Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elektroautos und neue Mobilität
Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und auf Umwegen hierher gekommen, hallo an Alle....
Mein Weg führte über eines meiner Stamm-Blogs, www.wattgehtab.com, da der letzte Blogeintrag sich heute um "Mit Elektro-Hybrid-Rad auf der Suche nach Energie-Innovationen in Deutschland" drehte.
Bisher fand ich Liegeräder (also die offenen) ziemlich affig, mir erschloß sich nicht so recht der Sinn darin im Gegensatz zu einem normalen Fahrrad. Beim stark elektrounterstützten Velomobil sieht das ganz anders aus, das nähert sich eher wieder von der Auto-Richtung her ans Fahrrad an. Nach näheren Infos scheint das für mich der ideale Zweitwagen für die Stadt und das Umland zu sein!
Auf das Thema kam ich als "wiederentbrannter" Elektro-Auto-Fan, seit dem Aufkommen der neuen Elektroautos wie dem Tesla Roadster. Die Zeit scheint bald reif zu sein, den Verbrennungsmotor bald neben die Dampfmaschine ins Museum zu verbannen.
Ich selbst fahre derzeit einen Audi A4 2.0 TDI und für die Kurzstrecken ein normales Fahrrad. Das Fahrrad hat eben alle üblichen Nachteile beim Transport und beim Wetter.
Mein persönliches spritfreies Mobilitätskonzept für die Zukunft sieht daher so aus:
Als Ersatz für den A4 für den Transport mehrerer Personen und über längere Strecken ein Elektroauto der neuen Generation, das wird aber wohl noch ein paar Jahre dauern. Ich rechne aber auch bald damit.
Für die meisten täglichen Strecken in der Stadt und im Nahbereich und als Zweitwagen genügt ein einsitziges Mobil, das wetterunabhängig sein soll und mit dem man trotzdem ähnlich unterwegs sein kann wie mit einem normalen Auto. Da scheint mir der Aerorider wohl die richtige Wahl zu sein. Vom Design her macht es auch einen super Eindruck. Momentan kann man ihn durch die Pionierleistung auch sehr gut als Werbe- und Imageträger z.B. für eine Firma nutzen (Werbeflächenvermietung).
Mir schwebt vor, den Aerorider mit einer LiIon-Batterie mit mind. 1 - 1,5 kWh auszustatten, um eigentlich eher ein vollwertiges Elektroauto mit Pedalunterstützung zur Reichweitenerhöhung zu haben. Für heisse Sommermonate scheint mir das geeignet zu sein, ich denke nicht, dass ich groß Lust habe, bei 35 Grad im Schatten groß treten zu müssen ;)
Wie seht ihr das? Könnt ihr mir hier beipflichten?
Reinhard
23.06.2007, 23:39
Hallo Tachy,
willkommen im Forum!
Wie seht ihr das? Könnt ihr mir hier beipflichten?
Nein. Was willst Du für den von Dir angesprochenen Nahbereich oder Stadt mit Elektroantrieb? Das sollte i.d.R. ganz gut per Muskelkraft zu schaffen sein. Beim VM halt mit dem Vorteil, mehr & weniger wettergeschützt unterwegs zu sein.
Hallo Reinhard,
ich finde Einsitzer mit E-Antrieb gerade richtig für Nahbereich und die Stadt, da die Reichweite da genau drauf passt. Hier ist die Gegend mitunter hügelig, und da ich nicht gerade der Rennradsportler bin, wollte ich den bequemen Weg wählen, weil ich damit sicher auch geschäftlich unterwegs sein will und nicht verschwitzt ankommen sollte. Den Elektroantrieb sehe sowieso als die Antriebsart der Zukunft (per Solarstrom, versteht sich). So kann ich mit dieser Technik vor dem Umstieg mit dem großen Auto schonmal meine (Bastel-)Erfahrungen sammeln. Bei vielleicht 10000 km im Jahr und einem Aerorider, der 1,5 kWh/100 km verbraucht, sind die nötigen 150 kWh im Jahr mit umgerechnet 1,5 qm Solarzellen übers Jahr verteilt erzeugt.... Was mich wieder auf eine Idee bringt...
1 qm Solarzellen erzeugen pro Stunde am Tag schon fast 100 Wh. Ein Solarzellenanhänger mit dieser Fläche Zellen würde schon einen merklichen Reichweitenzuwachs bringen, vor allem, wenn man an einem Sonnentag mehrere Stunden Pause auf einer längeren Fahrt macht.
Cephalotus
24.06.2007, 00:10
Och, ich kann Dich ganz gut verstehen, mir gefällt am (motorosierten) Velomobilkonzept vor allem die sehr hohe Effizienz des Antriebs. Bei den aktuellen Akkukosten muss ein Elektrofahrzeug schon sehr sparsam sein, um sich bei den Betriebskosten tatsächlich zu "rentieren".
Von den E-Mobilfahrern werde ja gerne nur die Stromkosten gerechnet, dabei hatten bisher vor allem die Akkus den größten Anteil an den Kosten.
Hier im Forum kommt aber wohl der weitaus größte Teil der Teilnehmer aus der Fahrradecke und die sehen das eher sportlich und wundern sich, warum andere nicht tagtäglich 50km weit strampeln mögen, wo das doch auch prima funktioniert.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass bei bisherigen Velomobilisten das Fahrzeug vor allem auch ein Hobby (und evtl. Lebensgefühl) ist, da sieht man's dann auch mit den Kosten nicht so eng. Im E-Mobilbereich ist das ja auch teilweise vorhanden, aber wohl nicht so ausgeprägt.
Wenn man sich dessen bewusst ist, dass sich hier zufällig zwei gänzlich unterschiedliche Gruppen getreoffen haben lässt sichs hier ganz gut aushalten ;-)
mfg
Hallo,
als Ex-Aerorider kann ich auch heute noch dem System "Aerorider" voll zustimmen, wenngleich sicherlich noch Probleme zu lösen sind. Für die hier stärker vertretene Gruppe der sportlichen Velofahrer sicherlich kein Fahrzeug der reinen Lehre, aber ein guter Weg in unser aller Sinne.
Der Ansatz mit den sehr leichten Lithium-Akkus ist gut und sollte nicht durch die Idee des mobilen Solargenerators zerstört werden. Der Aerorider ist zu gewichtsempfindlich. Mach ihn leicht, dann kann er seine Vorteile ausnutzen.
Gruß
Chally
:-) so sieht's wahrscheinlich aus. Wenn wir gemeinsam den Verbrennungsmotor wirklich von der Straße verbannen wollen, müssen wir den jetzigen "normalen" Autofahrern auch Alternativen anbieten, auf breitester Front! Velomobil fahren aus individualistischen Gründen ist für mich kein Thema, für mich geht es um nicht weniger als die mobile Antriebsrevolution auf der Straße. Heute mittag bin ich einen Vectrix-Elektromotorroller in Freiburg probegefahren, der Elektroantrieb überzeugt jeden sofort!
Falls ich mir also ein solches Teil zulege, fühle ich mich auch verpflichtet, als Elektroauto-Pionier aufklärerisch tätig zu sein. Ich sehe z.B. den Aerorider auch eher als echten Ersatz zum Auto für Alltagsstrecken <50 km und den Pedalantrieb auch eher als Reichweitenerhöhung an, weniger als Nischenprodukt für Radsport-Individualisten. Zumal gerade die Karosserie des Aeroriders als Einsitzer mit der Luftwiderstandsfläche von 0,31 qm geradezu prädestiniert ist, effektivste E-Mobile daraus zu entwickeln!
Der Ansatz mit den sehr leichten Lithium-Akkus ist gut und sollte nicht durch die Idee des mobilen Solargenerators zerstört werden. Der Aerorider ist zu gewichtsempfindlich. Mach ihn leicht, dann kann er seine Vorteile ausnutzen.
Wobei ich den Technikern einen interessanten Aspekt der Elektrofahrzeuge hier zur Diskussion stellen will:
Ich behaupte, dass bei effektiven Elektrofahrzeugen, welche die Bremsenergie mit hohem Wirkungsgrad wieder in die Batterie/Superkondensatoren rückspeisen können (bis zu 80% werden bei Radnabenmotoren angesetzt), das Fahrzeuggewicht immer weniger eine Rolle spielt! Es dürfte für den Energieverbrauch nur noch der Luftwiderstand eine maßgebliche Rolle spielen. Der gewichtsabhängige Rollwiderstand könnte im Vergleich vernachlässigt werden. Dabei bietet dann eine Karosserie wie die des Aeroriders perfekte Voraussetzungen.
Der Reichweite dürfte sich also durch mehr Gewicht nur wenig verringern, und zwar viel weniger als ohne gute Rekuperationsmöglichkeit.
AndreasR
24.06.2007, 16:35
Nein Tachy,
da muß ich Dir widersprechen. Besonders bei einer recht niedrigen Vmax von 45 kM/h, wie sie der Aerorider bietet, liefert die Rollreibung ja durchaus noch einen nennenswerten Anteil am Gesamtwiderstand.
Und der Rollwiderstand steigt linear mit dem Systemgewicht. Somit ist im Betrieb ständig mehr Leistung nötig. Diese eingesetzte Energie läßt sich aber nicht mehr zurückgewinnen. "Nur" die kinetische Energie des bewegten Körpers läßt sich teilweise wieder in in die Akkus zurückpummpen, aber auch nur mit einem Wirkungsgrad weit entfernt von 100%.
Zusammengefaßt ist das ideale Forbewegungsmittel immer (!) so leicht wie möglich, hat einen möglichst optimalen Luftwiderstandsbeiwert Ca UND eine möglichst kleine, projezierte Frantfläche. Zusammen ergibt das einen sehr viel geringeren Fahrtwiderstand und die Möglichkeit, ein VM mit Muskelkraft auf 50 kM/h zu beschleunigen. Wenn ich hingengen mein Auto per Hand aus der Garage schiebe, finde ich das schon sehr anstrengend ... das ist der Rollwiderstand auf Grund des hohen Gewichts.
Grüße - Andreas
Hallo Andreas,
ja, Du hast wohl recht, doch immerhin ist die Rückgewinnungsmöglichkeit der kinetischen und potentiellen Energie trotzdem nicht zu vernachlässigen, einen Aerorider mit 160 kg Gesamtgewicht auf 50 km/h zu beschleunigen, kostet ca. 4,3 Wh (Wkin = 1/2*m*v^2), damit fährt man auch schon ca. 600 m weit mit Höchstgeschwindigkeit beim Luft+Rollwiderstand eines Aerorider bei 50 km/h (7,4 Wh/km).
