Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe zum Schubanhänger
Hallo allerseits,
Ich bin sehr interessiert an einem elektrischem Hilfsantrieb, habe mich
auch schon mal im Internet umgesehen, und bin so auf die Variante des
Schubanhängers gestoßen.
Diese sagt mir am meisten zu, da ich den Hänger auch abkuppeln und ggf.
an ein anderes Rad hängen kann. (es ginge um ein Scorpion und ein
normales Rad)
Nun stellen sich natürlich viele Fragen :
Was für einen Motor soll ich verwenden?
Was für einen Hänger soll ich verwenden?
Wo bekomme ich das Benötigte her?
usw.
Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle: wenn möglich sollte der
ganze Spaß nicht mehr wie 300 € kosten. Das ist mit "normalen" Akkus
schwer machbar, deshalb habe ich mir überlegt ob man auch eine
Autobatterie nutzen könnte ?
Hat sich jemand von euch schon mal so einen Anhänger gebaut bzw.
gekauft? Wenn ja wo?
Ich wäre sehr dankbar für jede Art von Vorschlägen.
PS: Über die rechtliche Situation mache ich mir keine Gedanken, ich
werde den Anhänger Hauptsächlich auf dem Land benutzen und habe nicht
vor durch die Stadt zu heizen.
Kraeuterbutter
24.07.2008, 10:52
Hallo..
ich hab mir sowas auch schon überlegt...
hab auch schon einen Anhänger gekauft
(der Motor kam dann aber doch ins Fahrrad)
der Anhänger:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/16.png
will damit zum Flughafen fahren und Hubschrauber, Flieger und Modellautos damit transportieren
einen günstigeren Anhänger wirst kaum finden..
ich hab 45 Euro für den neuen Anhänger bezahlt..
(ebay, schau mal "Anhänger Liegerad" oder so ähnlich)
hat ein 16" Reifen..
hier hätte ich mir mal von Bafang die Nabenmotoren angeschaut
da gibts nämlich auch einen der bereits mit einer 16"-Felge montiert verkauft wird..
http://www.szbaf.com/en/product_detail.asp?ProductID=495
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/17.png
bedenke: das Einspeichenlassen eines Nabenmotors kostet ja auch ~50 Euro
hier ists schon gemacht
als Akkus:
ich bin totaler Lipo/Fepo4-Freak..
aber aus Kostengründen dachte ich dann doch an eine Bleibatterie
zum einen: um meine Modelle am Flugplatz wieder aufladen zu können brauch ich sowieso viel Kapazität:
eine gute Variante (weil Zyklenfest: http://www.elektromodellflug.de/akku-test/pb-50ah.htm )
bin auch schon mal probegefahren mit sowas: der hohe Schwerpunkt und die 15kg -> nicht lustig...
deshalb: es gibt die gleichen Batterien auch kleiner..
dachte an 2x 20Ah die ich unter dem Anhänger montieren könnte..
in Serie geschaltet: 24Volt fürs Bike (bzw. Schubanhänger)
parallel Verschaltet: 12Volt und dann 40Ah um meine Flugakkus laden zu können
oder: 3x 15Ah --> 36Volt fürn Motor => 12V und 45Ah für meine Fliegerakkus
das war so meine Überlegung...
etwas was du dir noch überlegen könntest (kenn diese Scorpion nicht):
wenn die Gabel gespreizt wird, und du Stecker direkt an den Motor machst,
können geübte Leute (angeblich) den Motor in 1 Minute aus und in ein anderes Fahrrad einbauen...
das Anhängen des Anhängers wird auch bald so lang dauern (Gashebel, ... musst da ja ebenfalls anstecken)
und Händling mit Anhänger ist halt auch ein wenig umständlich (Rangieren)
Kraeuterbutter
24.07.2008, 10:53
ansonsten: Bobtec: http://www.bobtec.de/
links auf Schubanhänger gehen, da sind einige Varianten gezeigt
schuhmax
24.07.2008, 11:27
Hallo..
ich hab mir sowas auch schon überlegt...
hab auch schon einen Anhänger gekauft
(der Motor kam dann aber doch ins Fahrrad)
der Anhänger:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/16.png
hallo, den anhänger kriegst du übrigens bei ebay für ca. € 50,-
beim liegeradmagazin, ist ein direkter ebay link für liegegeräder und elektroantrieb.
ist keine top qualität der hänger, steckachse passte nicht, weil zu dick war überlackiert, aber für versuche und hier und da mal benutzen ist er ok.
Auf jedenfall für den preis.
Den motor, also das komplette laufrad gibt es auch bei bafang,
wie der kräterbutter schreibt,
ist die gleiche firma wie von dem kleinen motor, wo ich dir geschrieben habe.
Kannst ja mal bei interesse den kranawetter anrufen ob er das 16" komplettrad auch vertreibt, oder besorgen kann,
weil regler und so weiter brauchste ja auch noch.
Telefonnummer steht bei www.specialbikes.at (http://www.specialbikes.at) unter kontakte.
bei email anfragen bekommst du leider nur kurze und knappe antworten,
am telefon aber eine gute beratung.
Grüsse Schuhmax
Ach, kräuterbutter du hast vergessen zu erwähnen, das z. b. beim bausatz vom kranawetter die felege dabei ist und auch schon eingespeicht,felgegrösse gibt es auf wunsch, sowie alle anbauteile die man braucht.
Das sollte man auch beim direktimport berücksichtigen, den da musst du dich um das zubehöre und felege, einspeichen selber kümmern, sind kosten die noch hinzukommen.
Kraeuterbutter
24.07.2008, 11:51
also ich hab ursprünglich nach einer 20" Felge gefragt,
da hies es, dass die extra eingespeicht werden müsste und das kostet extra
(man kann "nur" zwischen 26 udn 28" wählen)
bin mir aber nicht mehr 100% sicher, besser nachfragen
glaub aber nicht, dass er gleich passende Speichen, etc. für 16" rumliegen hat und das gratis macht
deshalb mein Hinweis auf diesen speziellen Bafang wo das eben wirklich schon gemacht ist..
nochdazu mit so einer Felge ohne Speichen was irgendwie cool ausschaut
das mit der STeckachse: was genau hat da bei dir nicht gepasst ?
bei mir passt alles..
für das Geld kann man wirklich nicht schimpfen, wenn man sieht das anderswo solche Anhänger 300Euro und mehr kosten
Kraeuterbutter
24.07.2008, 11:57
der Vorteil ist, dass man hier noch Zeugs mitnehmen kann mit dem Anhänger..
leicht ist er auch
(manch 2-Rädrige Anhänger haben ja gleich mal 30kg LEER !!)
würde ich aber einen reinen Schubanhänger bauen, ohne "ich will auch Lasten transportieren"-Ambitionen
würde ich mich für diesen hier entscheiden:
http://www.extrawheel.de/
(naja, im Endeffekt passt da sogar mehr Zeug rauf, wenn man weiche Dinge hat, wie z.b. Rucksack, etc.)
hier hat ihn jemand z.b. schon als Schubanhänger in Verwendung:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/22.png
der schaut halt wirklich coool aus
Kostenpunkt: ca. 170 Euro
Vorteil: wennst den mit 26" orderst und da einen Nabenmotor einbaust, kannst ihn recht einfach auch in ein anderes Fahrrad vorne als Nabenmotor verwenden
ein in ein 16"-Rad eingespeichter Nabenmotor ? der taugt sonst maximal noch für ein Kinderfahrrad
ich hätte mir damals diesen geordert, wenn ich nicht halt auch Hubschrauber, Flieger und so weiter zum Modellflugplatz damit transportieren würde wollen
Kraeuterbutter
24.07.2008, 12:03
tschuldigung: nochwas fällt mir ein:
in einen Schubanhänger würde ich vielleicht sogar bewusst Blei-Akkus einsetzen..
