Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie "verdrahtet" ihr eure Akkus ?
Guten Abend zusammen,
nachdem nun so langsam meine Teile eintrudeln muss ich mir Gedanken zu den Akkus machen.
Als Anfang werde ich 4 Zellen Blei (Panasonic 7,2Ah) und 36 Zellen NiMh 4500er aus dem RC Car Bereich verwenden. Die 36 Zellen teile ich in 2 Packs.
Mir ist noch nicht ganz klar wie ich verdrahte, die Blei muss ich einzeln laden, die 2 NiMh Packs auch.
Hat jemand ein schnelles Stecksystem ? Vielleicht sogar Bilder dazu ?
Danke für jeden Tipp
Werner
Schade, es hätte mich schon interessiert wie ihr eure
Bike Akkus verkabelt.
Ich bin momentan am überlegen ob ich 4 mm Goldstecker verwende.
Lieber wäre mir aber eine Steckerleiste.
Hallo,
ich nehme Tamiya-Stecker.
Gruß
Andreas
Kraeuterbutter
20.06.2008, 08:45
Hallo..
was für Nimh-Akkus willst den genau nehmen ?
etwas extra neu kaufen ?
wenn es sich um Sub-C handelt mit 4500mah Kapazität
würde ich davon abraten !
warum ?
Sub-C Nimh der Kapazitätsgrösse 3000mah, 3300mah, 3700mah, und ich glaub auch noch 3900mah (z.b. GP3300, GP3700, ...)
waren noch relativ robust
mit den neueren Zellen über 4000mah is aber Essing damit
diese Zellen haben mittlerweile den Ruf, Mimosenzellen zu sein
zum einen vertragen sie keine höheren Ladeströme mehr.. 2C Ladestrom -> stellt für GP3300 kein Problem darf..
2C Ladestrom bei einer IB4200 hat nicht wenige Zellen bei RC-car-Fahrern explodieren lassen (der schwedische RC-car-Verband hat daraufhin letztes Jahr alle Rennen ausgesetzt)
ok, schnell laden muss man sie ja im Elektrofahrrad nicht unbedingt
aber was schlimmer wiegt:
du darfst sie auch nicht zu leer machen -> einmal zu tief entladen und sie nehmen das mit einem DEUTLICHEN Kapazitätsverlust hin...
ok, auch Lipos mögen nicht tief entladen werden
was es aber bei den NiMh besonders ungut macht: die hohe Selbstentladung!
es reicht oft schon aus, sie nur 4-5 Wochen liegen zu lassen und sie entladen sich derart, dass sie schaden nehmen..
sprich: auch über eine Winterpause ist ständiges Nachladen, Pflegen angesagt
jetzt könnte man sagen (und das wurde auch oft gemacht): "man kauft einfach die guten, robusten GP3300 oder GP3700"
tja.. die werden nicht mehr hergestellt, und das was man heute noch kriegt sind meist totgelagerte Restbestände
generell zur Lebensdauer von Nimh:
im Heli oder im RC-car: oft bereits nach 50-60 Zyken dass der "Druck" der Zellen nachlässt (Spannungslage bei der Entladung)
nach 100 Zyklen sind sie dann teilweise schon nimma vernünftig zu gebrauchen weil keine Leistung
ok, ein RC-Modellauto oder ein Modellhubschrauber belasten die Zellen natürlich stärker als es ein Elektro-Fahrrad tut..
trotzdem nur zum Vergleich: im gleichen Heli wo die Nimh reihenweise nach 50 Zyklen bereits ausgelutscht waren hielten Akkupacks die aus
Sony US18650VT (auch Konion in Modellbaukreisen genannt) gebaut waren
min. 200 Zyklen, eher 300+
bei geringerer Belastung sind auch deutlich mehr möglich, ein Vereinskollege setzt sie in einem Funflyer mit moderaten Strömen (immernoch mehr wie jedes E-Bike) ein und hat bereits 700 Zyklen drauf
deshalb werde ich in meinem e-bike auch Konion und sicher keine Nimh aus dem RC-Bereich einsetzen
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wie schauts preislich aus ?
ne Sub-C Zelle Nimh mit <= 4000mah kostet ca. 6 Euro aufwärts
deine 36 Stück (43,2V nominal) kämen somit auf 216 Euro
Zellengewicht in Summe: 2412g
zum Vergleich:
Konion1100er gibts bereits für 6 Euro
4400mah und (44,4V nominal, verlötet als 12s4p) kämen somit auf 288g
Zellengewicht in Summe: 1968g
ja, sie sind scheinbar etwas teurer..