Quelle: http://auto.pege.org/2007-wirkungsgrad/rechner.htm
Wenn man 100 mal auf einer Strecke so beschleunigen muss, sind auch schon alleine dadurch 430 Wh weg.
Noch eklantanter ist die potentielle Energie, finde ich. Die 160 kg auf 1000 m hieven brät schon gut 440 Wh weg. (Wpot = m*g*h).
Es wäre also schon nett, davon möglichst viel zurückgewinnen zu können. Wie sähe denn die Praxis mit der Kombination Radnabenmotor und Superkondensator (in Kombination zu Batterien) aus? Ist da wirklich so wenig zurückzuholen? Ein Superkondensator könnte wohl die Energie für Bremsvorgänge im Stop-and-Go effektiver zwischenspeichern und beim beschleunigen zuerst wieder abgeben, bevor die Batterie Saft zieht.
Wie sieht derzeit der Wirkungsgrad eines Bremsvorganges in der Praxis aus? Wieviel geht auf dem Weg Bremsenergie -> Generator -> Batterie verloren? Vor allem, bei welcher Wandlung geht das meiste verloren? Bringt es viel oder wenig, anstatt einem Getriebemotor einen Radnabenmotor zu verwenden?
Wie sieht derzeit der Wirkungsgrad eines Bremsvorganges in der Praxis aus? Wieviel geht auf dem Weg Bremsenergie -> Generator -> Batterie verloren? Vor allem, bei welcher Wandlung geht das meiste verloren? Bringt es viel oder wenig, anstatt einem Getriebemotor einen Radnabenmotor zu verwenden?
Im Netz gibts einen Bericht über eine Untersuchung zum Verhalten eines WAW mit BionX. Ich denke, der ist ganz interessant für dich. Googel einfach mal danach.
Ansonsten denke ich, würde ein CityEl ganz gut zu deinen Anforderungen passen. Man muss nicht treten, es gibt einen Gerauchtmarkt und ein Forum wenn mal was nicht so tut wie es soll, die Dinger sind recht ausgereift und ab Herbst wohl auch mit Lipos erhältlich.
An langen steilen Bergen wünsch ich mir auch manchmal einen Hilfsantrieb, aber das ist so ein kleiner Bruchteil der Gesamtstrecke, dass ich auch ganz gut darauf verzichten kann.
Grüße,
Martin
Tach Tachy ;-)
In meiner Brust schlagen zwei Herzen:
Zum einen seh ich die Sache wie du und sehe es auch als sehr reizvoll an ein VM zu motorisieren.
Ich habe mir auch im Internet schon einige Infos über Elektroautos besorgt. Es tut sich ja einiges Teslar und Co, aber noch zu recht hohen Preisen.
In Franfurt kann man Elektroautos mieten, kleine Peugeots oder Twingos pro Monat 240€.
Ich habe beschlossen, das mal im August auszuprobieren.
Da hat man dann einen stinknormalen Kleinwagen mit E-Antrieb, sollte für den Kurzstreckenverkehr und Stadtverkehr mit Kindern ausreichen.
Mit dem Speedster bin ich eigentlich auch so, da ich auf meiner Strecke keine Berge habe, recht flott unterwegs. Ehrlich gesagt seh ich das Fahren auch als sportliche Übung. Würde ich das nicht machen, würde ich sicherlich schnell fett werden, und das will ich nicht.
Wenns richtig warm ist bevorzuge ich natürlich das Fahrrad.
Bei der Motorisierung ist von den möglichen konstruktiven Herausforderungen auch noch zu sehen, das es nicht ganz billig wird, und noch eine TÜV-Abnahme dazukommt.
Der Vorteil des VM, das man außer den normalen Wartungskosten keinerlei Kosten hat ist dann auch weg. Es kommt die Versicherung hinzu, Stormkosten (wenn auch gering) und ich rechne auch aufgrund höherer Geschwindigkeiten mit höherem Verschleiß.
Natürlich kann man die Stromkosten/Kilometer mit dem VM reduzieren aber will ich den Komfort eines Kleinwagens aufgeben nur um 1,5 Cent/Kilometer Stromkosten einzusparen???????
Von der passiven Sicherheit im Pkw wollen wir mal hier gar nicht reden.
Gruß
Peter
(Der weiterhin mit dem CB-Speedster an die Arbeit radelt und bald ein Elektroauto testet)
Hallo Peter,
In meiner Brust schlagen zwei Herzen:
Zum einen seh ich die Sache wie du und sehe es auch als sehr reizvoll an ein VM zu motorisieren.
Ich habe mir auch im Internet schon einige Infos über Elektroautos besorgt. Es tut sich ja einiges Teslar und Co, aber noch zu recht hohen Preisen.
Schon richtig, aber ich habe nicht vor, das Auto (den Audi A4) zu ersetzen, sondern suchte für Kurzstrecken einen Ersatz fürs Fahrrad, da ich schon öfter daran gedacht habe, mir einen Motoroller zuzulegen. Aber bevor ich mir so ein 2-taktiges Stinkeding zulege, das nur 25 km/h fährt, da ich weder Motorrad- noch Mopedführerschein besitze, schaue ich doch lieber bei den modernen Antrieben nach. Nach und nach kam ich dann auf die Lösung mit dem Aerorider, der mir als Rollerersatz geeignet scheint, vor allem, weil ich dann noch bei jedem Wetter fahren kann! Da mich die Technik sowieso schon immer fasziniert hat und ich auch endlich praktische Erfahrung mit Elektroantrieben sammeln will, ist die Entscheidung wohl ziemlich leicht gefallen.
Die CityEls sind zwar ganz nett, aber als Auto irgendwie doch "ich-will-und-ich -kann-nich"... Um Frau und Kinder über längere Strecken zu kutschen, warte ich doch lieber auf einen echten Ersatz für den Audi, vielleicht den ZAP-X oder den geplanten Whitestar von Tesla Motors. In ein paar Jahren ist das sicherlich alles machbar. Dann habe ich ein großes sicheres Elektroauto und den Einsitzer als "Motorroller", was mir ideal scheint.
Gruß,
Tachy
Als was ist denn der Aerorider in Deutschland (in der 45 km/h Version) zugelassen?
Brauchts da irgendeinen Führerschein?
Der Aerorider ist, wie ich das verstanden habe, in der 45 km/h-Version als Leichtkraftfahrzeug mit Moppedkennzeichen/-versicherung zugelassen, bzw. kann mit dem normalen Autoführerschein gefahren werden.
Wenn man es schneller machen will, muss es wohl dann richtig als Auto zugelassen werden, aber das ist wohl teuer wegen TÜV-Einzelzulassung, Versicherung usw.. Aber da kenn ich mich nicht aus.
Aber in der LiIon-Version mit 16 kg LiIon-Akkus mit ca. 2,5 kWh kann man da schon ein flinkes Teil draus bauen, denk ich mal. Dann den 600 W-Motor gegen einen 2KW-Motor austauschen, damit denke ich sind bei der Aerodynamik schon 100 km/h drin.
Der Aerorider ...2KW-Motor und 100 km/h
GAS GAS GAS, ich will Spaß!
Und wie bremst man das Ding?
Für Fallschirm ist man zu langsam und für Wurfanker zu schnell :D
GAS GAS GAS, ich will Spaß!
Und wie bremst man das Ding?
Für Fallschirm ist man zu langsam und für Wurfanker zu schnell :D
Motorbremse plus den eingebauten Scheibenbremsen? Sollte doch eigentlich machbar sein, denn der stärkere Motor bremst auch stärker.
Naja, war auch eher theoretisch gemeint, für 100 km/h sind denke ich auch breitere Reifen vorgeschrieben (siehe Motorrad). Ich wäre mit 60 und der besseren Beschleunigung (und Steigfähigkeit!) schon vollauf zufrieden.
OT i.S. VM aber schaut mal hier:
http://www.loremo.com/
hoffentlich geht das nicht unter wie der Cargolifter, wäre schade
Grüße,
Patrick
Für Reisegeschwindigkeiten um die 60km/h würd ich doch zu nem City-El tendieren. Die Velomobile sind dafür einfach zu leicht und zu empfindlich. Zusätzlich hast du im City-El ordentlich Stauraum für Einkäufe.
Ich glaube, du überschätzt zur Zeit noch etwas die Straßenlage von Velomobilen. Da hilft nur eines: Mal probefahren, am besten auch nen Berg hinunter. Danach willst du sicher keinen Antrieb bis 60km/h mehr. 45km/h reichen für unsere Kisten vollauf als Dauergeschwindigkeit. Dann kann man sich das Adrenalin für die kurzen Bergabstrecken aufsparen.
Grüße,
Martin
OT i.S. VM aber schaut mal hier:
http://www.loremo.com/
hoffentlich geht das nicht unter wie der Cargolifter, wäre schade
Mir auch schon bekannt, wer www.wattgehtab.com liest, ist informiert! :) Ich glaube nicht, dass die untergehen, die müssen es halt schlau anstellen und dürfen sich nicht übernehmen. Ich hätte an deren Stelle aber nicht vorwiegend mit Verbrennungsmotoren rumgegurkt.
Der Loremo mit E-Antrieb, DAS WÄRS! Wie von Loremo zu verlauten ist, ist für später vielleicht auch mal ein solcher geplant.
Übrigens auch gut, um da auf dem Laufenden zu bleiben: www.autobloggreen.com, www.ecogeek.org (die Amis sind uns mal in diesen Sachen wieder voraus) und als deutsche Seite www.elektroauto-tipp.de
Ich glaube, du überschätzt zur Zeit noch etwas die Straßenlage von Velomobilen. Da hilft nur eines: Mal probefahren, am besten auch nen Berg hinunter. Danach willst du sicher keinen Antrieb bis 60km/h mehr. 45km/h reichen für unsere Kisten vollauf als Dauergeschwindigkeit. Dann kann man sich das Adrenalin für die kurzen Bergabstrecken aufsparen.
Ich werde vielleicht demnächst sogar die Gelegenheit haben, eins probezufahren. Hast aber recht, die 45 km/h max. haben wohl schon ihren Grund. Aber bessere Beschleunigung und bessere Rekuperation durch einen stärkeren Motor hätt ich dann doch gerne :)
Wie ist denn die Steigfähigkeit eines Aeroriders in der Praxis mit dem 600W-Motor (ohne Treten und mit Treten) ? Hat das schonmal jemand getestet?
Mir auch schon bekannt, wer www.wattgehtab.com (http://www.wattgehtab.com) liest, ist informiert! :) Ich glaube nicht, dass die untergehen, die müssen es halt schlau anstellen und dürfen sich nicht übernehmen. Ich hätte an deren Stelle aber nicht vorwiegend mit Verbrennungsmotoren rumgegurkt.
