volt ca. 1,8 Ah.

Kraeuterbutter
30.07.2008, 08:42
was für einen Regler hast du ?
meiner wird schnell mal 60°C warm

wepfi
30.07.2008, 10:53
Den ganz normalen von Akku-bike 36V, er regelt bei 15,7 A ab.

ausser-atem
30.07.2008, 22:39
Und für diese Spitzen nimmst du dann mindestens 10kg Zusatzgewicht in Kauf? Ich würde es mir genau ausrechnen.

Selbst wenn man eine Strecke gut plant kommen in der "Ebene" noch so ca. 500 Summenhöhenmeter pro 100 km zusammen, welche du dann ja gedanklich ohne Motorunterstützung überwinden musst.

Weil hier recht viel über Gewicht geschrieben wird, möchte ich jetzt diesbezüglich auch mal etwas loswerden.
Das Zusatzgewicht sehe ich nicht als Problem, da
1. die zusätzliche Akkupower das Zusatzgewicht beim Beschleunigen bzw. am Berg mehr als neutralisieren kann,
2. ein Zusatzgewicht in der Ebene kaum eine Rolle spielt.

Die hier angesprochene Kombination von Akku Parallel- bzw. Reihenschaltung in Abhängigkeit vom Fahrprofil finde ich richtig interessant. Das war mir bisher noch gar nicht so bewußt, dass der Wirkungsgrad der Motoren bei unpassender Spannung so in die Knie gehen kann.

Trifft das bei allen Motortypen gleichermaßen zu?

schuhmax
30.07.2008, 23:19
Schuhmax schreibt doch:



Was ich für einen Trikefahrer aber seeehr bezweifle ...

Dann weisst du nicht was trikefahrer alles können,

meine natürlich, mit jenseits der 30 km/, die ebene und nicht berge.

Also der ganze quatsch mit legal und illegal muss jeder für sich entscheiden,
auf der ebenen fähre ich wenn ich nicht trödle immer einen schnitt um/über 25 km/h.

Da hat denn die legale unterstützung längst aufgehört,
was will ich?
den berg was flotter hoch, nachteil des trlkes ausgleichen
in der ebenen auch mal unterstützung wenn mir danach ist, bei 30, 35,
oder gar 40 km/h.

Möchte die geschwindigkeit, die ich auch mit muskelkraft erreiche, gegebenenfalls unterstützen um dsie länger halten zu können.

Was ich nicht möchte ist ein motor der bei 20 km/h nix mehr bringt, wenn ich den weg zur arbeit, eh mit einem 24er schnitt fahre.

Dann würde ich auf minimal-akku umstellen und den motor nur am berg nutzen, das war auch eigentlich der grundgedanke,
Gewicht vom motor, wäre dann ein trainingseffekt, sind ja nur 3 kg.


Mit der 48v spannung hatte ich gehofft, die unterstützungsgeschwindigkeit weiter nach oben zu verschieben, wenn mal ne längere fahrt ansteht, die man entspannt und schnell schaffen will.

Grüsse Schuhmax

Reinhard
31.07.2008, 00:01
Dann weisst du nicht was trikefahrer alles können,[...]

Nur ganz kurz: meine Leitra ist ein Trike mit Vollverkleidung und in der Ebene garantiert deutlich schneller als jedes Trike, welches Du so kennst. Und ich bezweifle weiterhin, das Du mit Trike in der Ebene über sagen wir mal 10 km 30 km/h fahren kannst. Ich bezweifle nicht, das man kurzzeitig (Sprint) 30 km/h oder mehr erreichen kann.

Ich will Dir Dein, oder überhaupt ein, Trike nicht madig machen, aber ich finde schon, das man bei den Tatsachen bleiben sollte, was die erreichbaren Geschwindigkeiten angeht.


Also der ganze quatsch mit legal und illegal muss jeder für sich entscheiden [...]

Es ist nur leider so, das unter gewissen Umständen ein illegaler Antrieb seeehr teuer werden kann (bspw. Unfall mit Personenschäden) ...

Und was meist vergessen wird: bei einer Kontrolle musst Du beweisen, das Deine Bastelarbeit legal ist. Es reicht nicht aus, das zu behaupten ...

schuhmax
31.07.2008, 00:20
Es ist nur leider so, das unter gewissen Umständen ein illegaler Antrieb seeehr teuer werden kann (bspw. Unfall mit Personenschäden) ...

Und was meist vergessen wird: bei einer Kontrolle musst Du beweisen, das Deine Bastelarbeit legal ist. Es reicht nicht aus, das zu behaupten ...


Na ist doch klar, bist nie mofa gefahren?

da war nix legal!

Also ich bin eigentlich ein noch ungeübter trike fahrer, mit vielleicht 500km erfahrung, aber auf der ebenen erreiche ich imemr einen scnhitt von locker 22-24 km/h.

Habe das gefühl das es immer etwas mehr kraft kostet, als mit dem fahrrad, aber wenn du die kraft aufbringst dann läuft es.

Nartürlich fahre ich 35 oder 40 km/h nicht über 10 km, deshalb ja die unterstützung, um die geschwindigkleit die ich mit muskelkraft erreiche,
als schnitt zu fahren.

Weist du es macht keinen spass wenn man selber locker gute 30 km/h fahren kann, und der motor hat ab 28 km/ keine power mehr.

Will ja nicht schneller fahren, sondern entspannter!


Schuhmax

labella-baron
31.07.2008, 00:46
Das war mir bisher noch gar nicht so bewußt, dass der Wirkungsgrad der Motoren bei unpassender Spannung so in die Knie gehen kann. Trifft das bei allen Motortypen gleichermaßen zu?Ja, bei allen Elektromotoren auf Grund der Induktionsspannung (bewegter Leiter im Magnetfeld) im Verhältnis zum Spannungsverlust im stromdurchflossenen Leiter (R*I). Deshalb gibt es ja all die Überlegungen mit Untersetzungen die Drehzahl zu erhöhen.

Bei Wärmekraftmaschinen (z.B. Verbrennungsmotoren) ist es auch so - aber erspart mir jetzt die physikalische Begründung.