a wenig Gewicht (wenn schon, dann wenigstens in Form von Akkus) kann da glaub ich ned schaden, damit der Reifen ned durchdreht
sitzpickel
24.07.2008, 13:54
Sorry, das ich dazwischenfunke, der Extrawheel hat sich nicht so ganz bewährt. Allerdings lief er erheblich besser als ich erwartet habe. Vor allem die filigrane Aufhängung hat mich fasziniert(als Maschinenbauer habe ich ihr keine 5Min.Lebensdauer prohezeit). Letztlich gab es aber auch thermische Probleme(seitliche Abdeckung, zu geringe Drehzahl aufgrund des 26" Rades)Woher ich das weiß? Ganz einfach, ich habe dem Besitzer seinen aktuellen Schubhänger gebaut: siehe Bild unten
Mit dem LiIonMn-Akkublock hat der Schubänger schon richtig Power, aber mit seinem alten 72V NiMh-Block...ich sag nix mehr:D
Ein Problem der Schubhänger allgemein ist die Gewichtsverteilung(möglichst nahe am Motor=ideales Schubverhalten) deshalb war das Fahrverhalten des Bob-Yak bzw. Ibex miserabel, des Extrawheel hingegen erstaunlich gut.
Desweiteren habe ich dem Schubhänger eine sehr feinfühlige Federung verpaßt so daß er sprichwörtlich am Boden kleben blieb und niemals zum Hüpfen anfing(bei 16" mündet dies sehr schnell in einem kritischen Fahrverhalten)
Gruß
Markus
Guten Abend nochmal,
zuerst mal vielen vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten.
Der Ebay-Nabenmotor von dem mir Schuhmax geschrieben hat würde mich natürlich sehr reizen, schon allein wegen des geringes Preises. Allerdings gibt es den nur in 24" bis 28" zoll Felgen, kann man den einfach in ein kleineres Rad einspeichen (die Drehzahl ist dann ja eine ganz andere)? Oder gibt es andere günstige Anhänger mit "großem" Rad (der Extrawheel sieht zwar sehr gut aus, ist aber leider zu teuer)?
Vielleicht wäre es auch günstiger, anstatt eines teuren Nabenmotors einfach einen billigen normalen Motor zu benutzen und ihn über eine Kette mit dem Rad zu verbinden?
Als Akku ist eine Autobatterie, wie ihr ja schreibt, ungeeignet, schon allein weil die meisten Motoren ja mehr als 12V brauchen. Aber wie wäre es denn mit zwei oder drei Motorradbatterien? Nimh, Li-ion, Lipo oder ähnliche Akkus (ich kenne mich da nicht so genau aus) scheinen mir einfach zu teuer, da komme ich ja mit den Akkus alleine schon auf die 300€...???
Nicht mehr ganz so ratlose und
freundliche Grüße,
Jonas
Kraeuterbutter
25.07.2008, 11:09
bei Bleiakkus brauchst zyklenfeste, sonst sinds nach 30mal fahren hin..
und dann rechne nochmal:
30 mal Fahren vs. 500 mal Fahren
was ist dann billiger, Bleiakku oder Nimh/Lipo/Fepo4 ?
ne zyklenfeste Bleibatterie kostet halt auch was..
zweimal 12V um sie in Serie zu verschalten -> bei 150 Euro bist da sehr schnell
wieviel willst denn in Summe ausgeben ?
hört sich für mich so an, als ob du mit 200 Euro für alles hinkommen willst..
dafür wirst du meiner Meinung nach nix annähernd gscheites kaufen können
Kraeuterbutter
25.07.2008, 11:18
sorry, grad gelesen, 300 Euro für alles..
hmm..
du könntest dir einen gebrauchten (hochwertigen) Bürstenmotor bei ebay besorgen,
z.b.:
http://cgi.ebay.de/Graupner-Elektromotor-ULTRA-1600-8-OVP_W0QQitemZ110272239629QQihZ001QQcategoryZ12215Q QssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
(die haben vor 5-6 Jahren noch um die 250 Euro gekostet, heute kriegst sie in gutem Zustand für 20-50 Euro bei ebay)
dazu einen passenden Regler:
z.b.: http://cgi.ebay.de/Schulze-Regler-mcf43-75bo-Buerstenregler_W0QQitemZ110271010204QQihZ001QQcate goryZ74314QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
für 20-30 Euro sollte sich da was finden
dann noch einen Servotester (ab 10 Euro) aus dem Modellbaugeschäft
als Anhänger -> wenns denn billig sein soll -> eben den von mir und Schuhmax erwähnten..
du kriegst sonst nix für 50 Euro !!
Ibex, Bobtec, -> die kosten alle 200-300
ein Monoporter bereits um die 400 Euro
usw.usf.
Akkus: bei dem Ultra könntest auch eine 12V-Autobatterie nehmen, müssten keine 24 Volt sein
also 100 Euro würd ich hier schon rechnen, damit sie wenigstens ein Zeitl hält (= Zyklenfest)
bleibt noch Material, KEtte, UND ein Getriebe (Riemen, Planeten) und viel Bastelaufwand um den Motor ans 16"-Radl zu kriegen
Kraeuterbutter
25.07.2008, 11:48
sorry, grad gelesen, 300 Euro für alles..
hmm..
du könntest dir einen gebrauchten (hochwertigen) Bürstenmotor bei ebay besorgen,
z.b.:
http://cgi.ebay.de/Graupner-Elektromotor-ULTRA-1600-8-OVP_W0QQitemZ110272239629QQihZ001QQcategoryZ12215Q QssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
(die haben vor 5-6 Jahren noch um die 250 Euro gekostet, heute kriegst sie in gutem Zustand für 20-50 Euro bei ebay)
dazu einen passenden Regler:
z.b.: http://cgi.ebay.de/Schulze-Regler-mcf43-75bo-Buerstenregler_W0QQitemZ110271010204QQihZ001QQcate goryZ74314QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
für 20-30 Euro sollte sich da was finden
dann noch einen Servotester (ab 10 Euro) aus dem Modellbaugeschäft
als Anhänger -> wenns denn billig sein soll -> eben den von mir und Schuhmax erwähnten..
du kriegst sonst nix für 50 Euro !!
Ibex, Bobtec, -> die kosten alle 200-300
ein Monoporter bereits um die 400 Euro
usw.usf.
Akkus: bei dem Ultra könntest auch eine 12V-Autobatterie nehmen, müssten keine 24 Volt sein
also 100 Euro würd ich hier schon rechnen, damit sie wenigstens ein Zeitl hält (= Zyklenfest)
bleibt noch Material, KEtte, UND ein Getriebe (Riemen, Planeten) und viel Bastelaufwand um den Motor ans 16"-Radl zu kriegen
vielleicht würde sich hier geeignetes Material finden
http://akkubike.com/D-Home.htm
(Getriebe, Kette, einzuspeichendes grosses Kettenritzel, ...)