Der Loremo mit E-Antrieb, DAS WÄRS! Wie von Loremo zu verlauten ist, ist für später vielleicht auch mal ein solcher geplant.
Ich will mal hoffen, dass die bald mal in die Pötte kommen, es verschiebt sich alles immer weiter nach hinten. Das Konzept ist genial und ich bin unter den ersten 5000 Vorbestellern. Inzwischen sind es wohl über 30.000. Bedarf an so einem Auto besteht also wohl.
Der E-Loremo ist meiner Meinung nach vor allem auch durch das Loremo-Forum entstanden. Da gabs mal ne Zeit, als viele Leute mit ner Menge Ahnung geschrieben haben, aber das ist leider schon lange her. Heute nervt mich das Loremo-Forum fast nur noch. Schade eigentlich, dass der Loremo so eine Anziehungskraft auf nervige Leute ausübt...
Ich hab übrigends im Forum dringend darauf hingewiesen, dass der Loremo einen Velomobil-Hänger braucht. Aufs Dach kann man bei dem schließlich keines packen. Sieht sicher ulkig aus...
Viele Grüße,
Martin
Hallo Martin,
Ich will mal hoffen, dass die bald mal in die Pötte kommen, es verschiebt sich alles immer weiter nach hinten. Das Konzept ist genial und ich bin unter den ersten 5000 Vorbestellern. Inzwischen sind es wohl über 30.000. Bedarf an so einem Auto besteht also wohl.
Ui... nicht schlecht. 30.000 ist ein Wort für ein Auto, das noch gebaut werden muss, das müssen Benz, Audi und VW erstmal nachmachen. Ich glaube kaum, dass ein (S)imply (U)seless (V)ehicle wie der Audi Q7 30000 Vorbestellungen ein Jahr vor dem Release aufweisen konnte.
Dass ein Bedarf an diesem Auto besteht, habe ich schon immer gewusst. Aber hierzulande wird König Kunde eher als Verbraucherschaf behandelt, das immer hübsch das macht, oder glaubt, das zu machen, was das Marketing-Bla der Autoindustrie vorgibt. Es wird Zeit, dass die Kunden den Herstellern mal zeigen, wo der Hammer hängt. Ich bin zwar begeistert von meinem A4, habe noch nie ein besseres Auto gefahren, aber für eine E-Version würde ich ihn auch stehen lassen.
Der E-Loremo ist meiner Meinung nach vor allem auch durch das Loremo-Forum entstanden. Da gabs mal ne Zeit, als viele Leute mit ner Menge Ahnung geschrieben haben, aber das ist leider schon lange her. Heute nervt mich das Loremo-Forum fast nur noch. Schade eigentlich, dass der Loremo so eine Anziehungskraft auf nervige Leute ausübt...
Naja, zeigt aber, dass es Bedarf bis in die breite Masse gibt, die auch keine Ahnung hat. Eigentlich ist das ein gutes Zeichen, denn Autos werden zu 90% von Leuten gefahren, die keinen Plan haben, wie es funktioniert. Hauptsache es fährt und irgendwann muss man das stinkige Zeug in ein Loch reinkippen, damit es nicht stehenbleibt ;) Die Leute sprechen wohl vor allem auf den niedrigen Preis an.
Im Moment klopfen sie sich um die Version des Loremo mit Altairnano-Batterien, die halt ihr Gewicht haben. Aber ich finde es gut, denn vor einem Jahr hat noch niemand darüber diskutiert. Es zeigt sich, dass Leute sich Gedanken um Elektroautos machen und sehen, dass sie, richtig gebaut, um ein Vielfaches effektiver sind als Autos mit Verbrennungsmotor. Die Batterie wiegt zwar mehr, aber dafür kann Verbrennungsmotor, Getriebe, Kupplung und bei stark ausgelegten Radnabenmotoren vielleicht künftig auch die konventionelle Bremsanlage aus dem Auto rausfliegen.
Ich hab übrigends im Forum dringend darauf hingewiesen, dass der Loremo einen Velomobil-Hänger braucht. Aufs Dach kann man bei dem schließlich keines packen. Sieht sicher ulkig aus...
Oder zumindest eine Anhängerkupplung. Die Hänger gibts doch sicher schon, oder?
Wobei ich immer bei der Verbrennerversion des Loremo immer noch am Rätseln bin, ob das der richtige Weg ist. Die Leichtbauweise und die Bauart der Karrosserie ist geradezu genial geeignet für eine E-Version.
Und je mehr ich mich so über VMs informiere, desto mehr sehe ich, dass ein E-VM zusammen mit einem E-Auto wirklich das Konzept der Zukunft darstellt, als Ersatz für Auto mit Verbrennungsmotor und einem Motorrad/Motorroller als Zweitfahrzeug für die Stadt. Diese Konstellation gibt es ja sehr oft.
Viele Grüße,
Johannes
(hier ist es wohl üblich, trotz Nick sich mit dem Vornamen anzureden, also mach ich das jetzt auch) :)
Hallo Tachy,
willommen im Forum.
Erlaube mir, ein paar Kommentare zu Deinen Statements abzugeben.
Bisher fand ich Liegeräder (also die offenen) ziemlich affig, mir erschloß sich nicht so recht der Sinn darin im Gegensatz zu einem normalen Fahrrad.Da kann ich Dir nur empfehlen, Dich mit dem Thema Liegerad weiter auseinanderzusetzen. Nachdem ich auf der SPEZI in Germersheim sowohl Liegezwei- und Dreiräder als auch ein Peddersen ausprobiert habe, muß ich sagen, daß es genau einen Grund für das herkömmliche Fahrrad mit Diamantrahmen gibt, und das sind die Herstellkosten. Diese würden bei Liegerädern in vergleichbarer Stückzahl aber nicht höher sein, also ist die Verbreitung des Diamantrahmens bei Fahrrädern affig.
Beim stark elektrounterstützten Velomobil sieht das ganz anders aus, das nähert sich eher wieder von der Auto-Richtung her ans Fahrrad an. Nach näheren Infos scheint das für mich der ideale Zweitwagen für die Stadt und das Umland zu sein!M. E. ist das Auto insgesamt eine Fehlentwicklung, es gibt wesentlich sinnvollere Konzepte für den individuellen Fern- (und Nah-)verkehr. Von daher ist "idealer Zweitwagen" für mich eher ein Gegenargument.
... fühle ich mich auch verpflichtet, als Elektroauto-Pionier aufklärerisch tätig zu seinBitte sei so lieb, und komme dieser Verpflichtung nicht in diesem Forum nach! Das gehört besser ins Loremoforum in seiner heutigen Form :( (ich muß mich da leider Sutrai anschließen). Außerdem wäre es nett, wenn Du die Links mit auto und peg... von hier fernhälst. Es wäre unendlich schade, wenn dieses Forum dieselbe Entwicklung durchmachen würde wie bei Loremo.
wer www.wattgehtab.com liest, ist informiert!Wenn das so ist, wieso stellst Du hier dann überhaupt noch Fragen?
Sorry, mir läuft gerade ein bißchen die Galle über. Durch solche Kommentare entsteht bei mir der Eindruck, daß Du ein bißchen - wie soll ich sagen? - altklug bis arrogant bist. Ich hoffe, daß der Eindruck täuscht! :)
Es ist natürlich ok, wenn Du hier Deine Fragen zum Aerorider stellst, aber es wäre lieb, wenn Du das ganze andere Geraffel mit E-Autos, Verbrennungsmotor-Sinn bzw. Unsinn usw. auf andere Foren verlagerst.
M. E. ist wichtigste Voraussetzung für einen Abschied vom verbrennungsmotorisch getriebenen Individualverkehr ein Umdenken der Leute, und das haben Velomobilfahrer auf alle Fälle schon begonnen.
Überzeugender als alle Argumente und Links in Foren ist immer noch das eigene Vorbild. Also prüfe, ob für Dich ein Aerorider oder ein Elektroroller die richtige Alternative ist, probiere vielleicht auch ein muskelgetriebenes Fahrzeug aus, aber verschone uns bitte mit Grundsatzdiskussionen und theoretischen Erörterungen.
Fahrzeuge bewegen sich nicht durch optimistische Wirkungsgradberechnungen, sondern durch Energie, die irgendwoher kommt und in Lageänderungen sowie Erwärmung umgesetzt wird.
Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten, falls doch, schlage ich vor, daß wir eine eventuelle Diskussion per PN fortführen, um dieses Forum damit nicht vollzumüllen. Ich fände es wirklich sehr schade, wenn dieses Forum zu einem Hau- und Stechforum verkommt, und hoffe, daß ich selbst keinen Beitrag in diese Richtung geleistet habe. Falls ja, bitte ich unseren Admin, meinen Kommentar zu löschen (wirklich ernst gemeint!)
Lieber Gruß,
wolf
PS: Leider fahre ich noch ein sog. Upright, aber ich arbeite daran ;)
Reinhard
26.06.2007, 09:47
Es ist natürlich ok, wenn Du hier Deine Fragen zum Aerorider stellst, aber es wäre lieb, wenn Du das ganze andere Geraffel mit E-Autos, Verbrennungsmotor-Sinn bzw. Unsinn usw. auf andere Foren verlagerst.
Es wird schwierig, solche Themen ganz von hier fernzuhalten. Ich hab schon überlegt, eine Rubrik "Elektrounterstützung" oder so einzurichten, weil diese Themen regelmäßig vorkommen und das Forum seit Monaten mit "BionX" als einer der Top-Suchbegriffe gefunden wird.
Ich schreib auch bewusst "Elektrounterstützung", weil reine Elektrofahrzeuge und deren Umfeld hier eigentlich nichts zu suchen haben.
Ganz offtopic: bzgl. Loremo glaube ich nicht, dass das Teil jemals auf unseren Straßen fahren wird.
Hallo Wolf,
Da kann ich Dir nur empfehlen, Dich mit dem Thema Liegerad weiter auseinanderzusetzen.
Mache ich ja grad, speziell mit den VMs, wenn auch E-unterstützt... Der Vorteil der Aerodynamik ist unschlagbar, ein Fahrrad hat cw-Werte über 1.0.
Diese würden bei Liegerädern in vergleichbarer Stückzahl aber nicht höher sein, also ist die Verbreitung des Diamantrahmens bei Fahrrädern affig.
Ne, nur historisch bedingt, nicht jeder will in einem zweirädrigen Liegerad liegen, bei Regen wird man in diesem IMHO noch nasser als beim Upright ;)
M. E. ist das Auto insgesamt eine Fehlentwicklung, es gibt wesentlich sinnvollere Konzepte für den individuellen Fern- (und Nah-)verkehr. Von daher ist "idealer Zweitwagen" für mich eher ein Gegenargument.