wenn du aber bedenkst, dass sie locker die doppelte bis 3fache Zyklenzahl aushalten,
und der Pflegeaufwand UNGEMEIN geringer ist im vergleich zu Nimh
merkt man schnell, dass man auf lange Sicht billiger aussteigt
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wenn man weniger löten will:
Konion 2500er Zellen --> 13 Euro die Zelle
5000mah und 44,4V nominal, verlötet als 12s2p kämen smoit auf 312 Euro
Zellengewicht in Summe: 2136g
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noch ein Vorteil: diese LiManganzellen (eigensicher, brennen nicht)
bedürfen keines komplizierten Ladeverfahrens wie Nimh
(Nimh -> Deltapeak-Abschaltung)
es reicht bei den Konion sogar ein regelbares Netzteil aus
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eine weitere Alternative will ich auch noch erwähnen:
die A123 Fepo4
diese Zellen von A123 Systems sind im moment mit Abstand das robusteste was im RC-Modellsport eingesetzt wird..
bei endlesssphere sieht man auch, dass sie SEHR beliebt sind bei Elektrofahrrädern oder e-bikes..
Vorteil dieser Zellen:
extrem sicher (kein Feuer, keine Explosionen, ...)
extrem robust (entladen auf 0Volt, überladen -> kein Feuer, kein Kapazitätsverlust)
extrem schnell ladbar (mit starkem Ladegerät sogar in nur 5min voll ladbar)
extrem langlebig - A123systems gibt 10 Jahre Lebensdauer an
sehr hohe Zyklenzahl: ist natürlich - wie bei jedem Akku - abhängig davon wie hoch die Ströme sind
aber wo ein Nimh 100 Zyklen hält und ein Konion 200-300 zyklen kannst bei der A123 von bis zu 1000 Zyklen ausgehen
in einem ebike mit den moderaten EntladeStrömen und moderaten Ladeströmen sind wohl deutlich über 1000Zyklen drin
Preis: eine Zell kostet 13 Euro bei uns in Europa vom Händler
13s2p hätten dann:
42,9Volt nominal und 4600mah
338 Euro
Zellengewicht: 1820g
um das mit der zyklenzahl zu verdeutlichen:
in den RC-Bereichen wo wir mit Nimh nach 60-80 Zyklen oft 20% Kapazitätsverlust gesehen haben mit den Nimh,
haben wir bei den A123 nach 400 Zyklen !! nur 7% Kapazitätsverlust erfahren
weiterer Vorteil:
Nimh werden schwächer, jeh älter sie werden
die A123 werden nicht schwächer.. auch nach 3 Jahren haben sie die gleiche Power wie am Anfang, nur man fährt halt z.b. statt 30km nur noch 28km weit
(bei Nimh würde man statt 30km nur noch 20km weit fahren und jeder Berg würde die Akkuspannung zusammenbrechen lassen)
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so.. langes geschreibsel..
ich hoffe, ich konnte dir Nimh ausreden ;)
achja: das gesagt über Nimh betrifft die "überzüchteten" Sub-C aus dem Modellsport Bereich
mit anderen, grösseren Zellen (also keinen Hochstromzellen im Sinne von RC-Anwendungen) mag man ja vielleicht Lebensdauermässig bessere Erfahrungen machen
da hab ich keine dazu
ich setzte auf Konion, einfach wegen dem einfachen Handling und der langen Lebensdauer
Kraeuterbutter
20.06.2008, 08:49
wegen der Stecker, schau mal hier:
http://www.elektromodellflug.de/hochstromst/hochstromstecker.htm
mein Favorit sind die Multiplex Würfelstecker
Tamiyas würd ich persönlich nicht nehmen..
wie du in der Liste sehen kannst: von der elektrischen Seite her mal das schlechteste
und: die werden leider auch mit jedem mal stecken immer schlechter, da sich die Kontakte verbiegen und ausnudeln...
Vorteil der Tamiyas (der einzige) von dem ich auch erst hier im Bike-Forum erfahren habe: man kann sie wasserdicht vergiessen..
ich werde bei meinem Bike 4mm Goldies auf der Akku/Regler-Seite nehmen (da kann ich dann ganz einfach meinen DAtenlogger dazwischen hängen um Strom, Spannung, Drehzahl, Temperatur, und Höhe mitzuloggen, 10 Messpunkte pro Sekunde)
und zwischen Motor und Regler dann die Multiplex-Würfel (die ersten beiden in der Liste) (jeweils 2 pins pro Kabel)
auch für die Sensorleitungen (5 Stück) Multiplex-Würfel
Als Anfang werde ich 4 Zellen Blei (Panasonic 7,2Ah) und 36 Zellen NiMh 4500er aus dem RC Car Bereich verwenden. Die 36 Zellen teile ich in 2 Packs.