Hi alle zusammen nochmal,
sorry für die lange Pause aber ich war dann doch eine zeitlang zu beschäftigt um mich wirklich intensiv weiter mit dem Thema beschäftigen zu können...
aber jetzt bin ich wieder voll dabei...
Habe inzwischen auch einige Pläne geschmiedet und Entschlüsse gefasst.
Für den Anhänger nehme ich ganz klar den aus ebay, schau schon seit einer Woche, aber der Preis scheint gestiegen zusein (aber ich krieg ihn schon noch).
Als Antrieb scheidet der Nabenmotor definitiv aus, wegen des Preises.
Stattessen nehme ich, wie von Kräuterbutter empfohlen einen Elektromotor, wobei ich eher zu einem Brushlessmotor tendieren würde, wegen der Effizienz (kenn mich da aber nicht so gut aus). Womit wir auch schon bei meiner ersten Frage wären:
Ich will ca. 150 - 200 Watt leistung auf die Straße bringen, wieviel Ausgangsleistung sollte der Motor dafür haben? Oder anders gefragt:
Wieviel Energie geht durch die Übertragung auf das Rad verloren?
Dazu sollte man nätürlich wissen wie die Kraft übertragen wird. Ich dachte an eine übertragung mit Hilfe einer normalen Fahrradkette, bin mir in dem Punkt aber noch relativ unsicher, ich glaube dazu müsste ich erstmal den Hänger sehen.
Die Akkufrage hat sich (erstmal) gelöst:
Ich habe ein paar USV-Akkus (Unterbrechungsfreie Strom Versorgung) geschenkt bekommen. Das sind zwar auch Bleiakkus, aber sie waren gratis.
Ob sie zyklenfest sind, weiß ich nicht, aber ich denke mir selbst wenn sie es nicht sind sollten sie eine Weile halten, wenn ich sie immer nur halb leer mache, (unsicheres) oder ?
Bin natürlich auch für andere Ideen/Vorschläge offen/dankbar.
freundliche Grüße
Jonas
Kraeuterbutter
25.08.2008, 16:21
ist die Frage, ob du da wirklich billiger wegkommst wie mit einem Nabenmotor?
weil: Ritzel mit Freilauf, eventuell noch ein Getriebe (Planetengetriebe), Kette, Ritzel das noch "irgendwie" am 16"-Rad befestigt werden muss..
hmm..
dann noch das Risiko, obs wirklich wie gewünscht funktioniert
ziemlich sicher wirds auch lauter sein wie ein Nabenmotor
(aus mehr Pflegebedürftig.. Nabenmotoren sind recht "dicht", ja fast wasserdicht...
da braucht die andere Lösung wohl mehr aufwand...
Christian
25.08.2008, 18:00
[...] da braucht die andere Lösung wohl mehr aufwand...
Sehe ich auch so. Bürstenlose Nabenmotoren gibt's neu ab 100 Euro. Einbaufertig.
Gruß,
Christian
Hi alle zusammen nochmal,
Als Antrieb scheidet der Nabenmotor definitiv aus, wegen des Preises.
...
Dazu sollte man nätürlich wissen wie die Kraft übertragen wird. Ich dachte an eine übertragung mit Hilfe einer normalen Fahrradkette, bin mir in dem Punkt aber noch relativ unsicher, ich glaube dazu müsste ich erstmal den Hänger sehen.
Kannst dir ja mal das hier anschauen - zumindest als Idee, wie es realisierbar wäre.
http://www.akkubike.com/D-Home.htm
Gruß Peter
Kraeuterbutter
26.08.2008, 14:23
ja.. allein mit diesen Teilen von akku-bike (kette, Freilaufritzel, Zahnscheibe), Planetengetriebe
kommst schon mal ohne Motor auf die 100 Euro
na ja,
Für die Übersetzung hatte ich mir überlegt, aus einem alten Fahrrad, die man immer mal verlassen rumstehen sieht, das große Ritzel auszubauen, und dieses ist irgendwie am Anhänger Rad zu befestigen.An dem Motor kommt dann ein kleines Ritzel, und eine alte Fahrradkette bekomme ich auch irgendwo her.
Also im Prinzip so ähnlich wie auf akkubike.com.
Wenn ich ein Motor habe, rechne ich mit den Drehzahlen mal rum, ob das passt.
Mit dem Freilauf muss ich mir noch etwas überlegen...
Bürstenlose Nabenmotoren gibt's neu ab 100 Euro. Einbaufertig.Wo ? Ich habe im Internet gesucht, aber das billigste was ich gefunden habe war der auf Ebay für 300 €.
Nochmal wegen den Motoren: ist der Leistungsunterschied zwischen Brushed und Brushlessmotoren sehr , oder lohnt es sich nicht ein Brushlessmotor zu kaufen?
Mit freundlichen Grüßen
Jonas
Christian
26.08.2008, 20:17
Wo ? Ich habe im Internet gesucht, aber das billigste was ich gefunden habe war der auf Ebay für 300 €.
Kleine Preise gibt's in der Bucht nur dort, wo das Angebot groß und der Wettbewerb stark ist. Nischenprodukte - wie z.B. Radnabenmotoren - sind dort i.d.R. teurer als sonstwo. Irgendwie müssen die Händler ja die unverschämte Provision wieder reinholen.
Bevor's noch weiter OT wird, hier (http://www.das-elektrorad.de/ersatzteile.htm) die Antwort auf Deine Frage.
Gruß,
Christian
Kraeuterbutter
26.08.2008, 22:59
brushless vs. brushed:
im Modellbau ist das ein recht grosser Unterschied
bei aber 250Watt Leistung kanns dir im Anhänger egal sein, ob dein Motor 400g oder 500g wiegt
ich glaube nicht, dass jetzt brushless hier einen so gewaltigen Vorteil hätte gegenüber einen GUTEN Bürstenmotor
allerdings: heutzutage sind brauchbare Brushlessmotoren schon billiger, wie gute Bürstenmotoren (zumindest im MOdellbaubereich)
zum akkubike-antrieb: das ist ein billiger Bürstenmotor an einem Getriebe
rechne dir mal die Drehzahlen aus, bei MOtoren dieser Grösse wirds ohne Getriebe nicht ablaufen
und somit wirds dann preislich kaum billiger sein wie mit einem Nabenmotor..
es wird mit grosser Wahrscheinlichkeit teurer UND wahrscheinlich auch nicht so gut funktionieren
Hi,
der Nabenmotor für 100€ ist natürlich sehr verlockend, wobei mich noch interressieren würde, was man da noch an Steuerungselektronik braucht.Würden es die Lenkergriffe von der Seite tun, oder braucht man da noch irgendwas anderes? Das würde dann nämlich doch schnell teuer werden.Generell würde ich natürlich einen Nabenmotor bevorzugen, ich dachte nur die wären einfach zu teuer.