Das Auto und dessen Vorteile wirst Du nie ausrotten können. Aber den Antrieb kann man ändern, ist ja schonmal was.
Sorry, mir läuft gerade ein bißchen die Galle über. Durch solche Kommentare entsteht bei mir der Eindruck, daß Du ein bißchen - wie soll ich sagen? - altklug bis arrogant bist. Ich hoffe, daß der Eindruck täuscht! :)
Mal langsam, das soll so nicht sein.... Ich interessiere mich für den Aerorider und spiele auch mit dem Gedanken, mir einen zuzulegen.... Ob das für mich jetzt ein Zweitwagen darstellt oder nicht, ist doch egal. Sei froh, dass sich Leute, die normal Autofahren (müssen), sich damit auseinandersetzen und das als echte Alternative zu sonstigen Verbrennerbüchsen (Rollern usw.) sehen. Das mit den E-VMs soll ja nicht zum Individualistenkram verkommen, dazu ist die Technik zu bedeutend. Letztendlich muss man ein Fortbewegungsmittel für alle entwickeln....
Ich finde, dass man das VM nicht vollständig für sich betrachten kann, das ist immerhin eine neue Form des Fahrens, und die Vielzahl an VMs, die mit Elektroantrieben ausgerüstet werden, mehr und weniger stark, bestärken mich in dieser Ansicht, dass die E-Antriebe hier genauso dazugehören. Der Aerorider ist nur ein Beispiel davon. Das Fahrrad wurde damals ja auch mit dem Ziel entwickelt, sich fortzubewegen, nicht um seiner selbst willen. Deswegen ist eben die logische Folge der E-Antrieb.
M. E. ist wichtigste Voraussetzung für einen Abschied vom verbrennungsmotorisch getriebenen Individualverkehr ein Umdenken der Leute, und das haben Velomobilfahrer auf alle Fälle schon begonnen.
Aber auch die Leute, die den Verbrennungsmotor aus dem normalen Auto rauswerfen wollen. Sei froh, dass es die immer mehr gibt und dass es endlich diskutiert wird (Sagt Dir einer, der tagtäglich die B31 durch Freiburg in 50m Entfernung hört).
Überzeugender als alle Argumente und Links in Foren ist immer noch das eigene Vorbild. Also prüfe, ob für Dich ein Aerorider oder ein Elektroroller die richtige Alternative ist, probiere vielleicht auch ein muskelgetriebenes Fahrzeug aus, aber verschone uns bitte mit Grundsatzdiskussionen und theoretischen Erörterungen.
Diese Sachen, vor allem die Technik dahinter, interessieren mich aber, und ich diskutiere gern über Technik und Grundsätze, weil ich das wichtig finde.
Fahrzeuge bewegen sich nicht durch optimistische Wirkungsgradberechnungen, sondern durch Energie, die irgendwoher kommt und in Lageänderungen sowie Erwärmung umgesetzt wird.
Fahrzeuge bewegen sich vor allem deshalb, weil sich viele Techniker vorher Gedanken gemacht haben, wie das Teil zu bewegen ist. Bei E-Antrieben gehört eben eine Dimensionierung von Batterie, Motor, Gewicht und Fahrwiderständen dazu. Und da dies beim Aerorider so vorgesehen ist und ich da zwischen verschiedenen Konfigurationen wählen kann, muss ich mich vorher informieren. Ist doch gut, wenn die Leute Bescheid wissen und was dazu sagen können, ich finde es eben von der technischen Seite her interessant.
Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten, falls doch, schlage ich vor, daß wir eine eventuelle Diskussion per PN fortführen, um dieses Forum damit nicht vollzumüllen. Ich fände es wirklich sehr schade, wenn dieses Forum zu einem Hau- und Stechforum verkommt, und hoffe, daß ich selbst keinen Beitrag in diese Richtung geleistet habe. Falls ja, bitte ich unseren Admin, meinen Kommentar zu löschen (wirklich ernst gemeint!)
Ich mülle kein Forum damit zu. Deswegen hab ichs ja auch unter "Plauderecke" gestellt, weil es das Thema VMs ansich nur tangiert.
Hier sind doch vorwiegend Velomobilfahrer, also warum soll dieses Forum zum Hau- und Stechforum um Loremo-Technik verkommen? Warum soll ich nicht mit VM- und E-VM-Fahrern um die dazugehörige Technik diskutieren können?
PS: Leider fahre ich noch ein sog. Upright, aber ich arbeite daran ;)
Dann ist das aber bei Dir genauso theoretisch, über VMs und Liegeräder zu diskutieren, also Vorsicht, Glashaus.
Viele Grüße,
Johannes
Jungs, nicht streiten.
Was Wolf sagen will und was ich auch so sehe: Diskutieren ist gut, Missionieren schlecht. Und Missionieren nur aufgrund von Theorie ohne eigene Erfahrung bringt die wildesten Meinungen hervor. Da reichen wie im Loremo-Forum zwei oder drei Missionare, die sich gegenseitig bekriegen, um die gute Stimmung im Forum kaputtzumachen. Hier im Velomobilforum findet man gottlob eher die leisen, freundlichen Töne und ich hoffe, das bleibt auch so.
Johannes, dir kann ich nur empfehlen, dich mal mit Elmi in Verbindung zu setzen. Der wohnt nicht zu weit entfernt und kann dir sicher einiges zu VMs und E-Antrieb (mit BionX) erzählen. Zum Dank kannst du ihm dann ja ein Bries abkaufen... ;)
Setz dich am besten mal hin und schreib dir ne Anforderungsliste an dein Fahrzeug und schau mal, welches Fahrzeug das am besten erfüllt. Ich hab so das Gefühl, dass das noch nicht so ganz ausgegoren ist. Vielleicht treibt dich ja nur die Hässlichkeit eines City-El zum Aerorider? Für die Supermarktfahrten ist es jedenfalls mal optimal geeignet, hab ich schon selbst ausprobiert.
Viele Grüße,
Martin
Was Wolf sagen will und was ich auch so sehe: Diskutieren ist gut, Missionieren schlecht. Und Missionieren nur aufgrund von Theorie ohne eigene Erfahrung bringt die wildesten Meinungen hervor.
Naja, "missionieren" ist eigentlich das falsche Wort. Zeigen und informieren schon eher. Deswegen kann ich das auch nur machen, wenn ich mal so ein Teil besitze und selbst damit rumfahre. Gespräche mit den Leuten sind mir dann sicher :) Aber über Technik theoretisch diskutiert hab ich schon immer gerne.
Johannes, dir kann ich nur empfehlen, dich mal mit Elmi in Verbindung zu setzen. Der wohnt nicht zu weit entfernt und kann dir sicher einiges zu VMs und E-Antrieb (mit BionX) erzählen. Zum Dank kannst du ihm dann ja ein Bries abkaufen... ;)
Hab mich schon mit Ludwig in Verbindung gesetzt, er wohnt auch ganz in der Nähe und hat ja eben einen Aerorider, vielleicht lässt er mich ja damit fahren :)
Aber Elmi werde ich dann auch gern anschreiben, danke für den Tip!!! Interessieren tut mich sowieso alles, ich fahre gern alles, was Räder hat ;)
Setz dich am besten mal hin und schreib dir ne Anforderungsliste an dein Fahrzeug und schau mal, welches Fahrzeug das am besten erfüllt. Ich hab so das Gefühl, dass das noch nicht so ganz ausgegoren ist.
Nun, da bin ich eigentlich schon sehr weit fortgeschritten. Das mit dem normalen Auto muss leider so bleiben, weil ich geschäftlich damit unterwegs sein muss, auch für längere Strecken, es ist auch ein Geschäftswagen.
Vielleicht treibt dich ja nur die Hässlichkeit eines City-El zum Aerorider? Für die Supermarktfahrten ist es jedenfalls mal optimal geeignet, hab ich schon selbst ausprobiert.
Mhhhh, naja, dann hab ich zwei Autos hier stehen, der eine Parkplatz, der meist nicht frei ist, treibt mich ja schon zum Wahnsinn. Ein Aerorider schieb ich durch die Haustür innen Hinterhof.
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Wolf,
[...]
Aber auch die Leute, die den Verbrennungsmotor aus dem normalen Auto rauswerfen wollen. Sei froh, dass es die immer mehr gibt und dass es endlich diskutiert wird (Sagt Dir einer, der tagtäglich die B31 durch Freiburg in 50m Entfernung hört).
[...]
Ich stand letzte woche mit dem Tieflieger (übrigens bei Regen tatsächlich nasser als upright) hinter einem Toyota Prius vor einer roten Ampel (keine Verkehrsregeldiskussion, bitte;))... Motor automatisch aus, kein Gestank auf Nasenhöhe -gar kein Gestank!-, kein Mucks! Ampel Grün, er fährt im E-Modus los, noch immer kein Mucks und kein Gestank! WOW!
Aber VW-Audi und Mitbewerber bauen ja lieber SUV's, Bei DB ist's zusätzlich die R-Klasse...
Handelsblatt 26.06.2027: Loremo übernimmt DB - verspricht Übernahme aller Arbeitskräfte - damit Kriese bei DB vorbei - starker Gegner für Toyota-Volkswagen ;)
Bei DB ist's zusätzlich die R-Klasse...
Moin Moin,
es tut sich was im Lande, keine Frage, aber leider zu wenig. Die FuE-Ausgaben in Deutschland sind im weltweiten Vergleich sehr gering. Warum ... ist eine andere Sache ... hat hier nix tun ...
Die "Stuttgarter" verfolgen seit einigen Jahren das Thema H2O.
Das Projekt F-Cell geht zwar langsam, aber es geht voran.
http://www.daimlerchrysler.com/dccom/0-5-7179-49-627521-1-0-0-0-0-0-8668-7165-0-0-0-0-0-0-0.html
Etwas verwirrent finde ich es immer wieder, dass super geniale Ideen / Konzepte / Patente von den Marktführern aufgekauft werden, eingeschlossen und teilweise "vergessen" werden. (Mineraölbranche kauft Solarpatente auf, Verbrennungs- und andere Arten von Motoren von der Autom.industrie, Softwareunternehmen von den Fenstermachern und soweiter und sofort.)
Es gibt soviele Tüftler und Bastler in der Republik, die vieles Bewegen könnten, wenn Sie alle zusammen Arbeiten.
Das "Bauhaus für Energie und Fortbewegung". Nur so eine Idee.
regnerische Grüße
Jan
Hallo Johannes,
ich will weder mit Dir streiten, noch möchte ich Dir irgendwelche Diskussionen verbieten.
