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grosserschnurz
07.03.2009, 21:20
Hallo Nader,

ich möchte hier mal meine Erfahrungen zu Big Apple oder Schwalbe Marthon kundtun.

Beide Reifen haben auf dem Reifenmarkt ihre Berechtigung, der Big Apple als 2,35 Reifen ist sicher ein ordentlicher Reifen, aber es gibt Reifen, die schmäler sind und trotzdem ähnlich gute Dämpfung haben.

Man sollte auch wissen, dass die bekannteren Reifenhersteller zu ihren Reifen nicht nur die Breite angeben sondern auch Hinweise für die Bauhöhe haben, beides in Abhängigkeit der zu bereifenden Felge.

Bei einer 22 mm Felge baut ein Reifen höher, dafür aber schmäler als bei einer Baumarktfelge, die durchaus 30 mm breit sein kann. Hier ist die Reifenbreite deutlich breiter und die Höhe entsprechen niedriger.

Was bedeutet dies für deine Bereifung?
Wenn du eine in MTB-Bereich übliche Felge hast, dann ist die so 22 mm breit. Wenn du hier einen 26x1.95 Reifen montierst, dann baut er in etwa so hoch wie ein 2.35 in einer 28 mm breiten Felge.
Der 1.95 hat in der schmalen Felge ähnliche Dämpfungswerte und wiegt selbst als Billigreifen rund 200 Gramm weniger als ein entsprechender 2.35 (jeweils Drahtreifen).

Wer aber meint, mit dem Schwalbe Marathon glücklicher zu sein, der wird folgendes beachten müssen. Ich empfehle diesen auch mal selbst zu montieren. Drahtreifen im Regen zu montieren macht besonders viel Spass.

Den Marathon gibt es nur bis 1.75er Reifen, dieser wiegt ca. 900 Gramm und Schwalbe empfiehlt, diesen nicht unter 3 bar zu fahren, weil es die Schultern nicht vertragen und entsprechen schnell verschleissen.
Schon durch diese Aussage und den Gesamtaufbau des Reifens, ist dieser für Marathonfahrer und durch seine Pannensicherheit ein toller Reifen. Aber das war es dann auch schon. Wer diesen Reifen mal erstmontiert hat, wird ihn sich nicht mehr antun. Und Komfort, ist zum Glück auch etwas Geschmackssache.

Der Reifenmarkt ist wie so Vieles sehr schnelllebig und Reifen, die gestern noch der grosse Hit waren, gibt es heute schon nicht mehr. Deshalb sollte ein guter Fahrradhändler hier um Rat(d) gefragt werden, und wenn er weiß über und von was er redet, kann er hier dem Käufer sagen, welcher Reifen besonders leicht, oder leise läuft und welcher ein angenehmes dämpfendes Fahrgefühl bei entsprechendem Luftdruck vermittelt.
Jedenfalls mein Händler kann dies und bietet von manchen Reifen angefahrene Exemplare an, die man selbst "erfahren" darf, bevor man sich festlegt.
Alle Drahtreifen haben eines Gemeinsam: Sie sind deutlich schwerer, lassen sich nur mühselig montieren, aber dafür sind sie natürlich billiger als die unter dem Sammelnamen zusammengefassten Faltreifen.

Meine Meinung: Der Big Apple ist nicht so big komfortabel wie man es ihm nachsagt, es gibt hier gleichwertige bzw. bessere Reifen, er ist eher big gewichtig.
Aber wer sich nicht zu Experimenten und Selbsttest durchringen kann, kann/sollte mit ihm leben. Unverkennbar ist, dass ihn fast jeder Fahrradhändler im Regal liegen hat.

So jetzt werde ich jede Menge "Prügel" bekommen, aber Alle die auf mich dreinhauen sollten mir das Gegenteil auch beweisen können, nicht nur vom Hörensagen, oder meine Oma fährt ihn an ihren Hollandrad schon ........

grosserschnurz "erfährt" im Jahr so ca. 10 Reifentypen der verschiedensten Hersteller und man sollte nicht annehmen, dass Reifen gleich Reifen ist. Es gibt hier wirklich riesige Unterschiede, die selbst ein unerfahrener Radler bemerkt.

Kraeuterbutter
07.03.2009, 21:34
Hallo..
welchen Reifen würdest du denn noch bessere Dämpfungseigenschaften als dem BigApple zuschreiben ?

und mit wieviel bar fährst du denn ?
mir kommt so vor als ob ich den Big Apple mit ruhigerem Gewissen mit unter 2 bar fahren kann (also weniger zusätzlichen Widerstand hab) wie bei anderen Mountainbike-Reifen, wenn ich bei denen so weit runtergeh..

und dann dämpft er auch wirklich super

aber ich hab halt ned soviel vergleichsmöglichkeiten wie du

z.b. Bigapple vorne recht wenig Luft drin (denk unter 2bar)
wenn ich da über ne kleine Türstufe hier bei mir im Keller (4cm hoch) fahre, dann knickt der Reifen richtig weit rein, was extrem dämpft
nen z.b. Cross-Reifen oder wie die heißen könnt ich gar nicht soweit ein"knicken" lassen, da würd die Felge auf die Türstufe knallen
trotzdem kann ich den BigApple mit genauso wenig Druck fahren ohne gross bremsenden Widerstand zu spüren

mit 4bar aufgepumpt find ich den Bigapple jedenfalls auch nimma so weich

aber gern bin ich bereit bei Zeiten mal einen leichteren ähnlich gut dämpfenden (und cool ausschauenden ;) ) Reifen zu probieren
Vorschläge bitte ;)

karsten
07.03.2009, 21:35
Bis vor kurzem dachte ich noch, dass es kaum einen großen Unterschied, welchen Reifen man benutzt. Nun hab ich vor ca. 1 Monat (aufgrund der Ratschläge aus dem Forum) mein 28" Rad miit Marathon Supreme ausgestattet. Und ich muss sagen, ich bin voll begeistert. So ein Fahrgefühl hatte ich noch nie zuvor. Trotz 5bar Druck finde ich nicht nur das Rollverhalten, sondern auch den Komfort super.

Nader
07.03.2009, 22:19
grosserschnurz "erfährt" im Jahr so ca. 10 Reifentypen der verschiedensten Hersteller und man sollte nicht annehmen, dass Reifen gleich Reifen ist. Es gibt hier wirklich riesige Unterschiede, die selbst ein unerfahrener Radler bemerkt.

also was wäre denn dein Vorschlag, welche Reifen soll ich mir denn jetzt besorgen? sollte ich vielleich meine jetztige und schwere Reifen behalten und mit wenig bar fahren. Momentan habe ich 3 bar drin!:confused:

grosserschnurz
07.03.2009, 22:23
Hallo Kraeuterbutter,

zuerst mal etwas was mich verärgert.

Ich habe hier über Reifen "referiert" und das in der Plauderecke unter AW: Rechtslage.
Kein normaler Mensch wird hier nach Reifen usw. suchen und ich bitte hier mal

Bitte bleibt beim Thema oder macht was eigenes auf.

Reifen haben unter Rechtslage in der Pauderecke wahrlich nichts zu tun.

Irgenwann ist mal einer vom Thema weg und jetzt?

Also mache ich hier weiter.

Kannst du mir deine Felgenbreite nennen und welche Eigenschaft ist dir am Wichtigsten: Grip, Komfort, Leichtlauf, leise Abrollgeräusche, leichtes Gewicht und niedriger Preis.

Einen Reifen, der Alles kann gibt es nicht, aber sicher Reifen, die einen Teil dieser Wünsche erfüllen. Suche dir mal 3 bis 4 für dich wichtige Parameter raus und dann schaun wir mal.
Ich warte noch auf ein Foto von deinem Gasgriff, damit ich dir meine "Arretierungsempfehlung" machen kann.

grosserschnurz macht jetzt Feierabend und legt die Beine hoch. Hat mir der Arzt empfohlen!

Kraeuterbutter
07.03.2009, 22:33
das mit dem Reifengewicht in der REchtsabteilung:
ich weiß jetzt gar nicht warum das dort steht,
ich hab da doch auf Naders Posting mit den 34km/h und dann deiner Aussage mit dem Reifengewicht geantwortet,
jetzt steht auf einmal nur noch mein Posting drin, und passt so natürlich überhaupt nimma..
komisch

however:
ich hätt gern einen Reifen der
gleich gut dämpft,
auch ein 2,35er ist (Optik)
besseren Rundlauf hat
und leichter ist
sollte auch nicht zu pannenanfällig sein, da vorne der Reifenwechsel unterwegs nicht möglich wäre

deine Attribute gereiht (am wichtigsten, auch wichtig, gar nicht wichtig):
Komfort,

Leichtlauf,
leichtes Gewicht

leise Abrollgeräusche,
Grip
niedriger Preis.

Reinhard
07.03.2009, 22:41
Reifen haben unter Rechtslage in der Pauderecke wahrlich nichts zu tun.

Sorry, hatte wohl beim Verschieben vergessen, den Thread-Titel anzupassen ... Jetzt aber ... ;)

grosserschnurz
07.03.2009, 22:56
Hallo Kraeuterbutter,

jetzt doch noch mal am Notebook.
Nenn mir kurz deine Felgenbreite, einfach aussen messen.

Die Beine liegen schon oben, ich bereite mich gerade auf den Boxkampf vor.
Wahrscheinlich werde ich ko gehen und so ab der 4. oder 5. Runde auf der Couch abkippen.

grosserschnurz

Nader
07.03.2009, 23:06
Nenn mir kurz deine Felgenbreite, einfach aussen messen.


meine kriegst du auch morgen!:)

grosserschnurz
08.03.2009, 10:49
Hallo Nader, hallo Kraeuterbutter und ein Hallo an alle Reifenfetischisten!

Schaut doch mal bei

www.boc24.de (http://www.boc24.de)

unter Reifen & Schläuche MTB rein, hier gibt es jede Menge Schnäppchen und was ganz wichtig ist, die Reifen werden beschrieben und besondere Merkmale aufgeführt.

Ich bin der Meinung, dass es hier für fast jeden Anwendungszweck einen passenden Reifen gibt.

grosserschnurz hofft euch damit etwas näher an eure Reifenoptimierung ran gebracht zu haben.

Ps.: Nochmal zu Erinnerung, ein Faltreifen kann man mit etwas Übung ohne Werkzeug montieren, bei einem Drahtreifen klappt das nicht ohne Montagehebel und eingeklemmte Schläuche.

Nader
08.03.2009, 11:20
Hallo grosserschnurz,

B.O.C ist ja hier bei mir um die Ecke. Habe ich schon mal gesehen, die habe große Auswahl von Reifen,
werde nächste Woche vorbeifahren.

Nach gestrigen Verbesserungsarbeiten, wollte heute eine Testfahrt machen, davon wird aber leider nichts,
es regnet hier mal wieder :mad:.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag

Kraeuterbutter
08.03.2009, 12:37
ich liefere meine DAten noch nach..
aber im Moment schönster Sonnenschein und 15°C

war grad a stück fahren, hab jetzt mit 30min den Akku wieder nachgeladen (= vollgemacht) und nutze das Wetter für weitere 30km

(muss ja meine kurze Radlerhose und kurzärmliges Radlerdress mal ausprobieren die ich beim Hofer gekauft hab, heute passt das Wetter)

supergrobi
08.03.2009, 14:54
Also jetzt mal im Ernst, ich kenne keinen Reifen der den Komfort des breiten (2.35) Big Apple bringt und der auch nur unter 2 bar!
Das grosserschnurz den nicht mag wissen wir mittlerweile ja Alle.
Für 2009 gibt es eine Liteversion mit verbesserter Karkasse.

Kraeuterbutter
08.03.2009, 15:36
ich kanns mir eigentlich auch kaum vorstellen, dass da was bequemeres mit mehr Komfort geben soll...

mit 4bar ist er nicht wirklich bequem, aber welcher andere Reifen ist das bei 4bar ?
die sind da dann ja noch härter

mit 2bar (oder wie du richtig sagst noch weniger) hingegen ist der BigApple wirklich SEHR dämpfend,
und trotzdem noch fahrbar

wenn ich über ne Türschwelle fahre knickt er derart ein, da glaubst sowas wäre eigentlich gar nicht fahrbar, und trotzdem:

komme gerade von einer kleinen Testtour mit meinem neuen Lenker...

siehe die Bilder:

also so schlecht können die Rolleigenschaften mit 2bar (oder weniger) nicht sein
ich hab mich des öfteren über 35km/h bewegt, OHNE Motor, in der Ebene

tja..
der Durchschnitt schaut nicht gerade beeindruckend aus..
aber bitte mal in Relation setzen mit den verbrauchten mAh,
den Umstand dass ich NICHT komplett nassgeschwitzt war (also es war keine "Kraftfahrt") UND dass ich in 6 Ortschaften war, jede einzelne durch einen Hügel getrennt, also auch einiges Berggefahren bin (und dann auch bergab, siehe 64,6km/h)
(am Berg immer mit 1. oder 2. Gang, und per Gasgriff 3A bis 4A an Unterstützung zugegeben, nicht mehr... bei so 10km/h bergauf reicht das vollkommen)
den Motor hab ich nur am Berg genutzt, wurde also nie über 20km/h schnell

jedenfalls: wenn die 2bar oder was ich da habe zu wenig wären, wäre so ne Fahrt so locker ned möglich

Reinhard
08.03.2009, 15:37
Also jetzt mal im Ernst, ich kenne keinen Reifen der den Komfort des breiten (2.35) Big Apple bringt und der auch nur unter 2 bar!


Bspw. Schwalbe Super Moto 2,35.

grosserschnurz
08.03.2009, 15:58
Hallo supergrobi,

du irrst, wenn du annimmst, dass ich den breiten Big Apple nicht mag.

Ich mag ihn nicht montieren oder demontieren und ich mag sein Gewicht nicht.
Der Rest ist mir egal.
Und weil ihn ja Alle so mögen ist das Interesse an Alternativen so groß, ich glaube, da sind auch ein paar Big Apple Fans dabei.

Ob deine angekündigte Liteversion dann noch so pannensicher ist, wird sich zeigen.

Ich fahre ihn nicht, weil es bessere, leichter montierbare, leichtere Reifen gibt, die meinen Ansprüchen mehr entgegen kommen, und wenn du mit deinem Big Apple klar kommst, ist es doch nur gut für dich.

Du schreibst jedoch selbst, dass du keinen Reifen kennst .......;
bist du wenigsten schon mal einen anderer Reifen unter gleichen Bedingungen gefahren?

Mir geht es bei meinen Hinweisen in erster Linie um Sachlichkeit und ohne entsprechende Argumente, die du offensichtlich nicht liefern kannst, ist er für mich 2. Wahl, und ich habe keine Probleme damit, wenn du oder andere es nicht so sehen.

grosserschnurz meint: warum mit Kompromissen leben (fahren), wenn es noch etwas besser geht.

Kraeuterbutter
08.03.2009, 16:06
noch etwas geduld, hab kleines Video gemacht das ALLES erklärt *lol*

grosserschnurz
08.03.2009, 16:23
Hallo Kraeuterbutter,

ich hatte ein Reifensatz von Ritchey, die hatten ein leichtes Profil, wogen 330 Gramm als1.40 Reifen.
Glaube mir, wenn du so einen Reifensatz mit entsprechenden Schläuchen und bei deiner Vitalität auf deinem Bike hättest, wärst du nicht zu bremsen.
Dann wäre dir der Komfort egal, das Bike fährt sich dann mit deinem Triathlonaufbau fast wie ein Rennrad, es lässt sich durch die geringe rotierende Masse in Verbindung mit deinem Antrieb beschleunigen, dass es dir dein Hemd aus der Hose zieht.
Diesen Reifen fährt man so ab 5 bar und er hat nur noch wenig Komfort, aber im Vergleich zu einem Rennradreifen ist er s..mäßig komfortabel.

grosserschnurz ist trotz Allem mit deiner Durchschnittsgeschwindigkeit zufrieden.

Kraeuterbutter
08.03.2009, 17:33
Hallo..
also ich hab jetzt ein Video hochgestellt..
ist ned das beste, aber ich hab mein USB-Kabel in Wien vergessen und musste es mir per e-mail schicken, jetzt ist mein MB-Kontingent aufgebraucht, und die besseren sind noch am Handy..

hier der Link zum Video:
http://www.youtube.com/watch?v=vZVWraUWg2o

die Schwelle ist 20mm hoch, bei einer Feuertür in der Garage
die spürt man beim Drüberfahren fast gar ned !!

selbst ohne Fahrer, nur das Bike sieht man wie der Reifen einknickt..

viele andere Reifen könnte gar ned soweit einknicken, weil dann schon die Felge aufschlagen würde
aber vor allem: wenn ich meine anderen Reifen mit so wenig Druck fahre, dann merkt man schon dass das Laufverhalten schlechter wird..

also ich war heut echt zufrieden nach den 55km (bin 2mal gefahren),
und wiedermal erstaun, wie komfortabel der Reifen ist
(hab ja in Wien am motorlosen Mountainbike im Moment immernoch den Reifen mit den Spikes den ich von dir habe drauf, den ich auch bei 2bar fahre
(ehrlich: ich merk bei dem Spikereifen zwischen 2bar und 4bar kaum einen Unterschied im Rollverhalten (?).. bei beiden Drücken bin ich an meiner Referenz-Stelle jetzt die Tage immer 33km/h schnell gewesen,
wenns die Spikes nicht abnutzen tät würd ich ihn von 4Bar jetzt auch wieder auf 2bar runter ablassen, weil er dann bequemer wird ohne für mich spürbar an Leistung zu verlieren)
vielleicht bin ich diesbezüglich ein Grobmotoriker ?

jedenfalls: die Spikereifen sind beim Thema Komfort nicht zu vergleichen mit meinen BigApples

also Triatlon-Lenker ist eigentlich eine eigene geschichte, jedenfalls war ich heut oft über 35km/h in der Ebene schnell, ohne das der Motor gelaufen wäre
und es war eigentlich auch nur ne entspannte Runde, ohne mich viel anzustrengen
auch hab ich für mich jetzt rausgefunden: mehr wie 6A braucht es nie
bei meinem schnellen Bafang: immer wenn die Ampere über 6A am Berg waren, dachte ich mir z.b.: "hmm.. soviel krieg ich jetzt aber vom Motor auch ned, als dass es die 14A wert wäre"
hab dann wieder runtergeregelt..
und auch für die steilen Anstiege (15%+) reichen 4-5A + 1. Gang dass man gemütlich rauftreten kann
aber ich schweife ab..

ich bin mit dem BigApple echt mitterlweile zufrieden
komischerweise war der Rundlauf heute auch viel besser wie noch im Sommer

also kein unsicheres Gefühl, auch bei den 64,6km/h nicht, kein Springen, bins natürlich mit Armen auf Tria-Lenker gefahren
(was Speedmässig noch lange nicht das Ende des Liedes wäre, weil ich leider vorzeitig wegen Spaziergänger mit Hund abbrechen musste (meine Cantilever-Bremsen -> da muss man schon 100-200m vorher zu bremsen beginnen ;) )

zum Rennrad und 1.4er Reifen
nein Danke..
ich habs heut wieder geil gefunden: zuerst mit 36-38km/h auf der Bundesstrasse (ohne Motor !)
und dann den Berg rauf, und den Naturlehrpfad (Schotter/Wald-Weg, zum drübergleiten mit den Apples)

wenn ich mal so asphalt-schneider Reifen mir nehm, dann auch gleich ein Rennrad dazu

bei den Bigapples beeindruckt mich jedes mal wieder (im Kontrast zu meinen anderen Rädern) wie gut der eben dämpft
da leb ich mit einem (vielleicht ?) höheren Rollwiderstand (ich merk nix, eher Gegenteil)
und einem ganz sicherlich schlechterem Beschleunigungsverhalten (mag interessant für die Stadt sein, hier bei mir is gleiten angesagt, Verkehr gibts keinen, also brauch ich auch bei Kreuzungen praktisch nie stehenbleiben, kann Kurven schnell fahren weil ich se schneiden kann, ....)

eine Frage: mit was für einen Druck fährst du deinen Big-Apple denn ?
ich finde, was der Reifen kann was andere nicht können: mit weniger wie 2bar noch vernünftig fahren

Nader
08.03.2009, 18:15
ich habe Nachmittag auch eine kleine Tour gemacht. Muss ich sagen, es ist viel besser geworden. Das Vorderrad läuft jetzt viel stabiler und sicherer. :D

Ich habe die Kenda Reifen und bis jetzt immer mit 2 bar gefahren, heute habe ich 3 bar versucht. Ich bin fast um 3/4 km/h schneller geworden, allerdingst es ist unerträglich (meine Wirbelsäule mag das überhaupt nicht :().

Also, ich mag die big apple 2,35 auch (besonders optisch) aber setze viel auf Erfahrung von grosserschnurz! Deswegen werde ich die Woche zu BOC fahren und verschiedenes ausprobieren.

grosserschnurz
08.03.2009, 19:02
Hallo Nader,

deine Kenda Bereifung ist in der Tat keine wirklich gute Wahl. Er rollt mit rund 3 bar recht ordentlich, ist natürlich weder leicht noch leichtlaufend und hat wirklich nur recht wenig Komfort, hängt einfach mit dem Aufbau eines Billigreifen zusammen.

Breite Reifen machen sicher optisch etwas her, aber ob du sie wirklich für den Komfort brauchst, stelle ich jetzt hier mal nicht zu Diskussion.

Mach dich bei boc schlau, aber schreibe dir vorher die Reifen raus, die für dich in Frage kommen und lass dich nicht durch leider oft unqualifizierte Verkäufer irritieren.
Hinterfrage jede Aussage von ihm, die für deine Entscheidungsfindung relevant ist.
Und wenn du dann sicher bist, dass der Big Apple für dich der richtige Reifen ist, dann solltest du ihn fahren.

Ich möchte dir auch die Big Apple nicht ausreden und wenn du diese nur vom Hören/Sagen hier im Forum fahren solltest, verpasst du eventuell die Chance, mit einem anderen Reifen neue Erfahrungen zu machen.

Und nicht vergessen, ein Faltreifen montiert man leichter als einen Drahtreifen; deshalb nicht auf grosserschnurz schimpfen, wenn man mit einem Drahtreifen in der Pampa mal an den Schlauch ran muss.

grosserschnurz freut sich über dein neues, verbessertes Fahrgefühl

Kraeuterbutter
08.03.2009, 19:13
@Grosserschnurz:

ok, für Wien, für mein motorloses Bike, mit recht guten Laufrädern (ist alles relativ, ein Radler mit 2000 Euro Carbon-Asphalt-Schneider lacht darüber),
was für Reifen würdest du mir da jetzt ganz genau empfehlen, wenn ich Komfort hinten anstelle, und wirklich gute Beschleunigung haben will..
von mir aus auch dünner als 1,95

die Reifen die du vorher beschrieben hast, wie nennen sich die genau ?

(vielleicht passts bis Sommer mit dem Geld und ich hab 100 Euro übrig für so ein Experiment ;) )

übrigens: die Spike-Reifen: waren das Drahtreifen ? nein, oder, die waren ja gefaltet
leicht zum Aufziehen (bin halt ungeübt) hab ich es dennoch nicht gefunden,
hab 3 so Plastik "Aufziehhilfen" dafür benötigt

Superbike
08.03.2009, 20:27
zum Rennrad und 1.4er Reifen
nein Danke..


Ich fahre die angesprochenen Ritchey Tom Slick in 1,4" auf meinem KTM und bin voll zufrieden. Auf der Donauinsel z.B. sind MTB´s mit Stollenreifen alle unterlegen, und selbst die meisten RR brennt man locker her.
Mach dir anhand der Fotos ein Bild von der Optik...sooo schlecht siehts nicht aus.
Fahre damit zwischen 4 und 6 bar.

Kraeuterbutter
08.03.2009, 22:02
danke, ja die schaun wirklich ned schlecht aus..

und die sind ja auch sehr billig, kosten paarweise nur 30 Euro..
kann das sein ?

Ritchey TomSlick Reifen Set 26x 1.4"
- Slick Reifen
- geringer Rollwiderstand
- Größe: 26x1.4 [25-559 ] für MTBs
- Drahtreifen
- Gewicht: 400 Gramm

bei dem Preis könnt ich mir schon vorstellen die mal zu testen

grosserschnurz
08.03.2009, 22:11
Hallo Kraeuterbutter,

die Reifen von Ritchey sind der Tom Slick, wie du sie bei Superbike auf seinen Bildern sehen kannst.

Superbike hat es gut beschrieben, mit ihm sieht auch ein Mountainbike scharf aus, und es fährt sich auch so.

Die Spikes sind Drahtreifen, ich habe sie dir nur raffiniert zusammengelegt, deshalb brauchtest du auch deine 3 Montagehebel. So ungeübt kann man gar nicht sein, ein Drahtreifen flutscht nicht von alleine auf die Felge.

Du hast mir deine Felgenbreite noch nicht genannt, wenn ich die kenne, dann kann ich dir einen schnellen Reifen empfehlen, ich sollte aber auch wissen, auf was für Pfaden du überwiegend unterwegs bist.

Deinen Gasgriff wolltest du auch modifizieren, hier warte ich auch noch auf ein Foto.

Übrigens der Ritchey kostet nicht ein Vermögen, kann man schon so um 50 € bekommen. Andere schnelle Alternativen gibt es auch ab diesem Preis als Faltreifen. Man muss hier halt nach Schnäppchen Ausschau halten.

grosserschnurz wünscht dir einen schönen Abend

Reinhard
08.03.2009, 22:14
Ich würde mal den Kojak von Schwalbe testen. Der ist auch erheblich leichter als der Ritchey und ist definitiv schnell ...

Kraeuterbutter
08.03.2009, 22:51
erheblich leichter als der Ritchey und ist definitiv schnell ...
hmm..
ich hab mal gegoogelt, vielleicht falsch ?


Schwalbe Kojak Performance Line Faltreifen
26x1.35

Der schnelle, sportliche Slick ohne Profil und anderen Ballast wiegt lässige 395g!
allerdings: ohne Profil ? ich bin auch hin und wieder mal leicht "offroad" (Waldweg, (Prater)) unterwegs..
ohne Profil stell ich mir das blöd vor

(obwohl: ich hatte vor 15 Jahren selber schon mal Slickreifen (müssten so 26" 1,95er gewesen sein)... die quietschen beim Bremsen am Asphalt so schön ;)

die Ritchey werden mit 400g angegeben
also erheblich leichter seh ich da nicht...

naja, mir fehlt da auch überhaupt das Wissen, ich hab keine Ahnung was leicht ist, was schwer ist, was sehr leicht ist, ...


@grosserschnurz:
ich weiß nicht mehr in welchem Thread die Bilder zum Gasgriff reingehören...

wegen der Felgenbreite.. das Rad steht in Wien, kann ich dir morgen oder übermorgen abmessen

Reinhard
08.03.2009, 23:21
Bei Schwalbe selbst geben die für den 26x1.35 Falt-Kojak 295 g an. Das halte ich für erheblich leichter als 400 g.

Alternativ soll bspw. der Marathon Supreme ganz gut sein. Der hat auch etwas Profi, guten Grip und ist schnell, allerdings etwas schwerer (440 g in 26x1.60).

berti
09.03.2009, 00:15
Hab noch ne schöne Reifenauswahlseite.
Dort kann man noch nach Anforderungen auswählen und unter den jeweiligen Details steht auch das Gewicht:

http://www.bike24.net/1.php?content=7;navigation=1;menuid1=2;menuid2=103 ;pid=104;mid=0;pgc=0

Gruss Berti

grosserschnurz
09.03.2009, 10:12
Hallo Kraeuterbutter,

wenn du deine Bilder bei den Reifen eingestellt hast, schliesse ich mich kurz mit meinen Fotos an.

Aber zuerst noch mal zu den Reifen:

Es gibt natürlich noch leichtere Reifen, aber so um/unter 400 Gramm sollte man sich wegen der Alltagstauglichkeit (Pannenschutz) jedoch mal Gedanken machen, bevor man diese wirklich montiert.

Wichtig: Die Felgenbreite grenzt Extreme auch ein, d. h. auf eine 28er Baumarktfelge geht kein 1.4 Reifen!

Auf meinen Fotos erkennst du einen gekürzten Gasdrehgriff.
Die Gesamtbreite liegt bei meinem bei 50 mm. Die abgesägte Fläche sollte rechtwinklig und plan sein,
Das Reststück habe ich mit Lenkerband nach meinen Wünschen bewickelt und dicker gemacht.

Der Knackpunkt ist hier jedoch der verwendete Griff.
Es ist ein Kunststoffgriff, der offenporig ist und keine Fruchtigkeit aufnimmt. Kostet leider auch so um 12 €.
Diesen habe ich plan nach meiner Wunschbreite gekürzt und die abgeschnittene Fläche mit Schmirgelleinen (120er) leicht aufgerauht.

Jetzt habe ich nach der Gasgriffmontage den gekürzten Griff gegen die offenen Gasdrehgrifffäche geschoben und zwar, dass dieser beim Drehen gebremst wird.
Die Bremswirkung lässt sich durch mehr oder weniger Druck den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Das war es eigentlich schon.

Der mit Lenkerband bewickelte Griff ermöglicht ein schnelleres und besseres Zugreifen.

Vor dem Bremsen musst du dann halt umgreifen und den Gasdrehgriff aus deiner Voreinstgellung zurück drehen.

Das Material des Griffes ist deshalb so wichtig, weil es keine Feuchtigkeit wie Handschweiß usw. aufnimmt und die Bremswirkung nicht beeinflusst.