Mir ist noch nicht ganz klar wie ich verdrahte, die Blei muss ich einzeln laden, die 2 NiMh Packs auch.
Hat jemand ein schnelles Stecksystem ? Vielleicht sogar Bilder dazu ?
Warum denn Blei Zellen?
Ich verwende nur noch LiIonen Akkus (zb Canon BP941, 7,4V 5000-6000mAh,300gr, ca 20€)
Im Quest habe ich einfach ne ErsatzLadesschale(2€) von einem Ladegerät eingeklebt. Geladen wird mit einem normalen günstigen Ladegerät(15€).
Tamian Stecker halte ich für Verbingungen als ausreichend gut und sie sind günstig.
Tschö
René
Reinhard
20.06.2008, 10:05
Hallo René,
Tamian Stecker halte ich für Verbingungen als ausreichend gut und sie sind günstig.
man muss da unterscheiden: Tamiya ist gut für Beleuchtung, Hupe etc. Jedoch nicht für Hochstrom-Anwendungen wie E-Antrieb. Dort sind die von Kraeuterbutter empfohlenen Multiplex-Stecker besser.
moon1883
21.06.2008, 02:31
eine weitere Alternative will ich auch noch erwähnen:
die A123 Fepo4
[...]
Vorteil dieser Zellen:
[...]
Das klingt alles so unglaublich gut - irgendwo muß doch da der Haken sein?! Ansonsten wäre ja in Kürze der restliche Akkumarkt tot.
lazy biker
21.06.2008, 12:43
Das klingt alles so unglaublich gut - irgendwo muß doch da der Haken sein?! Ansonsten wäre ja in Kürze der restliche Akkumarkt tot.
Der Haken? Neu, teuer und noch wenig Fertigprodukte. Anderer Spannungsbereich als LiPo, also nicht einfach austauschbar. Für neue Selbstbauten wirds aber recht interessant.
Roland
Kraeuterbutter
23.06.2008, 14:16
ein weiterer Haken ist die Energiedichte..
in einem Laptop oder Handy (stellt derzeit wohl den grössten Akkumarkt ?!?)
interessiert mich hauptsächlich, wie lange ich damit arbeiten kann..
klein und leicht sollte der Akku auch noch sein
da brauch ich keinen Akku der 10 Jahre hält wenn das Handy nach 2 Jahren eh durch ein neues ersetzt wird
ein Fepo4 ist zur Zeit ca. 60-70% schwerer wie ein leichter Lipo-Akku
auf der anderen Seite ist wiederum ein Nicd ca. 100% schwerer wie ein Fepo4
und Bleiakku nochmal schwerer
Also ich hab mal einfach 6 Packs neue 7,2V 3900er newtecs ersteigert.
Die werde ich zu zwei 3er Packs verlöten.
Das ist nur ein Versuch, deshalb NiMH. ( und nur 70.-)
Falls es mir dann Laune macht werde ich schon nach FePo´s schauen.
Mir gings mit meiner Frage oben nur um Tipps zum schnellen Anstecken. Die Stecker kenne ich soweit alle und weiß aus dem Modellflug, dass auf Dauer nur Goldkontakte perfekt sind. MPX grün sind mir zu fummlig.
Die für Fahrräder angebotenen LIPOS kenne ich alle nicht, fliege aber verschiedene und bin bisher nur von der Kokam überzeugt. Bis 400 Zyclen,
die anderen sind alle unter 70 Z. am Ende.
Kraeuterbutter
23.06.2008, 18:13
also im Fahrrad sollten auch die Lipos die bei uns (uns Modellfliegern) nur 70 Zyklen halten, länger halten..
im E-Fahrrad mit sagen wir mal 10Ah Kapazität,
wird man sich in der Regel unter 1C und selten über 2C bewegen
da schauts bei uns im Fliegen ja doch anders aus, wo wir doch meist 10C im Durchschnitt haben und Peaks oft über 20C gehen
Kokams sind halt leider sehr teuer..
im e-bike sollten sie dann aber auch vielleicht 700 Zyklen halten (1C Entladungen laut Kokam-Homepage)
wegen schnelles Anstecken:
http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/845.png
die deans, die sind schnell gesteckt
oder "klassisch": 4mm goldies mit Verpolschutzgehäuse -> sind auch schnell gesteckt
die Multiplex sind etwas ungut anzugreifen, man zieht da gerne am Kabel, das ist schon wahr
Dankefür den Tipp mit den deans !!