Ich möchte Dich nur bitten, Diskussionen über Unsinn eines verbrennungsmotorisch angetriebenen Fahrzeugs nicht in einem Forum für muskelgetriebene Fahrzeuge (ggf. mit elektromotorischer Unterstützung) zu führen.
Außerdem möchte ich Dir vorschlagen, Meinungen, die Du äußerst, etwas relativierter auszudrücken, z. B. ist
Das Auto und dessen Vorteile wirst Du nie ausrotten könnenm. E. eine sehr mutige Aussage (die aber trotzdem nicht hierher gehört).
Und von meiner Seite noch zwei kleine Haarspaltereien zum Schluß:
also ist die Verbreitung des Diamantrahmens bei Fahrrädern affig. Ne, nur historisch bedingt,...Hast Du Dich näher damit auseinandergesetzt? Liegeräder und Peddersen wurden von offiziellen Rennen und Rekordfahrten ausgeschlossen, vermutlich auf Druck der Fahrradindustrie, die ihre Fertigungseinrichtungen für Diamantrahmen nicht verschrotten wollte. Dies hat in der Folge dazu geführt, daß die breite Masse nur die sog. Uprights kennt.
Fahrzeuge bewegen sich vor allem deshalb, weil sich viele Techniker vorher Gedanken gemacht haben, wie das Teil zu bewegen ist.Die Gedanken der Techniker haben das Verhältnis von Vor-/Auftrieb zu (sog. Verlust-)Wärme beeinflußt, häufig positiv. Die Bewegung selber benötigt aber immer noch Energie.
Nun hoffe ich, daß sich dieser Faden wieder mit den Eigenschaften von VMs mit Elektrounterstützung beschäftigt (der Aerorider ist da allerdings schon ein Grenzfall, wenn ich die diversen Beiträge richtig verstanden habe) und wir nicht anfangen, uns irgendwelche unsachlichen Dinge an den Kopf zu werfen (ich für meinen Teil versuche so etwas möglichst zu vermeiden). :)
Lieber Gruß
wolf
PS: M. E. wichtigste Erkenntnis aus diesem Forum: das universal beste Velomobil gibt es nicht. Jeder hat andere Anforderungen, deshalb gibt es so unterschiedliche Mobile, und deshalb muß jeder selber für sich rausfinden, was für ihn das richtige ist. Und deshalb können wir Dir bezüglich eins zweiten Fahrzeugs zu Deinem Dienstwagen auch nur Denkanstöße geben, die Entscheidung mußt Du (ggf. mit Deiner Familie) treffen.
@Patrick: sieht das mit dem Regen mit Verkleidung (Streamer o. ä) immer noch so ungünstig aus?
Hallo Wolf,
Ich möchte Dich nur bitten, Diskussionen über Unsinn eines verbrennungsmotorisch angetriebenen Fahrzeugs nicht in einem Forum für muskelgetriebene Fahrzeuge (ggf. mit elektromotorischer Unterstützung) zu führen.
Das hat, wenn, dann eh nur der Admin zu entscheiden.
Der Thread heisst eben so und ist auch in einem eher OT-Bereich. Wen's nicht interessiert, liests halt nicht.
Außerdem möchte ich Dir vorschlagen, Meinungen, die Du äußerst, etwas relativierter auszudrücken, z. B. istm. E. eine sehr mutige Aussage (die aber trotzdem nicht hierher gehört).
Das mit den Autos? Ist aber realistisch, weil die Menschheit nun immer den bequemeren Weg geht. Es werden sich immer nur die Lösungen durchsetzen, die besser sind als andere. Das Ausrotten des motorisierten Individualverkehrs ist utopisch und unrealistisch. Man muss ihn einfach in der Antriebsart ändern. Und das tun wir ja schon teilweise mit E-VMs.
Hast Du Dich näher damit auseinandergesetzt? Liegeräder und Peddersen wurden von offiziellen Rennen und Rekordfahrten ausgeschlossen, vermutlich auf Druck der Fahrradindustrie, die ihre Fertigungseinrichtungen für Diamantrahmen nicht verschrotten wollte.
Auch nur ne Vermutung, denn Fertigungsmaschinen werden auch mal alt. Und moderne Fertigungseinrichtungen sind sowieso flexibler als alte. Wieso sollte sich eine Firma darauf versteifen, nur konnventionelle Fahrradrahmen herzustellen? Die restlichen Teile sind ja gleich und können auch für andere Formen des Fahrrads verwendet werden. Das muss schon an was anderem liegen, denk ich mal. Generell im Liegen auf zwei Räder zu radeln ist wohl auch nicht jedermanns Sache, das Omchen von nebenan kann ich mir in dem eher sportlichen niedrigen Gerät nicht vorstellen. Wobei ich es sicher auch mal ausprobieren werde.
Was ich mir jetzt im Vergleich zum normalen Rad schwieriger vorstelle (Achtung Theorie, ich lasse mich gern eines besseren belehren): Der Wechsel vom Schieben/Stehen zum Fahren und umgekehrt, überhaupt das Schieben eines Liegerads, wenn man es denn mal schieben muss, und das frontale Ausgesetztsein gegen die Nässe im Regen. Das sind halt so Alltagsfragen, die ich mir als Fahrradfahrer stelle, wo ich auch täglich damit fahre.
Aus einem VM muss man zwar regelrecht aus- und einsteigen, dafür hat man dann alle Vorteile des Wetterschutzes und kippt nicht beim Stehen, in diesem Fall wird es dann vom Feeling auch eher als "Auto" angesehen.
BTW: Wie schiebt man denn ein VM am steilen Berg? So wie ein Auto von hinten?
Nun hoffe ich, daß sich dieser Faden wieder mit den Eigenschaften von VMs mit Elektrounterstützung beschäftigt (der Aerorider ist da allerdings schon ein Grenzfall, wenn ich die diversen Beiträge richtig verstanden habe) und wir nicht anfangen, uns irgendwelche unsachlichen Dinge an den Kopf zu werfen (ich für meinen Teil versuche so etwas möglichst zu vermeiden). :)
Abgrenzung ist nicht möglich, heutzutage kann man mit LiIon-Akkus so ziemlich alles zum Fahren bringen, so ist das nun mal. Und da die Form eines VMs mit am wenigsten Energie braucht, um sich effektiv fortzubewegen, ist das eben die erste Wahl für so einen Antrieb. Sonst gäbe es ja auch keinen Aerorider. Das Konzept ist genial und hat viel Potential.
PS: M. E. wichtigste Erkenntnis aus diesem Forum: das universal beste Velomobil gibt es nicht. Jeder hat andere Anforderungen, deshalb gibt es so unterschiedliche Mobile, und deshalb muß jeder selber für sich rausfinden, was für ihn das richtige ist.
Ich hab auch nie behauptet, dass meine Wahl die universell beste sein soll, warum sollte ich das auch...
@Patrick: sieht das mit dem Regen mit Verkleidung (Streamer o. ä) immer noch so ungünstig aus?
Streamer ist eine feine Sache, hatte ich auf dem Greenspeed, bringt aerodynamisch zwar im Realbetrieb nix (außer für diejenigen, die mit Sekunden beim Rennen Geld verdienen oder sich sonst irgendwie messen müssen), ist im Regen aber wirklich gut.
Trotzdem: upright ohne Streamer o.ä. ist im Regen für mich gefühlt angenehmer als Tieflieger ohne Streamer ;)
und ekel mal den Tachy nicht raus :)
BTW: Wie schiebt man denn ein VM am steilen Berg? So wie ein Auto von hinten?
Hinten anheben und rückwärts ziehen, geht fast so einfach wie Bollerwagen! :)
Hinten anheben und rückwärts ziehen, geht fast so einfach wie Bollerwagen! :)
Anheben? Oha, das stell ich mir auf Dauer anstrengend vor. Da ist die E-Unterstützung doch irgendwo eine sinnige Idee, um jeden Berg hochzukommen. Ich hätt mir da jetzt höchstens ein Zugseil vorgestellt, das auch die Lenkung mitstabilisiert, damit das Ding nicht immer nach links oder rechts ausbricht.
Anheben? Oha, das stell ich mir auf Dauer anstrengend vor. Da ist die E-Unterstützung doch irgendwo eine sinnige Idee, um jeden Berg hochzukommen. Ich hätt mir da jetzt höchstens ein Zugseil vorgestellt, das auch die Lenkung mitstabilisiert, damit das Ding nicht immer nach links oder rechts ausbricht.
Johannes, ich mach Dir mal einen Vorschlag:
Wenn wir beide endlich unsere VMs haben, dann schauen wir, daß wir uns mal irgendwie irgendwo treffen, und dann machen wir Versuche, wie man so ein VM am besten den Berg raufschiebt bzw. -zieht, okay? Wird bestimmt lustig! :)
(Wollte schon lange mal eine alte Freundin in Freiburg besuchen)
Gruß,
wolf
Thomas Seide
27.06.2007, 09:25
Anheben? Oha, das stell ich mir auf Dauer anstrengend vor. Da ist die E-Unterstützung doch irgendwo eine sinnige Idee, um jeden Berg hochzukommen. Ich hätt mir da jetzt höchstens ein Zugseil vorgestellt, das auch die Lenkung mitstabilisiert, damit das Ding nicht immer nach links oder rechts ausbricht.
Hi,
ich lese immer E VM. Dies ist doch die absolute Minderheit.
Es geht doch in erster Linie darum, aus eigenem Antrieb sich fortzubewegen, und das so bequem und schnell wie möglich.
So hält man sich fit, indem man seine täglichen Erledigungen per Muskelkraft erledigt.
Ich kenne nicht wenige VM Fahrer die nach kurzer Zeit ihren E Antrieb wieder rausgehauen haben, macht langsamer und träger.
Wenn du dir gute VM anschaust, wie z.b. Quest, Leitra Sport, Mango,WaW.....
, da kannste dir jeden Motor sparen, fahren auch ohne schnell genug.
Und mit der richtigen Übersetzung kann man auch Berge fahren, wobei sich allgemein sagen läßt, je bergiger die Gegend desto weniger Sinn macht ein VM.
Der Aerorider ist für ein reines VM viel zu massiv und schwer gebaut, so wie damals auch das Twike. Angefangen hat es mit reinem Tretantrieb...........
So stelle ich hier einfach mal in den Raum, 95 % aller Velomobile(HPVs) werden durch reine Muskelkraft fortbewegt.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
Und mit der richtigen Übersetzung kann man auch Berge fahren, wobei sich allgemein sagen läßt, je bergiger die Gegend desto weniger Sinn macht ein VM.
Was erklärt, warum die meisten Hersteller in den Niederlanden oder Belgien sitzen :) Klar, das macht Sinn.