Sollte man aber nicht so viel zusätzliche Elektrik brachen, wäre ich dann doch eher geneigt einen Anhänger mit 28" Rad zu nehmen, da man den Motor dann zur Not noch in ein normales Rad einbauen könnte. Da wäre dann die Überlegung, ob man sich da nicht einen beim Schlosser zusammenschweißen lassen könnte?
freundliche Grüße
Jonas
Kraeuterbutter
27.08.2008, 23:01
also auch hier kann ich mir kaum vorstellen, dass der Schlosser es soviel günstiger machen wird, wie du ihn hier fertiger kriegtst:
http://www.de.extrawheel.com/
da muss es schon ein Spezi von dir sein, der ihn dir quasi gratis (für ne Pizza und nur Materialkosten) baut
hier als Schubanhänger dann:
http://www.bobtec.de/img/Extrawheel-E-Trailer_FN-Trike.jpg
wegen dem Motor mit Getriebe über Kette, usw. usf.
ich meine, wenn man sowas macht, dann nicht um Geld zu sparen
sondern eher um höhere Leistung bzw. gewisse Platzanforderungen/Einbauverhältnisse abdecken zu können..
so wie es z.b. Modellflieger Matt gemacht hat:
http://www.recumbents.com/WISIL/shumaker/default.htm
wie man sieht: der Aufwand ist doch recht immens wenn da was gescheites dabei rauskommen soll...
schuhmax
28.08.2008, 21:32
als Anhänger -> wenns denn billig sein soll -> eben den von mir und Schuhmax erwähnten..
du kriegst sonst nix für 50 Euro !!
Ibex, Bobtec, -> die kosten alle 200-300
ein Monoporter bereits um die 400 Euro
usw.usf.
hallo, also für mal was auszuprobieren und hier und da was transportieren wird dieses billigteil wohl reichen,
aber mit blei-akku beladen, da würde ich dem teil nicht so recht vertrauen,
man sieht schon die billige verarbeitung.
Der mitgeliefereten steckachse, die das gesamte auflagegewicht tragen muss, würde ich nicht viel zutrauen.
Den bafang gibt es auch in einer 20" felge eingespeicht, aber erst einmal abwarten ob ich meinen bekomme, und hier alles weiterläuft.
schuhmax
Hi,
also nach dem jetzigen stand der Dinge sieht es wohl so aus, das ich mir, sollte ich den Nabenmotor nehmen (siehe unten), einen Anhänger irgendwie selber bauen müsste, weil es ansonsten doch sehr teuer wird. Dabei hätte ich an sowas in der Richtung hier (http://www.arur.de/index.php?id=fahrrad-anhaenger-selber-bauen) gedacht, allerdings ohne Ladefläche, da die Akkus ja über oder neben dem Rad festgemacht werden (Traktion etc.).
Die Frage ist dann: Wo sollte ich den Anhänger am Fahrrad befestigen? Oben an der Sattelstütze (instabil ?) oder unten an der Achse (komplex und vielleicht ist da auch die Schaltung im Weg)? Und vor allem wie?
Das alles aber nur, wenn man für den Nabenmotor nicht mehr soviel teure Zusatzelektronik braucht, ansonsten würde ich doch eher die Motor und Getriebe Bauweise favorisieren (das mit dem Getriebe kriege ich schon irgendwie hin, vielleicht nicht so gut wie dieser Matt, aber laufen wird es schon).
Habe dan Händler mal angeschrieben, mal schauen was er schreibt...
mit freundlichen Grüßen
Jonas
Kraeuterbutter
01.09.2008, 18:25
einen Anhänger irgendwie selber bauen müsste, weil es ansonsten doch sehr teuer wird.
also der Bauplan den du da verlinkt hast ist nett (das Allrad-Liegerad auch)
aber obs wirklich billiger wird ?
ich hab 45 Euro für meinen kompletten Anhänger NEU gezahlt..
wennst du den aus Einzelteilen (vielleicht bei ebay zusammengekauft) zusammenbaust und Portokosten rechnest..
obs wirklich billiger wird ?
zum nabenmotor und "der vielen Zusatzelektronik"
keine Ahnung was du damit jetzt meinst ?!?
komplizierter und komplexer wirds auf jedenfall mit der anderen Variante
die einfachste ists mit dem Nabenmotor
ich fürchte mit der Bastellei wirst du genausoviel oder mehr Geld ausgeben und zu einem schlechtere Ergebnis kommen
Christian
01.09.2008, 23:32
also nach dem jetzigen stand der Dinge sieht es wohl so aus, das ich mir, sollte ich den Nabenmotor nehmen (siehe unten), einen Anhänger irgendwie selber bauen müsste, weil es ansonsten doch sehr teuer wird.
Jonas, ich verstehe Dich nicht ganz. Einen kompletten Umrüstsatz bekommst Du für unter 200 Euro (evtl. sogar noch billiger, wenn Du die pedelecspezifischen Teile weglässt), einen Anhänger für 50 Euro (siehe Kraeuterbutter), da bleiben noch mindestens 50 bis 80 Euro für Akkus übrig, bis zu an Deine Kostengrenze von 300 Euro stösst. Die Entscheidung, das ganze auch tatsächlich umzusetzen, wird Dir keiner abnehmen. ;)
Gruß,
Christian
hkranawetter
13.10.2008, 12:17
Nun stellen sich natürlich viele Fragen :
Was für einen Motor soll ich verwenden?
Was für einen Hänger soll ich verwenden?
Wo bekomme ich das Benötigte her?
usw.
Hallo Heppo
als ich empfehle folgendes:
HochDeichselanhänger (tiefdeichsel springt wie pingpong), und zwar einen ganz noralen Kindernachläufer,
Hinterradmotor von specialbikes rein (Bafang weil freilauf eigenschaften, daher kein magnetwiderstand wie bei nine continent, der wirkt wohl eher als bremse im 16 zoll rad eine katastrophehttp://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/154.png), alle bedienelemente an das hauptrad bauen, nur über akkustecker akku im anhänger kuppeln,
(befestigungs gestänge für hängetaschen usw anbauen an den kindernachäufer,) fertig, sache auf 1 Tag,http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/155.png
kostet: 60-70 euro für den nachläufer, 369,- für den specialbikes hitnerradmotor in 20 Zoll, + akkus (da kann man auch blei nehmen),
keine Tiefdeichseln, ist nur bis zu 10 kg wirklich machbar und hüpft schrecklich, gerade wenn es uneben wird,
Grüße
Kranawetter
office@specialbikes.at
Kraeuterbutter
13.10.2008, 12:53
warum einen Hinterradnabenmotor ?
im Anhänger brauchts doch kein Ritzelpaket etc.
sollte man da nicht den (billigeren) Vorderradnabenmotor nehmen ?
hkranawetter
13.10.2008, 17:10
also ich würd das von einen Kindernachläufer aus Bauen, mit etwas schlosserei ist das schnell hingeflickt,
(die gibts schon ab 50,- euro) und ich bin eindeutig ein fan von hochdeichsel und nicht tiefdeichsel "springern",
freilaufnabenmotor, wenn das fahrradfahren im vordergrund steht,
direktmotor, wenn um schwere Lasten geht,http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/158.png
in 20 Zoll haben wir das lagerned, schnell mal gebaut
Kranawetter
specialbikes
Kraeuterbutter
13.10.2008, 17:23
achso.. jetzt versteh ich, was mit "Kindernachläufer" gemeint ist
das sind diese "halben Fahrräder" für Kinder, wo zwar ein Lenker vorhanden ist, aber kein dazupassendes Vorderrad ;)
also im Prinzip sowas hier: http://www.oxtailbicycletrailers.com/technische_daten.html
nur ist die umgebaute "Kindernachläufer"-Variante deutlich günstiger
schuhmax
15.10.2008, 00:05
warum einen Hinterradnabenmotor ?
im Anhänger brauchts doch kein Ritzelpaket etc.
sollte man da nicht den (billigeren) Vorderradnabenmotor nehmen ?
Sind im moment nicht am lager, wer weiss warum???