Gegies Seite kannte ich schon, aber auf dem Teil war ich noch nie.
Für die Biker ....... auf die Messungen von Gegie kann man sich verlassen.
Reinhard
24.06.2008, 22:22
eine weitere Alternative will ich auch noch erwähnen:
die A123 Fepo4
Kannst Du etwas zur Selbstentladung dieser Zellen sagen? Welche Kapazität hat so ein (vollgeladener) Akku noch, wenn er mal einen Monat rumliegt?
@ Reinhard
Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet----
aber ich habe LiFePo´s zum Fliegen.
Selbstentladung nach ca. 4 Monaten (Winter) ca. 2-3 %.
Die sind perfekt... aber für´s bike brauche ich halt VIELE.
Reinhard
24.06.2008, 22:55
Selbstentladung nach ca. 4 Monaten (Winter) ca. 2-3 %.
Danke! Dann werden das wohl meine neuen Bordakkus ... :)
Kraeuterbutter
25.06.2008, 00:41
@Reinhard: aber bedenke, dass die Akkuspannung anders ist wie bei Lipo..
aber das weißt du sicher eh...
hier nochmal die Seite wo sehr viele Zellen vermessen wurden, und man damit auch vergleichen kann und auch die verschiedenen Spannungen unter verschiedenen Lasten sehen kann:
http://www.elektromodellflug.de/datenbank.htm
Konion 1300: http://www.elektromodellflug.de/akku-test/Konion-1300.htm
Fepo4: http://www.elektromodellflug.de/akku-test/26650-x.htm
auch interessant, wiel sehr günstig zu kriegen:
Konion 1100:
http://www.elektromodellflug.de/akku-test/LiIonM-1100.htm
http://www.elektromodellflug.de/konion-test.htm
und in gross,
Konion 2500:
http://www.elektromodellflug.de/akku-test/us266650vt.htm
das schöne: das sind alles Zellen die sogenannt "eigensicher" sind
also hier muss man sich keine Sorgen machen, dass da feuermässig gross was passiert
Reinhard
25.06.2008, 09:38
@Reinhard: aber bedenke, dass die Akkuspannung anders ist wie bei Lipo..
Genau deshalb möchte ich die haben ... Lipo wäre entweder 11,1 oder 14,8V. FePo4 aber 12,8/13,2V. Also bestens geeignet für ein 12V Bordnetz.
lazy biker
25.06.2008, 12:54
...Also bestens geeignet für ein 12V Bordnetz.
Genau, und sie sind sogar mit dem Bleiakku-Lader aufladbar, wie mir von www.lipopower.de mitgeteilt wurde.
Ich werd allerdings wg. der Kosten nur 2 Zellen kaufen (gibt dann 6V/10Ah) und diese mittels kleinem Schaltregler auf die benötigten Spannungen umformen: 6V für inoled, 12V für Navi und LED-Selbstbauten.
Grüße Roland
Genau, und sie sind sogar mit dem Bleiakku-Lader aufladbar, wie mir von www.lipopower.de (http://www.lipopower.de) mitgeteilt wurde.
Gibt's denn irgendwo Datenblätter oder technische Infos bzgl. Laden der FePo4 (bzw. A123) Zellen? Ließen die sich am Dynamo laden?
Grüße,
André
Kraeuterbutter
25.06.2008, 13:16
hmm.. wegen der Kosten ?
wieviel kostet denn so ein Schaltregler ?
eine Zelle kostet 12 Euro
http://www.elektromodellflug.de/akku-test/26650-x.htm
Reinhard
25.06.2008, 13:21
Hallo André,
Ließen die sich am Dynamo laden?
Prinzipiell ja, wenn Du dafür sorgst, das eine bestimmte Ladespannung nicht überschritten wird. Infos wie schon geschrieben bei www.lipopower.de oder auch www.elektromodellflug.de.