Achtung: Ich weise hier ausdrücklich darauf hin, das diese Art von Umbau und die Nutzung des Gasgriffes bei einem Pedelec auf eigene Gefahr geschieht und nicht zulässig ist.

Kraeuterbutter
09.03.2009, 10:52
Hallo...

also Baumarktfelgen hab ich da keine drauf (denk ich mal)
fahr heute nach Wien, werd dann mal messen

Gasgriff: denk ich versteh wie du das meinst
also Feder ausbauen oder so ist unnötig
(nen bremsenden "Reibwiderstand" würd es ja sowieso brauchen)

eigentlich sollte ich das so wie er bei mir ausschaut eh auch schon machen können,
gekürzt hab ich ihn ja schon um paar Millimeter um ihn wegen Hörnchen weiter aufschieben zu können,
nun einfach das Hörnchen und das Zwischenstück das ich mir aus einem alten Griff gemacht habe, mit etwas Druck gegen den Gasgriff schieben
MOtor aus dann über Bremshebel (hab noch die originalen drauf, wird zumindest bei der Hinterradbremse auch so bleiben, da ich hier keine V-Brakes oder Konsorten montieren kann: die "Zapfen" (heißen glaub ich Bremssättel) sitzen nämlich hinten auf Höhe des Big Appel-Mantels, wodurch sich eben keine V-Brakes montieren lassen 9

danke für die Bilder

labella-baron
09.03.2009, 12:26
Ps.: Nochmal zu Erinnerung, ein Faltreifen kann man mit etwas Übung ohne Werkzeug montieren, bei einem Drahtreifen klappt das nicht ohne Montagehebel und eingeklemmte Schläuche.Wie das? Was sind das für Riesenschlappen?
Seit mindestens zehn Jahre verwende ich zur Montage von Drahtreifen keine Montagehebel mehr - auch aus den oben genannten Gründen.

Oder sprichst du von der Demontage? Die ist ohne Montagehebel schon bedeutend schwieriger, im Idealfall jedoch auch möglich.

Broadcasttechniker
09.03.2009, 13:04
Ich mache Montage/Demontage immer werkzeuglos (Drahtreifen).
Es sind aber immer Felgen, die eine Vertiefung in der Mitte haben.
Dorthinein muss der "Draht" erstmal, damit man an der gegenüberliegenden Seite den Reifen über das Felgenhorn zu ziehen, eventuell mit Schlauch und komplett, d.h. beide Flanken zugleich.

grosserschnurz
09.03.2009, 13:12
Hallo labella-baron,

schön wenn du für die Montage eines Big Apple 2.35 auf ein 22 mm Felge keine Montagehebel benötigst, dann kannst du schon mal den Schlauch nicht einklemmen.

Könnte es sein, dass du ein "Fingerhakler" bist, der das auch ohne Montierhebel kann.

Wenn es hierfür aber eine bestimmte Technik gibt, die ich noch nicht drauf habe, bitte veröffentliche diese hier.

grosserschnurz sagt jetzt schon mal danke

labella-baron
09.03.2009, 13:50
schön wenn du für die Montage eines Big Apple 2.35 auf ein 22 mm Felge keine Montagehebel benötigst, dann kannst du schon mal den Schlauch nicht einklemmen.Wenn es hierfür aber eine bestimmte Technik gibt, die ich noch nicht drauf habe, bitte veröffentliche diese hier.Solche Brummer von Reifen habe ich wahrscheinlich wirklich noch nicht in den Fingern gehabt. "Meine" Technik besteht drin, die Reifenflanken immer wieder zur Felgenmitte zu drücken, über den gesamten Umfang. Aber das kennst du vermutlich auch oder?
Wenn nicht könnte man das vermutlich nur mittels eines Videos vernünftig zeigen.

labella-baron
09.03.2009, 13:53
Ich mache Montage/Demontage immer werkzeuglos (Drahtreifen).
Es sind aber immer Felgen, die eine Vertiefung in der Mitte haben.
Dorthinein muss der "Draht" erstmal, damit man an der gegenüberliegenden Seite den Reifen über das Felgenhorn zu ziehen, eventuell mit Schlauch und komplett, d.h. beide Flanken zugleich.Zumindest die Montage geht so auch bei Hohlkammerfelgen.

grosserschnurz
09.03.2009, 16:12
Hallo Drahtreifenmontierer,

jetzt sind wir einen Schritt weiter: "Felgen, die eine Vertiefung in der Mitte haben".

Übrigens lassen sich dicke Drahtschlappen auf entsprechenden Felgen oft einfacher montieren als die 1er auf einer Rennradfelge.

Es gibt auch für die andere Felgen einige Tricks.
Man nimmt Fensterputzmittel, Schmierseife, Spülmittel usw. und wenn die Kraft in den Fingern nicht ausreicht, legt man das Laufrad auf den Boden und bemüht die Füsse, einen sauberen Achter reinzudrücken. Letzteres schon mehrmals auf Radtouren gesehen, sollte man nicht glauben.
Aber bei "Schmierstoffen" aufpassen, der Reifen kann dann auf der Felge wandern (bremsen auf längeren Abfahrten z. B.), ggf. schert dabei das Ventil ab.

Der "normale" Pedelecfahrer, der an seinem Bike den ersten Plattfuss hat, ist dieser Situation nicht gewachsen und Profis wie ihr hier ja seid, habt mit einer Demontage und Montage eines Drahtreifen keine Probleme.

Ich für meine Person montiere im Regen oder Matsch lieber zwei Falt- als einen Drahtreifen.

Dies sollte eigentlich auch ein Hinweis für nicht so kompotente Schrauber sein, zu Hause mal einen Radausbau und einen Plattfuss zu simmulieren.

grosserswchnurz wünscht viel Erfolg und würde sich auf ein Echo freuen.

supergrobi
09.03.2009, 17:18
Tja, schade G-schnurz das Dir in all deiner Sachlichkeit jetzt entgangen ist, das der neue Big Apple liteskin auch ein Faltreifen ist...
Alle bis jetzt vorgeschlagenen Alternativen bringen den Komfort jedenfalls nicht.
Mein Dachboden ist schon voll mit Reifen die es nicht gebracht haben.

Nader
09.03.2009, 18:05
Hallo grosserschnurz,

ich war bei BOC und habe mich bzgl. Reifen beraten lassen. Ein guter Laden, riesig mit mind. 10 junge Leute, die die Kunden bis zum bitteren Ende beraten. Also man hat mir folgendes vorgeschlagen:

meine jetzige Reifen (Kenda Klondike 2.1) sind gar nicht so schlecht, die haben sehr guten Rollwiderstandwert aber schwer und ohne Komfort (halt für ein Mountainbike sehr gut geeignet). Die Lösung wäre: ich behalte vorne Kenda und nehme hinten ein Schwalbe Racing Ralph 2.40. Dadurch habe ich bisschen mehr Komfort und weniger Gewicht (kostet bei boc um 26€) . Das war alles:(

Gruß
Nader

grosserschnurz
09.03.2009, 18:20
Hallo Nader,

die haben ja den Kenda auch in ihrem Lieferprogramm und da du vorne ja eine
Federgabel hast, und durch den fast Mittelstreifen rollt er sicher recht ordentlich.

Und ich finde es toll, dass man dich nicht zu irgend einem Reifen überredet hat. Das zeugt von ordentlicher Beratung ohne "Hintergedanken".

Mein Vorschlag, montiere vorn auch einen Racing Ralf 2.40 und du wirst mehr Fahrspass haben, trotz Federgabel. Der läuft einfach runder und gibt dir noch etwas mehr Fahrstabilität.

26 € sind schon ein wenig Schnäppchenpreis!

grosserschnurz freut sich, dass dir geholfen wurde.

BOC war also für dich eine "Reise" wert.

Troubleshooter
09.03.2009, 19:24
Beziehen sich eigentlich die angegebenen Gewichtsmaxima immer auf 1 Rad oder auf die Gesamtbelastung? Schwalbe gibt bei allen 42-559 Reifen um die 110Kg und bei den 50-559 um die 140Kg vor. Bei den 42-559 wird's bei mir schon recht knapp, wenn die Gesamtbelastung gemeint ist :eek:

Ich frage deshalb, weil mein Vorderreifen nun schon eine ganze Weile Luft verliert (langsam) und ich den China- Reifen sowieso nicht leiden mag. Das Problem dabei ist, dass ich eine ziemliche Monsterfelge hab. Außenbreite 34mm, laut einer Angabe im Netz müsste die Innenbreite -6mm sein, was meinen Einschätzungen recht Nahe kommt (hatte den Reifen schonmal runter gemacht).

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/610.pngDas ist die Form der Felge. Ziemlich simpel und schwer... Aber eine neue Felge + Einspeichen kostet einiges an Geld und viel Performance kann ich mit dem dicken Motor eh nicht erwarten.

Die Breite Felge in Verbindung mit der engen Gabel (mein Kenda MTB Reifen hat schonmal nicht reingepasst, weis garnicht mehr die Maße, glaub 50-559) bringt mich so ziemlich zum verzweifeln. Denn laut Hersteller werden die Reifen mit breiten Felgen eher etwas breiter, was mich schon fast zu den 42-559 zwingt. Was meinen die Erfahrenen?

Da ich einen pannensicheren Allwetterreifen suche, dachte ich an den Schwalbe Marathon XR in der 52-559 Faltversion. Der wiegt zwar nur 595gr, aber die bewirken bei dem schweren Motor und der Felgekaum was. Faltversion wg. der einfacheren Montage. Bin da noch seeehr unerfahren und höre deshalb gern auf solche Tipps wie die vom g.s. :rolleyes:

grosserschnurz
09.03.2009, 23:01
Hallo Troubleshooter,

die Tragfähigkeit bezieht sich auf den einzelnen Reifen.

Ich kenne dein Bike nicht und würde dir auch nicht empfehlen ein normales Laufrad umzuspeichen. Du bekommst hier im Supermarkt in Auktionen einen neuen recht ordentlichen Laufradsatz für rund 80 €. Aber nur drauf los auktionieren muss nicht unbedingt klappen, vorher deine Bremsanlage checken wie es da mit einer schmäleren Felge aussieht.

Bei der Felgenbreite sind min. 2.00 Reifen angesagt.

Ich kann hier nur meinen Tipp, den ich Nader gegebenhabe wiederholen. Schau mal bei
www.boc24 bei MTB Reifen rein. Hier werden Reifen gut beschrieben und du kannst dir deinen Wunschreifen auch nach Preis bestellen. Die Preise sind wirklich ok.
300 Gramm Mehrgewicht vom Reifen und 100 Gramm vom Schlauch machen bei der rotierenden Masse schon einiges aus, du wirst es mir wohl nicht glauben, aber mit 400 Gramm weniger fährt es sich deutlich anders. Probier es einfach mal.

Wenn du gezielt Fragen hast, dann melde dich einfach mal per PN.

grosserschnurz wünscht eine gute Nacht

madeba
10.03.2009, 20:28
ein Blick auf die Rose-HP (http://www.roseversand.de) (unter Top-Angeboten suchen) kann auch niemals schaden. Ich habe dort vor zwei Wochen zwei Marathon Supreme 26x2.0 für zusammen 31,90€ abgegriffen. Ich brauch sie zwar im Moment nicht, aber da konnte ich einfach nicht anders...
einige Wochen davor gab es den Schwalbe Furious Fred für 16€ das Stück, wenn ich mich recht erinnere. Allerdings war mir der doch sehr speziell

Markus

Troubleshooter
10.03.2009, 21:21
Ich stell's mal hier rein, vielleicht interessiert es jemand... :rolleyes:

Schon vor 2 Posts habe ich über mein Leid, den Chinesischen Misthaufen, der sich Reifen nennt, geklagt. Die breite Felge (Maulweite 25mm) des Goldenmotors und die enge Gabel des Hollandrads (50mm maximal!) haben zur Folge, dass selbst 50-559 Reifen nicht passen.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/620.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-44-jpg.html) Der originale Goldenmotor, wie er ausgeliefert wird.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/621.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-45-jpg.html)Innerhalb zwei Wochen gleich zwei Platten. Sauber. Dieser Schnitt war für dieses Mal verantwortlich. Beide Male waren es Splitt-Steinchen, die sich durch das Profil wie durch Butter gedrückt haben. Die Steinchen steckten noch.

Weil mir grosserschnurz den Denkanstoß "Felge wechseln" gab, habe ich mich heute in eine Bastelaktion gestürzt. Ich habe eine meiner zwei noch vorhandenen MTB- Felgen (Maulweite 20,5mm) mit dem 24cm und 5Kg großen Goldenmotor verspeicht.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/622.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-49-jpg.html)http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/623.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-4a-jpg.html)



Schon bevor ich angefangen habe, wusste ich, dass etwas "Murks" nötig wird, denn die Speichen des Goldenmotors sind 2,6-2,8mm dick und besitzen M3 Gewinde. Die Speichen der MTB- Laufräder hatten nur etwa 2,3mm Speichen und M2 Gewinde. Die Nippel des Goldenmotors sind 0,5mm größer im Durchmesser, weshalb ich die MTB- Felgen um dieses Maß aufbohren musste.

Ich habe das Schema der Speichen vom Goldenmotor (siehe 1. Bild) übernommen, die Arbeit erinnert mich irgendwie an das bewickeln von Modellbaumotoren, es fühlte sich an wie wenn ich einen halben Tag dran gesessen wäre. Defakto aber nur 3 Stunden. Davon eine zum Ausrichten (Höhen- und Seitenschlag ausjustieren).

Dafür war es erfreulich zu sehen, dass die ganze Bastelaktion außer dem riesen Lerneffekt (mir zeigte nie einer Fahrradtechnik - ich kenn mich 0 aus, noch nicht einmal einen Reifen geflickt) etwas bringt. Die breite Goldenmotor Felge wiegt 640gr , die MTB Felge 500gr. Das sind schonmal 140gr Gespart. Damit komme ich gefährlich nahe an den Bafang ;) :D

Der Chinareifen wiegt übrigens wie auch der Kenda Cross Country (ebenfalls schon vorhanden) 820gr, obwohl der Chinareifen 14mm dünner ist!:eek: Der China-Schlauch wurde beim 1. Platten schon weg geworfen, der fühlte sich auch ziemlich schwer an.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/624.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-47-jpg.html)

Was ich vorher nicht wusste, der Kenda ist ein 54-559 Reifen. Also 54mm breit. Ich habe dennoch versucht, ihn einzubauen. Naja. die Stollen, die seitlich heraus ragen streifen nun sauber an der Gabel. Entweder Stollen stutzen, einfach so fahren oder einen anderen Reifen besorgen. Ich habe mich erstmal für "so lassen" entschieden. Nach der ersten Probefahrt hat es schon ordentlich was weg gerubbelt. Mal sehen, wie ich mich entscheide.

Auf jeden Fall bin ich nun ziemlich stolz auf mein Versuch, denn so habe ich es mir erspart, eine neue Felge zu verhunzen. Außerdem kostet mich die ganze Bastelei 0€, was voll und ganz meiner verwende-was-da-ist Philosophie entspricht.

Kraeuterbutter
10.03.2009, 21:30
Danke für den Beitrag..
gibt mir Mut es irgendwann auch mal selber zu versuchen, das einspeichen..
Modellbaumotoren hab ich auch schon gewickelt, also die passenden Vorkenntnisse vorhanden wie mir scheint ;)
(angefangen mit dem Klassiker: Mini-LRK)

Troubleshooter
10.03.2009, 21:56
Wenn ich den Reifen die Woche bearbeitet habe, mach ich nochmal Fotos von der Felge mit den Monster- Speichen (Ersatz dafür dürfte es übrigens im Mofa- Bereich geben).


http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/625.png
Mein Nippelspanner, der Metalleinsätze für verschiedene Nippelgrößen hat, zeigte schon recht bald die ersten Schwächen. Die Metalleinsätze rutschten nur allzu oft aus der Kunststoffhalterung heraus. Man kommt schon klar mit so 6€ Werkzeug, aber komfortabel ist anders. Wenn man die Speichen stärker anziehen will, kann man auch noch ein Schlitzschraubendreher von außen (also Innenseite der Felge) zur Hilfe nehmen. Oder man kauft sich halt g'scheides Werkzeug;)

Für den Seitenschlag kann man beim Montierten Laufrad die Bremsen zur Hilfe nehmen, für den Höhenschlag nimmt man einen optischen Fixpunkt. Wenn man den, so wie ich nicht hat, nimmt man ne Wäscheklammer oder was ähnliches und klippst es von außen so nahe an die Felge, dass es fast schleift. Anfangs erst Höhenschlag justieren, dann Seitenschlag. So heißt es zumindest, aber ich habe nachdem beides grob gestimmt hat miteinander gemacht. Tutorials findet man in Myvideo, Youtube oder per Google.

grosserschnurz
10.03.2009, 22:36
Hallo Troubleshooter,

ich wollte heute eigentlich nichts mehr schreiben, aber das muss ich loswerden.

Gratulation für deine vollbrachte Leistung.

Hier hat das Forum sicher wie ein Motivator auf dich gewirkt, und ich glaube, dass du auf dem besten Weg bist, ein guter Schrauber zu werden.

Grosserschnurz meint, du hättest eine Auszeichnung verdient.
Für mich bist du Schrauber der Woche.

RaoulDuke
11.03.2009, 16:33
Meine Wahl fürs Stadtrad:

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/626.png

Ritchey Moby-Bite: 2,1", 730g und 13,90€ pro Stück.... Die Reifen auf dem Bild habe ich 2005 ohne Werkzeug montiert und seitdem nicht angefasst....

wernHer
11.03.2009, 17:12
Meine Wahl fürs Stadtrad:Ritchey Moby-Bite: 2,1", 730g und 13,90€ pro Stück.... Die Reifen auf dem Bild habe ich 2005 ohne Werkzeug montiert und seitdem nicht angefasst....

hallo reifen-tester,

hier meine (rein subjektiven aber über die jahre "gewachsenen") erfahrungen zu den bisher angeführten reifen-modellen:
(bewertung: sehr gut - gut - passabel - schlecht - sehr schlecht)

ritchey moby-bite 2,1: passables roll-verhalten, gute dämpfung, schlechte pannen-resistenz

ritchey tom-slick: gutes roll-verhalten, sehr schlechte pannen-resistenz

schwalbe big apple 2.1: passables roll-verhalten bei max-druck, schlechtes roll-verhalten bei 2 bar, sehr gute dämpfung (bei 2 bar), guter grip (auch bei nässe!), passable pannen-resistenz

schwalbe supreme 1.6: passables roll-verhalten, schlechte dämpfung, sehr gute pannen-resistenz, sehr guter grip (v.a. auch bei nässe!)

schwalbe racer 1.5: gutes roll-verhalten, passable dämpfung, passabler grip, schlechte pannen-resistenz

schwalbe kojak 1.35: sehr gutes roll-verhalten, schlechte dämpfung, guter grip, gute pannen-resistenz

... ach ja - und übrigens:
falls ein reifen-modell mal als draht- UND falt-version erhältlich ist, greife ich eigentlich nur aus EINEM grund lieber zur falt-version - nämlich wegen des (geringeren) gewichts!
dass draht-reifen prinzipiell schwerer zu montieren wären, als die entsprechenden faltbaren versionen, ist mir (während der letzten 20 jahre) eigentlich NICHT aufgefallen ...

let-it-roll

wernHer

Troubleshooter
11.03.2009, 17:40
@grosserschnurz:

Deine Auszeichnung ehrt mich. Ich werde mich bemühen, weiterhin ein guter Padawan (http://www.jedipedia.de/wiki/index.php/Padawan) zu sein.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/627.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-4b-jpg.html)

Oftmals lohnt es sich, etwas einfach auszuprobieren, obwohl man das Unterfangen für gewagt oder fragwürdig haltet. Die ungewohnte Optik (Stil: Ratbik (http://de.wikipedia.org/wiki/Ratbike)e (http://de.wikipedia.org/wiki/Ratbike) in Use), die Allwettereignung und vor allem die Blicke der anderen sind einfach mal was anderes.:cool:

Heute habe ich mich dazu entschlossen, die Stollen am Reifen zu stutzen. Leider stellte ich fest, dass der Reifen (wie schon auch auf dem MTB) eiert, er hat etwas Seiten- wie auch Höhenschlag. Nun, lieber mit einem an der Gabel schleifenden Reifen leben oder doch die Felge an den Reifen "anpassen"? Ich entschied mich für einen Kompromiss, denn im Urzustand (gerade Felge, krummer Reifen) berührte sogar die Reifenwand die Gabel etwas.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/628.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-4e-jpg.html)Nun eiert der Reifen mit einem Spiel von 1-4mm pro Seite zur Gabel. Die Felge ist immernoch sehr gerade.
Die Justiererei kostet viel Geduld.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/629.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-4d-jpg.html)

Als Krönung des Tages habe ich den nicht mehr so recht funktionierenden "Union"- Dynamo (welch Nostalgie) in Schuss gebracht. Die Federkraft hat nicht mehr ausgereicht um die Antriebstrommel an den Reifen zu drücken. Mein Bruder meinte schon, ich solle ihn wegschmeißen. Nö, der tut's noch. Mit etwas Bremsenreiniger habe ich die Mechanik und die Feder von sämtlichen Abrieben und Straßendreck befreit und mit etwas Fett super leichtgängig gemacht. Da der Reifen jetzt auch nicht mehr ganz so schlimm eiert, ist die Geräuschkulisse mehr als ertragbar und die Lichtausbeute schon fast akzeptabel.

Wenn sich der Reifen und die Felge bewähren, werde ich hinten auch Felge und Reifen wechseln. Dort habe ich etwas mehr Luft (55mm Breite) und identische Speichen, weshalb ich den Reifen und die Felge so einbauen kann, wie sie jetzt sind. Der Kenda Cross Country macht sich schon jetzt mit 3Bar erfreulich komfortabel bemerkbar und der Rollwiderstand ist nicht deutlich gestiegen. Auch nicht schwer, wenn man ihn mit made in China vergleicht.

Und zum Schluss noch ein Blick auf die MTB- Felge und die Speichen. Die Speichen waren, wie alles am Goldenmotor tatsächlich schon bei Auslieferung etwas krumm:

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/630.png (http://www.bilder-hochladen.net/files/ilk-4c-jpg.html)

Nader
11.03.2009, 19:39
@Troubleshooter

welchen Motor hast du denn da verbaut? warum stellst du dein eBike nicht unter Mitglieder vor? wäre echt super, wenn so langsam alle das machen würden. Dann weißt man, wer was hat:)

grosserschnurz
11.03.2009, 19:52
Hallo troubleshooter,

hast du einen Bandschleifer?

Wenn ja, dann solltest du dein Felge wieder auf den für dich bestmöglichen Rundlauf zentrieren.
Dann hänge dein Laufrad hoch und lass es laufen. Jetzt kommt der Bandschleifer. Lass diesen auch laufen und schleife die aussenstehenden Stollen weg. Aber bitte nicht die Seitenwand des Reifens und die Felge beschädigen.
Auf diese Art bekommst du seitlich Luft zur Gabel und dein Reifen wird hinterher auch besser rund laufen.
Ist aber wirklich nur ein "verzweifelter" Tipp, die Felge wieder eiernd zu zentrieren ist natürlich auch nicht so toll.

grosserschnurz wünscht dir viel Erfolg

Troubleshooter
11.03.2009, 20:08
Aber bitte nicht die Seitenwand...Die ist genau das Problem. Der Reifen, obwohl er bombenfest in der Felge sitzt (also nicht falsch montiert - ich gehe zumindest davon aus), ist nicht 100% symetisch. Deshalb schleifte anfangs sogar die Reifenwand an der Gabel. Den Stollen bin ich schon Herr geworden (Motor laufen lassen und eine grobe Raspel dran gehoben). Eventuell auch schon Ausfallerscheinungen. Schon auf dem Mountainbike hatte der Reifen geeiert, auch frisch von der Inspektion, Felgen schnurzgerade ;) und der Reifen eiert. Alles in allem eher ein Schönheitsfehler.

Die Felge läuft jetzt immernoch sauberer/ gerader als die vom Hinterrad bzw. von den meisten meiner früheren Räder!

@Nader: Eigentlich wollte ich warten, bis der MTB- Reifen hinten auch drauf ist, aber in dem Fall gehe ich deiner Bitte nach.

grosserschnurz
11.03.2009, 20:31
Hallo Troubleshooter,

wenn ich dein Projekt so betrachte, gibt es für dich noch einiges zu tun.
Ich würde jedoch in das von dir umgebaute Bike nichts mehr reinstecken.
Mir wäre schwindelig, wenn ich vorne deine "Felgenkneifer" sehe und dann eventuell noch bei Regen. Dies sind beste Voraussetzungen für einen unendlichen Bremsweg.
Aber du hast ja die Möglichkeit, deinen Antrieb in ein besser geeignetes Bike zu implantieren.
Und ich bin mir sicher, dass du jetzt vom Schrauberwahn befallen bist, und du hast noch Reserven.

grosserschnurz meint, das du an deine Reserven jetzt rangehen solltest.

Troubleshooter
11.03.2009, 21:36
Das schweift langsam zu sehr ab, nach diesem Post sollte es wohl per PN / E-Mail weiter gehen:

Dass dieses Fahrrad nicht mein Optimum darstellt, habe ich schon einmal erwähnt. Der Antrieb und der Akku sind mir ein Wechsel auf ein besseres Fahrrad nicht wert. Kannst du dich noch an die Krise mit meinem Mountainbike erinnern? Die 14mm Welle und die M14x1,5 Bundmuttern bekommt man in keine Alugabel hinein. Der Akku, der mit 12Ah beworben wurde, hat im Moment noch etwa 9,8Ah.

Mein momentanes Ziel sieht so aus, dass ich mit dem Fahrrad auf der low-budget Schiene weiterfahre, bis ich im Sommer definitiv weis, wie das neue Anforderungsprofil aussehen wird. Geplant ist dann ein Mountainbike mit mindestens V-Brakes, eventuell Federgabel, einem Akku unter 5Ah, Front- Bafang. Ich bin mir nur noch nicht schlüssig, ob mir ein 250W Motor bei besserer Schaltung und weniger Gewicht reichen könnte. Das neue Fahrrad soll dann auf jeden Fall unter 20Kg kommen, Stvo und Allwettertauglich. Da wird dann auch investiert, denn das soll zuverlässig werden.

Was dann mit dem Goldenmotor, dem Akku und dem Hollandrad geschieht? Werden die Angebote entscheiden.

grosserschnurz
12.03.2009, 09:31
Hallo troubleshooter,

deinen Zukunftsplanungen stimme ich zu, aber mit dem jetzt aufgebauten Rad solltest du nicht auf Allwettertauglichkeit hoffen.
Die Felgenkneifer vorne sind der Power deines Motores absolut nicht gewachsen, schon gar nicht bei Nässe, und dein Rücktritt in der Sachsnabe ist nicht für 250 W plus Wo- / Manpower ausgelegt.

Bitte dieses bei Fahren bedenken.

Auch wenn es nur eine Zwischenstation deiner Umbauideen ist, deine Bremsanlage ist wie ein Schwimmring für einen Supertanker, beide verzögern so gut wie garnicht.

Aber dein Denkansatz ist richtig, probieren und testen und dann aus der selbst gewonnen Erkenntnis neu planen.

grosserschnurz wünscht dir viel Erfolg beim Erkenntnisgewinnen

Nader
12.03.2009, 21:25
so, heute habe ich die Schwalben geholt, eigentlich wollte ich die Schwalbe Racing, aber man hat mich auf Big Apple Kevlar-Guard 2.35 überredet, weil ich nur auf Asphalt fahre. Die Kevlar-Guard haben super Grip auf Asphalt,
toller Komfort (besser als Racing) und Optik: WOW!:):)

Leider habe nicht geschafft Probefahrt zu machen aber Morgen.
(der Hinterreifen war unglaublich schwierig und zeitaufwendig zu montieren, fast 2 Stunden).

peline
12.03.2009, 21:43
(der Hinterreifen war unglaublich schwierig und zeitaufwendig zu montieren, fast 2 Stunden).

Warum hast du so lange gebraucht? Oder hast du es geschafft, ihn eierfrei aufzuziehen? Ich hab eben höchstens ein paar Minuten gebraucht, aber er eiert wie Big Apple.

grosserschnurz
12.03.2009, 21:44
Hallo Nader,

dir bleibt der Trost, wenn du Plattfuss hast, wird es regnen; nein Spass bei Seite.

Eine Zweitmontage geht in der Regel leichter, weil der Reifen sich auch etwas an sein "neue Form" anpasst.

Aber er geht nicht nur schwer rauf, sondern auch verdammt schwer runter.

Besorge dir gute Montierhebel und nimm immer neben dem Flickzeug einen Ersatzschlauch mit, falls du etwas abklemmst.

Der Big Apple mit Kevlar Einlage ist ziemlich pannensicher und

grosserschnurz wünscht dir stets den richtigen Luftdruck im Reifen!

peline
12.03.2009, 21:47
Der Big Apple mit Kevlar Einlage ist ziemlich pannensicher und

grosserschnurz wünscht dir stets den richtigen Luftdruck im Reifen!

Aber Kevlar Einlage haben doch alle Big Apple, habe ich eben noch nachgesehen. Und ein kleiner Glassplitter hat diesen Schutz dennoch vor ein paar Wochen überwunden -> 6 km zu Fuß mit Rad.

Nader
12.03.2009, 21:59
weil die einfach zu Dick und zu Breit sind! Meine Felgen sind besonders Schmal. Außerdem die hatten noch gar kein Form gehabt. Ich hoffe, dass beim nächten Mal besser geht.