Der Aerorider ist für ein reines VM viel zu massiv und schwer gebaut, so wie damals auch das Twike. Angefangen hat es mit reinem Tretantrieb...........
So stelle ich hier einfach mal in den Raum, 95 % aller Velomobile(HPVs) werden durch reine Muskelkraft fortbewegt.
Schon klar, aber ich denke, das ist eher eine Grundsatzentscheidung, wie man fahren will. Das ist genauso wie der klassische Vergleich zwischen einem Fahrrad und einem Roller/Mofa. Die Leute, die Fahrrad fahren wollen, fahren Fahrrad und diejenigen, die Mofa fahren wollen, fahren dieses. Aber ich glaube nicht, dass die Mofas deswegen leichter gebaut werden, damit man sie leichter nur mit dem Pedalantrieb fahren kann.
Doppelt reizvoll finde ich, dass man die Reichweise eines E-VMs auch mit Pedalunterstützung erhöhen kann, um sich gleichzeitig fit zu halten, sozusagen ein Fitnessstudio auf drei Rädern - aber auch nur dann, wenn man will! :) Das geht bei herkömmlichen Fahrzeugen nicht, gut, ausser bei einem Twike active, aber da ist der Gewinn wegen der großen Masse minimal.
Und da ich eher von der E-Antriebsalternative für Roller her auf das VM gekommen bin (bin letztes Wochenende in Freiburg einen Vectrix E-Scooter mangels Motorradführerschein leider nur als Sozius probegefahren), ist das E-VM halt eh meine Richtung. Warum einen unaerodynamischen Roller mit E-Antrieb kaufen wenn ich die bessere Version mit Wetterschutz bekommen kann! Aber ich würde sehr gerne mal ein reines VM fahren, nur zum Sehen wie das ist! Mal schauen, wann ich es schaffe, mal das Höllental hoch nach Hüfingen zu Elmi zu fahren.
Deswegen werde ich aus angeführten Gründen eben eins mit E-Unterstützung nehmen, weil mich der E-Antrieb und die neuen Akkus faszinieren (Ich seh mich da schon rumbasteln ;) ) und ich sowieso einer der ersten bin, die ein Elektroauto der neuen Generation kaufen werden, wenn es die dann mal gibt.
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Wolf,
Wenn wir beide endlich unsere VMs haben, dann schauen wir, daß wir uns mal irgendwie irgendwo treffen, und dann machen wir Versuche, wie man so ein VM am besten den Berg raufschiebt bzw. -zieht, okay? Wird bestimmt lustig! :)
Klar logisch ist das lustig! Können wir gerne mal machen...! Interessant ist auch rauszufinden, wie man die Dinger am einfachsten über Bordsteine bekommt, denn das ist wirklich ein alltägliches Problem.
Aber so wie es mit der Lieferzeit der meisten VMs aussieht, ist man da ja noch länger am Warten wie bei Autos ;)
Gruß,
Johannes
Dazu ein kleines Beispiel: Seit letzten Oktober habe ich etwa 3000km auf Cab-Bike Speedster und etwa 3300km auf Quest gefahren. Beim Speedster war die Spur etwas verstellt, was ich aber erst kurz vor dem Verkauf bemerkt hatte (zum Glück, sonst hätt ich heut noch kein Quest... :D). Ich habe mir ernsthaft überlegt, das Speedster mit E-Antrieb auszurüsten und zwar als Leichtkraftradvariante, was aber einige teure Umbauten nach sich gezogen hätte. Inzwischen habe ich das für mich perfekte Rad und nach gut 6000 Liegeradkilometern merke ich auch, dass sich meine Muskulatur so umgestellt hat, dass ich auch an den Bergen ganz gut klarkomme. Heute habe ich einen Hügel zum ersten Mal auf dem großen Kettenblatt fahren können, bisher musste ich da immer auf das mittlere runterschalten. Und mit dem Speedster bin ich im ersten Gang mit 8km/h hochgekrochen. Inzwischen sehe ich eine E-Unterstützung für mich trotz teilweise recht steiler Anstiege als überflüssig an. Heute hatte ich auf der Herfahrt einen Schnitt von 34,4km/h. Eine E-Unterstützung hätte den vielleicht auf knappe 40km/h steigern können, aber das macht dann gerade noch 10 Minuten Fahrzeitunterschied aus. Zu viel Aufwand, Kosten, Gewicht für den zusätzlichen Nutzen.
Für mich persönlich habe ich entschieden: Ich mag entweder selbst radeln, dann bin ich eh verschwitzt und brauche keine E-Unterstützung, oder ich mag Auto fahren, dann soll mein späteres E-Mobil auch keine Pedale zum Treten haben. E-Unterstützung ist meiner Meinung nach sinnvoll bei Leuten, die längere, steilere Berge zu bewältigen haben, die ihnen andernfalls den Spaß am Radeln verderben.
Viele Grüße,
Martin
Heute habe ich einen Hügel zum ersten Mal auf dem großen Kettenblatt fahren können, bisher musste ich da immer auf das mittlere runterschalten. ... Heute hatte ich auf der Herfahrt einen Schnitt von 34,4km/h. Viele Grüße,
Martin
Ja, und der Westwind hat heute schön mitgeholfen, gell?
SCNR
Anheben? Oha, das stell ich mir auf Dauer anstrengend vor
:) nicht vorstellen, versuchen! Selbst ein schweres Alleweder hebt und zieht sich ganz leicht, villeicht 5 kg (50N, ok!)
Ja, und der Westwind hat heute schön mitgeholfen, gell?
SCNR
Wind? Heute? Gar nix gemerkt von... :D
....noch ein Vorteil eines "Uprights", der mir gerade in den Sinn kommt:
Bordstein voraus, sei es aus Notfall oder sonstwie,.... mit beherztem Ruck am Lenker Vorderrad hochhoppeln, Gewicht verlagern, Hinterrad leicht machen, schon ist man drüber. Wie gehts beim Liegerad? Beim VM wär da natürlich ganz Essig, klar -> Achsbruch.
Reinhard
27.06.2007, 16:11
Beim VM wär da natürlich ganz Essig, klar -> Achsbruch.
Hallo Johannes,
man merkt, das Du Theoretiker bist ...
Bordsteine sind beim VM doch kein Thema. Oder hast Du schon mal welche auf der Fahrbahn gesehen?
....noch ein Vorteil eines "Uprights", der mir gerade in den Sinn kommt:
Bordstein voraus, sei es aus Notfall oder sonstwie,.... mit beherztem Ruck am Lenker Vorderrad hochhoppeln, Gewicht verlagern, Hinterrad leicht machen, schon ist man drüber. Wie gehts beim Liegerad? Beim VM wär da natürlich ganz Essig, klar -> Achsbruch.
Den größten Vorteil bietet hier ein Fußgänger. Der hebt einfach seine Füße etwas an und geht über den Bordstein.
Mal im Ernst, Bordsteine sind genausowenig ein Problem wie beim Auto. Ich schiebe mein Rad morgends über den Gehweg und den Randstein runter und danach setz ich mich rein, fahre los und dann gehts immer die Straße lang.
Und wenn du mal ungewollt gegen nen Randstein donnerst, musst du eben die Felge zentrieren oder ne neue kaufen. Kratzer im umgeworfenen VM lassen sich auch richten.
VMs sind nicht dafür gedacht, damit Randsteine hoch- und runterzufahren.
Gruß,
Martin
Ich glaube, Johannes bezog sich auf unsere Diskussion bezüglich Liegerad versus Upright. Gehört aber ins Liegeradforum, diese Frage ;)
Cephalotus
27.06.2007, 17:40
Für mich persönlich habe ich entschieden: Ich mag entweder selbst radeln, dann bin ich eh verschwitzt und brauche keine E-Unterstützung, oder ich mag Auto fahren, dann soll mein späteres E-Mobil auch keine Pedale zum Treten haben. E-Unterstützung ist meiner Meinung nach sinnvoll bei Leuten, die längere, steilere Berge zu bewältigen haben, die ihnen andernfalls den Spaß am <Alltags-> Radeln verderben....
Und damit falle ich dann vermutlich exakt in diese Zielgruppe.
Ob ich in der Ebene nun 110kg oder 115kg mit Muskelkraft bewegen ist (vermutlich???) nicht so entscheidend, dann gehts halt statt mit 35km/h nur mit 34km/h weiter, aber ob ich bergauf mit 200W Muskelkraft 7km/h hoch kämpfe oder eher gemütlich mit 150W Muskelkraft + 250W Elektroantrieb 15km/h schaffe macht für mich einen recht deutlichen Unterschied.
Dass das dann gegen "die reine Lehre" des Muskelantriebs ist, ist mir egal und ob ich nun innerhalb der 0,01% der Leute, die sich für Veleomobile interessieren nochmal einer 5%igen Miderheit angehöre juckt mich ebenfalls herzlich wenig.
Soweit meine Überlegungen.
Das reizvolle an den Velomobilen mit E-Antrieb (als Pedelec) im Gegensatz zum E-Mobil ist eben die Einstufung als Fahrrad, wodurch keine Fixkosten während der Lebensdauer entstehen (Steuer, Versicherung, TÜV, usw...), nach dem Kauf hat man eben nur noch Betriebs-/ Verschleisskosten, die weitgehend proportional zu den gefahrenen km sind.
Für ein Ergänzungsfahrzueg zu einem Auto erscheint mir das die kostengünstigere Variante zu sein.
Mein "Problem" mit Fahrzeugen der City EL Klasse und ist halt, dass sie in vielen Fällen kein Auto substituieren könnten, sondern nur als Ergänzung zum vorhanden Fahrzeug dienen und dann ist das ganze zumindest finanziell aller Wahrscheinlichkeit nach ein erhebliches Verlustgeschäft.
mfg
Hallo Johannes,
man merkt, das Du Theoretiker bist ...
Bordsteine sind beim VM doch kein Thema. Oder hast Du schon mal welche auf der Fahrbahn gesehen?
Wenn man im Notfall einem Auto oder sonstwas ausweichen muss, um auf den Gehweg zu kommen, ist das schon ein Thema. Das hat nix mit Theorie zu tun.... Oder sei es nur eine Grundstückseinfahrt...
Oder ist das für Euch kein Thema mehr? Gewöhnungssache?
Und damit falle ich dann vermutlich exakt in diese Zielgruppe.
Ob ich in der Ebene nun 110kg oder 115kg mit Muskelkraft bewegen ist (vermutlich???) nicht so entscheidend, dann gehts halt statt mit 35km/h nur mit 34km/h weiter, aber ob ich bergauf mit 200W Muskelkraft 7km/h hoch kämpfe oder eher gemütlich mit 150W Muskelkraft + 250W Elektroantrieb 15km/h schaffe macht für mich einen recht deutlichen Unterschied.