Ich habe nun für uns LiFePo-Packs mit BMS bestellt. Mit BMS deshalb, weil der Pack damit gegen Unter- und Überspannung geschützt ist. Ein NoProblem-Akkupack sozusagen.
lazy biker
26.06.2008, 13:03
hmm.. wegen der Kosten ?
wieviel kostet denn so ein Schaltregler ?
eine Zelle kostet 12 Euro
Die hat aber nur 2,3Ah! eine 10Ah-Zelle kostet 28€, für 6Valso ca. 60, für 12V schon 120€
Schaltregler-IC´s gibts wie Sand am Meer, nur fertige Schaltungen hab ich nicht gefunden. Bei www.pollin.de gibt es aber einen fertigen Bausatz, der kostet unter 4€ und ist einstellbar für jede gewünste Spannung. Als Eingang braucht er mind. 5V, daher brauch man 3 LIFePo Zellen.
Den Tipp dazu hab ich irgendwo hier im Forum gefunden, aber wo:confused:
Grüße Roland
Reinhard
26.06.2008, 14:27
Hallo Roland,
ich würde nicht mit 6V loslegen ... Nimm 12V als Basis, dafür gibt es das meiste Zubehör und Du brauchst i.d.R. keine(n) Schaltregler.
lazy biker
26.06.2008, 21:19
ich würde nicht mit 6V loslegen ... Nimm 12V als Basis, dafür gibt es das meiste Zubehör und Du brauchst i.d.R. keine(n) Schaltregler.
Hi Reinhard,
richtig, die Basis ist ein 12V-Bordnetz.
Aber wenn 6V-Akkus nehme und hochschalte, habe ich folgende Vorteile:
große Kapazität statt hohe Spannung: Akkus halten mehr Ladezyklen, wenn sie immer nur zum Teil entladen und mit geringen Strömen (0,5C) geladen werden.
Geringe Ladespannung: leichter mit Solar oder Dynamo zu erreichen
Preis: recht billige 10Ah-Akkus aus der Elektroauto-Szene für 28€/Zelle (0,9€/W) statt kleine teure Zellen, zb 2,3Ah für 14€ (1,90€/W)
Gewicht: mit großen günstigen Zellen wiegen 12V 1,4kg, 6v nur 700g
Stabilere Spannug: LiFePo mit 12V schwankt von 10-14,4V (Zelle: 2,5-3,6V). Mit Schaltregler immer genau die Spannung, die ich brauche. Das heist, ich kann auch die eine oder andere KSQ für LED´s verzichten! Und damit wirds richtig günstig.
Daher hab ich mich nach langem Mailverkehr mit Lipopower dafür entschieden, mit nur 2 Zellen zu arbeiten.
Grüße
Roland
Reinhard
26.06.2008, 23:49
Hallo Roland,
ich habe es gern einfach. Daher ein Pack in 4s2p verschaltet, mit BMS und mit Sicherung. Und keine extra Schaltungen.
Weißt Du schon, welche Schaltung/Schaltregler Du zum "hochtransformieren" nimmst?
lazy biker
27.06.2008, 20:52
Hi Reinhard,
Weißt Du schon, welche Schaltung/Schaltregler Du zum "hochtransformieren" nimmst?
So in etwa. Ich hab mir den Step-Down-Bausatz von Pollin (Bestellnr. 94-810025) bestellt und will mir damit erste Kenntnisse mit Schaltreglern erwerben. Mit diesen werde ich auch vom 12V-Bordnetz die benötigten stabilen Spannungen für die LED´s erzeugen. Aus dem dort eingesetzten Baustein MC34063 von semiconductor kann man auch step-Up´s und Inverter bauen. Mal schaun, ob ichs hinbekomme. Im Moment fehlt mir noch das Wissen, wie ich die Bauteile aussen rum auslege, um die Spannung zu regeln. Im Step-Down-Bausatz ist ein Poti drinn, mit dem man die Spannung einstellen kann, so was schwebt mir auch vor.
Grüße
Roland
Stabilere Spannug: LiFePo mit 12V schwankt von 10-14,4V (Zelle: 2,5-3,6V).
Ein 4sXp-FePo-Pack läßt sich auch mit einem Bleilader laden, da 14.4V Ladeschlußspannung. Die 2.5V hat eine FePO-Zelle nur unter extremer Last (http://www.stromflug.de/eflug/fepo4.htm#Entladeverf) (ca. 70-75A!).
Bei 8A Last hat man im Mittel um die 12.5V. In meinem Milan werde ich ebenfalls 4sXp-FePos einsetzen, da meine Erfahrungen mit diesen Zellen nur positiv sind.
Zu eigentlichen Fragestellung: Ich verwende nur noch die DEANS-Stecker. Im VM sind die aber nicht wirklich notwendig, da hier geringere Ströme als im Modellflug fließen. Als E-Antrieb-Anwendung würde ich aber auf DEANS setzen.
Gruß
Heiko
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