Die haben nicht nur Kevlar Einlagen, die heissen KevlarGuard und sollen besonders pannensicher sein (Aussage vom BOC-Mitarbeiter).

grosserschnurz
12.03.2009, 22:04
Hallo peline,

du hast Recht, aber offensichtlich hat der neue eine Kevlareinlage, die dichter gewebt ist. Ob das jetzt schon so ein neuer Big Apple ist, weiß ich natürlich nicht.
Ich weiß aus Erfahrung, dass sich z. B. auch Dornen einer Berberitzenhecke durch die Kevlareinlage durcharbeiten und das Blöde an der Sache ist, wenn du den Reifen dann absuchst oder abtastest, bricht die Spitze ab und du merkst erst beim nächsten Platten, dass da doch noch etwas drin war. Man sieht und spürt es einfach nicht.

Der Antiplatt in allen Varianten biete natürlich deutlich mehr Pannenschutz.
Den gibt es aber nur bis 26 X 1.75.

grosserschnurz wünscht dir einen schönen Abend

wernHer
13.03.2009, 11:04
Der Big Apple mit Kevlar Einlage ist ziemlich pannensicher

hallo grosserschnurz,

auf wieviele gefahrene (pannenfreie) km bezieht sich diese/deine aussage?


aber offensichtlich hat der neue eine Kevlareinlage, die dichter gewebt ist.

woher hast du diese information?


Ich weiß aus Erfahrung, dass sich z. B. auch Dornen einer Berberitzenhecke durch die Kevlareinlage durcharbeiten

... leider nicht nur DIESE dornen!
aber keine sorge - gegen dornen ist nicht einmal der (wirklich ziemlich pannen-resistente!) supreme gefeit.


und das Blöde an der Sache ist, wenn du den Reifen dann absuchst oder abtastest, bricht die Spitze ab und du merkst erst beim nächsten Platten, dass da doch noch etwas drin war. Man sieht und spürt es einfach nicht.

da gibt es dann eigentlich nur (noch) eines:

die prophylaktische DEmontage des reifens und ein vorsichtiges abtasten der INNENseite auf (spitze) eindringlinge hin - das ist zwar mit einem gewissen aufwand verbunden, hat mir aber bereits mehrmals einen "patschen" (zumeist unter weit ungünstigeren rahmenbedingungen!) erspart.


Der Antiplatt in allen Varianten biete natürlich deutlich mehr Pannenschutz.Den gibt es aber nur bis 26 X 1.75.

... und rollt außerdem erbärmlich!

let-it-roll

wernHer
(der übrigens erstaunt ist, wieviel unkritisches vertrauen hier der [vermeintlichen] fach-kompetenz von händlern entgegengebracht wird!)

grosserschnurz
13.03.2009, 11:39
Hallo wernHer,

pannenfreie km kenn ich eigentlich nicht, es gibt Tage, da steckt der Wurm drin, 3 Platten an einem Radtourtag mit unserer Senbiorentruppe, einer davon mit Big Apple. Da diese Platten kurz nacheinander kamen, müsste man annehmen das wir diese irgenwo miteinander im Schotter eingefangen haben. Ich fahre seit Jahren keine big Apple mehr, die Gründe sind von mir ja wiederholt beschrieben worden. Aber einige Mitradler fahren diese noch, aber eigentlich auch nur, weil sie einen nicht abgefahrenen Reifen nicht wegschmeißen wollen. Also Statistik über Plattfüsse führe ich nicht.

Die Aussage ist von eine Schwalbe Vertreter, der zufällig bei meinen Fahrradhändler zugegen war. Beweisen kann ich es nicht, es gibt auch (wahrscheinlich bewusst) keine Kennzeichnung am Reifen.

Dornen sind unangenehme Plattmacher. Selbst wenn man vorher alles durchsieht, entdeckst du sie kaum und wenn man vorsichtig mit derr Hand durchfährt, sind sie meist nicht zu spüren oder brechen ab. Außerdem kann es passieren, das diese nur im aufgepumpten Zustand aktiv werden.

Die Antiplatt-Varianten sind bei zu niedrigem Luftdruck an den Flanken sehr empfindlich und laufen nicht besonders komfortabel. Ich gebe dir uneingeschränkt Recht. Bin diese einen Nachmittag gefahren und habe sie gleich wieder demontiert.

grosserschnurz ist gerade bei Reifen der Meinung, dass es bei der Vielzahl am Markt fast nicht möglich ist, seinen optimalen Reifen zu finden, denn auch zu unterschiedlich ist das Benutzerprofil der Anwender und vom Hörensagen ein Produkt zu fahren kann mit einer persönlichen Enttäuschung enden.

didi28
13.03.2009, 12:03
Dornen sind unangenehme Plattmacher. Selbst wenn man vorher alles durchsieht, entdeckst du sie kaum und wenn man vorsichtig mit derr Hand durchfährt, sind sie meist nicht zu spüren oder brechen ab.

Ich markiere vor dem Demontieren des Mantels die Lage des Ventils (und bei nicht laufrichtungsgebundenen Mänteln bezeichne ich auch die Seite) auf dem Mantel. Nachdem ich das Loch im Schlauch gefunden habe kann ich dann schnell und genau die Stelle finden, an der der Fremdkörper durch den Mantel eingedrungen war. Den Mantel flicke ich dann immer noch sicherheitshalber zusätzlich von innen. Mir ist es nämlich schon passiert, dass ein Stahldrähtchen im Mantel durch den eindringenden Fremdkörper beim ersten Mal gerissen war und gleich nochmal nach wenigen Kilometern ein weiteres Loch gepieckst hat. Und das mit vollem Gepäck, das nervt ... :mad:

Kraeuterbutter
13.03.2009, 12:04
hmm.. wo fährt ihr denn rum, dass es soviele Platten gibt ?

ich hab bis jetzt - ca. 5000km in Wien - erst einen Platten gehabt..
Ursache unbekannt

bin aber auch schon des öfteren durch Glasscherben gefahren, lässt ich halt manchmal nicht vermeiden (da fährst mit 35km/h am Kanal entlang, etwas gedanken versunken und dann hörst es auch schon knirschen)
sonst nix

3 Platten an einem Tag? das kann ich mir ja überhaupt ned vorstellen..

auf der anderen Seite: wir haben mit unseren 3er Golf zuhause in 15 Jahren 16 Platten gehabt !!!
unser 2. golf hingegen bis jetzt (~ 5 Jahre) nur 1

didi28
13.03.2009, 12:12
Das liegt beim Fahrrad wie beim Auto an den Wegen / Straßen, die man befährt.

Ich befahre z.B. mit dem Auto nicht mehr eine bestimmte Straße, weil dort wohl wegen einer Metallverwertungsfirma öfter mal irgendwelche kleinen Metallteile auf der Straße liegen, die laufend Platten verursachen.

Bei Radwegen ist feiner, scharfkantiger Split sehr gefährlich, der im Profil hängen bleibt und sich nach und nach durcharbeitet. Auch stellen dornige Büsche am Wegesrand wegen den herunterfallenden Dornen ein erhebliches Risiko dar.

wernHer
13.03.2009, 12:38
Ich markiere vor dem Demontieren des Mantels die Lage des Ventils (und bei nicht laufrichtungsgebundenen Mänteln bezeichne ich auch die Seite) auf dem Mantel. Nachdem ich das Loch im Schlauch gefunden habe kann ich dann schnell und genau die Stelle finden, an der der Fremdkörper durch den Mantel eingedrungen war.

hallo "patschen-picker",
;-)

das ist ein wirklich ausgezeichneter tipp und eine prima idee, der eigentlichen ursache eines plattfußes auch wirklich auf die schliche zu kommen ... !


Den Mantel flicke ich dann immer noch sicherheitshalber zusätzlich von innen.

du klebst also tatsächlich noch einen flicken auf die innenseite des mantels ??? wie sicher verhindert so ein flicken ein erneutes eindringen eines fremd-körpers ?


Mir ist es nämlich schon passiert, dass ein Stahldrähtchen im Mantel durch den eindringenden Fremdkörper beim ersten Mal gerissen war

ein "gerissenes stahldrähtchen IM mantel" ??? - welche reifen fährst du denn da ??? ich kenne zwar eingefahrene stahldrähtchen, die - wenn man sie NICHT entfernt - immer weiter plattfüße produzieren, aber als fixer bestandteil des mantels sind mir solche noch nicht untergekommen.


Und das mit vollem Gepäck, das nervt ... :mad:


kennst du murphy's gesetz; das besagt (sinngemäß):

shit happens - und zwar in der regel in den absolut UNpassendsten momenten/situationen ...
;-)



Die Aussage ist von eine Schwalbe Vertreter, der zufällig bei meinen Fahrradhändler zugegen war. Beweisen kann ich es nicht, es gibt auch (wahrscheinlich bewusst) keine Kennzeichnung am Reifen.

... wäre wünschenswert, wenn an der pannen-resistenz des BA noch (weiter) gearbeitet werden würde.


grosserschnurz ist gerade bei Reifen der Meinung, dass es bei der Vielzahl am Markt fast nicht möglich ist, seinen optimalen Reifen zu finden,

... außer man probiert solange, bis man die wichtigsten modelle am markt selber durch- und den keller/dachboden/u.ä. lagerräume voller (angefahrener) reifen hat.
;-)


ich hab bis jetzt - ca. 5000km in Wien - erst einen Platten gehabt..

dann hast du bisher sicher (auch) großes glück gehabt, denn gerade in wien liegt jede menge patschen-produzierender dreck herum, der die kevlar-einlagen der reifen immer wieder gerne vor neue herausforderung stellt ...

ich wünsche euch allen für die nächsten patschen "nerven wie drahtseile"

let-it-roll

wernHer

didi28
13.03.2009, 12:49
du klebst also tatsächlich noch einen flicken auf die innenseite des mantels ??? wie sicher verhindert so ein flicken ein erneutes eindringen eines fremd-körpers ?

Besser als nichts. Und verhindert, dass ggfls. die Stahldrähtchen anfangen zu pieksen ...


ein "gerissenes stahldrähtchen IM mantel" ??? - welche reifen fährst du denn da ??? ich kenne zwar eingefahrene stahldrähtchen, die - wenn man sie NICHT entfernt - immer weiter plattfüße produzieren, aber als fixer bestandteil des mantels sind mir solche noch nicht untergekommen.

Das war ein etwas älterer Schwalbe Marathon, der hat eine Art Metallgeflecht im Mantel, bei leichteren Reifen wird das durch z.B. Kevlar als Pannenschutz ersetzt.

Kraeuterbutter
13.03.2009, 13:53
@wernHer:
ich fahr in Wien gar keine Kevlar-Guarded-Reifen..

das Radl das meine Freundin jetzt fährt hab ich gebraucht vor 5 Jahren gekauft (die Reifen waren damals schon nicht neu),
da sind gebrauchte Reifen drauf
die sind jetzt noch drauf, haben schon ordentlich Risse..
und der 2. Tacho zeigt auch schon wieder 2000km an
gefahren: überall in Wien, Donauinsel, ja sogar Lobau und Prater abseits der Asphaltwege

auf meinem RAdl sind "KENDA" Reifen drauf, 26X1,95
und da gabs eben diese eine Panne..
(habs da wie Didi gemacht, also schadstelle makiert, und dann innen im Reifen ein Pflaster aufgeklebt ;) )

also ich versteh das auch ned so ganz, diese ganze Kevlar-Mantel-Hysterie hab ich schon in anderen Foren oft gesehen und mich immer gewundert, da ich eben noch selten nen Patchen gehabt hab..
(unter der Fahrt überhaupt erst 2mal..
einmal Donauinsel,
und einmal wegen schlecht eingestellter Bremse -> hat mir den Reifen aufgeschnitten)

recht kritisch schätz ich ja z.b. unten am Donaukanal vorm Flex...da liegen vor der Disko oft viele Glasschwerben rum, da fahr ich deshalb eher selten, sicher ist sicher

aber generell: wie oft sieht man auf Wiens Radwegen Leute mit Patchen ?
wenn die so oft auftreten, müsste ich ja eigentlich täglich min. einen Radler mit Patchn begegnen.. tu ich aber ned

ich drück mir jetzt mal die Daumen, dass der BigApple vorne bei mir lange lange hält, weil mit meiner unter Spannung stehenden Gabel (ich hab sie nur 5-7mm aufgebogen, nicht gleich mehrere Zentimeter überbogen) --> da krieg ich ohne Hilfsmittel und fremder Hilfe den Reifen nicht mehr raus und wieder rein :(

didi28
13.03.2009, 14:06
da krieg ich ohne Hilfsmittel und fremder Hilfe den Reifen nicht mehr raus und wieder rein :(

Brauchst oft auch nicht. Als ich früher noch Fahrräder ohne Schnellspanner gefahren bin, hatte ich oft keinen Schraubenschlüssel, sondern nur das Flickzeug dabei. Da habe ich dann das Rad in der Gabel gelassen, meistens sogar den Mantel auf einer Seite noch in der Felge und hab nur den Schlauch zum Flicken aus dem Mantel gezogen.

Nader
13.03.2009, 16:43
Hallo

habe heute eine lange Tour mit meinen neuen Shwalbe BA gemacht.
Mit dem Motorunterstützung war heute mein Fahrrad für mich zu schnell, deswegen bin meiste Strecke ohne Motor gefahren. Wegen kaum Rollwiederstand der Reifen fährt das Rad viel leichter, angenehmer und vor allem viel schneller :).

Meine durchschnitt Geschwindigkeit war heute 25km/h.

Folgendes wäre mein Testbericht für Schwalbe Big Apple Kevlar-Guard 2.35

- sehr gute Cityreifen bzw. Streetreifen
- kaum Rollwiederstand
- sehr gute Federungskomfort (aber nur bis max. 2,8 bar, danach zu hard und Komfort lässt nach)
- bei der Nässe ist man bisschen unsicher, weil die ja kaum Profil haben aber Grip auf Asphalt ist sehr gut.
- die Sand- bzw. Schottwege sollte man lieber vermeiden oder sehr vorsichtig fahren.
- ob die pannensicher sind wird sich zeigen (heut ging ja alles gut;)).



http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/645.png

Kraeuterbutter
13.03.2009, 22:29
hey.. sieht ja fett (cool) aus..

die Reifen - durch ihr Volumen - rücken mehr in den Vordergrund, wodurch Antrieb und Akku mehr in den Hintergrund rücken, weniger auffallen

gefallen mir gut an deinem Radl

grosserschnurz
13.03.2009, 22:55
Hallo didi28,

vor jedem Platten markiere ich die "Reifeneinbaulage". ist reine Gewohnheit und deshalb habe es hier nicht erwähnt.
Ich klebe an verdächtigen Stellen in den Reifen ein Stück Gewebeisolierband, geht einfacher, ob es besser ist, stelle ich mal in Frage.
Man kann damit auch mal einen Riss in/an der Seite eines Reifens notdürftig reparieren.

grosserschnurz wünscht ein schönes Wochenende

funbiker
14.03.2009, 09:13
Mein lang bewährtes Reifenrezept:
(Aus dem Rennradbereich)
Wenn ich auf (guten) Strassen unterwegs bin:
zB Schwalbe Marathon, den dicksten, der auf die Felge passt, eine extra Lage Tesafilm unter das Felgenband, dann auf 5-7 bar aufpumpen.
Ist zwar knallhart, man spürt das kleinste Steinchen, rollt aber prächtig.
Die Härte des Rades mildere ich durch die bequeme Trialthlonposition ab (eben nur ausserhalb von Ortschaften)
Defkte,rissige Mäntel sind nur notdürftig flickbar.
Überhaupt ist die Fahrradbereifung ein echter Kostenfaktor!!!

didi28
14.03.2009, 09:25
eine extra Lage Tesafilm unter das Felgenband

Ich mache mindestens eine Lage Gewebeband unter das eigentliche Felgenband. Beim Fahren mit hohem Luftdruck und schwerem Gepäck kommt es ansonsten gerne durch die Unebenheiten an den Speichenlöchern zu einem Scheuereffekt, der bei mir vor dieser Maßnahme zu zwei Platten geführt hatte. Jetzt ist Ruhe.

Kraeuterbutter
14.03.2009, 13:22
so...
ich hab heute - da ich in dann bald mal die Spike-Reifen wieder abmontieren werde - meine alten Reifen die ich davor drauf hatte, KENDA (siehe Bilder) abgewogen:

MARANDANA !!!
die wiegen ja 900g !!

habs mit einer mechanischen Küchenwaage gemessen.
da ich dem alten Billigteil ned traue, noch mal schnell mit 500ml Wasser im Messbecher kontrolliert,
nein -> es sind wirklich 900g die der Reifen wiegt

so.. subjektiven Eindrücken darf man nicht trauen..
meinen Big-Apple hatte ich vor 9 Monaten das letzte mal nackt in der Hand, ich hätte gedacht der wäre schwerer und somit müsste mein Kenda leichter sein
hier hat wohl die Optik meinem Hirn einen Streich gespielt

jedenfalls war ich mit seinen Rolleigenschaften (geradeaus) recht zufrieden, leise, und wie ich denke auch recht leichtlaufend
-> der Steg auf dem man fährt ist ja auch durchgehend

da ich - so denke ich - in meinem ganzen Leben noch nie nen richtig leichten Reifen gefahren bin, will ich jetzt die Kenda gar nimma montieren, sondern den von euch ins Feld geführten Ritchey Tom Slick 1.4"
den Superbike unter anderem hier auf seinem Rad montiert hat
http://www.pedelecforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=1000&stc=1&thumb=1&d=1236539925

probieren...
vielleicht gewöhne ich mich ja ans "harte" Radlfahren mit 4bar

war auch noch im Keller schnell die Felge zu vermessen:
ist ohne Schiebelehre nicht so leicht,
da sie keinen "rechteckigen" Querschnitt hat, sondern trapezförmig
jedenfalls: gemessen/geschätzte 24mm müssten es sein


irgendwelche Anmerkungen ? (außer dass die Fotos be....scheiden ausschauen)

Nader
14.03.2009, 19:10
ja die Kendas wiegen tatsächlich um 900g! bin froh die nicht mehr fahren zu müssen.

So wie ich deine Vitalität kenne, wirds du mit "Ritchey Tom Slick 1.4" noch schneller werden, also vorsicht!!;):D

grosserschnurz
14.03.2009, 19:34
Hallo kraeuterbutter,

eine 24 mm breite Felge ist schon etwas grenzwertig, müsste aber noch gehen.
Der Reifen baut dann halt in der Breite auf und in der Höhe geht dir etwas verloren.
und wenn du wirklich mit Speed und 6 bar unterwegs bist, brauchst du keine Dämpfung, das ist schon ein wenig wie "Fliegen".
Dein Reifenhändler sollte dir die Möglichkeit gegen, den ungefahrenen Reifen, falls er dir nicht hoch genug baut, zurück zunehmen.
Ich bin ihn auf einer 22er Felge gefahren, das war ganz ok, aber man sollte es nicht glauben, sie 2 mm verändern den Querschnitt doch deutlich sichtbar.

grosserschnurz warte auf dein nächstes Erfolgerlebnis

Superbike
17.03.2009, 14:29
irgendwelche Anmerkungen ?

Sollten, wie aus der Aufschrift schon hervorgeht, 19mm Maulweite haben:

http://www.komponentix.de/onlineshop/index.html?d__Rigida_Zac_19480.htm

Kraeuterbutter
17.03.2009, 15:19
danke euch..
werde diese Woche noch ydie 1.4er kaufen gehen..
hab gerade für meine Schwester (154cm klein) ein Bike gekauft...

130 Euro,
V-Brakes die gut funktionieren, der Lenk-Steuersatz hat kein Spiel, Radlager und Kurbellager scheinbar auch in Ordnung, Damen-Gel-Sattel dabei
Schaltung schaltet alle Gänge einwandfrei

einzig die Kette muss gereinigt und geschmiert werden

da muss ich sowieso noch zum Händler, weil die Dame die mir das verkauft hat, hat den Reifen gestern aufgepumpt, heute war aber wieder recht wenig drin wie ichs abgeholt habe..
haben dann nachgepumpt
bin ca. 12km damit heimgefahren -> jetzt ist auch schon wieder weniger drin

also da brauchts 2 neue Schläuche
und da werd ich gleich wegen der "ritches" oder wie die heißen schauen...

Superbike: danke für den Link, wieder was gelernt..
unter anderem, das ich Autoventile fahren sollte

ich hab haber Sclaverand-Ventil verbaut was man scheinbar so ohne weiters nicht machen sollte... (ohne Zusatzteil)
werde auch hier nachbessern

Superbike
17.03.2009, 15:39
ich hab haber Sclaverand-Ventil verbaut

Habe ich auch bei den Rennrädern, und bei einigen MTB-Laufrädern. Ist an sich ja kein Problem, jede vernünftige Pumpe kann ja Auto und Sclaverland...nur an der Tankstelle gibts Probleme.....
Habe deshalb immer einen Adapter mit, der kostet nicht die Welt.


Falls du Probleme hast einen zu bekommen, oder jemand über 1 Euro für das Ding verlangt....... ich habe hier so um die 20 Stk. herumliegen > PM

Kraeuterbutter
17.03.2009, 15:47
danke für das Angebot.
es geht weniger ums Aufpumpen (meine PUmpe kann beide Ventile),
sondern um das "Abscheren" des Ventils wenn man da nicht so eine Reduzierhülse verwendet

so hab ich das in deinem Link jedenfalls verstanden

Zitat: "für Autoventil, mit Reduziermutter auch für Sclaverandventil geeignet"

Superbike
17.03.2009, 16:15
das "Abscheren" des Ventils wenn man da nicht so eine Reduzierhülse verwendet

so hab ich das in deinem Link jedenfalls verstanden


Verstehe, wenn ein Scaverland in einer 8mm Bohrung verwendet wird.

Da verwende ich immer ein Stück Kunststoffschlauch/Benzinschlauch um das auszugleichen.
Im übrigen schraube ich nie eine Mutter zwischen Ventil und Felge...damit sehe ich immer ob sich der Schlauch verdreht (das Ventil dadurch schief steht) und kann rechtzeitig gegensteuern, bevor der Schlauch beim Ventil ausreißt.

Das Bild zeigt ein Scaverland-Ventil in entsprechender Felge, aber eben ohne der Mutter welche die meisten gegen die Felge Konterziehen.

Hab in der Schnelle kein Laufrad mit Autoventilfelge und Scaverland-Schlauch gefunden.....hoffe aber es genügt zur Erklärung.

Kraeuterbutter
18.03.2009, 19:23
Hallo..
interessant..
heut wurde mir im Bikeshop - hab 2 Schläuche gekauft - gesagt, dass man nur die beiligende Mutter anziehen braucht, dann passt das ;)

werds also auch ohne Mutter probieren

---------------

ich hab - ich weiß ich fang schon wieder an - noch Fragen zum Tom Slick

wollte gerade bestellen
1.) find keinen Händler in Österreich (kenn aber auch ned viel) die den haben
2.) hab bei ebay geschaut und 2 sehr günstige Angebote gefunden:

http://cgi.ebay.de/2-Stueck-Ritchey-Tom-Slick-26-x-1-4-Schwarz-MTB-Reifen_W0QQitemZ170265748649QQcmdZViewItemQQptZSpo rt_Radsport_Fahrradteile?hash=item170265748649&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1121|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A13 18 (http://cgi.ebay.de/2-Stueck-Ritchey-Tom-Slick-26-x-1-4-Schwarz-MTB-Reifen_W0QQitemZ170265748649QQcmdZViewItemQQptZSpo rt_Radsport_Fahrradteile?hash=item170265748649&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1121%7C66%3A2%7C65%3A12%7C39%3A1%7C 240%3A1318)

http://cgi.ebay.de/2-Ritchey-Tom-Slick-Reifen-26-x-1-4-NEU_W0QQitemZ310115421127QQcmdZViewItemQQptZSport_ Radsport_Fahrradteile?hash=item310115421127&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1121|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A13 18 (http://cgi.ebay.de/2-Ritchey-Tom-Slick-Reifen-26-x-1-4-NEU_W0QQitemZ310115421127QQcmdZViewItemQQptZSport_ Radsport_Fahrradteile?hash=item310115421127&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1121%7C66%3A2%7C65%3A12%7C39%3A1%7C 240%3A1318)


2 reifen für in Summe 20 Euro (bzw. 22 Euro)
allerdings:

die einen schreiben 400g
die anderen 250g (Was wohl überhaupt nicht stimmen kann)

dann hab ich gesehen:
es gibt auch einen Tom Slick PRO 2009 -> der kostet gleich das 3fache

und Schläuche: die normalen (MTB) - Schläuche kann ich da ned verwenden, braucht wohl spezielle, oder ?


was mich ein wenig irritiert und stutzig macht:
ich hab sehr viele Berichte von Platten gelesen..
da wird geschrieben: "erst nach 300km den ersten Platten, super"

das kann doch ned sein?
"erst" nach 300km und der freut sich noch darüber
ich will doch ned alle 2 Wochen Reifenpicken gehen

muss ich jetzt wirklich noch Pick-zeugs auch noch kaufen und immer mithaben ?

supergrobi
18.03.2009, 19:32
Vielleicht hat der Pro irgendeine Art Pannenschutz ?
Die "normalen" auf jeden Fall nicht, da würde ich eher abraten !

Nader
18.03.2009, 21:47
ich glaube, die zwei eBay-Angebote sind nicht Faltbar, die Tom Slick PRO sind Faltbar. Dass die deswegen das 3fache kosten ist mir auch rätzelhaft?

Ich würde am besten direkt im Laden kaufen und wegen Pannenschutz nachfragen ;).

wernHer
19.03.2009, 09:50
ich hab - ich weiß ich fang schon wieder an - noch Fragen zum Tom Slick
wollte gerade bestellen
1.) find keinen Händler in Österreich (kenn aber auch ned viel) die den haben

hallo kräuterbutter,

den österreichischen bikeonlineshop.at kann ich persönlich sehr empfehlen (sehr günstiger versand innerhalb österreichs); hat deinen reifen auch im programm:

hier die günstige (100 g schwerere NICHT faltbare) COMP-version (http://www.bikeonlineshop.at/Reifen/ATB/draht/559/Comp-TomSlick-26x14::12649.html?XTCsid=7c8436d76c6c08bc922b84bf6 d37cc3e)

hier die 10 € teurere (100 g leichtere faltbare) PRO-version (http://www.bikeonlineshop.at/Reifen/ATB/draht/559/Pro-TomSlick-26x14::12682.html?XTCsid=7c8436d76c6c08bc922b84bf6 d37cc3e)



2.) hab bei ebay geschaut und 2 sehr günstige Angebote gefunden:
2 reifen für in Summe 20 Euro (bzw. 22 Euro)
mit zusätzlichen 12,90€ versand (nach österreich!) kannst du aber gleich in österreich bestellen.


dann hab ich gesehen:
es gibt auch einen Tom Slick PRO 2009 -> der kostet gleich das 3fache
mann leute - google ist euer freund - guckt ihr mal hier! (http://www.ritcheylogic.com/dyn_prodfamily.php?k=114848)

bei ritchey sind die relativ großen unterschiede zwischen den preisen von draht- und falt-reifen durchaus üblich.


und Schläuche: die normalen (MTB) - Schläuche kann ich da ned verwenden, braucht wohl spezielle, oder ?
klar brauchst du da eine schmalere schlauchausführung in 26zoll.


was mich ein wenig irritiert und stutzig macht:
ich hab sehr viele Berichte von Platten gelesen..
wie oft soll ich es denn noch schreiben: der tom-slick IST ein SEHR PANNENANFÄLLIGER reifen !!!

er ist zwar flott aber keineswegs mit irgendwelchen pannenschutz-einlagen ausgerüstet, aus meiner sicht daher für ein elektrisch angetriebenes laufrad ABSOLUT UNGEEIGNET!


da wird geschrieben: "erst nach 300km den ersten Platten, super"
das kann doch ned sein?
doch!