Glaube kommen in 2 monaten,
Schuhmax
Hallo @ all,
das mit dem Kindernachläufer habe ich mir auch schon überlegt, bin dann aber wegen dem hohem Scchwerpunkt davon abgekommen, wird jetzt auch sowieso nichts mehr werden, da ich in den Ferien ins Elsas gefahren bin und auf dem Weg bei Herrn Scheftlein in Baden Baden ein Motor im 28" Rad mitgenommen habe.
Der lässt sich zur Not (wenns mit dem Anhänger nicht klappt oder der Hänger zu unpraktisch ist oder oder) auch noch in ein normales Rad einbauen.
Hab den vorläufig erstmal in mein Rad eingebaut, solange bis der Hänger da ist.
Da hab ich mir den Extrawheel (http://www.extrawheel.de/) ausgeguckt, aber noch nicht bestellt, da der Händler am Telefon sagte, dass bald ein neues Modell rauskomme, welches für den Einsatz als Schubanhänger optimiert sei (bessere Halterung für die Akkus etc.)
Das ist erstmal so der Zwischenstand bei mir...
Viele Grüße
Jonas
PS:
Nochmal eine beiläufige Frage:
Ich hab 2 Dreierpacks 12V Blei-Akkus, ist es besser die in Reihe mit dem 36V Ladegerät vom Herr Scheftlein, oder paralell mit einem 12V Autolader zu laden?
PPS: Bei mir passte die Drehmomentabstützung auch nicht, deshalb die 10er Schlüssel
Hier vielleicht noch ein paar Bilder vom momentanen Status (lasst euch vom Aussehn nicht täuschen, ist nur ne Art Diebstahlsicherung, das Rad steht ja in der Schule, da sollte man vorsichtig sein...) :
Nochmal eine beiläufige Frage:
Ich hab 2 Dreierpacks 12V Blei-Akkus, ist es besser die in Reihe mit dem 36V Ladegerät vom Herr Scheftlein, oder paralell mit einem 12V Autolader zu laden?
PPS: Bei mir passte die Drehmomentabstützung auch nicht, deshalb die 10er Schlüssel
Das Ladegerät von Herrn Scheftlein ist besser, da es eine vernünftige Spannungsabschaltung hat, mit nur 1,8 A Ladestrom arbeitet und für 36V, 12-15 Ah Blei-Gel-Akkus ausgelegt ist.
Die Autoladegeräte sind hingegen für leistungsstärkere Autobatterien ausgelegt und laden mit höheren Strömen, was bei den kleineren Blei-Gel-Akkus auf die Lebensdauer geht.
Habe mir auch mit zwei 10er Schlüssel beholfen:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=5014&B
Mit dem vorhandenen Lowrider war es aber einfacher für mich.
So,
es gibt nun endlich wieder Fortschritte, in den Ferien hatten wir ein endlich mal Zeit und Muße (und vor allem einen lange gesuchten alten Fahrradrahmen) um die Sache anzugehen...
Was wir bis jetzt gemacht haben:
Als erstes einen alten 28er Rahmen besorgt und alles überflüsige abmontiert, der dient als Grundlage für den Anhänger.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/764.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/765.png
und so ist es dann angedacht:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/766.png
Um das zu realisieren muss natürlich das Unterrohr entfernt werden, also ab zum Freund mit Flex und Schweißgerät, auf dem Weg noch beim Rohrladen vorbei, eine Verbindungsstange mitgenommen...dann kam das bei raus (die Stange haben wir eindeutig zu lang gekauft...):
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/767.pnghttp://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/768.png
Nun galt es, sich was für die Befestigung der Akkus zu überlegen, auf dem Streifzug durch den Baumarkt ist uns dieses flexible Regalsystem (dieses (http://www2.westfalia.de/medien/scaled_pix/580/580/000/000/000/000/000/660/48.jpg) mit den herausnehmbaren Haken) ins Auge gefallen, man muss es nur noch wie ein Sattel über den nun wieder montierten Gepäckträger legen. Das ist schön tief, gibt Fahrstabilität, was bei einer 1-Punkt Sattelstützenbefestigung wichtig ist. Als Boxen für die Akkus dienen vorläufig erstmal Blumenkübel:
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Als letztes haben wir noch Rostschutzgrundierung aufgetragen, jetzt steht er zum trocknen im Keller.
Zwei Probleme gibt es aber noch zu lösen:
1. Die Kupplung: Darüber haben uns jetzt schon stundenlang den Kopf zerbrochen aber immer noch keine Lösung gefunden die uns so richtig zusagt.
Angedacht ist eine Lösung wie beim Kindernachläufer, da gibt es aber höchstens die Halterung für die Sattelstange, aber nicht das Gelenk zu Kaufen.
Was uns bis jetzt am realistischsten scheint, ist diese (http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.fahrrad-anhaenger.de/ft_shorty_xl.jpg&imgrefurl=http://www.fahrrad-anhaenger.de/trailer_bikesfun_kids.htm&usg=__ipUEpnLUMbrepzpFUXfu4PUX3kg=&h=1050&w=800&sz=115&hl=de&start=1&tbnid=cMBUFPmllSNJUM:&tbnh=150&tbnw=114&prev=/images%3Fq%3Dfahrrad%2Btrailer%26imgsz%3Dxxlarge%2 6gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG) (Zusatzkupplung Connector II) Befestigung zu nehmen, dann einen Stahlvierkant mit passender Bohrung und dann ein Passendes U-Stück ans Rohr schweißen, in etwa so wie es Oben auf der Seite zu sehen ist. Aber ob das auf Dauer stabil ist? Das Problem ist halt, dass man zwar Bewegungen noch Unten/Oben und Rechts/Links ermöglichen muss aber Drehbewegungen um die Kippachse verhindern muss, sonst kippt der Hänger bzw. fährt ständig mit Schieflage.
2. Das eher kleinere Problem, das Ausfallende:
Die typischen "Nasenscheiben" passen nicht. Angedacht ist, die Köpfe von zwei Zehner-Maulschlüsseln von Innen als Verstärkung dranzuschweißen (da wir ja eine Hinterradgabel aber einen Vorderradmotor haben, haben wir genug Platz), wobei uns das auch noch nicht so ganz glücklich macht...
So...Ideen, Fragen, Vorschläge, Kritik?
hmmmm....
Schon fast 2 Tage rum und noch kein Beitrag -
hat denn keiner ne Idee für die Kupplung...???
Gruß,
heppo
Die Einradanhänger die ich bisher gesehen habe waren alle an der Hinterachse befestigt. Kräuterbutter hatte ja schon öfters mal Bilder von seinem Anhänger hier gezeigt.
Vielleicht kann man sich ja aus der Vordergabel und dem Lenklager eine ähnliche Halterung für die Hinterachse basteln. Das An und Abmontieren ist dann aber wohl bissl umständlich :rolleyes:
Mache es doch wie beim Oxtail:
http://www.oxtailbicycletrailers.com/anhaenger.html
Anhängerkugel an das Sattelrohr,gibts im grösseren Supermarkt und auch beim Fahrradhändler,Kugelkopf an das angeschweisste Rohr,fertig!Sorry geht nicht,du hast ja ein Einrad!
Anhängerkugel an das Sattelrohr,gibts im grösseren Supermarkt und auch beim Fahrradhändler,Kugelkopf an das angeschweisste Rohr,fertig!
Die funktionieren aber nur bei einem zweirädrigen Anhänger. Bei einem Einrad-Anhänger eingesetzt würde der umkippen.