Seh ich auch so.... ich finds einfach nur praktisch. Von "reinen Lehren" halt ich übrigens auch nix ;)
Das reizvolle an den Velomobilen mit E-Antrieb (als Pedelec) im Gegensatz zum E-Mobil ist eben die Einstufung als Fahrrad, wodurch keine Fixkosten während der Lebensdauer entstehen (Steuer, Versicherung, TÜV, usw...), nach dem Kauf hat man eben nur noch Betriebs-/ Verschleisskosten, die weitgehend proportional zu den gefahrenen km sind.
Deswegen hat der Aerorider wohl das Moppedkennzeichen, weil er auch rein mit E-Antrieb fahren kann, ohne in die Pedale zu treten. GUt, das nehm ich aber in Kauf bzw. ist so gewollt.
Mein "Problem" mit Fahrzeugen der City EL Klasse und ist halt, dass sie in vielen Fällen kein Auto substituieren könnten, sondern nur als Ergänzung zum vorhanden Fahrzeug dienen und dann ist das ganze zumindest finanziell aller Wahrscheinlichkeit nach ein erhebliches Verlustgeschäft.
Ja, das ist mir irgendwie zu sehr dazwischen oder schon zu sehr Auto, aber eben doch kein richtiges. Deswegen finde ich die Variante "richtiges" Auto + Aerorider so reizvoll. Daß ich das große Auto auch mit E-Antrieb haben will ist ein anderes Thema ;)
Gruß,
Johannes
Wenn man im Notfall einem Auto oder sonstwas ausweichen muss, um auf den Gehweg zu kommen, ist das schon ein Thema. Das hat nix mit Theorie zu tun.... Oder sei es nur eine Grundstückseinfahrt...
Oder ist das für Euch kein Thema mehr? Gewöhnungssache?
Wenn Du mit einem normalen PKW wegen eines Ausweichmanövers den Bordstein hochräuberst, dann dürfte der auch einen Schaden in Felge/Reifen/Achse haben.
Mit einem VM fährt man auf der Straße wie mit einem Auto. Deshalb hat man alle Vorteile und Nachteile wie mit einem Auto :)
Weitere Beiträge zum Thema, da vieles bereits schon diskutiert wurde:
Energiekosten und Alternativen zum PKW / ÖPNV (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=659)
Akkutechnologien und -kosten (Fortsetzung aus: Schwitzen im Velomobil) (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=685)
Gruß
Heiko
Weitere Beiträge zum Thema, da vieles bereits schon diskutiert wurde:
Energiekosten und Alternativen zum PKW / ÖPNV (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=659)
Akkutechnologien und -kosten (Fortsetzung aus: Schwitzen im Velomobil) (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=685)
Danke für die Links! Wobei wir ja mit den LiIon-Lösungen auf dem richtigen Weg sind ;) Ludwig berichtete mir heute am Telefon von Problemen mit seinem ersten Radnabenmotor im Aerorider, der heiss lief, jetzt hat er ja einen von Kasbauer drin.
Prinzipiell halte ich die Radnabenmotoren aber für effektiver, weil das Getriebe wegfällt. Ich denke es ist auch wichtig, den Motor stark genug auszulegen, damit er nicht immer am Limit läuft.
Es wird schwierig, solche Themen ganz von hier fernzuhalten. Ich hab schon überlegt, eine Rubrik "Elektrounterstützung" oder so einzurichten, weil diese Themen regelmäßig vorkommen und das Forum seit Monaten mit "BionX" als einer der Top-Suchbegriffe gefunden wird.
Ich schreib auch bewusst "Elektrounterstützung", weil reine Elektrofahrzeuge und deren Umfeld hier eigentlich nichts zu suchen haben.
Ganz offtopic: bzgl. Loremo glaube ich nicht, dass das Teil jemals auf unseren Straßen fahren wird.
Bin dafür, dass Mofas einen extra Bereich bekommen. Und der sollte ruhig auch Mofas (oder E-Mofas, bzw. MoVMs bzw E-MoVMs heißen).
Hallo Tachy,
noch mal kurz was anderes:
Vorgestern bin ich ein Liegerad mit 2! e-Motoren, einen im Vorderrad, einen im Hinterrad, gefahren. Das hat zwar kein Wetterschutz geht dafür aber ganz gut zur Sache (knapp 50 km/h) Als Motorrollerersatz sicherlich geeignet.
Gruß
Peter
Moin Peter,
Vorgestern bin ich ein Liegerad mit 2! e-Motoren, einen im Vorderrad, einen im Hinterrad, gefahren. Das hat zwar kein Wetterschutz geht dafür aber ganz gut zur Sache (knapp 50 km/h) Als Motorrollerersatz sicherlich geeignet.
2 Motoren mit 50 km/h? Deswegen Dein Nickname? ;)) Nicht schlecht.... Allradantrieb muss erstmal ein herkömmliches Zweirad nachmachen.... Das zieht sicher ganz gut am Berg. Wie schaut es denn mit der Strassenzulassung für so ein Teil aus?
Ab drei Rädern und drei Motoren geht es ja nicht mehr ohne spezielle Steuerung...
Ich selbst habe mich schon ziemlich auf den Aerorider festgelegt. Ich habe die Tage mal Bart de Wert angeschrieben, er meinte, derzeit sind sie auch an einer regulären LithiumIonen-Akku-Version dran, mit einem 1,5 kW Crystalite Radnabenmotor. Das hört sich auch schon sehr flott an.....
2 Motoren mit 50 km/h? Deswegen Dein Nickname? ;)) Nicht schlecht.... Allradantrieb muss erstmal ein herkömmliches Zweirad nachmachen.... Das zieht sicher ganz gut am Berg. Wie schaut es denn mit der Strassenzulassung für so ein Teil aus?
Ja klar. Jeder Motor darf bis 25km/h anschieben, macht zusammen 50km/h. Dann dürfte ich mein Quest zulassungsfrei also maximal bis 75km/h elektrisch antreiben, einfach an jedes Rad ein E-Motor. Sollte eigentlich reichen. :D
Ja klar. Jeder Motor darf bis 25km/h anschieben, macht zusammen 50km/h. Dann dürfte ich mein Quest zulassungsfrei also maximal bis 75km/h elektrisch antreiben, einfach an jedes Rad ein E-Motor. Sollte eigentlich reichen. :D
Schön wärs ;)
Thomas Seide
07.07.2007, 13:03
Moin Peter,
2 Motoren mit 50 km/h? Deswegen Dein Nickname? ;)) Nicht schlecht.... Allradantrieb muss erstmal ein herkömmliches Zweirad nachmachen.... Das zieht sicher ganz gut am Berg. Wie schaut es denn mit der Strassenzulassung für so ein Teil aus?
Ab drei Rädern und drei Motoren geht es ja nicht mehr ohne spezielle Steuerung...
Ich selbst habe mich schon ziemlich auf den Aerorider festgelegt. Ich habe die Tage mal Bart de Wert angeschrieben, er meinte, derzeit sind sie auch an einer regulären LithiumIonen-Akku-Version dran, mit einem 1,5 kW Crystalite Radnabenmotor. Das hört sich auch schon sehr flott an.....
Hallo,
echt schön, dann hast du ein richtiges Elektroauto, da kannste gleich die Pedale abschrauben.
Liebe Grüße
Thomas
frei nach Peter: starke Menschen brauchen keinen Motor:D
Als Aerorider-Fahrer möchte ich von einer Übermotorisierung absehen. Die eingebauten 600 Watt reichen aus um den Aerorider auf gut 45 km/h zu beschleunigen. Zusammen mit einer angepassten Tret-Übersetzung sind 50 km/h absolut zu erreichen. Jedoch ist hier das Fahrwerk auch ausgereizt. Der Aerorider ist kein GoKart. Ich möchte nicht mit 80 km/h aus der Kurve fliegen. Noch etwas: Eine Rückspeicherung der Bremsenerie rechnet sich in der Praxis kaum. Die gewonnene Energie muß in sehr leistungsfähige Akkus gespeichert werden, denn es kommt dann viel Energie in kurzer Zeit.
Mein Empfehlung wäre ein Lipo mit 36 Volt und 30 Amperestunden. Die Steuerelektronik muß hierfür angepasst werden. (Macht Aerorider).
Und bitte keine Märchenstunde mehr von Rückspeicherung. Und wo wir gerade bei Berechungen sind: Die Kinetische Energie eines Fahrzeuges steigt quadratisch zur Geschwindigkeit. Soll heißen bei doppelter Geschwindigkeit ist die Energie des Aufpralls beim Unfall viermal so groß.
Ansonsten ist der Aerorider ein echter Blickfang
Hallo Jürgen,
was spricht dagegen, den Aerorider mit 1,5 kW-Motor auszurüsten und diesen per Drehzahl auf 45 km/h abzuregeln? Aerorider selbst plant es ja so. Steigfähigkeit und Beschleunigungswerte sind wichtig wie gefordert, finde es also nicht schlecht. Im Übrigen kann die Pedalerie auch zur Reichweitenerhöhung dienen, wieso nicht?
Rückspeisung: Das wird eben die Aufgabe an zukünftige Batterietechnik sein, Leistung genauso effizient abzugeben wie wieder aufzunehmen. Und diese Technik wird garantiert kommen. Warum soll beim normalen Verzögern/Bremsen (mit Ausnahme von Vollbremsungen per Bremsscheiben) rein per Motor nicht die Leistung von der Batterie wieder aufgenommen werden können, die die Batterie vorher abgeben konnte? Die maximale Bremsenergie Richtung Batterie wird von der Maximalleistung des Motors begrenzt, liegt also ebenfalls um 1,5 kW. Und da beim Radnabenmotor die Getriebeverluste wegfallen, kann daraufhin gut optimiert werden.
Mit "Märchenstunde" hat das wenig zu tun, nur mit Fortschritt in der Batterietechnik.
Gruß,
Johannes
Hallo Johannes,
OK, das mit der Märchenstunde nehme ich zurück. Doch es wird zweifellos schwierig, die Energie zu speichern. Hier könnten Hochleistungskondensatoren eine Lösung sein. Doch mit immer mehr Anforderungen wird das Fahrzeug schwerer und teurer.
Und der Wunsch nach einem Velomobil rückt eigenverursacht in immer weiterer Ferne.
Dabei ist es doch so genial sinnvoll mit einem leichten, bezahlbaren Fahrzeug wetterunabhängig zur Arbeit zu fahren. Gerade im Hinblick auf unseren Klimawandel. Da ist das Velo auch dem Toyota Prius überlegen.