"erst" nach 300km und der freut sich noch darüber
ich will doch ned alle 2 Wochen Reifenpicken gehen
dann LASS die finger vom tom-slick!


muss ich jetzt wirklich noch Pick-zeugs auch noch kaufen und immer mithaben ?
mit dem tom-slick würde ich mich OHNE pickzeug oder ersatzschlauch NICHT auf den weg machen ...


noch einen punkt, den ihr beim schmalen tom-slick beachten solltet:

wenn du die (höhere) endgeschwindigkeit vom extra-dicken (und daher länger übersetzten!) BA gewohnt bist, wirst du mit dem tom-slick SPÜRBAR LANGSAMER übersetzt sein.

let-it-roll

wernHer

Kraeuterbutter
19.03.2009, 10:29
hallo kräuterbutter,

den österreichischen bikeonlineshop.at
ja, lustig.. hab gestern was bei dem bestellt ;)
(der ist nämlich in Feldbach ansässig, da kann ich daheim sogar persönlich abholen und der Besitzer kommt sogar noch ausm Nachbarort wie ich jetzt weiß)
leider ist er heute und morgen nicht im Geschäft, weshalb ich meine Lieferung erst am Di kriegen werde (Licht, Tacho, Fahrradschloss für Schwesters neue Radl)
den Tom-Slick hab ich sogar dort gesucht, aber nicht gefunden..
bin wohl blind

danke für die Links !


wie oft soll ich es denn noch schreiben: der tom-slick IST ein SEHR PANNENANFÄLLIGER reifen !!!
ich weiß ja nicht, wie oft du meinst es schon geschrieben zu haben:
ich hab nachgeschaut: in diesem Thread genau einmal, mit 3 Wörtern
tut mir leid dass ich das nicht mehr wußte


wenn du die (höhere) endgeschwindigkeit vom extra-dicken (und daher länger übersetzten!) BA gewohnt bist, wirst du mit dem tom-slick SPÜRBAR LANGSAMER übersetzt sein.

ich habe NICHT vor damit einen BA zu ersetzen, sondern einen "normalen" 1,95"-MOuntainbikereifen


er ist zwar flott aber keineswegs mit irgendwelchen pannenschutz-einlagen ausgerüstet, aus meiner sicht daher für ein elektrisch angetriebenes laufrad ABSOLUT UNGEEIGNET!
er soll NICHT ins E-bike.. dort bin ich mit den BA super zufrieden die bleiben
ich wollte mein Stadtrad damit ausrüsten..

allerdings: ich hab nicht vor alle 300km, ja auch nicht alle 1000km den Reifen zu picken...
werde wies ausschaut in nächster Zeit pro Monat ca. 1000km am Radl in der Stadt unterwegs sein, da kann ich mir Patchen ned leisten (von der Zeit her)

schade...
die Aussagen wie:
"damit haben Mountainbikes mit Stollenreifen keine Chance und selbst Rennradler kannst damit herbrennen"
bzw.
"Dämpfung ist da nicht mehr so wichtig, bei dem Speed fliegt man bereits über den Asphalt"
usw.

haben bei mir bereits ein Kribbeln ausgelöst

ich zitiere noch mal einen Teil deiner Aufzählung:

ritchey tom-slick: gutes roll-verhalten, sehr schlechte pannen-resistenz

schwalbe supreme 1.6: passables roll-verhalten, schlechte dämpfung, sehr gute pannen-resistenz, sehr guter grip (v.a. auch bei nässe!)

schwalbe racer 1.5: gutes roll-verhalten, passable dämpfung, passabler grip, schlechte pannen-resistenz

schwalbe kojak 1.35: sehr gutes roll-verhalten, schlechte dämpfung, guter grip, gute pannen-resistenz

wäre für mich also auch noch der Kojak 1.35 interessant(er) ?
schlechte Dämpfung mal aussen vor, ist der dem tom-slick ansonsten sogar überlegen ?

mann.. jeh mehr ich google umso verwirrter werde ich..
die einen Schreiben "Tom-Slick und nicht pannensicher -> blödsinn... 2500km, keine Abnutzungserscheinungen, keine Panne"
die anderen wiederrum von vielen Pannen

was wohl auch noch spannend werden könnte: ich bin eigentlich noch keinen Reifen schmäler 1,95" gefahren..
(nen "Hollandrad" mit tourenreifen mal aussen vor)
da les ich bei google auch schon mehrfach von Stürzen mit dem Tom-Slick.. also da gehört wohl auch noch etwas Übung dazu

Zitat: ("in 15 Jahren keinen Sturz gehabt... jetzt mit Tom Slick in 2 Wochen 2mal gestürzt -> der Reifen kommt wieder runter")

wernHer
19.03.2009, 11:02
ja, lustig.. hab gestern was bei dem bestellt ;)
(der ist nämlich in Feldbach ansässig, da kann ich daheim sogar persönlich abholen und der Besitzer kommt sogar noch ausm Nachbarort wie ich jetzt weiß)

hallo kräuterbutter,

da kann man nur noch sagen - "warum denn in die ferne streifen ..."


ich weiß ja nicht, wie oft du meinst es schon geschrieben zu haben:ich hab nachgeschaut: in diesem Thread genau einmal, mit 3 Wörtern tut mir leid dass ich das nicht mehr wußte
keine ursache - hab mich selber geirrt und - hier im forum - erst 1x darauf hingewiesen.
aber zur pannen-anfälligkeit schau auch einmal hier unter "weaknesses" (http://www.mtbr.com/cat/tires-and-wheels/tire/ritchey/tom-slick/PRD_358312_151crx.aspx) nach ... zumindest die "alltags-vielfahrer" wissen vom "patschenpicken" mit dem tom-slick ein liedchen zu singen!



er soll NICHT ins E-bike.. dort bin ich mit den BA super zufrieden die bleiben
ich wollte mein Stadtrad damit ausrüsten..
allerdings: ich hab nicht vor alle 300km, ja auch nicht alle 1000km den Reifen zu picken...
werde wies ausschaut in nächster Zeit pro Monat ca. 1000km am Radl in der Stadt unterwegs sein, da kann ich mir Patchen ned leisten (von der Zeit her)dann lass bitte am STADTrad erst recht die finger vom tom-slick!



schade...
die Aussagen wie:
"damit haben Mountainbikes mit Stollenreifen keine Chance und selbst Rennradler kannst damit herbrennen"
bzw.
"Dämpfung ist da nicht mehr so wichtig, bei dem Speed fliegt man bereits über den Asphalt"
usw. haben bei mir bereits ein Kribbeln ausgelöst
ja-ja-ja das mit dem speed ist ja auch zutreffend, ABER gottseidank gibt es noch andere genauso schnelle reifen, die aber DEUTLICH pannen-resistenter sind!



ich zitiere noch mal einen Teil deiner Aufzählung:
wäre für mich also auch noch der Kojak 1.35 interessant(er) ?
schlechte Dämpfung mal aussen vor, ist der dem tom-slick ansonsten sogar überlegen ?der kojak ist als "gesamt-paket" dem tom-slick deutlich überlegen!

der kojak ist leicht, langlebig, günstiger, vergleichbar schnell, deutlich pannen-resistenter, hat (auch im nassen) eine guten grip und schaut verdammt gut aus!

und falls du auf dämpfung doch noch wert legen solltest, bekommst du den kojak neben der extra-leichten 1,35er- auch noch in einer deutlich komfortableren 2.00er-ausführung ...

so what !

nicht umsonst hat sich der kojak im nachbar-velomobil-forum inzwischen zu DEM reifen für sportlich orientierte alltagsfahrer gemausert, die im jahr schnell einmal mehr als 10.000km damit herunterspulen und dabei hohen wert auf größtmögliche effizienz legen ...

mein tipp also - hol dir nächste woche diese reifen hier (http://www.bikeonlineshop.at/Reifen/ATB/draht/559/KOJAK-Race-Guard-35-559::7224.html), montiere diese auf dein stadt-rad und

learn-to-fly

wernHer

"Who loves ya, baby?"
(oder: "Entzückend, Baby!")

Kraeuterbutter
19.03.2009, 13:30
danke, werd also den von dir empfohlenen Kojak probieren..
da er eh erst am Montag verschicken kann, kann ich mein Bestellung dahingehend ja noch erweitern ;)

Kraeuterbutter
02.04.2009, 09:00
so.. *altenThreadwiederaufwärm*

hab gestern am Abend noch die Kojaks montiert, Kotflügel und Gepäcksträger (bei mir eh mittels Flügelmuttern schnell abnehmbar montiert) DEmontiert..
schaut schon fetzig aus jetzt...

bin gespannt, werd heut damit 8 Stunden auf Tour sein
aufgepumpt hab ich sie aufs Maximum, 6bar.. kann ja bei bedarf Luft rauslassen

wenns einen starken Unterschied gibt, dann sollte ich den heut merken, da ich bis gestern noch mit Spikereifen bei 3bar unterwegs war ;)

ein bisschen Sorgen ob der 6bar mach ich mir bei Kopfsteinpflaster.. meine Federgabel vorne ist kaputt, und am Lenker hab ich mein Handy (für SMS und GPS) montiert... hoff es schüttelt da nicht die SMS-Bauteile gleich von der Platine

Kraeuterbutter
02.04.2009, 21:21
und nun - nach 8 Stunden rumfahrerei - mein erstes Resümeeee:
geil

zum Speed kann ich nix genaues sagen, da ich meinen Tacho am Lande vergessen habe.
aber das Rad ist mal super agil.. statt bremsen tut man einfach haken-schlagend ausweichen

auch das beschleunigen - wie von Grosserschnurz anfangs angemerkt - ist deutlich besser...
auch "verpufft" keine Tretenergie im Wiegetritt, wie es bei den 2bar-Stollenreifen der Fall ist

zu den 6bar: ich hätts mir schlimmer vorgestellt
also ist erträglich

die Erschütterungen nehmen auch nicht überall gleich stark zu..
auf manchen Untergründen (kopfsteinpflastermässig) hab ich wenig Unterschied zu den Mountainbikereifen gespürt, bei anderen ganz extrem...

interessant die Wiener Radwege (die sind gepflastert): mit bigApple merkt man davon gar nix,
mit meinen normalen Mountainbike-Reifen auf 3bar auch eher wenig
mit den Kojaks hingegen jede Rille

was konnte ich sonst noch merken: die Reifen verleiten einem unheimlich risiko-freudig zu fahren..
man kann damit wirklich mit den Autos mitfahren mitten im Verkehr..
heut am Abend hab ichs dann eigentlich schon übertrieben, bin hier in Wien vom 10 Bezirk in den 8. gefahren und dabei die Favoritenstrasse runter...
obwohl die Autos da sicher auch mit 40-50km/h gefahren sind hab ich sie ständig überholt... und da dann die Relativgeschwindigkeiten eher gering sind, hat man auch keine "Angst" mehr von den Autos, und fährt slalom zwischen den Spuren...

kurz hab ich dann denken müssen: wenn da jetzt meine Gabel nachgibt oder sonst irgendwas passiert, dann legts mich bei Tempo 50 oder mehr und bei dem dichten Verkehrt werd ich überfahren und bin tot..

also werd versuchen mich zu bessern..
jedenfalls war meine Tour heute länger als gestern, trotzdem war ich am Ende frischer...

also die Kojaks bleiben drauf...
ein alter Herr (der war schon min. 50 ;) ) hat mich an einer Ampel auf die "Slicks" angesprochen.. und dann auch gefragt wie sich sie bei Regen fahren..
ich meinte, dass ich sie erst heute aufgezogen hätte, darauf keine Antwort habe
er dann: "ja, bei Regen schwimmst damit davon, da liegst nur noch"

also: wie schlimm wirds bei Regen werden ?
muss ich Angst haben?


also, die Reifen bleiben drauf (bis es mich bei Regen die ersten 2-3mal gelegt hat *lol*)
war heut 8 Stunden unterwegs und bin kein einziges mal von irgendjemanden überholt worden, ja die meisten Fahrradfahrer rutschen in meinem Empfinden Richtung Fussgänger, also werden zu praktisch nicht beweglichen Hindernissen dies zu umfahren gilt...
überhaupt taugt mir der Job immer mehr, wärmer wirds jetzt auch noch

didi28
02.04.2009, 22:02
ein alter Herr (der war schon min. 50 ;) ) hat mich an einer Ampel auf die "Slicks" angesprochen.. und dann auch gefragt wie sich sie bei Regen fahren..ich meinte, dass ich sie erst heute aufgezogen hätte, darauf keine Antwort habe er dann: "ja, bei Regen schwimmst damit davon, da liegst nur noch"

Das ist ein Vorurteil und hat seinen offensichtlichen Ursprung in der Pkw-Reifentechnik.

Mit den dünnen Fahrradreifen gibt es jedoch kein Aquaplaning wie bei einem breiten Autoreifen (zumindest nicht bei den fahrradüblichen Geschwindigkeiten). Ein profilierter Fahrradreifen auf Asphalt bringt also bei Regen schlichtweg nichts.
Eine für Nässe optimierte Gummimischung könnte da schon eher was bewirken.

oskar97
03.04.2009, 07:18
Hallo, Kraeuterbutter!

Auf welcher Felgengrösse fährst Du Deine BA 60mm ?
Leidet die Fahrstabilität unter der Verwendung schmalerer (z.B. 19mm) Felgen(schwammigeres Fahrverhalten?)?

oskar97
03.04.2009, 07:24
Ich hab´s schon im falschen Fred gepostet.
Jetzt nochmal hier: @Kraeuterbutter:
Auf welcher Felgengrösse fährst Du den 60er BA?
Fährt er sich auf schmaleren (z.B.19mm) Felgen schwammiger als auf breiteren?

oskar97
03.04.2009, 07:26
Shit, ich blick nicht mehr durch...Doppelposting...sorry, Nachtdienst gehabt...!

Kraeuterbutter
03.04.2009, 07:54
ja, Aquaplaning hab ich mir auch gedacht dass es keines geben kann...
die Aufstandsfläche ist ja doch sehr gering,
Motorrad ist ja Aquaplaning auch weniger ein PRoblem,
und beim LKW drückt der das durchs Gewicht weg
Auto ist da noch am Anfälligsten, am ehesten wohl die Golf GTIs mit überbreiten Reifen ;)

@oskar97:
naja, ich bin kein Radprofi um das richtig beurteilen zu können..
Überland hab ich mit den Bigapple keine Probleme, egal ob mit über 70km/h den Berg runter oder in Kurven
generell ist ja ein E-bike schwerer (meines ca. 20kg) sodass man nicht so wild damit fährt wie mit einem leichteren Radl

am Elektro behalte ich auf jedenfall den BA, obwohl - so wie grosserschnurz mal wo geschrieben hat - so ein leichter Reifen wie der Kojak sicher auch mal interesssant wäre zu probieren

oskar97
03.04.2009, 08:22
@Kraueterbutter: na, und wie breit sind nun Deine Felgen??

grosserschnurz
03.04.2009, 08:23
Hallo Kraeuterbutter,

Aquaplaning tritt beim Auto, je nach Wassermenge erst über 80 km/h auf.

Bei deinen Reifen dürfte es erst jenseits von 120 km/h eintreten.

Was bedeutet das für dich:

1. Üben, üben und nochmals üben, damit du diese 120 km/h oder mehr bei Regen und Wasser auf dem Radweg auch fahren kannst.
2. Vielleicht schon jetzt mal im Neoprenanzug auf die Regenzeit einstellen, damit du das Gefühl für die Geschwindigkeit bekommst.

grosserschnurz war heute früh mal wieder recht zynisch.

Aquaplanig ist für Radfahrer eigentlich nicht das Problem!

Kraeuterbutter
03.04.2009, 10:43
Aquaplaning sicher nicht... aber wie siehts mit rutschen aus ?
beim Googeln bin ich da auf mehrere Berichte gestossen, wo Leute von wegrutschenden Vorderreifen bei Nässe berichtet haben, z.b. sinngemäß:
"15 Jahren ohne Sturz gefahren, und jetzt mit Ritchey Tom Slick in 2 Wochen 2mal gestürzt"

achja: wennst ein Posting ironisch meinst, Smilies verwenden ;)
jedenfalls war meine Frage schon ernst gemeint, wie sich so ein Slick nun bei Nässe verhält


@Oskar97:
geh mal ne Seite weiter zurück, ab Posting 77

wernHer
03.04.2009, 11:29
Aquaplaning sicher nicht... aber wie siehts mit rutschen aus ?

hallo reini,

es freut mich, dass du mit meiner reifen-empfehlung so gut fährst!

wegen nässe-grip der kojaks brauchst du dir keine sorgen machen, die gummi-mischung der kojaks fährt sich auch im nassen ganz passabel; zwar nicht so super-griffig wie ein supreme aber beinahe so gut wie ein BigApple; und wegen dem blöden gelabere von wegen "rutschen wegen fehlendem profil auf fahrradreifen" brauchst du dir - wie ja schon andere hier beschrieben haben - überhaupt keine weiteren gedanken zu machen.

ein reifenhersteller wurde einmal befragt, warum denn überhaupt die meisten fahrradreifen MTI PROFIL produziert werden, wo doch das thema aquaplaning beim fahrradfahren eigentlich obsolet ist - seine antwort: "weil das die kunden so wünschen ..."

mit anderen worten: profil am fahrradreifen SUGGERIERT einfach nur ein gutes nass-fahrverhalten (gemäß dem motto "das auge kauft mit"), hat aber mit dem tatsächlichen nässe-grip ÜBERHAUPT NIX zu tun ...


beim Googeln bin ich da auf mehrere Berichte gestossen, wo Leute von wegrutschenden Vorderreifen bei Nässe berichtet haben, z.b. sinngemäß:
"15 Jahren ohne Sturz gefahren, und jetzt mit Ritchey Tom Slick in 2 Wochen 2mal gestürzt"


tja, der tom-slick hat aber auch eine ganz andere gummi-mischung!

so wilde und schnelle haken schlagen, wie im trockenen würde ich jedoch im nassen (auch!) mit dem kojak nicht, da gerade in der stadt jede menge dreck und schmiere auf den straßen liegt, die in kombination mit wasser mit jedem reifen (!) einen schnell wechselnden und daher schwer einschätzbaren grip-zustand ergibt - also im nassen IMMER mit einem sicherheits-puffer unterwegs sein.

let-it-roll

wernHer

oskar97
03.04.2009, 13:14
@Kraueterbutter: na, und wie breit sind nun Deine Felgen??


Nun sag doch mal!

felis magnetus
03.04.2009, 13:48
Hallo!

Darf ich wohl auch einmal deinen reichhaltigen Erfahrungsschatz anzapfen? Hast du vielleicht auch schon mal den Schwalbe Super Moto oder den Fat Frank Cruiser bei deinen Tests dabei gehabt? Ich suche einen komfortablen Reifen, der sich auch auf Feld und Waldwegen noch halbwegs gut schlägt um mein olles, ungefedertes Stevens-MTB vielleicht doch noch in einen für meinen mittlerweile lädierten Rücken akzeptablen Bereich zu bringen nachdem es meine Trike/liegerad-Pläne erstmal zerschlagen hat. Das letzte bißchen Performance muss ich nicht rauskitzeln, geht erstmal nur darum die Muskulatur wieder aufzubauen. Pannensicherheit ist schon eher wichtig, sticks and stones may break my bones, aber bitte nicht meine Pneus. Das wird alles schon demütigend genug werden, da muss ich nicht auch noch unbedingt schiebend daheim ankommen. Was meinen die im Wortsinne Erfahrenen, womit ersetze ich meine Treckerreifen am Besten? Felge müsste 22er sein, reiche später aber auch noch Messung nach, falls das nötig sein sollte.

Besten Dank schon mal im Voraus,

fm

Kraeuterbutter
03.04.2009, 19:16
@Oskar97:
geh mal ne Seite weiter zurück, ab Posting 77

oskar97
04.04.2009, 13:06
@Kraeuterbutter: Danke für den Hinweis!!!

wernHer
05.04.2009, 10:37
Hallo!
Darf ich wohl auch einmal deinen reichhaltigen Erfahrungsschatz anzapfen? Hast du vielleicht auch schon mal den Schwalbe Super Moto oder den Fat Frank Cruiser bei deinen Tests dabei gehabt?

hallo fm,

nein, leider nicht; nur über den normalen BigApple (als "grundlage" für den super moto) kann ich einiges berichten.


Ich suche einen komfortablen Reifen, der sich auch auf Feld und Waldwegen noch halbwegs gut schlägt um mein olles, ungefedertes Stevens-MTB vielleicht doch noch in einen für meinen mittlerweile lädierten Rücken akzeptablen Bereich zu bringen nachdem es meine Trike/liegerad-Pläne erstmal zerschlagen hat.

das ist sehr schade, weil gerade ein bequemes liegerad/trike für einen geschädigten rücken oft die beste entlastung bringt.

aber falls sich deine befahrenen feld- und waldwege üblicherweise in einigermaßen festem (und trockenem) zustand befinden, kannst du dich ohne weiteres auch mit einem BigApple flott darauf bewegen; klar, dass du die kurven-geschwindigkeiten und bremsmanöver dann - im vergleich zu einem "stoppel-reifen" entsprechend anpassen musst.


Das letzte bißchen Performance muss ich nicht rauskitzeln, geht erstmal nur darum die Muskulatur wieder aufzubauen. Pannensicherheit ist schon eher wichtig, sticks and stones may break my bones, aber bitte nicht meine Pneus.

wenn es dir in erster linie um den KOMFORT geht, solltest du konsequenterweise gleich zur 60mm-version des BA greifen - vorausgesetzt dein rahmen "schluckt" diese dimension auch.


Das wird alles schon demütigend genug werden, da muss ich nicht auch noch unbedingt schiebend daheim ankommen.

die pannen-resistenz des BA hinsichtlich eingefahrener/durchgedrungener fremdkörper ist passabel; typische "snake-bites" sind in der 60mm-version so gut wie ausgeschlossen - auch wenn du dich in einem super-komfortablen luftdruck-bereich aufhältst.

vom "hören-sagen" (!) dürfte der BA im vergleich zum super moto langlebiger, pannen-resistenter aber auch etwas langsamer sein.

let-it-roll

wernHer

holgiB
05.04.2009, 22:36
Hallo FM,

ich war zwar nicht direkt angesprochen, aber wollte dir auch noch einen Tipp für deinen Rücken geben.
Wenn du dich von deinem Stevens MTB nicht trennen möchtest, dann findest du vielleicht auch in einer
guten (!!!) Federstattelstütze plus breitem Reifen eine Alternative zu Fully oder Liegerad/Trike.

Viel Gutes hört man z.B. von der Moxey:
http://www.steinbach-bike.com/de/default.asp?ID=68

Diese ist leider nicht so ganz billig. Die nächste Variante die mir einfällt wäre die Sattelstützen aus der Sitting Bull Reihe:
http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=1338
http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=1309
http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=1307

Alles in Allem klingen 140€ erstmal nach viel Geld, aber in Verbindung mit einem breiten Reifen ist man sicher vom
Federungskomfort nicht mehr so weit von einem herkömmlichen Fully mit 10 cm Federweg entfernt sein.

Persönlich finde ich die 800 Gramm des BA ziemlich heftig. Federungskomfort hin oder her. Da
muss man schon ganz schön treten im Vergleich zu einem leichteren Reifen. Beschleunigte Masse
(Reifen, Schlauch, Felge) macht sich immer viel stärker bemerkbar als vergleichweise statisches
Mehrgewicht (Rahmen, Sattelstütze, etc). E-Unterstützung hin oder her....

Damit möchte ich natürlich nicht Kräuterbutters positive Erfahrungen mit den "Breitschlappen" madig machen. Ist einfach eine Geschmackssache....

Gruß,
Holger

gooldi
05.04.2009, 23:44
Die beste Parallelogrammstütze ist die Cane Creek LT!
Die kann ich wärmstens empfehlen! Klasse weich, ohne zu wippen!
Habe ich seit ein Paar tausend Kilometern drauf: Hammer!

grosserschnurz
06.04.2009, 08:43
Hallo holgiB,

du magst es aus deinem Gesichtsfeld so sehen, aber ein Fully mit 100 mm ist doch etwas anders, schon mal mit so einem Teil gefahren?

Nur ein ein Beispiel:
Bei jeder gefederten Sattelstütze verändert sich die Trett- und Sitzgeometrie wenn sie ein- oder ausfedert.

grosserschnurz

holgiB
06.04.2009, 09:52
Guten Morgen grosserschnurz,

ja, ich bin schon ein Fully mit 10 cm gefahren. Allerdings keine volle Tour, sondern nur mal "angetestet". Natürlich ist ein Fully dem Hardtail mit "Breitschlappen" und geferderter Sattelstütze überlegen. Ich sprach aber lediglich vom "Federungskomfort" im Sinne von Rückenentlastung. Hier dürfte z.B. die besagte Moxey oder eine Thudbuster LT sehr gute Dienste leisten. Dass man sich dies mit gewissen Nachteilen erkauft dürfte jedem klar sein, oder ?

There ain´t no such thing as a free meal ! :)

Gruß,
Holger

Nader
06.04.2009, 11:59
für meine Rückenentlastung müsste ich auch eine gefederten Sattelstütze einsetzen (obwohl sie
von der Optik her gar nicht zu meinem Rad passt). Bei einem Hardtail ist sie zusammen mit den dicken
BA-Reifen (bis max. 3 Bar) die einzige Möglichkeit eine akzeptable Federungskomfort zu erreichen.

peline
06.04.2009, 18:11
für meine Rückenentlastung müsste ich auch eine gefederten Sattelstütze einsetzen

Ich hab diese und die ist hier auch ziemlich günstig:

http://www.partsforbike.de/product_info.php?info=p369_Suntour-Federsattelst-tze-SP8-NCX.html

felis magnetus
07.04.2009, 13:39
das ist sehr schade, weil gerade ein bequemes liegerad/trike für einen geschädigten rücken oft die beste entlastung bringt.

Ja, weiß ich doch. Nur will das auch bezahlt sein und da haben sich schlicht die Voraussetzungen geändert. Muss also erstmal so gehen. Meinen Plan mich möglichst bald ganz vom Auto zu verabschieden werde ich auch nur mit einer Komfortliege verwirklichen können. Aufgegeben habe ich den noch lange nicht, dann eben jetzt häppchenweise. Ungefähr so:

1) MTB wieder in einen für mich fahrbaren Zustand bringen, dann täglich mindestens eine Stunde über Feld, Wald und Wirtschaftswege.

2) MTB motorisieren, Motorwahl erfolgt schon im Hinblick auf späteren Einsatz in Trike/Sessel-/Lang-Lieger. Kleiner Akku, muss nur für 10km, davon knapp die Hälfte mit kräftiger Unterstützung reichen.

3) MTB mit Lowridern und einem vernünftigen Gepäckträger ausstatten, falls möglich auch hier auf spätere Anpassungsmöglichkeit achten. Zweiter kleiner Akku. Damit ist das Auto dann schon mal im Nahbereich überflüssig. Ab hier wird es dann auch einfacher, da werde ich schon einiges an Sprit sparen. Mindestens 2/3.

4) Gebrauchtes Trike, vielleicht auch Liege kaufen. Über den Winter in Ruhe an meine Wünsche anpassen und Motor transplantieren. Tretkurbelantrieb - mal schauen wie weit ich da so mit Do-It-Yourself komme.

5) Ein Jahr später als geplant, aber immerhin dann schlussendlich doch, Auto ade.


aber falls sich deine befahrenen feld- und waldwege üblicherweise in einigermaßen festem (und trockenem) zustand befinden, kannst du dich ohne weiteres auch mit einem BigApple flott darauf bewegen; klar, dass du die kurven-geschwindigkeiten und bremsmanöver dann - im vergleich zu einem "stoppel-reifen" entsprechend anpassen musst.

Fest ja, trocken nicht immer. Im Herbst sind das hier Nebelwälder und ich rechne eigentlich in jedem Moment damit, dass ein noch haariger Hominide aus den Büschen bricht... Äh... na ja. Jedenfalls matscht es hier gern, aber dann ist eh Schleichfahrt angesagt. Recht steinig sind viele der Wege, darum auch die Frage nach der Pannenanfälligkeit. Ich fahre halt möglichst keine Bundesstrasse. Die wilden Jahre sind auch eher schon vorbei, solange das nicht zu schwammig mit so breiten, schlaffen Pellen wird werden die Kurven auch eher nicht das Problem. Muss ich mich halt langsam rantasten.


wenn es dir in erster linie um den KOMFORT geht, solltest du konsequenterweise gleich zur 60mm-version des BA greifen - vorausgesetzt dein rahmen "schluckt" diese dimension auch.

Das könnte auf ein Leben ohne Schutzbleche hinauslaufen, je nachdem wie hoch die Sache bei mir nun in der Realität ausfällt.


die pannen-resistenz des BA hinsichtlich eingefahrener/durchgedrungener fremdkörper ist passabel; typische "snake-bites" sind in der 60mm-version so gut wie ausgeschlossen - auch wenn du dich in einem super-komfortablen luftdruck-bereich aufhältst.

vom "hören-sagen" (!) dürfte der BA im vergleich zum super moto langlebiger, pannen-resistenter aber auch etwas langsamer sein.

let-it-roll

wernHer

Pannen-resistenter sticht. Merci, dann werde ich mir größere Experimente sparen und erstmal BA aufziehen. Besnten Dank noch mal, das hat mir geholfen.

fm

felis magnetus
07.04.2009, 13:50
@holgiB, gooldy, Peline: Da nehmt ihr mir sozusagen die nächste Frage aus dem Mund. Ich habe mir eure Links mal durchgeschaut und das ist ja auch eine ganz schöne Spannweite bei den Preisen. Ist das den Aufpreis für ein Jahr max. Nutzungsdauer wirklich wert? Worauf sollte ich da eigentlich achten? Abstrakt wohl, dass nicht zuviel Energie in die Federn statt in die Kurbel geht. Aber konkret? Mir geht es vorwiegend um kurze Stöße auf den Feldwegen, da scheinen Federn in der Sattelstütze ja eh nicht die schlechteste Wahl zu sein.

holgiB
07.04.2009, 16:22
Hallo FM,

hm, ob dir der Federungskomfort z.B. 140€ wert ist, musst du selbst entscheiden.
Ich persönlich würde gerade zugunsten des Rückens eine sanft ansprechenden Variante
wählen und da dürfte sowas wie die Moxey einer Suntour Stütze überlegen sein.

Ich hatte mal eine billige Stütze am Treckingrad eines Kollegen getestet und die war
grauslich. Wenn schon günstig würde ich zumindest zu der Suntour greifen. Die
von mir verlinkten Sitting Bull sind schon recht lange am Markt und haben IMO
keinen schlechten Leumund. Die Moxey hatte ich bei ihrem Erscheinen mal auf der
Eurobike im Stand "getestet" und mir kam sie doch recht weich vor. Mag aber auch
an zu weichen Elastomeren gelegen haben.

Mit dem kleinsten Modell bis du mit rund 90€ ja auch noch deutlich von einer Thudbuster
oder Moxey entfernt.

Ich fahre auch (noch) ein Hardtail und hatte schon ernsthaft überlegt mit eine
Thudbuster oder Moxey zu holen, da ein Fully für mich preislich doch über längere
Zeit nicht zur Diskussion steht.

Eine Stütze mit weniger Federweg (4-5 cm) wäre aus mMn zu bevorzugen damit sich der
Abstand zwischen Sattel und Pedalen beim Einfedern nicht so stark verändert. Das dürfte
aber eher bei den Teleskopstützen ein Thema sein als bei den Parallelogrammvarianten.