Haben wir wohl gleichzeitig auf den Sendeknopf gedrückt.Aber ist ja toll das Denkfehler sofort korrigiert werden!
Kraeuterbutter
20.04.2009, 19:31
also dieses Oxtail-Video: das erinnert mich irgendwie an das Henne/Ei-Problem
der Hänger braucht zum verstautwerden eine Tasche,
um die Tasche transportieren zu können, braucht man wiederrum einen Hänger..
am Video fährt er dann mit der Tasche rum, die er aber ohne Hänger gar nicht brauchen würde... ergo ist am Video der Hänger dazu da, die TAsche zu transportieren, in der normalerweise der Hänger transportiert wird..
*lol*
irgenwie witzig ;)
im Ernst: wie wärs mit diesen "Kinder-Anhängern" die HKranawetter mal vorgeschlagen hat..
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/778.png
vielleicht kann man sich hier was abschauen bzw. sogar ERsatzteil bestellen das man dann verwenden könnte ?
die werden komplett teilweise gebraucht für 50 Euro verkauft...
20" -> das wäre Drehmomentmässig ja auch ned unnett für einen Nabenmotor
Hi,
es gibt wieder Neuigkeiten (und natürlich auch neue Fragen...)
Der Hänger ist jetzt größten Teils lackiert und die Lanze wurde auch gekürzt (jetzt haben wir da nen Meter Edelstahlrohr rumliegen...) im Großen und Ganzen sieht er so aus:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/843.png
Auch für die Kupplung haben wir (hoffentlich) eine Lösung gefunden. Verwendet wurde diese "Sattelstangenhalterung" (http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.fahrrad-anhaenger.de/ft_shorty_xl.jpg&imgrefurl=http://www.fahrrad-anhaenger.de/trailer_bikesfun_kids.htm&usg=__ipUEpnLUMbrepzpFUXfu4PUX3kg=&h=1050&w=800&sz=115&hl=de&start=1&tbnid=cMBUFPmllSNJUM:&tbnh=150&tbnw=114&prev=/images%3Fq%3Dtrailer%2Bfahrrad%26imgsz%3Dxxlarge%2 6gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG) (weit runter scrollen, F-1257), ein Vierkantrohr mit zwei Bohrungen (um 90° verdreht) und ein zweites "U-Stück", dass (hoffentlich noch dieses Wochende) an den Hänger geschweißt wird. Leider sind die Bohrungen nicht exakt im 90° Winkel, sodass wir den Hänger leicht schräg anschweißen müssen, auch hat die Kupplung leichtes Spiel, was eigentlich nicht sein dürfe, aber vorerst (?) sollte das noch gutgehen.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/844.png
Auch die Akkuhalterug wurde weiter stabilisiert, dazu dann aber später mehr (die sieht momentan noch recht unspektakulär aus...).
Für die Ausfallenden haben wir eine eher unkonventionelle Lösung gefunden: Ich habe mich ein wenig im Kunstflexen geübt, und die alte Gabel um ihre Ausfallenden erleichtert (und dabei natürlich gleich ne Scheibe gehimmelt), diese werden jetzt noch von innen an die "Orginal-Ausfallenden" geschweißt (da ist genug Platz, ist ja ein Vorderradmotor in einer Hinterradgabel), das ist in etwa so geplant (auch für dieses Wochenende, wir haben leider kein Schweißgerät, ich hätte gern eins, aber der Vater sträubt sich...):
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/845.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/846.png
So, damit wären die Konstruktionsprobleme größtenteils überwunden (aber es kommen garantiert noch neue...), jetzt gehts an die Elektronik:
-Ich habe noch eine alte Autohupe, die würde ich gerne verwenden (ist halt ne Spielerei), allerdings läuft die mit 12V und mein Motor ("übertacktet") mit 48V. Ich dachte da an einen Vorwiederstand, aber ich hab mal nachgemessen, die Hupe zieht ca. 2,5 A (schwer zu messen, ist so laut), da bräuchte ich ja einen Riesenwiederstand (nicht von der Ohmzahl (also das auch), sondern von der Dicke...) gibts da sowas und wieviel Ohm bräuchte ich ? (ein Spannungswandler wäre mir unlieb, teuer, nicht viel Ampere, und das bisschen Strom was der Wiederstand da verheizt...ich werde die Hupe ja nicht als Bordradio benutzen)
-Ich würde die Hupe natürlich auch gern mit einem Schalter am Lenker steuern (ist ja auch irgendwie logisch...), allerdings würde ich ungern so ein dickes Kabel nach vorne Schleifen. Aber es gibt doch so Bauteile (ich weiß den Namen leider nicht mehr, ich glaube Transistor), die, wenn auf einer Leitung ein wenig Strom ankommt, eine andere dazuschalten, so das ich nur eine Art "Signalkabel"nach vorne schleifen müsste. Aber halten die 2,5 A aus?
Gruß
Jonas
Hallo,
hier kommt mein erster Bericht!
Das gleiche Projekt habe ich bereits in Angriff genommen und bin damit fertig.
Es besteht aus einem 16 Zoll Anhänger von ebay,
einem MY 1016 (24V, 250W), einem Regler und zwei 7Ah Bleiakkus.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/854.png
Das Hinterrad habe ich gegen ein BMX-Hinterrad getauscht
und auf dessen Schraubkranz ein Pocketbike-Ritzel (89 Zähne) montiert.
Damit verfügt die ganze Geschichte sogar über einen Freilauf!
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/855.png
Dann noch 2 Adapterplatten für Motor und Batterien gebaut
und diese per Klemmbefestigung am Anhänger angebracht.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/856.png
Das ganze Gerät wird bisher nur über einen Gasgriff gesteuert und schiebt ganz gut!
Als nächstes werde ich über den Unterbrecherkontakt am Regler
eine Art Pedelecsensor realisieren, damit die Geschichte legal wird.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/857.png
Meine bisherige Bauzeit schätze ich auf etwa 4 Stunden.
Ich hoffe damit einige Anregungen zum Thema zu gaben!!!
Viele Grüße Jootchy
Als nächstes werde ich über den Unterbrecherkontakt am Regler
eine Art Pedelecsensor realisieren, damit die Geschichte legal wird.
Also Legal wird es dadürch wohl nicht werden.
1. braucht du noch die 25 km/h Grenze, und
2. ist nicht klar, ob Schubanhänger überhaupt in irgendeiner Form Legal sind...
Aber toll gebaut, und auch ich würde mit sowas fahren, und auf die Kulanz der Rennleitung hoffen, wenn die Pedelec-Funktionalität soweit wie möglich implementiert wurde.
Fahrräder mit Schubanhänger gelten rechtlich jedenfalls nicht als Pedelecs und sind somit nicht zulassungsfrei. Ich halte es auch für nahezu ausgeschlossen, für so was eine Einzelzulassung zu bekommen ist. Es kann sehr teuer werden, wenn man damit einen Unfall hat ...
Sooo,
die 25km/h werden durch das große Ritzel konstruktiv eingehalten...
Im Bild ist noch das kleine Ritzel mit 65 Zähnen verbaut.
Damit lief die Kiste ohne treten 32 km/h... ;)
Zuerst mache ich mir mal ne GFK Abdeckung für den Antrieb,
damit alles nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.
Die Form habe ich heute Mittag kurz gemacht...
Heute Nacht werde ich sie Abformen...