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
OK, das mit der Märchenstunde nehme ich zurück.
hihi, kein Problem...:) so wars jetzt auch wieder nich gemeint...
Doch es wird zweifellos schwierig, die Energie zu speichern. Hier könnten Hochleistungskondensatoren eine Lösung sein. Doch mit immer mehr Anforderungen wird das Fahrzeug schwerer und teurer.
Ja, Ich denke mal, dass es so aussehen wird, dass der Energiespeicher aus einer Kombination von Lithiumzelle (oder was auch immer) als Langzeitspeicher mit Superkondensator als Kurzzeitspeicher bestehen wird, die sich die Aufgaben teilen werden.
Verglichen mit den heutigen hochgezüchteten Verbrennermotoren ist dagegen die Komplexität eines E-Autos auch in Zukunft ein Witz... Energiespeicher, Steuerelektronik und vier Radnabenmotoren werden im Groben reichen. Allradantrieb von vornherein inklusive ;)
Es fehlen der große Verbrennungsmotor, Turbolader, gesamtes Getriebe, Kupplung, komplexe mechanisch/elektrische Steuerungen für ABS, ESP (diese Aufgaben übernimmt die zentrale Steuerelektronik), Abgasanlage und vielleicht sogar die gesamte herkömmliche hydraulische Bremsanlage, inkl. allem Getriebeöl, Bremsflüssigkeiten und Motoröl, alles was so in einem herkömmlichen Auto eben kreucht und fleucht ;) Das fetteste daran ist derzeit noch die Batterie, aber die wird in Zukunft auch eher einem "Schrumpfprozess" ausgeliefert sein. Viel Platz für Gepäck und Knautschzonen!
Und der Wunsch nach einem Velomobil rückt eigenverursacht in immer weiterer Ferne.
Dabei ist es doch so genial sinnvoll mit einem leichten, bezahlbaren Fahrzeug wetterunabhängig zur Arbeit zu fahren. Gerade im Hinblick auf unseren Klimawandel. Da ist das Velo auch dem Toyota Prius überlegen.
Stimmt schon.... Nur der E-Antrieb ist eine schöne Ergänzung zur umweltfreundlichen Mobilität. Man kann auch mit reinem Solarstrom fahren.
Ich werde am Samstag mal mit einem von Elmis VMs fahren und bin mal gespannt darauf, wie sich eben das reine VM fährt! Als stinknormaler Fahrradfahrer ist das totales Neuland für mich.
Gruß,
Johannes
[...]
Ich werde am Samstag mal mit einem von Elmis VMs fahren und bin mal gespannt darauf, wie sich eben das reine VM fährt!
[...]
Kriegen wir dann einen offenen und ehrlichen Bericht über Deine Eindrücke? ;)
Gruß,
Patrick
Kriegen wir dann einen offenen und ehrlichen Bericht über Deine Eindrücke? ;)
Auf jeden Fall!
Ich werde am Samstag mal mit einem von Elmis VMs fahren und bin mal gespannt darauf, wie sich eben das reine VM fährt! Als stinknormaler Fahrradfahrer ist das totales Neuland für mich.
Hallo Johannes,
ich wünsche Dir viel Spaß am Samstag! Auf Deinen Bericht bin ich auch gespannt.
Gruß,
wolf
Die eingebauten 600 Watt reichen aus um den Aerorider auf gut 45 km/h zu beschleunigen. Zusammen mit einer angepassten Tret-Übersetzung sind 50 km/h absolut zu erreichen.
Hmm. 50 km/h erreiche ich auf dem einzigen flachen Stück meines Arbeitsweges mit dem Quest auch ohne Motor.
Reinhard
16.07.2007, 12:33
Hallo Rainer,
ich hoffe, Du hattest einen schönen Urlaub ... :).
Mich würde interessieren, wie lange Du diese 50 km/h so halten kannst?
Mein Weg zur Arbeit sind 54km einfach, etwa 100 HM und typischerweise leichter bis mäßiger Gegenwind. Den fahre ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38-40km/h bei einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 110-120. Danach bin ich noch in der Lage, einem anspruchsvollen Job nachzugehen. Wollte ich eine ähnliche Durchschnittsgeschwindigkeit in einem reinen HPV über diese Strecke fahren, würde ich persönlich so fertig bei der Arbeitsstelle ankommen, daß mein Arbeitgeber wenig Freude an mir hätte. Für mich ist die Motorunterstützung daher mindestens auf absehbare Zeit notwendig.
Gruß
Ludwig
Hmm. 50 km/h erreiche ich auf dem einzigen flachen Stück meines Arbeitsweges mit dem Quest auch ohne Motor.
Mich würde interessieren, wie lange Du diese 50 km/h so halten kannst?
Das Stück ist etwa einen Kilometer lang, dann kommt eine Ampel, die eigentlich immer rot zeigt. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich so weiterfahren könnte.
Hmm. 50 km/h erreiche ich auf dem einzigen flachen Stück meines Arbeitsweges mit dem Quest auch ohne Motor.
Ich muß mich leider korrigieren: Nachdem ich das Stück jetzt wegen einer Straßensperrung auf meiner normalen Strecke zwei Tage in Gegenrichtung gefahren bin weiß ich, daß es nicht flach ist, sondern ein leichtes Gefälle (vermutlich ein halbes Prozent) hat.
Ich muß mich leider korrigieren: Nachdem ich das Stück jetzt wegen einer Straßensperrung auf meiner normalen Strecke zwei Tage in Gegenrichtung gefahren bin weiß ich, daß es nicht flach ist, sondern ein leichtes Gefälle (vermutlich ein halbes Prozent) hat.
Und ich dacht schon, du wärst zu Mr. Fit mutiert... ;) Konstant 50km/h fahre ich beispielsweise von mir aus die Lechebene entlang nach Augsburg. Das sind etwa 70 Höhenmeter Gefälle auf etwa 20km Strecke, also im Schnitt etwa 0,3%. In der Gegenrichtung hab ich dafür dann nur um die 40km/h.
Grüße,
Martin
Hallo allerseits,
im Sun-Ecotour-Blog unter www.im-strom-der-zeit.de ist ein kurzer Bericht über die Kletterfähigkeiten des Aeroriders.:)
48V-treter
18.08.2008, 01:53
OT i.S. VM aber schaut mal hier:
http://www.loremo.com/
hoffentlich geht das nicht unter wie der Cargolifter, wäre schade
Grüße,
Patrick
Schönes Auto. Ich war vor zwei Wochen in der Ex-Cargolifter-Halle zum Schwimmen. Beeidruckende Halle! Mittelmäßiges Bad. Ein Foto der ganzen Halle vom Parkplatz aus ist nicht möglich. Ist einfach zu groß! :-)
Meine Tochter und ich haben und von einem 9 Meter Fesselbalon bis in die Spitze des Daches befördern lassen und hatten eine gute Aussicht.
So etwas könnte man wohl neu auf legen. (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f4/Opel_bicycle.JPG/800px-Opel_bicycle.JPG)
Tobias
Eine Rückspeicherung der Bremsenerie rechnet sich in der Praxis kaum. Die gewonnene Energie muß in sehr leistungsfähige Akkus gespeichert werden, denn es kommt dann viel Energie in kurzer Zeit.
Und bitte keine Märchenstunde mehr von Rückspeicherung.
Ich Fahre bereits seit 1980 elektrisch (Herkuöes E1, City-EL, Q-RTEE Roller, ZAP Drive mit REku, Naben BDLC mit Reku )
Die Reku bringt zwar energetisch im flachen Gelände nicht so viel ( 3% ) , aber bis 10 % bei größerem Gefälle, jeweil im Rundkurs gemessen, wobei die Reichweite um 15 % steigt, und das ist bei unseren geringen Reichweiten auch nicht zu verachten. Außerdem werden die Bremsen doch merklich entlastet, und das weiss jeder zu schätzen, der schon einmal Scheibenbremsbeläge am Rad gewechselt hat, oder dem bei einer Passabfahrt schon mal die Hydraulischen Bremsen Fading gezeigt haben!!! - Da bin ich bei der Abfahrt vom Pass de Morgines nach Monthey (Wallis) schon mal ganz schön in's Schwitzen gekommen!
Ich habe schon Dutzende von Messfahrten mit dem Zap-Drive und der Nine-Continent-Nabe jeweils mit und ohne Reku durchgeführt und möchte nicht mehr auf die Reku verzichten!
Für meine Messungen habe ich den Power Bob Datenlogger, und beim ZAP-Driver den LK-1 Regler (Bremsen bis zum kurzgeschlossenen Motor, d.h. bei 10 % Gefälle keine mechanische Bremse nötig! ) und bei der Nine Continent Nabe den Originalregler genutzt (Reku Bremse "nur" Rückspeisung bis 6 % Gefälle ohne mechanische Bremse).
Beide Motoren brachten übrigens gut 15A Reku-Strom auf, bei jeweils bergab 45 km/h.
Und worauf begründet sich Deine Aussage zur "Märchenstunde von der Rekuperation" ?
Welche Messungen - und wie- hast Du durchgeführt?
Gruss
Horst
Das Gelände ist der entscheidende Punkt !
Auf ebener Strecke ist Reku vernachlässigbar.
Sobald man aber 200 / 300 Höhenmeter überwinden muss, sieht es ganz anders aus!
Ich werde in meinem exotischen Gefährt wahrscheinlich einen zweiten Motor ins Vorderrad einbauen, um beim Bremsen bergab diese nervende Quietscherei der Scheibenbremsen nicht zu hören.
Wenn das Rückladen der Batterie bergab kompensiert, was das größere Gewicht (5kg) an Mehrverbrauch bergauf bewirkt, dann bin ich schon zufrieden.
Leider findet man in Motor Daten nur selten etwas zum Wirkungsgrad als Generator. Hat irgendjemand Daten, wie das Verhältnis zwischen tatsächlicher mechanischer Bremsleistung und der in die Batterie zurückgespeisten Energie ist?
Kraeuterbutter
29.08.2008, 18:31
Mein Empfehlung wäre ein Lipo mit 36 Volt und 30 Amperestunden.
wofür eigentlich noch Hochleistungskondensatoren ?
mit den bereits seit 2 Jahren erhältlichen Fepo4s
sind bei 36Volt und 30Ah Akkupack wären ca 10kw Ladestrom möglich
also 1kw, 2kw, 4kw eingespeiste Energie beim Bremsen wäre für den Akku überhaupt kein Problem
der Ladewirkungsgrad ist ja auch schon sehr hoch
da zahlt sich der zusätzliche Aufwand mit Hochleistungskondensatoren wahrscheinlich nimma aus
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