Gruß,
Holger

Kraeuterbutter
07.04.2009, 22:59
@WernHer:
hätte noch eine Reifenfrage...
bin jetzt den Reifen knapp eine Woche gefahren, ca. 400-500km

ist es normal, dass bereits nach einer Woche von den 6bar nur noch 4 - 5bar übrig sind?

ich bins eigentlich gewohnt nur alle paar Monate mal nachzupumpen..

tofi
07.04.2009, 23:09
Das deckt sich mit meiner Erfahrung: je höher der Druck, um so schneller ist er auch wieder weg. So bei 2-3 bar pendelt sich das dann ein und der Druck fällt dann viel langsamer. Vielleicht sollte man mal hochwertigere Schläuche benutzen:confused:.

Kraeuterbutter
07.04.2009, 23:21
danke, hatte ich auch vermutet.. naja, einmal die Woche nachpumpen, damit kann ich leben, vor allem wenns normal ist ;)

ansonsten: bin jetzt im Zuge meiner Tätigkeit als Fahrradbote doch an einigen zerbrochenen Gläsern vorbeigekommen, die Schalbe Kojaks leben noch ;)

der Speed ist auch wirklich nicht ohne, den man damit erreichen kann...
siehe hier ein Logg von einer Botenfahrt von meiner Sportuni zur TU-Wien,
das ganze noch um ca. 18:00, also zur "Rushhour"

LOGG: https://sportstracker.nokia.com/nts/workoutdetail/index.do?id=832670

trotzdem ein 32km/h-Schnitt mit Spitze von 51km/h
die Ampeln standen günstig bzw... naja, ich führ das jetzt mal nicht weiter aus

einzig: mir scheint, das Rad wird durch den höheren Luftdruck doch mehr belastet..
hab immerwieder mal gelesen, das Leute ihre Rennräder nach 1-2 Jahren "fertig-gefahren" haben...

da frag ich mich, wie lange mein Radl wohl halten wird, wo ich doch ständigst mit Kopfsteinpflaster, und Sprüngen von/auf Randsteinen, Gehsteigen, STrassenbahnschwellen, ... zu tun habe

meine Fahrten sind kurz, dann aber eher in Sprint-Manier...
dann gibts wieder verschnaupfpause (= Kundenkontakt)
und danach, nachdem man die 5 Stockwerke ohne Lift rauf und runtergelaufen ist ist man wieder soweit "relaxed" dass man wieder fit für den nächsten 3-4km Sprint aufs Radl steigen kann...

mit den Schwalbe Kojaks bin ich jedenfalls schnell über 40km/h, womit ich in der STadt mit den Autos eigentlich (fast) immer mithalten kann, ja bergab sogar überholen

ÜBRIGENS: für die Strecke am Logg (7min 24sec) brauch ich mit der U-Bahn zw. 25min und 35min ;)

tofi
07.04.2009, 23:32
Bei 5-6 bar ist wohl nicht mehr viel Federung übrig und das schlägt dann sicher auf das ganze Rad durch. Und Kopfsteinpflaster, Bordsteine usw halte ich für mörderischer fürs Rad (und für den Radler) als so manche Fahrt im Gelände.

Mal aus reiner Neugier: lohnt sich das als Fahrradkurier?

Kraeuterbutter
07.04.2009, 23:54
was heißt lohnen ?
es ist ein Nebenjob für mich..

Vorteile: absolut freie Zeiteinteilung...
diese Woche 5 Tage 10 Stunden täglich, nächste Woche nur 3 Stunden am Mittwoch ???
kein Problem

Vorteil: bis jetzt hatte ich noch keinen Job der mir derart viel Spass gemacht hätte
das Wetter ist schön, man latscht in die nobelsten Firmen, Geschäfte und Anwaltskanzleien, man fährt Grossteil der Zeit mit dem Radl rum und wird noch dafür bezahlt, und wenns mal ein schlechter Tag ist mit wenig Aufträgen: na dann hab ich was zum lesen mit..

Nachteil: in anderen Jobs kannst mehr verdienen..
aber hey: ich hab als z.b. nebenjob für 15 Euro die Stunde Telefone aufgebaut und für
3200 Schilling am Tag (netto, also ca. 230 Euro am Tag, heute wärs wohl etwas mehr ) bei Computerinstallationen mitgemacht
und jetzt - an einem schlechten Tag - hab ich vielleicht nur 3-4 Euro die Stunde

egal, als Nebenjob finde ich den einfach genial..
in einem Büro sitzen -> das kann ich noch 35 Jahre lang machen

blöd ist halt, dass für alle Schäden am RAdl du selber blechen musst
und tunlichst solltest du ned nen Seitenspiegel von nem Porsche oder so (davon fahren hier in Wien im 1. Bezirk genug rum) abreissen.. das wird teuer
(muss mal schaun obs da so ne Art Haftpflicht für Fahrradfahrer gibt)

gooldi
08.04.2009, 01:02
@holgiB, gooldy, Peline: Da nehmt ihr mir sozusagen die nächste Frage aus dem Mund. Ich habe mir eure Links mal durchgeschaut und das ist ja auch eine ganz schöne Spannweite bei den Preisen. Ist das den Aufpreis für ein Jahr max. Nutzungsdauer wirklich wert? Worauf sollte ich da eigentlich achten? Abstrakt wohl, dass nicht zuviel Energie in die Federn statt in die Kurbel geht. Aber konkret? Mir geht es vorwiegend um kurze Stöße auf den Feldwegen, da scheinen Federn in der Sattelstütze ja eh nicht die schlechteste Wahl zu sein.


Die Cane creek hält!
Anders als die suntours usw!
Die hält!
Da gibt es im Netz nur positives!
Google mal, oder schau im Radreiseforum.

grosserschnurz
08.04.2009, 08:44
Hallo Federsattelstützen-Freunde,

ein paar mehr Euros lohnen sich hier.

Bei den einfachen kann man darauf warten, dass sie nicht lange ihrer Aufgabe nachkommen für die sie eigentlich vorgesehen waren.
Sie bekommen Spiel in der/den Führung/en und verkanten und das wars dann.

grosserschnurz

tofi
08.04.2009, 19:22
Vorteil: bis jetzt hatte ich noch keinen Job der mir derart viel Spass gemacht hätte
das Wetter ist schön, man latscht in die nobelsten Firmen, Geschäfte und Anwaltskanzleien, man fährt Grossteil der Zeit mit dem Radl rum und wird noch dafür bezahlt, und wenns mal ein schlechter Tag ist mit wenig Aufträgen: na dann hab ich was zum lesen mit..



na, dann weiterhin viel Spaß dabei, hab mir schon gedacht, daß es dir nicht nur ums Geld geht...:D.




muss mal schaun obs da so ne Art Haftpflicht für Fahrradfahrer gibt



Zahlt da nicht die private Haftpflichtversicherung?

peline
08.04.2009, 19:27
Hallo Federsattelstützen-Freunde,

ein paar mehr Euros lohnen sich hier.

Bei den einfachen kann man darauf warten, dass sie nicht lange ihrer Aufgabe nachkommen für die sie eigentlich vorgesehen waren.
Sie bekommen Spiel in der/den Führung/en und verkanten und das wars dann.

grosserschnurz

Ist denn meine Suntours Parallelogrammsattelstütze, die ja sonst auch schon für um die 60 Euro gehandelt wird so schlecht? Meine auf meinem Specialbikes-Rad hat mir über 2000 KM gute Dienste geleistet und scheint noch genauso gut zu funktionieren wie am Anfang.
Mein Rücken liebt diese Stütze!!! (auf diesem Rad, auf den anderen brauche ich die nicht)

grosserschnurz
08.04.2009, 20:41
Hallo peline,

bei 60 Euro gehe ich schon mal davon aus, dass so ein Teil über die Garantiezeit hinweg auch noch funktioniert.

Meine Vorstellung waren plus/minus 30 Euro. Hier kann man nämlich noch keine gute Funktion erwarten und die Haltbarkeit wird auch dementsprechend sein.

grosserschnurz

Kraeuterbutter
09.04.2009, 11:13
@Tofi: bei den Haftpflicht die ich bis jetzt gesehen habe, werden Fahrradboten extra ausgenommen :(
ich wäre durchaus bereit bis zu 200 Euro im Jahr für so ne Versicherung zu zahlen

und wegen Geld.. so is es, es gibt wichtigeres wie Geld..
ich sehs ja jeden Tag in den Büros wo ich reinkomme, egal ob Werbeagentur, Softwareentwickler, Banken... grossteils lange Gesichter, ein Büroraum wie der danebenliegende, und die armen müssen da Jahre (Jahrzehnte) arbeiten

auch scheint mir: jeh mehr Kohle ne Firma hat, umso ungemütlicher werden die Büros, umso klinischer und gleichförmiger..
am nettesten sind noch die Non-Profit-Organisationen die wenig Geld haben.. da is oft "ur-gemütlich" und ne viel herzlichere Stimmung

ad Radl: die ersten Verschleisserscheinungen nach nun 2 Wochen (ca. 1000km harte Sprints in der City ;) ) treten auf:
irgendwo "knarzt" was am Radl, ich kanns ned genau orten..
nur im Wiegetritt wenn ich voll in die "Eisen" steig

entweder Tretlager oder Lenkervorbau oder beides
die harten Reifen haben sicher auch einen kleinen Teil dazu beigetragen

beim Schaltwerk stimmt auch was nicht, da werd ich mir erlauben grosserschnurz noch ne PN zu schreiben für technische Hilfestellen ;)

ServicePack
10.04.2009, 12:41
irgendwo "knarzt" was am Radl, ich kanns ned genau orten..
nur im Wiegetritt wenn ich voll in die "Eisen" steig

entweder Tretlager oder Lenkervorbau oder beides

Das Knarzen könnte auch von einer gelockerten Pedalarmbefestigung (im Tretlagervierkant) kommen. Falls ja, solltest du die entsprechende Schraube (mit 14er Steckschlüssel bzw. 6er Imbus) umgehend nachziehen.



hab immerwieder mal gelesen, das Leute ihre Rennräder nach 1-2 Jahren "fertig-gefahren" haben...


Das hätten die wohl gerne... :D
Schau dir dazu einfach mal diesen Thread an:
http://www.rennrad-news.de/forum/showthread.php?t=55489

felis magnetus
11.04.2009, 07:18
Ich werde es dann wohl auch erstmal mit der Suntours versuchen, ist ja immerhin Parallelogramm für recht kleines Geld und das Rad ist ja erstmal nur für dieses Jahr vorgesehen. Da werde ich sie wohl kaum zuschanden reiten. Sonst wäre es wohl die Moxley geworden, aber das Geld kann ich dann doch besser schon mal für die Motorisierung zur Seite legen. Merci, allerseits!

ServicePack
11.04.2009, 13:01
Hier ist noch ein - wie ich finde - sehr aufschlussreicher Reifentest, was verschiedene Reifendicken, -drücke, -gewichte, -profile anbelangt:

http://www.mountainbike-magazin.de/know-how/expertentipps/alles-ueber-rollwiderstand.35972.2.htm?skip=


Der oft kritisierte Aspekt des Mehrgewichts breiterer Reifen wird dabei am stärksten überschätzt, wie Messungen bestätigen. Beispielsweise verschlingt die Beschleunigung eines um 500 g schwereren Reifenpaares von 0 auf 25 km/h in vier Sekunden 4,2 Watt zusätzliche Leistung. Dem gegenüber stehen 15,5 Watt, die die breiteren Reifen gegenüber schmalen Pendants selbst bei geringer Geschwindigkeit von 9,5 km/h auf Wiesenuntergrund einsparen. Zudem macht sich die Einsparung des Rollwiderstandes ständig, das leichtere Gewicht nur bei der Beschleunigung bemerkbar.

Also das Beschleunigen der 500 Gramm verbraucht gigantische 16,8 Wattsekunden. :)



Und diese (erst auf den zweiten Blick, dafür dann um so einleuchtendere) Erkenntnis:


Die Messungen zum Reifenluftdruck liefern geradezu revolutionäre Ergebnisse. Auf der Straße hilft viel bekanntlich viel, wie man bereits seit vielen Jahren aus dem Rennradsport weiß. Ein prall aufgepumpter Reifen sorgt für ordentlichen Vortrieb. Auch viele Mountainbiker fahren bis heute wacker nach dieser Regel, übernehmen sie quasi widerspruchslos ins Gelände.
Doch weit gefehlt! Sobald es ins Gelände geht, bleibt der Rollwiderstand mit weniger Luftdruck nicht gleich, wie hin und wieder vermutet wird, sondern er sinkt sogar! Und das bereits auf guten, feinkörnigen Schotterwegen.


Meine bisherigen persönlichen Erfahrungen sprechen zumindest nicht gegen diese Behauptungen.

Vor allem bei schwereren Reifen sollte man aber vielleicht auch mal ans Auswuchten denken (das könnte manch negative Erfahrungen mit diesen erklären):
Ob hier Handlungsbedarf besteht, kann man z.B. so testen:
Fahrrad auf Seitenständer und einem Rad stehend so ankippen, dass das andere Rad frei drehen kann und dieses in schnelle Drehung versetzen.

Wenn jetzt das ganze Fahrrad ein heftiges Eigenleben entwickelt, hilft evtl. ein schrittweises Verdrehen des Reifens auf der Felge, bis die Unwucht am geringsten ist.

grosserschnurz
11.04.2009, 13:33
Hallo ServicePack,

ich kenne diese Tests und es noch gar nicht lange her, da hat man die Dinge anders bewertet bzw. gesehen.
Unabhängig ob gut oder nicht so gut, richtig oder falsch:

Wenn ich nur das Beschleunigen sehe, dann könnte es stimmen; aber ich darf das Gesamtgewicht von 1 kg mehr des Bikes nicht ausser Acht lassen, die ich auch "mit beschleunigen" muss.
Auf dem Messstand sieht man es nämlich nicht, dass aus einem Leichtbaubike mit 9 kg plötzlich 10 kg werden.
Dann schaun wir mal, was beim Beschleunigen im Spurt passiert.

Mit den unwuchtigen Reifen, ist das so eine Sache, Drehen hilft manchmal aber leider nicht immer. Selbst teure Markenreifen haben oft eine "eingebaute" Unwucht und können ein unabgenehmes Fahrgefühl vermitteln. Besonders am Vorderrad bei 60 km/h oder mehr bergab natürlich. Wenn man dann noch einen leichten "Achter oder Höhenschlag" in der Felge hat, bremst man freiwillig sofort ab, sonst könnte es gefährlich werden.

Gleich nach der Erstmontage testen, ggf. so wie du es vorgeschlagen hast und den Reifen gleich zum Händler zurückbringen.
Der kann auch nichts dafür, aber er kann ihn zurückschicken und man wird oft feststellen, dass es ganze Produktreihen gibt, die so besch..... laufen.

Selbst eine durch Drehen errreichte minimal Umwucht ist unangenehm.

Unwucht tritt gelegentlich auch auf, wenn der Reifen mehrmals blockierend abgebremst und/oder auf scharfe Kanten (Bordstein, Treppe usw.) draufgefahren wurde (Bruch und/oder Riss der Karkasse).

grosserschnurz wünscht "Frohe Ostern"

grosserschnurz
11.04.2009, 14:01
Hallo Kraeuterbutter, Hallo Reinhard (gehört her eigentlich nicht mehr hin)

es werden doch nicht etwa deine Knie sein, die diese Geräusche verursachen.

Spass bei Seite.

"Knarzen" kann viele Ursachen habe, ich zähle hier mal einige auf:

Satteldecke auf dem Sattelgestell
Sattelstütze am Sattel und/oder im Sattelrohr
Lenker in der Vorbauverschraubung
Vorbau im Gabelrohr
Trettlager im Rahmen
Kurbeln auf Trettlagerachse
Schnellspanner oder Verschraubungen der Laufräder
usw.

Da du kein Arzt bist und deshalb wohl auch kein Stetoskop besitzen wirst,
hier ein Tipp von einem ausgebufften Schrauber:

Nehme einen Schraubendreher, möglichst mit durchgehender Metallachse durch den Griff, setze ihn an den verschiedensten Stellen an und lege das Ohr auf das Griffende.
Du wirst dich auf diese Weise deinem Problem nähern.
Geht natürlich beim Fahren nicht so wirklich, aber durch Bewegen , Verwinden, Drehen usw. kann man sicher dein geknarze "provozieren".

grosserschnurz wünscht "Frohe Ostern"

Ps.: wenn du dein Problem lokalisiert hast, werden wir über Abhilfe nachdenken!

powerbike
12.04.2009, 20:09
Hallo,

jetzt habe ich alles über die Reifenfrage durchgelesen und kann mich aber nicht entscheiden, welcher Reifen für mein 28" Rad die beste Entscheidung wäre. Das Rad wiegt ca. 11Kg.
Momentan habe ich Schwalbe Marathon HS308 (32-622) 700x32C oder 28 x 1,624 drauf.
Fahre den Reifen zwischen 4-5bar bei 80% Straße und 20% Feldweg.
Die neuen Reifen die zur Auswahl stehen sind:


Reifen 28 - Schwalbe Marathon Supreme Reflex
Schwalbe Kojak Asphalt-Drahtreifen 35-622
Schwalbe Marathon Plus 32-622
Schwalbe Big Apple Ballon Reifen28x2.0

Der neue Reifen sollte mehr Komfort haben, auch so viel Griff wie der HS308 und mindestens so schnell sein.

Gruß aus Hessen

Siggi

powerbike
13.04.2009, 11:18
irgendwo "knarzt" was am Radl, ich kanns ned genau orten..
nur im Wiegetritt wenn ich voll in die "Eisen" steig

entweder Tretlager oder Lenkervorbau oder beides
die harten Reifen haben sicher auch einen kleinen Teil dazu beigetragen


Ich hatte das auch mal an meinem Fahrrad, habe lange gesucht und alles möglich ausprobiert.
Letztlich lag es an der Kette die ich nach dem Reinigen nicht mehr richtig gefettet hatte .
bzw ich hatte nur WD40 draufgemacht.
Nachdem ich Silikonfett draufgemacht habe war die ganze Knarzerei weg.


Zur Reifenfrage, habe ich mal ein paar Daten von Schwalbe und anderen Tests zusammenkopiert.

Ich werde mir wohl den "Marathon Racer" kaufen .

Duch das Profil sollte der Grip auf Feldwegen etwas besser sein , wie z.B. beim Kojak

Hat einer den "Marathon Racer" schon am Fahrrad getestet?



Gruß Siggi

winido
13.04.2009, 11:48
War auf jedem Birdy drauf. Nur im Vergleich zum BA (die i.d.R. jetzt drauf sind) natürlich wesentlich härter. Der Grip im Schnee scheint mir bei diesen beiden nicht sehr unterschiedlich zu sein. Auf Feldwegen habe ich das noch nicht ausprobiert.

karsten
13.04.2009, 16:41
Hallo,

ich hatte vor ein paar Monaten eine ähnliche Frage gestellt. Dabei wurde mir der Supreme als gute Alternative zwischen den einzelnen Faktoren empfohlen.

Mittlerweile hab ich mit diesen Reifen ca. 500km auf den Buckel (fahre zu ca. 95% auf Asphalt) und bin mit diesen Reifen sehr zufrieden. Ich hab die Reifen mit ca. 5 Bar aufgepumpt. Vom Komfort her find ich's ok. Nur auf Kopfsteinpflaster schüttelt es mich auf meinem ungefederten Rad ganz schön durch.

Troubleshooter
13.04.2009, 19:12
Wie ist der Grip eigentlich mit dünnen Slicks auf einer frischen Schneedecke? Ich stell mir das wie Trennscheiben vor, da kann doch so schnell garnichts rutschen?
Nur bei Eis wird die geringere Reifenaufstandsfläche von Nachteil sein.

Hat jemand dazu Erfahrungen?

grosserschnurz
13.04.2009, 19:27
Hallo Troubleshooter,

dann fahr mal mit Slicks im frischen Schnee.

Kann ich dir nicht empfehlen. Geht voll in die Hose, oder in den Schnee.

grosserschnurz

powerbike
13.04.2009, 21:23
War auf jedem Birdy drauf. Nur im Vergleich zum BA (die i.d.R. jetzt drauf sind) natürlich wesentlich härter. Der Grip im Schnee scheint mir bei diesen beiden nicht sehr unterschiedlich zu sein. Auf Feldwegen habe ich das noch nicht ausprobiert.

Danke für die Antwort,

kannst du auch etwas über die wichtigen Punkte der beiden Reifen sagen, wie z.B. Speed, Grip, Pannenschutz, Lebensdauer, Fahrkomfort, Leichtlaufeigenschaften, Rollwiderstand, Rutschgefahr bei Sand und Steinchen auf dem Asphalt, bei Nässe, Haftung im Gelände auf Feld und Waldwegen usw.

Ich fahre nicht bei Schnee und Eis.

Gruß Siggi

powerbike
13.04.2009, 21:29
Hallo,

Dabei wurde mir der Supreme als gute Alternative zwischen den einzelnen Faktoren empfohlen.

Mittlerweile hab ich mit diesen Reifen ca. 500km auf den Buckel (fahre zu ca. 95% auf Asphalt) und bin mit diesen Reifen sehr zufrieden. Ich hab die Reifen mit ca. 5 Bar aufgepumpt. Vom Komfort her find ich's ok. Nur auf Kopfsteinpflaster schüttelt es mich auf meinem ungefederten Rad ganz schön durch.

Danke,

Was für ein Reifen hast du vorher gefahren und wo sind die Unterschiede der beiden Reifen?

kannst du auch etwas über die wichtigen Punkte der beiden Reifen sagen, wie z.B. Speed, Grip, Pannenschutz, Lebensdauer, Fahrkomfort, Leichtlaufeigenschaften, Rollwiderstand, Rutschgefahr bei Sand und Steinchen auf dem Asphalt, bei Nässe, Haftung im Gelände auf Feld und Waldwegen usw.

Gruß Siggi

gooldi
13.04.2009, 21:40
Der schnellst und leichteste reifen ist der Vittoria randonneur Hyper!

gerade in aktiv radfahren zum testsieger gekürt worden(fast),
Leicht, schnell, leichtrollend...

karsten
13.04.2009, 22:24
Was für ein Reifen hast du vorher gefahren und wo sind die Unterschiede der beiden Reifen?
Vorne hatte ich zuvor irgendein preisgünstige Reifen (Pegasus), der mindestens schon 10 Jahre auf den Buckel hatte - war ein Trekking-Reifen mit Profil.
Hinten hatte ich einen Schwalbe Marathon.



kannst du auch etwas über die wichtigen Punkte der beiden Reifen sagen, wie z.B. Speed, Grip, Pannenschutz, Lebensdauer, Fahrkomfort, Leichtlaufeigenschaften, Rollwiderstand, Rutschgefahr bei Sand und Steinchen auf dem Asphalt, bei Nässe, Haftung im Gelände auf Feld und Waldwegen usw.
Schau am besten mal auf der Schwalbe HP (www.schwalbe.de). Die haben die Punkte bei jedem Reifen gut dargestellt.
Mein subjektiver Eindruck:
- Speed: deutlich besser als vorher - fühlt sich für mich schnell an
- Grip: sehr gut (auch bei Nässe)
- Fahrkomfort: find's ok. Ist halt mit 5Bar schon härter
- Waldwege: bin ich noch nicht so oft gefahren. Hatte aber kein unsicheres Gefühlt. Der Komfort ist da aber bei meinem nicht gefderten Rad nicht so dolle.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
Karsten

wernHer
14.04.2009, 10:01
hallo Siggi,

nachdem du es besonders genau wissen möchtest, liste ich dir hier meine persönlichen "erfahrungen" (die also nicht nur aus tests oder prospekten entnommen wurden!) mit den folgenden reifen-modellen auf:
(1/sehr gut - 5/ungenügend)


Schwalbe Marathon Supreme Reflex (TRIPLE Compound!)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 3
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 1
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 1
Fahrkomfort: 3
Lebensdauer: 1


Schwalbe Kojak 35 (faltbar)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 1
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 2
Grip/unbefestigte Wege: 4
Pannenschutz: 2
Fahrkomfort: 3
Lebensdauer: 2


Schwalbe Marathon RACER 40

Speed/Leichtlauf/RoWi: 2
Grip/Asphalt-trocken: 2
Grip/Asphalt-nass: 3
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 3
Fahrkomfort: 2
Lebensdauer: 3


Schwalbe Big Apple 2.0 (mit 2.5bar!)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 4
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 2
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 2
Fahrkomfort: 1
Lebensdauer: 3



Der neue Reifen sollte mehr Komfort haben, auch so viel Griff wie der HS308 und mindestens so schnell sein.


... DANN würde ich an deiner stelle zum RACER greifen, aber sicherheitshalber unterwegs immer reserveschlauch/flickzeug dabei haben.

ich hoffe, meine erfahrungen sind hilfreich für dich!

let-it-roll

wernHer

powerbike
14.04.2009, 10:54
(1/sehr gut - 5/ungenügend)
Schwalbe Marathon Supreme Reflex (TRIPLE Compound!)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 3
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 1
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 1
Fahrkomfort: 3
Lebensdauer: 1

Schwalbe Big Apple 2.0 (mit 2.5bar!)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 4
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 2
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 2
Fahrkomfort: 1
Lebensdauer: 3


Danke für deine super Auflistung.

Ich wollte diese Reifen mit 4-5bar fahren.
Den Schwalbe Marathon Supreme 2009 als 42-622 faltbar.

Ändert sich dadurch die Bewertung beim Fahrkomfort?


Gruß Siggi

wernHer
14.04.2009, 11:25
Danke für deine super Auflistung.

gern geschehen Siggi!


Ich wollte diese Reifen mit 4-5bar fahren.
alle meine bisherigen angaben beziehen sich (mit ausnahme des BigApple!) auf einen luftdruckbereich von 5-6bar.
für den von dir angestrebten luftdruckbereich lautet meine persönliche einschätzung:

* Schwalbe Marathon Supreme Reflex (mit 4-5bar)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 3 (keine spürbare verschlechterung)
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 1
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 1
Fahrkomfort: 3 (keine spürbare verbesserung)
Lebensdauer: 1

* Schwalbe Big Apple 2.0 (mit 4-5bar)

Speed/Leichtlauf/RoWi: 3 (leichte verbesserung!)
Grip/Asphalt-trocken: 1
Grip/Asphalt-nass: 2
Grip/unbefestigte Wege: 3
Pannenschutz: 2
Fahrkomfort: 3 (deutliche verschlechterung!)
Lebensdauer: 3


Ändert sich dadurch die Bewertung beim Fahrkomfort?
JEIN:
nein - der supreme wird dadurch NICHT spürbar komfortabler.
ja - der BA wird dadurch deutlich weniger komfortabel.

let-it-roll

wernHer

Kraeuterbutter
15.04.2009, 20:44
hmm.. schade dass du den 2,35 Big Apple nicht in deiner Liste hast..

hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass erst der 2,35er bei Fahrkomfort so richtig gut wäre, und der 2,0er in der Beziehung eher enttäuscht

Nader
15.04.2009, 20:51
hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass erst der 2,35er bei Fahrkomfort so richtig gut wäre

ja das sind sie! das ist meine tägliche Erfahrung!:)

gooldi
18.04.2009, 23:28
Ich habe einen neuen Reifen im Visier!

Den neuen Extreme von schwalbe!

Wo sich nun auf einmal die Mountainbike-artige Fahrensweise als schön für mich herausstellt( Berg rauf quälen, oben etwas rumeieren, und dann wie blöd, schnell und breit grinsend den "Berg" runterdonnern....


brauche ich doch Reifen mit möglichst Profil!

Mtb sind zu schwer, zu verschleißfreudig, und zu rollwiederstandsträchtig!

der Extreme soll das Gelbe vom Ei sein, mit wenigst rollwiederstand, und eben mit Profil, leicht ist er auch!

Werde ihn mir holen, denn die ach so stabilen xr haben nun schon 2x Platten!

Und die randonneur sind mir dann doch zu glatt!

grosserschnurz
19.04.2009, 08:31
Hallo gooldi,

der neue Schwalbe Extrem für 26 " ist leider noch nicht lieferbar.

Du bist aber reifenmäßig nicht so toll orientiert.

Der neue 26x2.00 wird mit unterschiedlichen Gewichtsangaben vermarktet, Händler nennen ein Gewich von 500 und noch ein paar Gramm, vom Hersteller wird er mit über 700 beworben; dieses dürfte wohl stimmen.

Ich habe diesen Reifen schon vor knapp 4 Wochen mal geordert, denn er macht für den Allroundfahrer einen ordentlichen Eindruck, aber schaun wir mal, Anfang Mai soll er lieferbar sein.

Deine Infos zum Gewicht guter MTB-Reifen sind wohl noch aus der Zeit als man solche im Baumarkt kaufte.

Ein wirklich guter MTB Reifen wiegt heute locker unter 500 Gramm; kannst du u. a. in von mir schon mehrmals geschriebenen Berichten nachlesen.

Wenn der Reifen bei mir "rollt" werde ich berichten.

grosserschnurz wünscht einen schönen Sonntag

gooldi
19.04.2009, 10:28
Hallo großerschnurz! ich bin gut orientiert...
ich habe aktuelle mtb reifen mit ca 1 kilo gesehen! Und ein marathon plus wiegt auch ca 1 kilo !
den extreme will ich in 28 haben ,und den gibt es!28x42 ist kein problem! und der wiegt 520 gramm!!

der ist wesentlich leichtlaufender, als andere, und hat profil UND Pannenschutz!