MfG, Jootchy
Hi,
jetzt haben wir die Kupplung nun endlich drangeschweißt bekommen, allerdings leicht schief...
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/944.png
Bei der ersten Probefahrt (ohne Antreib, nur gezogen) hat sich jedoch ein extrem schwerwiegendes Problem gezeigt: ab ca. 15 kmh fängt der Hänger an sich bei der kleinsten Ausgleichbewegung aufzuschaukeln, und zwar so stark, dass man augenblicklich bremsen muss, damit man nicht umgerissen wird, bzw. der Hänger an der schwächsten Stelle bricht.
Er bewegt sich ca. 20cm in diese Richtung:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/945.png
Der Hänger schwingt etwa 4-5 mal pro Sekunde diese 20cm hin und her, es wirken also enorme Kräfte, und ich bin mir sicher, dass das so nicht lange funktionieren würde. Er fängt sogar an den Mantel quer über den Asphalt zu drücken und in Kurven zu Hüpfen.
Ich vermute, dies hängt mit dem minimalen Spiel der Kupplung zusammen, das in etwa dieses (ein bisschen weniger, aber bei der Masse und der Geschwindigkeit in der sie in die Begrenzung kracht, federt sogar Sahl nach) Spiel hat. Und auch damit, das der Hänger im Normalzustand leicht schräg und ca. 10cm versetzt zur Spur vom Fahrrad.
Mein Mitproduzent und Vater ist jedoch der Meinung, dass dies ein generelles Problem dieser Bauweise (Großes Rad, oben am Fahrrad befestigt, das gibt es ja so nicht auf dem Markt, vielleicht aus gutem Grund), was mir auch möglich erscheint.
Weiß da einer von euch was? Es wäre wirklich wichtig, weil wir so nicht mehr wirklich weiter wissen...
Ich habe dieses Schwanken auch schon bei den "halben angehängten Kinderfahrrädern" hinter dem Zugfahrrad beobachtet. Mit Antrieb wird das wohl nur noch schlimmer. Wenn Du dieses Anhängerantriebsrad sicher betreiben willst, wirst Du wohl um eine Aufhängung links und rechts der Hinterradachse des Zugfahrrades nicht umhin kommen.
Christian
30.05.2009, 23:59
Alle mir bekannten (normalen) Anhänger haben entweder zwei Räder und einen Befestigungspunkt am Fahrradrahmen oder ein Rad und zwei Befestigungspunkte. Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Schubanhänger einfach zuviele Freiheitsgrade hat.
Gruß,
Christian
Steueroase
31.05.2009, 01:29
Hi,
jetzt haben wir die Kupplung nun endlich drangeschweißt bekommen, allerdings leicht schief...
Bei der ersten Probefahrt (ohne Antreib, nur gezogen) hat sich jedoch ein extrem schwerwiegendes Problem gezeigt: ab ca. 15 kmh fängt der Hänger an sich bei der kleinsten Ausgleichbewegung aufzuschaukeln, und zwar so stark, dass man augenblicklich bremsen muss, damit man nicht umgerissen wird, bzw. der Hänger an der schwächsten Stelle bricht.
Ich würde zuerst einmal den Hänger ausrichten, um die bei Schräglage vom Rad verursachten Seitenkräfte zu vermeiden. Wegen der Schwingung: die Kupplung hat Spiel und keinerlei Dämpfung? Vielleicht könntest Du mal Gummischeiben o.ä. in der Kupplung verbauen, damit die seitlichen Bewegungen gedämpft werden.
Absenken des Schwerpunktes (die Blumenkübel?) könnte auch helfen.
.
Europa81
31.05.2009, 01:32
Hi,
... fängt der Hänger an sich bei der kleinsten Ausgleichbewegung aufzuschaukeln, und zwar so stark, dass man augenblicklich bremsen muss, damit man nicht umgerissen wird, bzw. der Hänger an der schwächsten Stelle bricht.
..
Tolle Geschichte ! Leider wird es nie stabil werden - auch wenn es genau gerade drangeschweisst waere ... es wuerde die leichteste Stoerung im System reichen, um es wieder zum Schwingen zu bringen.
Du musst niedriger und auf beiden Seiten drangehen. Wenn Dein Gepaecktraeger sehr stabil ist, koenntest Du es da versuchen. Ansonsten - wie vorgeschlagen - die Radmuttern abwandeln (Drehbank).
Du koenntest noch Gewichte (Batterie ?) unter die Achse des Anhaengers (auf beiden Seiten) anbringen. Dann will er nimmer so heftig schwingen.
Sorry for the bad news. Aber Schweissen macht doch Spass, oder ?:D
amp-berlin61
31.05.2009, 01:58
Absenken des Schwerpunktes
.
hallo
das war auch meine erste idee.
hab mal in ner bauanleitung für deichsel einradhänger gelesen, das die 2 achsen des drehgelenks nicht so weit auseinanderliegen dürfen. der link ist leider tot war auf "selber machen". die haben eine geräterolle ohne rolle als gelenk benutzt.
weitere faktoren die ein aufschaukeln begünstigen ist die länge der deichsel nach dem gelenk, vielleicht das gelenk weiter richtung hänger und richtung achse hänger verschieben.
ingesamt hast du aber sehr viel material und damit gewicht oberhalb der achse vom hänger verbaut, vielleicht den hänger "auf den kopf" stellen und neu anknüpfen.
wenn schon großes hinterrad ist natürlich auf das konzept vom extrawheel schön. kennst du ja wahrscheinlich schon, wenn nicht nicht, ist nen blick wert. http://www.extrawheel.de/ . hab mal nen selbstbau gesehen, der hat die kupplung ans fahrrad mit verstärkten schläuchen und druckluft-schnellkupplungen gebastelt.
viel erfolg
gruß
frank
Hallo,
die Kupplung ist ja schön gemacht!
Das Problem mit dem Aufschaukeln kann ich gut nachvollziehen:
Es wirken ordentliche Hebelkräfte!!!
Aus meiner Sicht ergibt sich dabei ein Aufschaukel
durch die Torsion der gesamten Deichsel inkl. der Kupplung.
Dem entgegenwirken wird schwer sein...
Ich würde die Kupplung direkt an die Sattelstütze verlegen
und mindestens 100mm, besser 200mm hoch machen.
Im zweiten Schritt würde ich versuchen durch verstärken der Deichsel
z.B. durch ein zweites, paralles Rohr (z.B. oberhalb) diese steifer zu machen.
Bei dem großen Laufrad wirkt sich das natürlich deftig aus...
Viele Grüße Jootchy
PS: Mein Abdeckung ist inzwischen auch fertig ;)
Sooo,
der Aufbau der Haube ging leichter als gedacht!
Aus Styroporklötzen habe ich eine Positivform erstellt,
und dann mit ordenlich Glasmatten und Kohlematten
mit Epoxidharz festlaminiert. Die zweite Lage habe ich mit
Polyesterharz gemacht.
ACHTUNG: Polyesterharz löst das Styropor auf!!!
Hier mal ein paar Bilder:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1031.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1032.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1033.png
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Im letzten Bild sieht man auch das dicke 89er Kettenrad mit den Aussparungen ;)
MfG, Jootchy
Das Styropor hab ich natürlich wieder mit einem Schraubendreher
und einem Messer rausgepult...
Bin damit zufrieden ;)
Europa81
09.06.2009, 20:06
Das Styropor hab ich natürlich wieder mit einem Schraubendreher
und einem Messer rausgepult...