DAS trifft sonst so nicht auf einen anderen reifen zu...den BA in 60 finde ich konsequent, aber der paßt bei mir eher nicht. wiegt auch viel.....

grosserschnurz
19.04.2009, 11:59
Hallo gooldi,

wenn dem so ist, dann brauche dich ja nicht auf die Reifen der Mitbewerber aufmerksam zu machen, den BA kennst du ja schon.
Die MTB-Reifen, die ich kenne und die ca. 1 kg wiegen sind Drahtreifen aus dem Baumarkt oder Noname-Produkte, die Fahrradhändler leider auch bereit halten müssen, damit sie dieses Klientel auch abdecken können, Preisklasse ab 4,99 €.
Na ja, ich kenne vielleicht doch nicht alle.
Aber die so ab/um 30 € kenne ich, und da glaube ich mitreden zu können.

grosserschnurz

linzlover
19.04.2009, 19:21
Über den Winter hatte ich den Schwalbe Marathon Winter mit Spikes. Der ist natürlich sauschwer und rollt auch nicht besonders leicht, aber dafür hatte ich auch keinen Platten und bin vor allem auch bei Schnee und eis nicht in die 90°-Schräglage gekommen. War ein 47-559, aufgepumpt auf 5 Bar (bei Glätte auf 2 Bar abgelassen).

Derzeit hab ich vorne den Conti Top Touring 2000 (ne Altlast, nicht pannenfest) und hinten Schwalbe Irgendwas aus den preiswerten Sektor. Beide mit 6 Bar. Rollt ganz brauchbar.

Das nächste Rad, was in 5 Wochen kommt, ist ein Trekking, da wird der Schwalbe Marathon Supreme drauf sein in 37-622. Der mit Sicherheit auch nicht mit unter 6 Bar. Da aber das ganze Rad deutlich leichter sein und in der Geometrie deutlich sportlicher ausgelegt sein wird, werden echte Vergleiche wohl kaum möglich sein.

Generell hätte ich Angst einen Reifen wie den Big Apple mit hohen Geschwindigkeiten und großer Schräglage um die Kurven zu dreschen.

gooldi
19.04.2009, 19:38
Hallo Großerschnurz!
Da : http://www.fahrradladen-berlin.de/SCHWALBE/Ersatzteile/Bereifung/Reifen-MTB/Schwalbe-Big-Betty-MTB-Reifen.html
kannst du nachlesen, dass ein gängiger Schwalbe Mtb reifen ca 1 kg wiegt, zt sogar 1150 Gr!!!
http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/continental/fahrrad/themen/mtb/downhill_freeride/rubberqueen/rubber_queen_de.html

Das war die erste Stelle, die kam, als ich "Mtb reifen gewicht" googelte!
http://www.schwalbe.com/ger/de/fahrrad/mtb/produktgruppe/produkt/?ID_Einsatzbereich=5&ID_Produktgruppe=40&ID_Produkt=173&ID_Artikel=1057&info=1
Also: ich bin aktuell informiert, es gibt durchaus aktuelle MTB reifen, die 1 Kg wiegen!

und der Marathon Plus wiegt in 28 auch 1 kg!

http://www.schwalbe.com/ger/de/fahrrad/tour_city/produktgruppe/produkt/?ID_Einsatzbereich=9&ID_Produktgruppe=36&ID_Produkt=133&ID_Artikel=848&info=1
Das nur als beleg dafür, dass das, was ich 5 beiträge weiter oben schrieb, stimmt, auch wenn ich es ohne Beleg hinschrieb!
ich schreibe nur Sachen, die der wahrheit entsprechen!
Ein schwalbe big betty (52 Euro!!!) gibt es wohl kaum im Baumarkt , für 4,90 euro!


ich bleibe bei der berechtigten These, dass ein Extreme der beste, moderne Kompromiss ist, mit Profil und leicht, und leichtlauf UND Pannenschutz!

wenn es nur strasse sein soll, dann Vittoria Randonneur Hyper!


Ich hätte gern den Extrem in 50 oder gar 60, also was dickes, weiches, mit gutem Rolli, und doch noch "leicht"!

den super Extreme gibts aber nur in 28-42.



Hier ist er: leicht, schnell, leichtlaufend, modern!

http://www.schwalbe.com/ger/de/fahrrad/tour_city/produktgruppe/produkt/?ID_Einsatzbereich=9&ID_Produktgruppe=36&ID_Produkt=130&ID_Artikel=825&info=1

gooldi
19.04.2009, 21:36
Ich halte das Thema durchaus für wichtig, daher nochmal raufgeholt: der rollwiderstand von reifen ist sicher ein relevanter Punkt, auch beim Thema reichweite aus dem vohandenen Akku!

Also, wenn man in die Nähe von 5 Wh/km kommen will....

qwenn ich im letzten Test von ar lese, dass der testsieger(vittoria randonneur) 19 watt ( bei EInEM REIFEN!!) braucht, und der auch gute Schwalbe Supreme braucht 29 Watt, dann sind das 20 watt mehr!
Pro Km sind das dann ? Wh?

und das bei guten Reifen!
DEr anerkannt langsame, schwere, Plus Marathon hat dann sicher 35 Watt....das sind 16x2= 32 Watt mehr....
das frisst Energie!
Einzig die BA scheinen da gut zu sein, aber das kann auch am Ullrich-Kb liegen!

peline
19.04.2009, 21:56
Generell hätte ich Angst einen Reifen wie den Big Apple mit hohen Geschwindigkeiten und großer Schräglage um die Kurven zu dreschen.

Da hab ich auch immer Angst und deshalb bremse ich...
...ich weiß, wer später bremst ist länger schnell...
...bin halt feige:eek:

Kraeuterbutter
19.04.2009, 21:59
bei 4bar hat der dicke BA laut Schwalbe 20Watt bedarf,
bei 2bar hat er 30Watt bedarf

Angaben von Schwalbe

und ja, ich komme damit jeh nach Fahrweise auf 2,5 - 5,5Wh pro km
(mit ca. 2bar Reifendruck)

ich denke, bei einem Pedelec ist der Reifenrollwiderstand weit weniger wichtig wie bei einem normalen Fahrrad..

ob da jetzt 30Watt mehr oder weniger verbraucht werden... der Motor liefert einem 100-150Watt und kompensiert das auf jedenfall
drum ist beim Elektrorad auch meine Devise: bequem soll der Reifen sein
DAS spüre ich nämlich sehr stark..
ob der jetzt um 10Watt leichter oder schwerer rollt -> das merk ich mit E-Unterstützung kaum

gooldi
20.04.2009, 01:25
Bequemlichkeit schließt ja effektivität nicht unbedingt aus!

ich kann schon verstehen, dass man es bequem haben will, ich hätte auch gern die Extreme in 50, aber Reichweite kann man nicht erzaubern, und wenn nicht großer Akku, nicht dauernd an, so , wie du es ja propagierst, dann kann Reichweite nur vom eigenen Pedalieren kommen, und/oder von guten Rahmenbedingungen!
Und reifen stehen da ganz vorne, zusammen mit einer Vernünftigen Schaltung!


reifen bringen mit Sicherheit was!

Kraeuterbutter
20.04.2009, 06:39
ja, aber Pedelec ist die Application wo man am ehesten noch mit schlechteren Abrolleigenschaften leben kann

20Watt mehr Abrollwiderstand ?
bei einem 750Wh Akku (den du ja haben willst),
und 100km Tour, kostet das nur wenig der kostbaren Akkuenergie

auf meiner "Stadtschlampe" fahr ich jetzt auch die harten bzw. härteren Kojaks und würde mir nicht einfallen da BAs zu montieren..
trotzdem erreiche ich am Land mit wenigen Beschleunigungsphasen einen viel höheren Schnitt, auch ohne Motor, trotz fetter BAs

didi28
10.05.2009, 11:53
In der aktuellen "Radwelt" (APR/MAI-2.09) auf Seite 36 wird ein spezieller Reifen für Pedelecs vorgestellt:

Zitat:
" Schwalbe hat sein Reifenmodell Energizer speziell für E-Bikes entwickelt. Mit dem Tourenprofil und einer speziellen Gummimischung soll der Reifen leicht rollen und auch auf losem Untergrund zuverlässig greifen. Ein dicht gewebter Schutzgürtel aus Kevlar unter der Lauffläche schützt vor Pannen. Gut so, denn bei Pedelecs ist der Aus- und Einbau des Hinterrads beim Reifenflicken aufwändig. Das geringe Gewicht von 620 Gramm erreicht Schwalbe auch über die sogenannten Liteskin Seitenwände. Den 37 Millimeter breiten Energizer mit Reflexstreifen gibt es als 28-Zoll-Reifen für 19,90 Euro im Fachhandel. Infos: www.schwalbe.com (http://www.schwalbe.com)."

Springt Schwalbe jetzt nur aus Marketinggründen auf den Pedelec-Zug auf oder macht es technisch wirklich Sinn, einen speziellen Pedelec-Reifen zu entwickeln ?

Christian
10.05.2009, 12:20
Springt Schwalbe jetzt nur aus Marketinggründen auf den Pedelec-Zug auf oder macht es technisch wirklich Sinn, einen speziellen Pedelec-Reifen zu entwickeln ?

Ich glaube da eher an ersteres ...

Gruß,

Christian

charlys-tante
10.05.2009, 16:38
Hallo,
hat jemand Erfahrung mit dem Vredestein Moiree?
Habe früher mal den Spyder von denen gefahren der war in vielen Punkten nicht schlecht,irgendwann kam dan eine Serie die wurden schneller porös als man fahren konnte.
An dem Moiree würde mir halt gefallen, der baut in der Höhe mehr auf als in der Breite.

grosserschnurz
25.05.2009, 10:03
Hallo Leute,

für mich hat sich in der Sache mit dem Thema Reifenfrage eine neue, vielleicht eigenartige Erkenntnis eingeschlichen.
Auf unserer Tour hatten wir zwei Plattfüsse und dieses gerade bei Reifen, die mit "Antiplatt-Technik" beworben sind.
Darunter war auch der ganz neue 26"/2,00 Extrem von Schwalbe.
Die Traktion war bei diesem auch im Schlamm brauchbar, aber die Seitenführung könnte besser sein. Hier ist ein guter MTB Reifen deutlich länger/besser "lenkbar".
Dafür ist er aber super montierbar und rollt auf befestigten Wegen recht ordentlich.
Jetzt werde ich mal den Schlauch flicken und nochmal den Mantel mit den Lupe untersuchen, ob da nicht irgendwo noch etwas drinsteckt.

grosserschnurz hatte Glück, der schleichende Plattfuss war am Vorderrad und dies ist ohne Antrieb.
Er hat diesen auch noch vor einer 3 km langen Abfahrt mit Gefälle um 10 % entdeckt, das hätte mit 25 kg Gepäck durchaus übel ausgehen können, bei vorhandenem Restluftdruck von 0,5 bar.
Für mich seht jetzt eigentlich fest "antiplatt" ist eine gute Werbeaussage, aber der nächste PLATTFUSS wartet schon.

gooldi
25.05.2009, 22:21
Auch ich hatte eine Platten, und das in meinen super Marathon Extreme!
Erklärung: weißdorn!

Weißdornhecken wachsen hier, und wenn der mensch diese beschneidet (Knicks) dann gibt das Dornen an kleinen Stöckchen, die sind so hart wie stahl, die gehen überall durch!
ich hatte einen 4 cm(!!) langen Dorn im rad.


MTB Reifen sind vom Rollwiederstand superschlecht, allerdings ist der "unplattbare" Plus ja eine Katastrophe an rollwiederstand....so gesehen , gehen Mtb vielleicht...


Interressant, dass die Plus auch platt gehen, ich habe die nach 2-3 testfahrten für immer gestrichen, denn die bremsen ja mehr, als ein Seitenläufer, aber ich hatte suie für unplattbar gehalten!

Reinhard
25.05.2009, 22:24
[...] aber ich hatte suie für unplattbar gehalten!

für einen 4cm Weißdorn-Stachel ist auch ein Unplattbarer nur Gummi ...

didi28
25.05.2009, 22:41
Wenn der Stachel länger als das Gummipolster im Mantel dick ist, dann war es das ...

Reinhard
25.05.2009, 22:55
Ja, ich bin da mit Dir durchaus einer Meinung. Langsamer lesen ... ;)

Lumilux
25.05.2009, 22:59
Oder wenn der Stachel länger als die Stollen des MTB Reifens zzgl.Gummipolster ist.
Es gibt Jahre da hat man Platten in Serie und dann wieder sehr wenige,Schicksal...:D

Diese BA 60er Breite,26 Zoll nehm ich nicht mehr,sehr schlechter Rundlauf bei beiden,vorne+hinten.
Gut gedämpft haben sie.Haftung war mittelmäßig,brechen recht früh aus auf losem Untergrund z.B.angeschwemmter Gries in Kurven auf geteertem Radweg.
Jetzt sind v+h Racing Ralph 2.25 drauf,laufen vielleicht einen Tick schwerer,Dämpfung aber auch sehr gut und viel Traktion bei sehr gutem Rundlauf.Sehr sicheres Fahrgefühl.

gooldi
25.05.2009, 23:43
für einen 4cm Weißdorn-Stachel ist auch ein Unplattbarer nur Gummi ...

Tja....so wirds sein!

dann also Vollgummireifen, oder gute und leichtlaufende!
der unterschied zwischen so einem Panzer wie dem Plus und einem radreifen,, der auch rollen kann, ist heftig!

Habe beide mal fahren können, am gleichen rad/gleichem Tag, ist wie mit schlechtem Seitenläufer an/Gegenwind!!


Am Pedelec vielleicht egal, am Fahrrad unmöglich!

und ab Länge = Pannenschutzdicke auch platt!

Kraeuterbutter
25.05.2009, 23:59
so würd ich das auch sehen..
am Pedelec ist wohl vieles tollerabel was am normalen RAd nimma geht..

ich bin ja begeistert vom Big-Apple (am Pedelec, welches durch das Gewicht sowieso kein Agilitätswunder mehr ist)
aber am normalen RAd denk ich würd ich ihn nicht fahren wollen...

gooldi
27.05.2009, 09:21
so würd ich das auch sehen..
am Pedelec ist wohl vieles tollerabel was am normalen RAd nimma geht..

ich bin ja begeistert vom Big-Apple (am Pedelec, welches durch das Gewicht sowieso kein Agilitätswunder mehr ist)
aber am normalen RAd denk ich würd ich ihn nicht fahren wollen...


Ich denke, du fährst mit deinem Pedelec viel ohne Unterstützung? Und nimmst den akku auch/vor allem als Booster??

Wenn das so ist, ist die wahl des reifens nämlich elementar wichtig, und genau dann wird der BA , wie Du ehrlich schreibst, einfach zu träääge!

Also was nun, fährst du viel rad, odr immer mit batterie?

Hintergrund ist der, dass ich der Meinung bin, dass es eben am Pedelec NICHT egal ist, wie schwer der reifen ist, im gegenteil, ein leichtlaufender macht das teil schnell und die reichweite groß!

Habe ich ja sehr schön bei meiner Fahrt mit dem Flyer-S gesehen!
Da sind Supreme 37er drauf! Wenn auch eierfeilig, so doch auch flauschig schnell!


meine Extreme sind da ein super Kompromiss: super traktion und dennoch schnell und leicht!Nur eben teuer...


Ich denke schon lange an eine Pedelec , mit 205er Drehmoment-Motor, schnellen Reifen (Supreme oder Vittoria Hyper40) und mit Kettenschaltung.....

wernHer
27.05.2009, 10:01
Wenn das so ist, ist die wahl des reifens nämlich elementar wichtig, und genau dann wird der BA , wie Du ehrlich schreibst, einfach zu träääge!

hallo gooldi et al. reifen-philosophen,

das sehe ich ganz genauso!

für REINEN muskel-antrieb schluckt der BA schon deutlich zuviel an roll-energie.

für elektrischen antrieb wäre mir derselbe (am angetriebenen rad!) wiederum nicht pannen-resistent genug.

ich schätze, der BA ist hier (im forum) v.a. deswegen so verbreitet/beliebt, weil er eben in der richtig fetten dimension noch das eine oder andere km/h-endgeschwindigkeit aus den motoren raus-kitzelt ...



Also was nun, fährst du viel rad, odr immer mit batterie?


ich finde es auch interessant zu wissen, mit welchen reifen Reini am völlig UNmotorisierten stadt-flitzer unterwegs ist - nämlich mit KOJAKs.


Hintergrund ist der, dass ich der Meinung bin, dass es eben am Pedelec NICHT egal ist, wie schwer der reifen ist, im gegenteil, ein leichtlaufender macht das teil schnell und die reichweite groß!


seh ich ebenfalls ganz ähnlich, wobei jedoch das gewicht eines reifens nicht unbedingt seinen "leichtlauf" ausmachen muss ...


Habe ich ja sehr schön bei meiner Fahrt mit dem Flyer-S gesehen!
Da sind Supreme 37er drauf! Wenn auch eierfeilig, so doch auch flauschig schnell!


genau, die supremes sind relativ flott und leicht, sehr pannen-resistent, auch in (etwas) fetteren dimensionen erhältlich und bieten (auf nassem/trockenem asphalt!) einen überragenden grip. wenn man supremes vorne montiert, halten sie das lenk- und fahrverhalten außerdem - trotz motorbedingtem höheren gewicht - auch weiterhin schön agil!

für mich(!) ist also der SUPREME - v.a. für "alltags-fahrer" - der elektrisch betriebene antriebs-reifen schlechthin!
ich denke, es ist auch nur eine frage der zeit, bis sich das bei anderen e-bike-treibern herumgesprochen hat ...


Ich denke schon lange an eine Pedelec , mit 205er Drehmoment-Motor, schnellen Reifen (Supreme oder Vittoria Hyper40) und mit Kettenschaltung.....


ja, ja - so was ähnliches habe ich auch vor kurzem realisieren dürfen (schwärm!) ...

let-it-roll

wernHer

Kraeuterbutter
27.05.2009, 20:01
also ich halte die Kojaks jetzt nicht für (rollwiderstandsmässig) weltbewegend schneller wie die BAs...

mit den BAs fahre ich oft 38km/h über längere Strecken (mehrere Kilometer, also nicht nur Sprint)
dass ich mit den Kojaks schnelle wäre ?
muss gestehen: ich hab an meinem Stadtradl keinen Tacho, kann da also nicht wirklich was dazu sagen

der Unterschied ist wenn, sicher nur sehr minimal

wo der Unterschied gross ist, ist beim Beschleunigen

hier hab ich aber auch 2 verschiedene Einsatzgebiete:
fahren in der Stadt mit sehr vielen Sprints
(z.b. mal schnell noch ne Kreuzung drüber obwohl schon rot weil Autos noch stehen und so sachen)

vs. Fahren am Lande, wo ich aufs Radl aufsteige und 15km später am Flugplatz wieder vom Radl absteige, bis auf 1 Kreuzung die ganze FAhrt kein einziges mal unter 30km/h

das sind mal die einsatzgebiete..

dann kommt noch das Fahrrad-Gewicht dazu..
auch wenn mein Akku relativ tief montiert ist, und mein Stahl-Rahmen-Elektro-Radl "nur" 19,9kg wiegt: Fahren im Wiegetritt macht keinen Spass damit

ergo wird meist im Sitzen (trotzdem kräftig) beschleunigt und dafür der Motor dazugegeben

mit meinem Stadtrad hingegen (wahrscheinlich um die 14kg auf jedenfall leichter)
verbringe ich sehr viel Zeit im Wiegetritt
auch brauchts da nicht unbedingt ne fein abgestuffe Gangkassette..
ist was anderes ob ich 10km geradeausfahre, und mir dann den optimalen Gang dafür suche,
oder ob ich nur 100m fahre und stoppe, dann 200m fahre und stoppe, usw.
ist der Gang zu hoch, dann steh ich kurz auf in den Wiegetritt und mach 2-3-4 Tritte,
dann passts und der Gang ist eigentlich zu niedrig, aber die Tretdrehzahl sinkt wegen der Last eh wieder, dann ich steh nach paar Sekunden wieder für paar Sekunden auf und trete kurz im Wiegetritt rein

für dieses viele Wiegetrittfahren ist ein harter Reifen wichtig finde ich..
(sonst sieht man richtig wie die Tretenergie verpufft)
auch ne Federgabel is eigentlich mist, frisst nur Leistung
UND, ich denke auch ein Fully ist da dann nicht optimal

ich denke deshalb auch dass bei meinem nächsten Radl die Entscheidung wohl zwischen Sub-10kg Rennrad und /oder leichtem hardtail-Mountainbike mit sperrbarer Federgabel sein wird (die Sperrung muss aber richtig funktionieren, bei den meisten Gabeln federts dann ja trotzdem noch ;( )

bei meinem Big-Apple-Elektrorad mach ich kein Wiegetritt-Fahren (ganz ganz selten, und eigentlich unsinnig)
hier versuche ich eher durch liegen am Tria-Lenker und kräftiges mittreten meine Geschwindigkeit zu halten (bis 40km/h ohne Motor, über 40km/h wären es mit)

da verpufft keine Energie durch weiche Reifen und wiegetritt
außerdem: da ich mein Elektrorad auch als Transport-Rad verwende brauch ich ne gute Dämpfung des Reifens
deshalb fahr ich hinten auch 2bar (oder sogar weniger)

also: mein BA am Elektrorad macht für mich sinn und wird oben bleiben
aber in der Stadt ist die Beschleunigung wichtig, deshalb die Kojaks mit 6bar

das Elektrorad wird eigentlich wie so ein Beach-Cruiser bewegt, nur halt mit Trialenker um
a) ordentlich treten zu können
b) weniger Luftwiderstand zu haben
c) weils bequemer ist

und
d) halt mit bis zu 40km/h (in der Ebene, bis über 70km/h bergab)

gooldi
27.05.2009, 20:12
hallo gooldi et al. reifen-philosophen,

das sehe ich ganz genauso!

für REINEN muskel-antrieb schluckt der BA schon deutlich zuviel an roll-energie.

für elektrischen antrieb wäre mir derselbe (am angetriebenen rad!) wiederum nicht pannen-resistent genug.

ich schätze, der BA ist hier (im forum) v.a. deswegen so verbreitet/beliebt, weil er eben in der richtig fetten dimension noch das eine oder andere km/h-endgeschwindigkeit aus den motoren raus-kitzelt ...




ich finde es auch interessant zu wissen, mit welchen reifen Reini am völlig UNmotorisierten stadt-flitzer unterwegs ist - nämlich mit KOJAKs.



seh ich ebenfalls ganz ähnlich, wobei jedoch das gewicht eines reifens nicht unbedingt seinen "leichtlauf" ausmachen muss ...



genau, die supremes sind relativ flott und leicht, sehr pannen-resistent, auch in (etwas) fetteren dimensionen erhältlich und bieten (auf nassem/trockenem asphalt!) einen überragenden grip. wenn man supremes vorne montiert, halten sie das lenk- und fahrverhalten außerdem - trotz motorbedingtem höheren gewicht - auch weiterhin schön agil!

für mich(!) ist also der SUPREME - v.a. für "alltags-fahrer" - der elektrisch betriebene antriebs-reifen schlechthin!
ich denke, es ist auch nur eine frage der zeit, bis sich das bei anderen e-bike-treibern herumgesprochen hat ...



ja, ja - so was ähnliches habe ich auch vor kurzem realisieren dürfen (schwärm!) ...

let-it-roll

wernHer



WAS hast du denn da realisiert??

also nochmal: das Thema Pedelec ist für mich nun wichtig geworden, ich war völliger laie/ungeschickt, nun habe ich aber gelernt, und das radl wird langsam fertig...ich habe 3 starke Batterien, und ich gllaube, wenn das radl fertig ist, wird es a. sicher benutzt und hart rangenommen, aber b. wird noch ein Pedelec aufgebaut.

ich träume davon, 2 themen zu haben: das bestehende soll wasserdicht sein, mit geländereifen, 11-34 und die batterie muß noch nach uunten wandern, also ein 2Gelände-crossover " pedelec!


Dagegen will ich was für die strasse bauen, mjit Vittoria Randonneur Hyper oder Supremes, mit 205 Drehmoment Motor, mit einer Riesenentfaltung, vielleicht gar Rennradkassette....das verhungern mit der "Heldenkassette 2 am berg kann der Motor ja plattwalzen, und in der ebene kann man fein treten und sich stützen lassen.....

Mit Puma Motor, oder eben 205er!

da brauche ich aber noch ein rad für, habe noch eine alte nexus karre, aber so eine nabe ist ja öde!!
Ein Radon Tcs 7.0 (cr) könnte mir gefallen, dazu Puma motor/205er...

Bredenbek
24.06.2009, 11:12
Hallo Reifenspezies,

bitte gebt mir mal eine Einschätzung zu Reifen. Es soll ein Schwerlastteil werden. Ca. 180 kg Abfluggewicht.

Wollte auf einem Hardtail MTB mit Starrgabel BA Lightskin 2,35 auf Big Bull Felge (25mm innere Weite) montieren.
Nachmessen ergab, das es schon ohne Schutzblech sehr, sehr knapp wird. Mantel hat ca. 60mm Höhe, dann bleiben nur 5-6mm Luft zur Gabel. In der Breite ist es ähnlich, allerdings auf beiden Seiten. Schutzblech dann geteilt mit Spezialhalterung. Daher ist es wohl sinnvoll nur den 55er BA zu nehmen.

Auf einem anderen Rad (28" ohne E-Antrieb) fahr ich einen 50er Marathon Supreme. Der Komfort empfinde ich schon als deutlich besser im Vergleich zum normalen 47er Marathon.

Ist beim 55er BA Liteskin nochmal mit deutlich mehr Komfort zu rechnen als beim 50er Supreme?

Was empfehlt Ihrhttp://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1159.png Der Supreme ist wohl auch schneller.

Thorsten

wernHer
24.06.2009, 12:06
Ist beim 55er BA Liteskin nochmal mit deutlich mehr Komfort zu rechnen als beim 50er Supreme?

hallo Thorsten,

also ich halte den Supreme für keinen besonders komfortablen reifen - von daher würde ich schon damit rechnen, dass sich der 55er-BA - mit dem entsprechenden reifendruck - deutlich komfortabler fahren lässt.


Der Supreme ist wohl auch schneller.also wenn überhaupt, dann nur unwesentlich; das leichtlauf-verhalten von BA und supreme sind m.E. (vergleichbaren max-luftdruck vorausgesetzt!) auf einem ähnlichen niveau.

let-it-roll

wernHer

pibach
27.06.2009, 21:28
...
ich denke deshalb auch dass bei meinem nächsten Radl die Entscheidung wohl zwischen Sub-10kg Rennrad und /oder leichtem hardtail-Mountainbike mit sperrbarer Federgabel sein wird (die Sperrung muss aber richtig funktionieren, bei den meisten Gabeln federts dann ja trotzdem noch ;( )
Interessanten Überlegungen. Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Fahre die Kojaks auf meinem Fully (für die Stadt). Und 20x2,35 Big Apple auf meinem Faltrad.
Beobachtungen:
a) Für flache Städte benötigt man keine Gangschaltung. Wer gerne bereit ist viel im Wiegetritt zu fahren, ist mit einem Gang da genauso schnell wie mit beliebig vielen. Stattdessen ist geringes Gewicht vorteilhaft, auch weil man das Rad oft schleppen muss (in die Wohnung, ins Büro, Ubahn, Sbahn). Daher fahren hier in Berlin viele Sinlespeed Bikes und Fixies.
b) 26" ist in der Stadt angenemner als 28", da kompakter, stabiler und wendiger. Kurzer Radstand. Und enger lenker. Entwerde gerader Lenker oder ein Bullhorn. Rennradlenker sind in der Stadt unpraktisch wegen der Bremsenanbringung, damit hat man weniger Kontrolle im Verkehr bei zu gestreckter Position.
c) mein Fully verträgt auch gut Wiegetritt, allerdings nur wenn man die Kette im mittleren Blatt hat. Dann kompensieren sich Kettendruck und Pedaldruck auf die Federung
d) Der Big Apple lauft auf vielen Untergründen nicht schlechter sondern gerade besser als alle Rennreifen, denn die könnnen schlechter Unebenheiten "wegstecken". Die angegebenen Rollwiderstände gelten ja auf Rollenprüfständen. In der Realität rollen aber dicke Reifen besser als dünne. Ich ab das Anfangs auch nicht geglaubt. Aber ein paar Test über diverse Strecken können das bestätigen. Auf planem Asphalt und hohen Geschwindigkeiten sind dünne Hochdruckreifen dann wieder im Vorteil, aber das macht im Stadtverkehr den Kohl nicht fett.
e) das Gewicht der Reifen hat vernachlässigbaren Einfluss auf den Leistungsverbrauch. Aber entscheidenden auf die Wendigkeit. Ich würde sogar niemals ein Schloss an den Rahmen machen (das kommt um die Hüfte), weil ich das sofort merke im Fahrverhalten. Gepäck kommt in einen Rucksack. Satteltaschen sind am Tourer praktisch, in der City aber nicht. Man muss hierbei nur mal die Messenger beobachten, was die fahren.
e) sperrbare Federgabel ist unnötig. Hab ich. Benutze ich nur bei langen Steigungspassagen, sonst nie. Zu umständlich. Und der Nutzen ist zu gering, denn das Mehrgewicht bleibt ja. In der City ist eine Starrgabel einfach besser, weil leichter. Allzu viel Energie frisst die Federgabel aber nicht, Wiegetritt inbegriffen. Ich glaube auch nicht so recht, dass dicke Reifen beim Wiegetritt Energie schlucken. Aber man hat ein schwammigeres Fahrgefühl, und höhere Kreiselkräfte die das Vorderrad in der Spur halten. Das stört aber bei schnellen Manövern. Daher die dicken Big Appel eher an 26" Rädern als an 28" (träge Lenkung). Lightskin Variante hat Kevlar statt Draht.
d) bei den schweren Nabenmotoren sind möglichst gut federnde Reifen wie Big Apple Pflicht. Nicht nur für Komfort, sondern auch gerade wegen des geringeren Rollwiderstandes über Unebenheiten. Eine Federgabel bringt dagegen wenig.

Markus2811
28.06.2009, 10:31
Ich hab mich jetzt für die Stadt für ContiSportContact in 37-622 entschieden.
Für mich ist die Stadt aber einfach quer zu durchqueren mit war vielen Ampeln doch meist ein ganzes Stück Weg dazwischen.
Außerdem kommt mit dem neuen Laufrad dann auch noch eine Rennradkassette (12-23) dazu.
Damit hab ich dann eine schöne Abstufung im Entfaltungsbereich von 5-8,9m, das ist für mich der meistverwendete Bereich bei einer Kadenz von 85-90.

Kraeuterbutter
26.10.2009, 10:04
Hallo..
bei mir hat sich wieder eine Frage zu Reifen aufgetan:

ich hab jetzt mal von meinem Stadtflitzer (ohne Motor) die Kojaks runtergenommen weil ich sie am Elektroradl probieren wollte
(dort hatte ich Big Apple 60er drauf)

mein Problem:
ich krieg die Kojaks bei meinem Elektroradl nicht "rund" auf die Felge drauf

das die Big-Apple nie 100% rund laufen ist bei vielen Leuten so, auch bei mir
aber da bewegt sich das in einem so kleinen Rahmen dass es ned weiter stört (bin damit schon 75km/h gefahren und das Ging)

bei den Kojaks allerdings (bei 6bar) hab ich einen Höhenschlag im Reifen (nicht in der Felge), das muss ein halber cm sein

ich hab schon mehrmals probiert, durchwalken, kneten, schlagen, mit Reifenheber Reifenflanken zupfen, aufpumpen auf 8 bar,....

der Kojak (Drahtreifen) will nicht richtig sitzen
mir kommt es vor, als ob der Draht an einer Stelle der Felge "innen" bleibt, und deshalb dieser Höhenschlag entsteht

kann es sein, dass meine Felge (die alte Original Kranawetter Two Knives DX-3000 Felge) für die Kojaks (1,35er, Drahtreifen, 26") einfach nicht geeignet ist ?

dieser Höhenschlag - abgesehen von unbequem und schlecht - kostet sogar deutlich Leistung
ohne den Tacho (Reifenumfang) umzustellen, müsste der Tacho ja mit den Kojaks eine höhere Geschwindigkeit anzeigen wie mit den Big-Apples (leichterer Reifen, windschnittiger)
ist aber umgekehrt der Fall, also soviel schluckt dieser Höhenschlag

Lemsys
26.10.2009, 11:32
Ich hatte bei mir dieses Problem so gelöst,

die Flanken des Reifens mit Gleitmittel versehen ( bei der Montage und nicht so Sparsam). Ich nehme dafür Spülwasser (Pril oder ähnliches mit einem Anteil vom Spülmittel). Man darf auf gar keinen Fall Öl nehmen, das ist nicht gut für den Reifen!
Sehr kräftig aufpumpen, kann kurzfristig auch mal 50% über max. sein. Dabei sollte es ein oder mehrere Male knacken. Dann auf den Nenndruck ablassen, fertig.Wenn das nicht Hilft weiss ich auch keine Lösung.

Gruß Oliver

Kraeuterbutter
26.10.2009, 11:38
von der Lösung mit Pril wurde mir anderswo mal abgeraten
(der Reifen könnte dann später verrutschen und das Ventil am Schlauch abreissen (oder so ähnlich))

aber ich komm jetzt echt ned weiter, werde das wohl doch auch mal so probieren mit dem Pril
danke

(schon komisch: bei meinem anderne Radl laufen die Reifen perfekt)

Lemsys
26.10.2009, 11:51
So habe meinem Vater gerade hier und der meinte mit dem Schlauch wandern auf der Felge hast du Recht, also die Aussenflanken mit Spülmittel einpinseln, in die Decke Talcum wie z.B. http://www.simones-hammerladen.de/catalog/product_info.php?products_id=431 das verhindert dieses Wandern zuverlässig.

Gruß Oliver

grosserschnurz
26.10.2009, 12:34
Hallo Oliver,

dass mit dem Spülmittel ist in jedem Fall nicht zu empfehlen, dadurch läßt sich der Reifen ggf. besser montieren, er wandert dementsprechend auch besser auf der Felge.

Alkohol- oder spiritushaltigen Glas- bzw. Fensterreiniger sind hier eher verwendbar, aber auch nicht unbedenklich, sie verdunsten.
Hier sind oft auch andere Lösungsmittel drin, die sich ggf. mit dem Gummi nicht vertragen.

Talkum in die Reifendecke ist ok, damit verklebt der Schlauch nicht mit dem Reifen.

Wurde hier auch schon erwähnt, möglichst keine Ventilverschraubung mit der Felge machen, damit erkennt man am schrägen Ventilsitz, das hier etwas wandert und man kann gegensteuern, aber nicht mit Spülmitteln!

grosserschnurz

Kraeuterbutter
26.10.2009, 12:44
so, 3. Versuch
es ist jetzt viel besser geworden
vielleicht weil der Reifen 1 Tag stehen hat können ???
hab heut nochmal luft abgelassen, geknetet, aufgepumpt und es ist deutlich besser..

erstaunlich, dass dieses bisschen weniger Durchmesser des Reifens (Kojaks vs. BigApple) am Berg doch gefühlt bereits etwas mehr Drehmoment bringt (oder ich bilde mir das nur ein)

also bei einem 20" Reifen müsste der Drehmomentzuwachs doch beträchtlich sein
grübel grübel (Dahon) ;)

beschleunigung ist auch besser, wobei das aber auf gefahrene ZEiten so gut wie keine Auswirkung haben wird (ob ich jetzt von 0 auf 30 in 6sec oder 5sec beschleunige ist wohl wurscht)

die Agilität des Rades hat deutlich zugenommen, also das das Rad wie ein Moped fährt liegt stark an den Big-Apples, die grosse rotierende Masse
mit den Kojaks ist es viel agiler...

Nachteil der Kojaks: sind absolute Strassenreifen (da ich bis jetzt nur in Wien (Stadt) damit unterwegs war, ist mir dieser Nachteil noch ned so aufgefallen bis jetzt *GG*)
alles an Wiese, Feldwegen usw. sind mit diesen Reifen wenns auch nur ganz wenig feucht ist absolut zu vergessen

aber ich werde jetzt mal die Kojaks drauflassen um mehr Erfahrungen am Elektroradl damit noch zu sammeln, aber schlussendlich werde doch wieder die BigApple den Weg aufs Elektroradl finden
(einfach weil ich damit auch im Wald etc. fahren kann und sind schon viel bequemer)
jetzt sind sie aber mal am MOuntainbike meiner Freundin montiert, mal schaun was sie dazu sagt ;) (aufgepumpt auf 1,5bar für die 3-4km-Fahrtstrecken in der Stadt die sie so macht (auch über Kopfsteinpflaster))

didi28
26.10.2009, 14:56
mir kommt es vor, als ob der Draht an einer Stelle der Felge "innen" bleibt, und deshalb dieser Höhenschlag entsteht

Wenn der Höhenschlag beim Ventil ist, dann solltest Du das Ventil mal ganz hinein drücken (Ventimutter am besten gleich ganz weglassen), damit sich eine eventuell vorhandene "Verklemmung" des Schlauchs löst.

Kraeuterbutter
26.10.2009, 15:59
Wenn der Höhenschlag beim Ventil ist

danke für den Tipp, werd ich mir merken
aber die Stelle ist/war nicht beim Ventil

Nader
26.10.2009, 19:19
danke für den Tipp, werd ich mir merken
aber die Stelle ist/war nicht beim Ventil

ich weiß zwar nicht, warum du zur dieser Jahreszeit die Null-Profil Kojaks Reifen fahren willst:confused:, aber eins kann dir sagen, diese dünne Kojaks sind verdammt schwer auf bzw. ab zu ziehen und Pannensicher sind die auch nicht gerade! also solltest du vielleicht Pannenschutzeinlage runter liegen.

Die Preisfrage ist nur, mit welchem Schlauch du die Kojaks fährst? der Höhenschlag kann nämlich damit zusammenhängen, dass du nicht den geeigneten Schlauch verwendest.

Kraeuterbutter
27.10.2009, 08:56
ich weiß zwar nicht, warum du zur dieser Jahreszeit die Null-Profil Kojaks Reifen fahren willst:confused:,ich wollte ENDLICH probieren, wie sich
a) deutlich leichtere Reifen (400g Kojaksk vs. 1000g BigApple)
b) vom Durchmesser kleinere Reifen (Drehmoment am Berg, Beschleunigung)
c) härtere Reifen (bezüglich Wiegetritt)
auswirken

meine BAs bin ich von Anfang an nur am Elektroradl gefahren, somit war mir nie ganz klar, wieviel vom Trägheitsgefühl und Schweregefühl des Rades jetzt vom Motor und wieviel von den Reifen kommt

und da ich jetzt ein Wochenende Zeit hatte und ich nicht mehr bis Frühling warten wollte für den Versuch, hab ich sie jetzt aufgezogen

nicht weil ich jetzt dünne, profillose reifen brauche, sondern weil ich
leichte, im durchmesser kleinere Reifen probieren wollte
[/quote]



aber eins kann dir sagen, diese dünne Kojaks sind verdammt schwer auf bzw. ab zu ziehenkann ich nicht bestätigen
habe 3 Reifenheber aus Plastik, damit geht das ganz easy
hatte aber mein Lebtag auch noch keine Faltreifen, nur immer Drahtreifen (auch die Kojaks), vondaher fehlt mir wohl auch die vergleichsmöglichkeit zu leichter aufziehbaren Faltreifen



und Pannensicher sind die auch nicht gerade!hab jetzt über 3000km auf meinen Kojaks drauf... sie haben gelitten, Kratzer, Löcher, Schnitte
aber kein Platten bis jetzt

Schlauch hab ich den selben drinn gelassen, den ich schon über 3000km mit dem Radl hier in Wien gefahren bin

was ich wieder erschreckt feststellen konnte:
meine Felge + bafang wiegt ohne Reifen alleine 4,1kg
sprich: mit BA aufgezogen dann wohl ca. 5kg

hmm.. wieviel Gewicht man wohl an der Felge sparen könnte ?

wernHer
27.10.2009, 15:11
ich weiß zwar nicht, warum du zur dieser Jahreszeit die Null-Profil Kojaks Reifen fahren willst:confused:,

hallo kojak-skeptiker,

also bevor hier ein guter reifen schlecht geredet wird:

solange man auf befestigten wegen bleibt und bei winterlichen fahrverhältnissen keinen übermäßigen grip erwartet, ist man mit den kojaks jedenfalls gut bedient; ich selber nehme den winter heuer bereits zum 2. mal mit dem kojak auf dem hinterrad in angriff.


aber eins kann dir sagen, diese dünne Kojaks sind verdammt schwer auf bzw. ... das kann ich selber absolut NICHT bestätigen!


ab zu ziehen und Pannensicher sind die auch nicht gerade! kojaks sind zwar keine 100prozent-antiplatt-reifen aber für DAS (geringe) gewicht, den dünnen aufbau und DEN speed (der natürlich nur mit einer dünnen/flexiblen pannenschutzeinlag erreicht werden kann!) ist der kojak ein erstaunlich pannen-resistenter reifen.


also solltest du vielleicht Pannenschutzeinlage runter liegen.
... aus meiner sicht nicht notwendig. hatte bisher (seit ca. 10000km - tw. auf schotter und in der [groß-]stadt) mit kojaks auch ohne zusatz-einlage keine einzige panne! es schadet aber tatsächlich nicht, wenn man die lauffläche des kojaks hin und wieder auf eingefahrene fremkörper hin überprüft und derart verhindert, dass sich diese langsam bis zum schlauch durchbohren ...

let-it-roll

wernHer

Kraeuterbutter
27.10.2009, 22:58
hab ich jetzt auch schon 2mal gemacht...
am besten gehts, wenn ich die Luft auslasse, und dann den Reifen quetsche.. dann kommen Glassplitter, Steine und komischerweise immerwieder kleine Draht-stückchen aus dem Reifen zum Vorschein
aber bis jetzt eben noch kein Platten ! (zerfurcht schaut er aber schon aus.. wohl die 6bar ein Grund, meine anderen Reifen fahre ich alle mit weniger Druck)

wegen der Regenhaftung: hier hat sich etwas ergeben...
in Wien, Stadt, eben
hatte ich nie Probleme mit Haftung bei den Kojaks

aber jetzt zuhause am Elektrorad im Vergleich zum Big-Apple
1.) Vorderrad dreht auf nassen Untergrund deutlich leichter durch

UND: ich hab derzeit nur eine Hinterradbremse montiert (jaja)
um die Kojaks am Elektrorad zu testen bin ich natürlich auch bergauf gefahren
beim Runterfahren, nur hinten zu bremsen, war dann zu merken, dass sie WESENTLICH schlechter halten wie die Big-Apple
also bergab bei ca. 12-14% wos feucht war - obwohl nur sehr langsam, fast Schritttempo runtergerollt - konnte ich nimma stehen bleiben
der Reifen ist einfach weggerutscht
also Bremse auslassen und rollen lassen bis ich unten war

an der selben Stelle, ebenfalls nur mit Hinterradbremse hatte ich mit den Big-Apple nicht dieses Problem

ABER: hier ist wohl die Aufstandsfläche mitschuld ?
Kojaks -> 6bar -> kleine Aufstandsfläche
Big-Apple -> 2bar oder weniger -> somit grössere, breite Aufstandsfläche

wie gesagt: in der Stadt (am Rad mit 2 Bremsen ;) ) hatte ich aber noch nie Probleme in die Richtung
da kommt beim Bremsen genug Druck aufs (gebremste) Vorderrad

werde die Kojaks für Winter auf mein Botenradl auch wieder aufziehen.. bin heute ne Schicht mit MOuntbikereifen gefahren,
ne.. solange kein Schnee liegt kommen wieder die Kojaks drauf (auch wenn ich über die Kopfsteinpflaster-Schluckperformance meiner 2bar-Mountainbikereifen wiedermal positiv überrascht war, da sind die Kojaks schon etwas härter *gg*)

torquemada
07.06.2010, 17:40
und, wie ist jetzt Stand der Dinge? Ich habe mir letztens einen Glassplitter, vielleicht zwei mm lang und ein mm breit, in meine black shark SX gefahren, mitten in die Lauffläche, und durfte 6 km schieben...

welchen Reifen würdet Ihr empfehlen, wenn
- die befahrenen Strecken aus ca. 50 % Asphalt/Kopfsteinpflaster/Radweg und 50 % aus geschotterten (feiner Schotter, eine Art Split, sehr staubig, allerdings fester Grund) bestehen
- der Rollwiderstand niedrig sein soll
- der Pannenschutz auch besser sein sollte


Gewicht sparen wäre zwar auch nicht schlecht, aber ist jetzt nicht die Maxime.

torquemada
10.06.2010, 19:29
alea iacta est

bei mir sind jetzt zwei Schalbe Marathon supreme, 26" Faltreifen, Breite 2" drauf, erste Eindrücke:

- wenn man, so wie ich, das erste Mal einen Supreme-Faltreifen in der Hand hat, denkt man erstmal "der ist kaputt", so zerknittert und faltig sind die dünnen Seitenwände.

- die Montage fand ich unangenehmer, zur Erklärung: ich hatte die black shark SX als Drahtreifen drauf, und mußte ja letzten Samstag flicken, sprich runter- und aufziehen der Shark. Einen Faltreifen mit so einer dünnen Seitenwand zu montieren ist ungewohnt und fummeliger, mein Fazit: ich montiere lieber Drahtreifen, da habe ich weniger Angst den Schlauch einzuklemmen, und kann besser drücken, im gesamten.

- der Supreme ist sehr viel leichter als der Shark, aber auch etwas schmaler (2" zu 2,1")

- es fehlt eine Laufrichtungsanzeige auf dem Reifen, nach langer Suche im Internet, wo auch kontroverse Meinungen stehen, habe ich einen Reifen lirum und einen Reifen larum montiert

- Schwalbe gibt vor, das aufgrund der dünnen Seitenwände immer schön auf den Luftdruck geachtet werden muss, ich habe also 5 bar reingeblasen, hatte ich so vorher nie (bin die Shark mit max 4 bar gefahren). Mein Ratschlag: wenn man ein Radel mit Starrgabel/ohne Federung hat, sollte man auf den Reifen verzichten, kaum Eigendämpfung verständlicherweise, finde ich unbequem

- das Einlenkverhalten ist für mich erstmal wieder gewöhnungsbedürftig, man "fällt" quasi in die Kurven, irgendwie kippelig, ich hoffe ich gewöhne mich daran...ich mache das jetzt mal am geringeren Gewicht/geringere rotierende Masse und an der kleineren Rundung fest (der Shark hatte 2,1" Breite)

- ich empfand das ich etwas schneller auf die nur vom Motor zu erreichende Höchstgeschwindigkeit gekommen bin, kann mich aber auch täuschen


Ich bin mal auf meine erste längere Tour gespannt.

Kraeuterbutter
10.06.2010, 19:47
- das Einlenkverhalten ist für mich erstmal wieder gewöhnungsbedürftig, man "fällt" quasi in die Kurven, irgendwie kippelig, ich hoffe ich gewöhne mich daran...ich mache das jetzt mal am geringeren Gewicht/geringere rotierende Masse und an der kleineren Rundung fest (der Shark hatte 2,1" Breite)


komisch..
mit den schweren (ca. 1kg) BigApple hatte ich das selbe gefühl (bei einem Rad, allerdings ohne Motor)
in die Kurve reinfallen, bzw. der Vorderreifen zieht irgendwie die Kurve enger (man könnte es übersteuern nennen ?)

ich hab das auf die hohe rotierende Masse geschoben, also genau umgekehrt wie bei dir *gg* ;)

ansonsten: mit E-Power finde ich ist Rollwiderstand und Reifengewicht eher zweitranging
durch E-power ist Beschleunigung sowieso hoch genug, und ob ich 40km oder 45km fahre ist auch wurscht

aber nen komfortableren Reifen spüre ich jede Sekunde des fahrens
deshalb ist an meinem E-Bike noch heute der schwere BigApple drauf.. leichte Kojaks hatte ich kurz zum probieren, aber ne
die bleiben am Rad das mit reiner Muskelpower auskommen muss

torquemada
10.06.2010, 20:04
meine Meinung:
der Shark war eher eckig, mit breiten Stollen an den Seiten, der Supreme hat jetzt eine gleichmässigere und kleinere Rundung.
Ein rotierender schwerer Reifen ist schlechter aus der Flucht zu bringen als ein rotierender leichter Reifen, deshalb mein Empfinden des leichteren Einlenkens, was bei mir zu einem "Überlenken" führt.

Pedele
10.06.2010, 21:09
An meinem Fahrrad, 28", ohne Motor, habe ich im Herbst 2007 Marathon Supreme Faltreifen in 1,6" Breite montiert, nachdem ich mit den "originalen" Continental einen Platten hatte. Beim Supreme habe ich hohen Druck gefahren. Es war zwar "hoppeliger", aber ich hatte das Gefühl, mit dem Reifen spritziger und schneller bei gleichzeitig besserem Grip auf Asphalt zu fahren. Kurzum: Ich war begeistert. Leider hatte der Supreme schon wenige Monate später viele Risse in den Seitenwänden. Trotzdem habe ich ihn noch bis zum April 2010 gefahren. Da war zwar noch viel Profil drauf (sofern man beim Supreme von Profil sprechen kann), aber auch die Laufflächen hatten deutliche Risse bis hinunter zur Gewebeschicht, die wohl gegen Platten helfen soll. Einen solchen hatte ich nie, obwohl die Gummimischung des Supreme ein wahrer Steinesammler ist.

Inzwischen soll Schwalbe die Gummimischung optimiert haben, sodass sie nicht mehr so schnell rissig werden soll. Also habe ich im April die neuen Dureme Faltreifen aufgezogen, die ich ebenfalls mit hohem Druck fahre. Gleiche Gummimischung wie die Supreme, gegenüber 2007 nochmals verbesserter Pannenschutz und im Gegensatz zum Supreme hat der Dureme an den Seiten etwas mehr Profil. Da ich ab und zu auch auf Schotter- und Waldwegen unterwegs bin, verspreche ich mir davon besseren Grip. Auf Asphalt merke ich keinen Unterschied vom Dureme zum Supreme. Die Dureme haben im Gegensatz zu den Supreme auch eine Laufrichtung eingeprägt. Wo mir die Supreme nicht gut gefallen haben war im vergangenen Winter, wo wir selbst hier in Lübeck viel Eis und Schnee hatten - da war der Supreme praktisch unfahrbar. Die beiden Winter davor hatte ich dagegen nie ein Problem, da gabs aber auch kaum Schnee und Eis hier.

Auf meinem kürzlich gekauften Pedelec sind serienmäßig 26" Big Apple Faltreifen (also die leichteren) in 2" Dicke montiert. Die Reifen gefallen mir ausgesprochen gut! Sie fühlen sich nicht ganz so spritzig an, was am höheren Fahrradgewicht liegen mag (ohne Motorunterstützung, mit ist das Rad sowieso spritziger), aber sie sind unglaublich bequem. Ich bin noch nie so komfortabel über die hiesigen Kopfstein- und Schlaglochpisten gefahren. Habe aber auch "nur" rund 3 Bar Druck drauf. Auf Kopfstein brauche ich praktisch nicht langsamer fahren als auf Asphalt. Und bisher, trotz einiger Scherbenhaufen, keine Reifenpanne. Ich hoffe, das bleibt so. Der Rollwiderstand der Big Apples ist zwar gefühlt etwas höher als bei Supreme/Dureme, aber das kann am Druckunterschied und/oder dem schwereren Fahrrad liegen. Jedenfalls ist der Grip der Big Apples gut und ich traue mich damit auch, bergab mal etwas schneller zu fahren.

Kraeuterbutter
10.06.2010, 23:51
Ein rotierender schwerer Reifen ist schlechter aus der Flucht zu bringen als ein rotierender leichter Reifen, deshalb mein Empfinden des leichteren Einlenkens, was bei mir zu einem "Überlenken" führt.

Hallo...
ja, das natürlich auch... aber das meinte ich gar nicht
das Rad wird mit schweren Reifen träger
mit den leichten Reifen kann ich mit dem Rad "wedeln" (wie beim Skifahren),
bei den schweren ist das eher wie mit einem Moped

den Effekt den ich meine ist wirklich, dass wenn man in einer Kurve drinnen ist, und quasi den Lenker auslässt (nicht wirklich aber vom Gefühl her) er auf einmal beginnt nach innen zu ziehen

ich hab das (so stark) aber nur an einem Rad gemerkt
vielleicht fällt hier Radgeometrie irgendwie mit BigApple-Durchmesser ungut zusammen oder so (????)

@Pedele: ich hatte noch keinen 2" BigApple
aber in Forenberichten hab ich gelesen, dass die 2" Version (die 50er) deutlich weniger komfortabel sein soll, wie die 2,35er Version (die 60er)

erscheint mir eigentlich auch logisch, da
die 60er nochmal deutlich mehr Luft drinnen haben (mehr Volumen), was sich in mehr Breite sowie mehr Höhe auswirkt

(drum passen die 50er oft noch wo mit 60er keine Chance mehr ist)

für Komfort kannst die dann auch mit unter 2bar fahren

vom Grip her hab ich das auch immer so empfunden
an einem meiner Räder mit recht schwacher Hinterradbremse krieg ich damit das Hinterrad nur schwer auf Asphalt zu blockieren, mit z.b. den Kojaks ist das ein leichtes

Speedmässig hab ich sie bis jetz auf 76km/h mal hochlaufen lassen (besser gesagt: runterlaufen) -> rollt wie ein Moped, hab mich sehr sicher dabei gefühlt

Pedele
11.06.2010, 08:17
@Pedele: ich hatte noch keinen 2" BigApple
aber in Forenberichten hab ich gelesen, dass die 2" Version (die 50er) deutlich weniger komfortabel sein soll, wie die 2,35er Version (die 60er)
Ich fürchte die 2,35er würden nur passen, wenn ich die Schutzbleche weg lassen würde. Aber das möchte ich nicht wirklich.

Reinhard
11.06.2010, 12:38
Zur Info: in manchen Größen gibt es die BAs auch in 55er Breite.

Pedele
11.06.2010, 13:23
Grad mal nachgemessen: Auf jeder Seite sind ca. 7-8 mm Luft zu den Schutzblechstreben, nach oben sind es sogar 18 mm zum Schutzblech. Da könnten also dickere Big Apple drauf passen. Aber erst, wenn ich diese aufgefahren habe. Schade ist, dass man die Reifen wohl nicht selbst wechseln kann - jedenfalls braucht man wohl einen Drehmomentschlüssel dafür.

Pedalex
13.09.2010, 15:33
ich hab jetzt auch ewig herumüberlegt was ich als Ersatz für meine 2,4er Nobby Nic nehme da ich jetzt überwiegend Straße fahre. da die 2,4er seit ich noch nen 8er Schraubkranz statt dem 5er hineingequetscht hab zeitweise an den Kettenstreben geschliffen haben sollte es ein 2,35er werden

Big Apple, Big Apple Lightskin oder den Super Moto - und der is es jetzt auch geworden :)

hab ihn günstig bei ebay bekommen. 2 um 49,90 :)



ich schätz mal dass ich die 200g Gewichtsunterschied zum Big Apple am ebike nicht merken werde. was Pannensicherheit angeht wär ich wahrscheinlich mit den BAs besser dran aber vielleicht find ich hier im Forum noch nen guten Tipp für pannensichere Schläuche

Pedele
13.09.2010, 15:45
Was ich mich bei den Big Apples frage: Gibt es einen Komfortunterschied zwischen 50mm Big Apple und 50 mm Marathon? Ich stehe zwischen der Frage, mir für 25 Euro pro Stück 50-622 Big Apple Liteskin oder für 35 Euro pro Stück 50-622 Marathon Dureme anzuschaffen. Für die Dureme spricht das geringere Gewicht, der bessere Pannenschutz und der bessere Grip. Was aber spricht für Big Apple, außer dem geringeren Preis?

didi28
13.09.2010, 21:51
Der 50er-Big Apple baut viel höher als der 50er-Marathon und federt dementsprechend mehr, wenn man ihn nicht zu stark aufpumpt. Dafür rollt er dann aber nicht so leicht.

Achtung: Hinterbau und Gabel müssen für die Breite und die Höhe des Big Apple ausgelegt sein!

jimmy
14.09.2010, 01:40
ich schätz mal dass ich die 200g Gewichtsunterschied zum Big Apple am ebike nicht merken werde. was Pannensicherheit angeht wär ich wahrscheinlich mit den BAs besser dran aber vielleicht find ich hier im Forum noch nen guten Tipp für pannensichere Schläuche

Den Super Moto von Schwalbe kenne ich aus eigener Erfahrung zwar nicht.

(wird anscheinend als die leichtere Version des Big Apples verkauft; ohne Pannenschutz, ohne Reflexstreifen, etc.)

Habe z.Zt. den Big Apple 2,35'' Lightskin (685g / Faltreifen) im Einsatz und bin bislang vom Handling/Komfort sehr zufrieden.

(Im Vergleich steht z.B. der Schwalbe Marathon Supreme 2,0'' im Zweitrad).

Entgegen der Herstellerempfehlung von Schwalbe (empf. Mindestdruck: 2 bar) wird der Big Apple 2,35'' Reifen inzwischen mit 'nur' 1,4 bar vorne und ca. 1,6 bar hinten im Rad ohne sonstige Federung, Systemgewicht ca. 90kg) gefahren.

Hier: Deutlich unter 2 bar Reifendruck spielt dieser Reifen seinen Komfort aus.

(Rad: Dahon Cadenza:http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?p=61857)

Subjektiv mag der Eindruck entstehen, dass man langsamer (oder träger) unterwegs sein könnte...

..aber auch ohne Unterstützung vom Motor ist man mit den Big Apples flott unterwegs, man merkt es nur nicht aufgrund des entpannten fahrens..

klar, ist auch Geschmackssache.


Grüsse, jimmy

Kraeuterbutter
14.09.2010, 07:36
dir Schwalbe Moto: ist der eigentlich nicht überholt, jetzt wos den BigApple Lightskin gibt ?
mir scheint, der Lightskin ist die bessere Alternative

ich hab noch keinen Lightskin, sondern den klassischen 60er; 2,35er
kann jimmy aber was Komfort bei geringem Reifendruck angeht nur bestätigen

einzig Wiegetritt-fahren ist damit ned so lustig... fühlt sich an wie ein Fully ohne Lockout, der Reifen schluckt dann richtig Tretenergie

funbiker
22.09.2010, 11:43
mein Fahrradhändler meinte: (Wie ich "reklamiert" habe), der
Schwalbe-Marathon hätte eine deutlich höhere Laufleistung als zB der entsprechende Reifen von Conti hätte (in meinem Fall hatte ich bereits nach knapp 2000 km den Hinterreifen von Conti auf eigenartige Weise abgefahren, dass braune Flecken erschienen sind und zwar links und rechts des Mittelstegs. Ich bin immer mit 4 bis 5 BAR unterwegs ( es handelte sich um einen 26*1,75 er )
Das Hinterrad war absolut gerade eingebaut und fast nur auf normalem Asphalt gefahren, keinerlei brutalen Bremsmanöver mit Materialabrieb.
Seht Ihr das auch so: Marathon hält länger als die meisten vergleichbaren Konkurrenzprodukte??