Das Ding ist toll geworden, Glueckwunsch !!
Uebrigens hat nicht das Glasfaser das Styropor aufgeloest, sondern Dein Epoxyd / Polyesterharz.
Rauskriegen tust Du das uebrigens mit Benzin auch. Sag ich Dir aber nur, wenn Du versprichst, das Ergebnis nicht in die Landschaft zu verschuetten.
Design / Ausfuehrung 100 Punkte !
Danke :)
Benzin habe ich noch nicht getestet...
Dafür aber Nitroverdünnung bzw. Aceton.
Ich dachte mir, dass die ganze Harzgeschicht schon giftig genug für unsere Umwelt ist... Die verbleibenden Styroporreste stören mich nicht (man sieht sie im Normalfall auch nicht :)).
MfG, Jootchy
...
Aus Styroporklötzen habe ich eine Positivform erstellt,
sehr schön gemacht! mein Kompliment ;);)
Wie kann man Styropor so schön verformen?:confused:
sehr schön gemacht! mein Kompliment ;);)
Wie kann man Styropor so schön verformen?:confused:
@nader:
Styropor lässt sich so mit viel Handarbeit "verformen" ;)
"Einfach" mit den herkömmlichen Werkzeugen (Feinsänge, Raspel, Bandschleifer, usw) in Form bringen. Als Kleber kenne ich die Verwendung von Holzleim, obwohl es auch speziellen Kleber für Styropor geben dürfte bzw. mit Montageschaum kann man auch wunderbar kleben.
@Jootchy sehr cool gemacht. Ich kenne noch die Variante den Styroporkern mit Deckharz einzupinseln und dieses mittels Nassschleifpapier auf "Hochglanz" zu bringen.
Darauf dann Trennwachs. Guckst du hier:
http://www.modulor.de/shop/oxid.php/sid/x/shp/oxbaseshop/cl/details/cnid/OTA/anid/OTAH
(ich hoffe das wertet keiner als Werbung ;))
So bekommst du das Styroporpositiv ohne große Klimmzüge aus deinem laminierten Teil wieder raus.
Ob sich der Aufwand für einen nicht sichtbaren Teil deiner Abdeckung wirklich lohnt steht wieder auf einem anderen Blatt. Vor allem wenn man das Positiv nicht wieder verwenden will.
Matsch und Dreck dürften sich an einer rauen Oberfläche halt "besser" absetzen.
Kraeuterbutter
11.06.2009, 14:40
Uebrigens hat nicht das Glasfaser das Styropor aufgeloest, sondern Dein Epoxyd / Polyesterharz.
das Epoxyd-harz sicher auch nicht, das verwendet man auch zum Kleben von Styro, also das löst Styro nicht auf...
Polyserharz ist natürlich was anderes
Styropor lässt sich so mit viel Handarbeit "verformen" ;)
habe ich auch mal versucht aber leider nicht so sauber (wie Jootchy) hingekriegt!:(
Hallihallo!
Mit so vielen Antworten zur Styroporform hatte ich nicht gerechnet...
Mein Anliegen war eigentlich nur eine Abdeckung gegen die nervösen
Blicke der Rennleitung zu machen!
Für diese Einzelanfertigung kam natürlich nur eine verlorenen Form in Frage...
Mein Ziel war das beste Ergebnis bei minimalem Aufwand zu erreichen.
Hier nochmals eine genauere Beschreibung:
Die Urform besteht aus 4 Einzeblöcken (3 Stück hätten auch gereicht).
Ich habe die Maße dirkt vom Anhänger abgemessen.
Alle Teile wurden an der Bandsäge zugeschnitten
und mit doppelseitigem Klebeband verbunden.
Die Kanten habe ich mit einem Küchenmesser zuerst im 45° Winkel abgeschnitten.
Die beiden dabei entstehenden Kanten wurden wieder mit dem Messer beschnitten.
Den Rest habe ich mit grobem Schleifpapier aus der holen Hand heraus verschliffen.
Gebraucht habe ich dafür etwa 1,5 Stunden.
Beim Laminieren habe ich auf meine Restekiste mit Glas und Kohlefaser zurückgegriffen.
Verbaut wurde vor allem 204g Köperbindung aus Glas.
Die erste Lage wurde komplett mit Epoxidharz (40min Tropfzeit) aufgebracht.
Dann habe ich alles per Hand kurz mit grobem Schleifpapier angeschliffen.
(Mein Abreißgewebe wollte ich nicht verwenden,
da ich Angst hatte das Gewebe vom Styropor zu reißen...)
Da mir das Epoxidharz ausgegangen ist, habe ich mit Polyesterharz weitergearbeitet.
Es folgte 4 Lagen Glasgewebe an den Achsaufnahmen zur Krafteinleitung.
Um das Gebilde zu versteifen habe ich dann die Kante zum Mittelteil
mit einem Gemisch aus Glasfaserschnipseln und Harz ausgerundet.
Noch bevor die Mitschung hart war habe ich die letzte Lage Gewebe darübergelegt.
Bei der Arbeit mit Polyesterharz musste ich sehr schnell sein,
da die Tropfzeit etwa 10min. beträgt...
Zum Schluss wurde alles schwarz angesprüht.
Zusammengefaßt:
Zwei Lagen 204er Köperbindung überall,
4 204er Lagen an Stark belasteten Stellen zusätzlich.
Die fertige Haube ist mit etwa 550g relativ schwer geworden...
Aber sie erfüllt ihren Zweck :)
MfG, Jootchy
Hi,
nochmal zum Beitrag #47 und die folgenden:
Ich - der Vater von Jonas, der den Anhänger gebaut hat (teilweise hat bauen lassen !!!) - mische mich hier mal kurz ein:
Erstmal vielen Dank für eure konstruktiven Beiträge...!!!
Ich fürchte nun auch, dass die Konstruktion als solche nicht wirklich tauglich ist, da zuviele Freiheitsgrade und schlechte Hebelverhältnisse.
Einen Versuch würde ich noch geben: Anstelle des Stahlvierkants in der Kupplung einen Vierkant aus Hartgummi - in der Hoffnung, dass dieser sich etwas dämpfend auswirkt. Scheitert bislang daran, das ich einfach keinen Gummiklotz bekommen kann...
Eine weitere Lösung, nämlich 2 kleine Stützräder rechts und links, wie bei Kinderrädern (die man natürlich niemals zum Radfahren lernen nehmen sollte !!!), wird von meinem Sohn kategorisch abgelehnt. Da muss ich mich wohl fügen. Er ist schließlich 17 und kein "Kind" mehr :D
Wir hatten uns bewusst für eine Lösung oben an der Sattelstange entschieden, da wir flexibel mehrere Räder antreiben wollten; bei einer Lösung mit Ankopplung unten an der Nabe wäre z.B. unser Dreirad (Scorpion) weggefallen (hat Dual-Drive).
Ein Umbau der Konstruktion auf "Untenankupplung" wird uns wohl zu aufwändig - mein Freund mit dem Schweißgerät hat nur bedingt Zeit für solche 'Spielchen'.
Im Zweifelsfall wird sich Jonas ein gebrauchtes, stabiles Rad besorgen und als 'normales' Pedelec mit Vorderradabtrieb umbauen. Immerhin haben wir ja den Motor in einem 28"-Rad und es ist somit nicht alles verloren (bzw. fehlinvestiert)...!!!
Nochmals Danke für eure Tipps + Gruß,
heppo
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