Klappfallscheibe
22.09.2010, 13:04
Der Marathon hält schon sehr lange, ja. Allerdings bringt das oft wenig, weil Otto-Normalfahrer den Reifen durch zu geringen Druck und damit verbundene seitliche Ermüdungsrisse über den Styx schickt, bevor die Lauffläche abgefahren ist! Wenn man den Reifen gut behandelt hält er dagegen sehr lange.

Ich persönlich fahre den Conti Touring allerdings sehr gerne, weil er zwar schneller verschleisst, dafür meiner Meinung nach aber bessere Haftung bietet. Und die Haltbarkeit von Lauffläche und Karkasse passt da besser zusammen, wie ich finde.

jbode
22.09.2010, 20:53
Bei mir hat der Marathon Plus hinten nach 2000km überhaupt kein Profil mehr ... :D Bin mal gespannt wann es richtige Reifen für S-Velomobile gibt ...

Jörg

Pedalex
30.09.2010, 09:57
hab den Super Moto jetzt endlich drauf. war auf der vorderen schmalen Felge aber ziemlch nervig zu montieren. zu weit gehts sicher leicht aber allein nervt der schon gewaltig. hab noch mit keinem anderen Reifen so lang gebraucht. sogar der fette 4,25" Chopper Reifen den ich heut früh vor der Arbeit noch aufgezogen hab war ne Spielerei dagegen.

ich schätz aber mal der Super Moto wird eh nicht allzu lang leben - der is ja hauchdünn, der wird auch ohne eingefahrere Fremdkörper bald durchgefahrn sein.

ich wollt gestern Nacht nicht mehr den Kompressor anreissen jetzt hab ich ihn nur mal mit der Fahrradpumpe nach Gefühl aufgeblasen. k.A wieviel Druck da jetzt genau drauf is aber er rollt auf jeden Fall super - Federverhalten kann ich grad ned bewerten weil ich vor ein paar Tagen ne Suntour Parallelogrammstütze verbaut hab aber vor dem Reifenwechsel nicht mehr gefahren bin. mit der Optik bin ich aber ned so zufrieden - der 2,35 Super Moto is von Höhe und Breite sehr viel kleiner als der 2,4er Nobby Nic. für den Nobby musste ich hinten extra Beilagscheiben an die Achse machen weil die Kettenstreben sonst am Reifen geschliffen haben und jetzt auch ohne die Beilagscheiben is da plötzlich so viel Luft. ich hätts lieber etwas breiter

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/4350.png



hier sieht man noch den Vorderreifen - schon schmal, oder? aber sollte ja eigentlch von den Ausmaßen dem Big Apple gleichen :confused:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/4352.png (http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/4352.png)

RheaM
30.09.2010, 10:05
Bei mir hat der Marathon Plus hinten nach 2000km überhaupt kein Profil mehr ... :D Bin mal gespannt wann es richtige Reifen für S-Velomobile gibt ...

Jörg
Gibts schon---> Schwalbe Energizer, speziell entwickelt für S-Pedelecs bis 45 km/h (Schwalbe-Beschreibung). Hab ihn selbst drauf und bin zufrieden, aber auch noch nicht sooo viel km gefahren

jbode
30.09.2010, 13:55
Das Profil sieht aber nicht nach mehr als 1mm aus?!? Bitte messen und besseres Foto einstellen ... Danke.

Jörg

jbode
30.09.2010, 13:59
Nööö, der Energizer ist nicht in 20x1.75 bzw 20x2.00 (2-16) erhältlich. Und wieviel Profil hat der neu? Ich habe, Beine + Motor über 700W anliegen :) Kurzzeitig sicher 250+W in den Beinen ...

Habe mir einen Schwalbe HS241 Mopedreifen hinten aufgezogen, Profil neu: 2,5mm - mal sehen wie lange der hält. Der läuft mit 5bar recht gut, nach Gefühl eher besser als der M+. OK, das Mehrgewicht des Reifens fällt durch das Gewicht des Crystalite nicht so auf ... Seitenführung bei Dreck oder Wasser auf der Straße viel besser als der M+.

Jörg

Pedalex
30.09.2010, 14:02
Das Profil sieht aber nicht nach mehr als 1mm aus?!? Bitte messen und besseres Foto einstellen ... Danke.


meinst du mich? also den Super Moto?

der hat ja neu schon kein nennenswertes Profil - das is eher ein Slick mit Verzierungen :rolleyes:

jbode
30.09.2010, 14:22
ok, Slick mit Verzierungen ist NICHT für S-Pedelec zulässig. 1mm Mindestprofiltiefe vorgeschrieben. Sonst 50€ + 3 Punkte ... der Reifen sieht zwar cool aus, aber dann im Endeffekt zu teuer ;) Ausserdem hätte ich gerne möglichst schmale, dabei noch haltbare Reifen ...

Jörg

Kraeuterbutter
30.09.2010, 18:09
Sonst 50€ + 3 Punkte ...

wobei die FRage ist, ob man wegen sowas jemals ne Strafe zahlen muss..
bei nem S-Pedelec bittesehr !

RheaM
30.09.2010, 18:53
O.K, Reifengrösse wusst ich ja nicht, war wegen M+ davon ausgegangen das anderer Fahrradreifen passt und der Energizer ist speziell für S-Pedelecs entwickelt. Aber Profil hat der nicht wirklich viel.

jbode
30.09.2010, 21:32
... es ist die Vorschrift. Ich fahre mit Versicherungskennzeichen und irgendwann werde ich wohl auch mal kontrolliert - bisher immer mit freundlicher Miene durchgewunken worden.

Jörg

torquemada
30.09.2010, 22:39
gibt es eigentlich eine Winterreifenpflicht für Räder?

Pedalex
01.10.2010, 10:48
Das Profil sieht aber nicht nach mehr als 1mm aus?!?



ja wie gesagt - ein Hauch von Profil:rolleyes:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/4356.png

WinSoft
04.10.2010, 18:48
Mal eine Frage an die BigApple-Fans, bevor ich mit Reifenaufziehen beginne:
- Wie sieht es denn mit der Pannensicherheit aus?
- Mag BigApple auch Schottertrails ohne Plattfuß?

Ich möchte auf einem Flyer-X-Tour für mehr Komfort auf üblen wurzelübersäten Bergpfaden BigApple aufziehen. Geht das ohne Panne gut?

Kraeuterbutter
04.10.2010, 19:29
bei mir 2500km ohne Platten
auch im Wald und ab und zu Schotter

kann also nicht klagen

wernHer
04.10.2010, 19:35
Mal eine Frage an die BigApple-Fans, bevor ich mit Reifenaufziehen beginne:
- Wie sieht es denn mit der Pannensicherheit aus?

... guckst du hier (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=1990)!


- Mag BigApple auch Schottertrails ohne Plattfuß?
Ich möchte auf einem Flyer-X-Tour für mehr Komfort auf üblen wurzelübersäten Bergpfaden BigApple aufziehen. Geht das ohne Panne gut?


... solange du ihm ausreichend luftdruck zugestehst, ja.

let-it-roll

wernHer
(kein ausgesprochener BA-fan!)

jimmy
04.10.2010, 21:27
- Wie sieht es denn mit der Pannensicherheit aus?
- Mag BigApple auch Schottertrails ohne Plattfuß?


1800 km seit 04/2010, bisher ohne jegliche Panne (BA 60 Lightskin).
Fahrprofil i.d.R. Stadtverkehr, diesen Sommer aber auch grobe Schotterpisten in den Pyrenäen.

Reifendruck deutlich unter 2bar (~1,4 bar vorne, 1,6 bar hinten haben sich bei mir bewährt, bei ca. 90kg Rad+Fahrer).

Am Hinterreifen gibt es inzwischen durchgehend kleinere Sprödstellen, siehe Foto (vermutlich war 1,4 bar Druck ebenfalls hinten gefahren, doch zu wenig).


Grüsse, jimmy

dann
04.10.2010, 23:41
Mal eine Frage an die BigApple-Fans, bevor ich mit Reifenaufziehen beginne:
- Wie sieht es denn mit der Pannensicherheit aus?
- Mag BigApple auch Schottertrails ohne Plattfuß?

Ich möchte auf einem Flyer-X-Tour für mehr Komfort auf üblen wurzelübersäten Bergpfaden BigApple aufziehen. Geht das ohne Panne gut?


Meine erste Reifenpanne überhaupt hatte ich leider mit einem Big Apple 26x2.35. Kleiner Glassplitter hatte sich durch den ( mässigen ) Pannenschutz durchgearbeitet.
Vorübergehend habe ich auf andere Reifen gewechselt, dann doch wieder den Komfort vermisst..vorne habe ich jetzt wieder Big Apple mit weniger als 2 Bar ( da ungefedert ), hinten Marathon Dureme mit 3 Bar.

Schottersteine geht schon, bei Nässe und Matsch ist die Haftung eher schlecht.

Pedele
05.10.2010, 18:10
Der 50er-Big Apple baut viel höher als der 50er-Marathon und federt dementsprechend mehr, wenn man ihn nicht zu stark aufpumpt. Dafür rollt er dann aber nicht so leicht.

Hier habe ich von Schwalbe eben eine ganz andere Info bekommen:



Der Marathon Dureme in der Abmessung 50-622 baut fast gleich auf, wie der Big Apple in der Abmessung 50-622 evtl. +/- 1mm

Hintergrund ist, dass ich in einem 28er Fahrrad 50er Big Apple versucht habe, es aber am Schutzblech bzw. der Stelle gescheitert ist, wo die Schutzblechstreben am Schutzblech fest geschraubt sind (in die Gabel würden auch 60er BA passen) und nun wissen wollte, ob ich 50er Marathon ausprobieren sollte. Die Auswahl an vernünftigen (leichten und pannensicheren) 47mm-Reifen ist leider sehr gering, die würden perfekt passen. Also muss ich wohl bei 42ern bleiben oder andere Schutzbleche montieren, was ich nicht wirklich will.

StromBelag
05.10.2010, 18:49
Hintergrund ist, dass [...] es aber am Schutzblech bzw. der Stelle gescheitert ist, wo die Schutzblechstreben am Schutzblech fest geschraubt sindDas erinnert mich an Augenbolzen, die man auch umdrehen kann (Gewinde nach außen, eventuellen Überstand abfeilen).
Und an Befestigungsblechstreifen, die sich, falls aus korrisionsunwilligem Stahl, schadlos zurechtbiegen lassen (und sich dem Zurechtfeilen der Löcher erstaunlich widersetzen: lieber Schleifer/Hartmetallwerkzeug, als eine unschuldige Rundfeile ruinieren - BTDT).

StromBelag

Pedele
05.10.2010, 21:23
Das erinnert mich an Augenbolzen, die man auch umdrehen kann (Gewinde nach außen, eventuellen Überstand abfeilen).
Und an Befestigungsblechstreifen, die sich, falls aus korrisionsunwilligem Stahl, schadlos zurechtbiegen lassen (und sich dem Zurechtfeilen der Löcher erstaunlich widersetzen: lieber Schleifer/Hartmetallwerkzeug, als eine unschuldige Rundfeile ruinieren - BTDT).

Die Streben bestehen aus einem einzigen dicken "Draht", der in der Mitte zusammen läuft und dort U-förmig ist, wo die Schraube durch läuft. Mit den Streben ist da kein Big Apple rein zu bekommen. Auf dem letzten Stück werden die Streben einfach zu eng. Ich müsste eher Klammern o. ä. haben, die nicht in der Mitte vom Schutzblech angeschraubt werden, sondern nur an der Seite fest sind. Aber selbst dann wäre es sehr knapp, wei die Reifen sehr dicht am Schutzblech wären.

didi28
05.10.2010, 21:27
Hier habe ich von Schwalbe eben eine ganz andere Info bekommen:

Der Marathon Dureme hat nichts mit dem Marathon (ohne Namenszusatz) zu tun. Das sind völlig verschiedene Reifen.

Pedele
05.10.2010, 21:30
Der Marathon Dureme hat nichts mit dem Marathon (ohne Namenszusatz) zu tun. Das sind völlig verschiedene Reifen.
Hast Du Infos darüber, wie groß (Höhe) die verschiedenen 50mm-Reifen tatsächlich sind?

didi28
05.10.2010, 21:42
http://www.schwalbe.com/ger/de/technik_info/reifenmasse/?gesamt=6&ID_Land=1&ID_Sprache=1&ID_Seite=12&tn_mainPoint=Technik

Pedele
05.10.2010, 21:47
http://www.schwalbe.com/ger/de/technik_info/reifenmasse/?gesamt=6&ID_Land=1&ID_Sprache=1&ID_Seite=12&tn_mainPoint=Technik
Da steht doch, was ich schrieb und was Schwalbe mir schrieb? Der Big Apple 50-622 hat max. 727 mm im Durchmesser, der Marathon XR 50-622 hat 725 genauso wie der Marathon Supreme 50-622 und der Marathon Dureme 50-622 wird genauso seine 725 mm haben. Also sind es nur 2 mm Unterschied, was vernachlässigbar ist. Sie sind gleich groß. Einen Unterschied gibt ees lediglich beim Schulterdurchmesser gemessen an der maximalen Breite, diese ist beim Marathon XR tatsächlich größer als beim Big Apple und beim Marathon Supreme.

didi28
05.10.2010, 22:03
Das ist der Marathon XR und nicht der normale Marathon, den es wohl in 28" nur bis 47mm gibt. Meine ursprüngliche Aussage bezog sich eigentlich nur auf den Vergleich zwischen 26" Marathon in 50mm und dem 26" Big Apple in 50mm. Habe kürzlich beide vor mir gehabt und der Big Apple baute wesentlich höher. Habe hier übersehen, dass es Dir offensichtlich nur um 28" Reifen geht.

Pedele
05.10.2010, 22:07
Das ist der Marathon XR und nicht der normale Marathon, den es wohl in 28" nur bis 47mm gibt. Meine ursprüngliche Aussage bezog sich eigentlich nur auf den Vergleich zwischen 26" Marathon in 50mm und dem 26" Big Apple in 50mm. Habe kürzlich beide vor mir gehabt und der Big Apple baute wesentlich höher. Habe hier übersehen, dass es Dir offensichtlich nur um 28" Reifen geht.
Hm, ursprünglich ging es mir auch um 26", jetzt aber um 28" (habe mehr als ein Fahrrad und verschiedene Reifengrößen). Es kann bei 26" natürlich anders sein als bei 28", auf der verlinkten Seite sind die Größen von 50mm-Reifen bei 26" leider nicht mit drin. Kann also sein, dass wir beide recht haben.

Phoo9
17.10.2010, 13:54
fahre schwalbe big apple 2.35 liteskin an einem fully seit ~3000km - ohne panne bisher.
ich kenn nix besseres bei grobem schotter und waldwegen - bei kurven sollte man natuerlich sehr konzentriert sein bzw das innere bein bereithalten
in der stadt auf asphalt wiederum hat man sehr guten grip fuer viel schraeglage.
fuer meinen geschmack haetten sie das seitliche profil weiter rumfuehren sollen (siehe crazy bob).
man merkt bzw hoert den grip verlust noch etwas zu frueh.

mfg

Kraeuterbutter
17.10.2010, 14:33
fahre schwalbe big apple 2.35 liteskin an einem fully seit ~3000km - ohne panne bisher.

hey.. kannst du mir näheres zur Kombinatino Fully + bigApple liteskin sagen ?

ich dachte genau an diese Kombi so für gemütliche Touren auf Radwegen, Stadt,Kopfsteinpflaster usw.

mir wurde im Forum davon aber abgeraten
(o-ton: " a Fully is a fully, das braucht keinen BigApple")

Phoo9
17.10.2010, 20:04
hey.. kannst du mir näheres zur Kombinatino Fully + bigApple liteskin sagen ?

ich dachte genau an diese Kombi so für gemütliche Touren auf Radwegen, Stadt,Kopfsteinpflaster usw.

mir wurde im Forum davon aber abgeraten
(o-ton: " a Fully is a fully, das braucht keinen BigApple")

das waren dann wahrscheinlich keine e-motor- oder downhill-fahrer

mit einem nabenmotor erhoeht sich die ungefederte masse (im rad) -
egal ob fully oder nicht
insofern muss der big apple beim nabenmotor immer eine gute wahl sein ;)

ich komm gerade von einer wald- und feldwegtour zurueck und moechte den big apple gerade wegen der guten eigendaempfung und fahreigenschaften (mit kleiner einschraenkung siehe oben) nicht mehr missen.
bei hohen geschwindigkeiten ist die gefahr einfach kleiner dass ein uebersehener stock oder dicker stein gleich bis auf die felge durchschlaegt

in der stadt ist der big apple mit seinen roll- und schraeglage-eigenschaften einfach nur fun pur.
hierbei sollte man beim fully beachten dass ein fully in schnellen kurven mit starker schraeglage natuerlich einfedert und somit die pedale leichter den boden beruehren. daher fahre ich bmx alu doppelkaefig pedale - die schleifen sich nach und nach rund :)
also langsam rantasten oder in kurven nicht treten.

fazit: du wuerdest den kauf nicht bereuen

mfg

Kraeuterbutter
17.10.2010, 22:47
ich hab ja selber schon die alten, schweren 60er Bigapples
am Starrrahmenbike..

wollte sie für mein SuperV aber - grosserschnurz wars glaub ich ? - hat gemeint, dass das nix wäre...

bin von meinen BigApples am Elektrorad jedenfalls weiterhin überzeugt

am Fully fahre ich
a) Schwalbe nobby nic (fürs gelände)
b) schwalbe Kojaks 1,35 falt (295g leicht) fürn Asphalt

die BigApple hatte ich auch schon mal auf meinem STadtrad (mit federgabel drauf)
a) Beschleunigung erwartungsgemäss mies, wegen GEwicht, eh klar
b) durch den Federeffekt verliert man bei Wiegetritt fahren - tritt "in den Reifen"

aber ansonsten: super Gripp.. sicheres Gefühl beim fahren mit 50km/h zwischen den Autos
die Reifen kleben einfach besser wie die Kojaks - man hat sichereres GEfühl, ähnlich einem Kleinmotorrad
vielleicht ists auch die rotierende Masse die bei hohem Tempo so ein stabiles Fahrgefühl geben

über den Komfort bei unter 2bar und Kopfsteinpflaster brauch ma gar nicht reden... einfach super
und auch schneller da als mit irgendwelchen harten (Rennrad-ähnlichen) Reifen

naja.. ich werd mir die Lightskin sowieso kaufen (für mein Elektroradl), und sie einfach auch mal am Fully probieren

grosserschnurz
17.10.2010, 22:51
Hallo Kraeuterbutter,

heute haben wir es aber miteinander.

Deine Reifenwahl ist echt in Ordnung, entsprechend deinem Einsatzprofil.

grosserschnurz

Gonzo
06.02.2011, 14:28
Hätte gerne Eure Reifen-Empfehlungen gehört. Es betrifft mein e-MTB Fully (Vorderrad-Bafang).

Kriterien

- Faltreifen (leichte Montierbarkeit ist mir auf der Tour sehr wichtig)
- Gute Haltbarkeit (dann darf der Preis auch etwas höher sein)
- Strassenprofil (ich fahre 50% Stadt, 50 % Landstrasse, seltener mal einen Waldweg)
- gute Eigenschaften bei Regen

cephalotus
07.02.2011, 11:13
Ich möchte auch noch eine eigene Frage anhängen:

Gibt es Leute, die sowohl mit Big Apple mit 50mm Breite als auch mit Marathon Surpreme Evolution in 50mm Breite Erfahrung haben? Da würde mich die Meinung dazu interessieren, ggf in Verbindung mit der verwendeten Felgenweite, falls die eine Rolle spielt...

Hey
07.02.2011, 14:08
Bei mir (50mm, 1.9cm Maulweite) hat der Surpreme den Big Apple abgelöst. Der Surpreme ist leichter, agiler und hat mehr Grip. In der Zwischenzeit bin ich beim Dureme. Der soll ein wenig haltbarer sein und benimmt sich besser auf Naturstrassen als der Surpreme und der Big Apple.

Kraeuterbutter
07.02.2011, 21:17
was gibt es eigentlich an leichten Reifen so zu kaufen ?

für Asphalt hab ich Kojaks mit 295g --> super aber halt nur für Asphalt

fürs Gelände bin ich früher immer noname-MTB-Reifen gefahren (Nokion usw.) mit ca. 1000g pro Reifen
jetzt mit 475-500g fährt sich Radl gleich WESENTLICH sportlicher

also ich will kein Reifen mehr auf diesem Rad haben, mit mehr wie 500g Gewicht

die Nobby-Nic allerdings
a) verschleissen sehr schnell auf Spalt
b) müsste es doch noch was besseres geben für primären Asphalt-Einsatz und gelegentlichen soften Geländeeinsatz

habt ihr da was auf Lager ?
gern wird ja vorne Nobby Nic gefahren und hinten - wegen besserem Verschleissverhalten - Racing Ralph

was mich auch wundert: der Furious Fred ist ja der SpeedMTB_Reifen schlechthin
Zitat: "Niemals gab es einen MTB-Reifen, der so leicht rollt. Speedoptimiertes Profil, minimaler Materialeinsatz, "
beim Verschleiss/Haltbarkeit vergeben die Schwalbemannen nur minimale Punkte
und Pannenanfällig soll er auch sehr stark sein
und trotzdem wiegt der aber fast 500g
warum ?
der Nobby Nic verschleisst laut Schwalbe weniger schnell, weniger Pannenanfällig und trotzdem gleich leicht (??)

Sammy Slick scheint mir auch eine Alternative zu sein (?)

beim Nobby Nic hab ich halt den Eindruck, dass mir der - vor allem hinten - nur wenige 100km halten wird

ich will aber keinen 700g schweren Reifen haben

Tigerduck
07.02.2011, 23:09
"Niemals gab es einen MTB-Reifen, der so leicht rollt. Speedoptimiertes Profil, minimaler Materialeinsatz, "
beim Verschleiss/Haltbarkeit vergeben die Schwalbemannen nur minimale Punkte
und Pannenanfällig soll er auch sehr stark sein
und trotzdem wiegt der aber fast 500g
warum ?

Der FF wiegt in diesem Test nur 290 Gramm.

http://www.ottadalen-sykkelklubb.no/Produkttester/dekk_08.pdf

Mein Favorit ist der Conti Race King Supersonic mit 360g. Rollt mit 23,9W noch leichter als der Racing Ralph und hat trotzdem mehr Gripp im Gelände.
Im Test leider nicht als Supersonic getestet.

Gruß
Duke

Kraeuterbutter
08.02.2011, 10:04
wow, 290g bei 2,0 Reifenbreite
als das ist schon mal ein Wert
am Papier leichter wie meine eh schon leichten 1.35er FAlt-Kojaks mit 295g

da muss wohl wirklich bei Pannenschutz usw. überall gespart werden
(hmm... wie empfindlich der nun wirklich ist ?)

mir würde was, das grippmässig einem BigApple entspricht, schon reichen
bräuchte kein echter offroadreifen sein
Kojak ist halt im Gelände absolut zu vergessen
kommt da eher einem Rennradreifen gleich

also 360g wie von dir genannt scheinen mir ja ein guter Kompromiss zu sein
so ein Reifen mit dem GEwicht aber PRofil wie die Marathons.. das wärs glaub ich

boddele
08.02.2011, 18:43
Hi, ich fahre den Conti Race King Supersonic

Der Grip ist nicht schlecht. Leider hat sich schon mal eine Dorne durchgebohrt. Ist halt schon ein dünner Reifen. Breite 2.2.

http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/4827.png (http://img143.imageshack.us/i/imag0040vi.jpg/)

Klappfallscheibe
09.02.2011, 08:35
Nobby-Nic allerdings
a) verschleissen sehr schnell auf Spalt
b) müsste es doch noch was besseres geben für primären Asphalt-Einsatz und gelegentlichen soften Geländeeinsatz


Du könntest mal die Rennreifen anderer Hersteller anschauen. Ich denke da zb an den Renegade oder den Sauserwind von Specialized (http://www.specialized.com/de/de/bc/SBCEqProductList.jsp?sid=2011EquipTiresMTBCompetit iveXC&pscid=1008&scid=1014). Sind beide leicht und laufen super; den Sauserwind hatte ich ne Zeitlang sogar an meinem Stumpi, für die normalen Touren bei trockener Witterung reicht der gut. Nur bei einer dicken Scherbe hat er mal aufgegeben, aber das kann man ihm nicht verdenken. Wurde nur gewechselt, weil zu wenig Reserven für Touren in den Alpen vorhanden war.

Mit Maxxis und diesem Händler (http://www.silberfische.net/maxxis_xc.html) hab ich bislang bei verschiedenen Modellen sehr gute Erfahrungen gemacht! Korrekte Größenangaben, gute Haltbarkeit, gute Laufeigenschaften, sehr gute Passform usw. An mein MTB kommen praktisch nur noch Maxxis, jedenfalls keine Schwalbe mehr. Die Maxxis taugen mir einfach mehr, wobei ich mit deren Rennversionen keine eigenen Erfahrungen gemacht habe.
Bei dem Händler kannst Du sogar extra leichte Reifen bestellen; der wiegt die, und bei Bedarf kriegt man dann die, die den unteren Rand der Serienstreuung darstellen :)
http://www.silberfische.net/sonstiges_leichtbau_lbartikel.html

haegar
23.03.2011, 17:14
Hab jetzt die Winter-spikes runtergeschmissen und die Big Apple 26" 60er draufgemacht, vorne 1,5 und hinten 2 bar, bin die letzten Jahre nur MTB-reifen gefahren
und das Kurvenverhalten kommt mir etwas seltsam vor, irgendwie müßen die richtig in die richtung gedrückt werden.
Vl doch zu wenig Luft? Meine Wechselgrund war optik, laufleistung und rollwiderstand, ich fahre damit kaum noch im Gelände.
Das die 50% mehr wiegen wie die anderen wird sich wohl in der Laufleistung etwas niederschlagen hoffe ich aber der Motor schiebt ja mit.
Kann das Fahrverhalten auch an den recht schmalen Felgen liegen, Mavic 719 oder bild ich mir das alles nur ein?
Mein "Dealer" meinte das geht schon.
letzte Frage, haben die schon immer den Kevlar Guard bzw gibt`s bzw gab`s die auch ohne ?

reini
23.03.2011, 17:39
Wegen des Drucks gibts eine Tabelle auf der Schwalbe-side. Ich fahre den fat frank mit 2 bar vorne und hinten (ca. 110 kg Systemgewicht).

Klappfallscheibe
23.03.2011, 17:47
Hab jetzt die Winter-spikes runtergeschmissen und die Big Apple 26" 60er draufgemacht, vorne 1,5 und hinten 2 bar, bin die letzten Jahre nur MTB-reifen gefahren
und das Kurvenverhalten kommt mir etwas seltsam vor, irgendwie müßen die richtig in die richtung gedrückt werden.
Vl doch zu wenig Luft? Meine Wechselgrund war optik, laufleistung und rollwiderstand, ich fahre damit kaum noch im Gelände.
Das die 50% mehr wiegen wie die anderen wird sich wohl in der Laufleistung etwas niederschlagen hoffe ich aber der Motor schiebt ja mit.
Kann das Fahrverhalten auch an den recht schmalen Felgen liegen, Mavic 719 oder bild ich mir das alles nur ein?
Mein "Dealer" meinte das geht schon.
letzte Frage, haben die schon immer den Kevlar Guard bzw gibt`s bzw gab`s die auch ohne ?

Reifen in der Breite auf einer 19mm-Felge sind jedenfalls schon so grenzwertig, dass die bei geringem Druck schwammig werden, und genau dieses schlechte Kurvenverhalten zeigen wie von Dir beschrieben.

andy.dark
23.03.2011, 19:43
Wegen des Drucks gibts eine Tabelle auf der Schwalbe-side. Ich fahre den fat frank mit 2 bar vorne und hinten (ca. 110 kg Systemgewicht).
fährst du viel offroad ? oder warum machst du so wenig drauf bei vollfederung ?
ich hab im feuchten gelände mit meinen serien strassenreifen(50 breit) und ca. 4 bar vorne und hinten gut mit dem grip zu kämpfen wenns richtig steil wird.

dafür lieg ich aber auf asphalt mit 60 km/h prima in der kurve.
und hab einen tauglichen rollwiderstand für 70 km/h recht steil bergab.

naja,man kann wohl nicht alles gleichzeitig haben ...

reini
23.03.2011, 20:01
Gemischt. Asphalt und feste Waldwege. Die Liste von Schwalbe gibt ca. 2 bar für mein Sytemgewicht vor. Zusammen mit der Federung hats was von 2CV-Fahrgefühl. Man schwebt dahin. Fat Franks sollen zwischen 1,5 und 4 bar gefahren werden. Und durch das Motorradprofil sind sie vom Grip her um Lichtjahre besser als die Originalreifen.

Pedele
23.03.2011, 21:25
Ich habe auch Fat Frank (60 mm, 26") drauf. Vorne 1,6 Bar, hinten 1,9 Bar. Vorne 19mm-Felge, hinten (noch) breiter. Systemgewicht so um die 105-110 kg. Ein schwammiges Kurvengefühl habe ich nicht. Mal sehen ob es sich einstellt, wenn ich hinten auch eine 19mm-Felge habe. Besonders viel Grip hat der Fat Frank m. E. übrigens nicht. Er dreht leicht durch bzw. blockiert leicht. Der ist dichter an einem Slick als an einem Stollenreifen.